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polar-chat.de  Der Hund
Tschuringa

Junghund geht in seiner Unsicherheit nach vorn

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(bearbeitet)

Hallo allerseits,

heute wende ich mich mal mit einem Problem an euch.

Lennox, 4 Monate, seines Zeichens English Toy Terrier,

derzeit knapp 4,5 kg. Endgröße wird bei ca. 5,5 kg liegen,

ist unsicher bei Begegnungen mit fremden Hunden.

Das äußert sich in einem Mordgebell, was mich absolut nervt.

Leider weiß ich nicht so wirklich, wie ich das abstellen soll.

Ist für mich der erste Hund, der so reagiert. Die anderen fanden

andere Hunde immer toll und haben sich gefreut, wenn einer kam.

Da hatte ich eher das Problem, dass sie zu allen hin wollten.

Lennox bellt wir verrückt und lässt sich auch nicht von mir beruhigen.

Kommt der andere dann zu nahe, schnappen die Milchzähne wie wild nach dem anderen, um danach direkt den Rückwärtsgang einzuschalten und weiter zu bellen.

Nehm ich ihn auf den Arm geht es einigermaßen, aber ich hab Bedenken, dass ich ihn damit in seinem Verhalten noch bestärke. Hinter mich nehmen und mich selber davor zustellen hat bisher wenig Wirkung gezeigt, weil der dann hinter mir gegen den anderen bellt.

Gestern hatte ich eine Begegnung mit einem älteren Spitz, den er schon zwei/drei Mal gesehen hat.

Zuerst hat er wieder gebellt. Dann hab ich den anderen zu mir gerufen und Lennox Kontakt aufnehmen lassen. Da hat er sich etwas beruhigt und war still. Der Spitz ging schnüffeln und Lennox hinterher.

Als sich der Spitz ihm zuwandet, schnappte Lennox direkt und fing wieder an zu bellen. :Oo

Ich bin mit ihm in zwei verschiedenen Welpenspielgruppen. Dort hat er mit keinem der Hunde ein Problem.

Kein Bellen, kein Schnappen, ganz normales Verhalten. Selbst der 8 Wochen alte Labbi,

der heute das erste Mal da war und schon erheblich größer ist, lässt ihn kalt.

Gestern traf ich auf einen kastr. Pinscherrüden. Gleich Farbe wie Lennox. Kein Problem. Der sah aus wie Mama. :D

Heute ein fünf Monate alter Irish Terrier beim Fressnapf. Bellen ohne Ende. Kontaktknüpfen war ziemlich aufwändig und als der andere mit der Pfote nach ihm getapst hat, kamen wieder die Milchzähne zum Einsatz.

Das Schnappen ist ein Abwehrschnappen, mehr ein "IndieLuftschnappen". Ist jetzt nicht so, dass er voll in den anderen reinbeißen will. Es ist ziemlich eindeutig, dass er sich von den größeren Hunden bedrängt fühlt und versucht seine Individualdistanz mit den Zähnen einzufordern.

Ich brauche dringend Input, wie und was ich mit ihm machen soll, um ihm mehr Sicherheit zu geben und das Problem abzustellen. Meine Sorge ist auch, wenn er die Bellerei nicht lässt, wird er Yukon irgendwann anstecken und dann machen beide ein Getöse, wie ich es nicht haben will.

Yukon reagiert übrigens völlig anders. Der bleibt angesichts eines fremden Hunde wie angewurzelt stehen.

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Wie???? Keiner 'ne Meinung dazu?? Was sit das denn?? ;)

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