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Hunde beschützen

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Es liegt sowohl am eigenen Hund als auch am jeweiligen Fremdhund, ob iman Kontakt zullässt oder nicht.

Pöbler ( das heißt, sich kläffend, blaffend oder zähnefletschend nähernde oder andere Drohsignale aussendende Hunde) und ungestüme Rempler (gern auch als Tutnixe oder derwillnurspielen benannt) haben nun mal keinen Zutritt zu meinen zwei eher schmal gebauten Hunden, die sich noch dazu nicht gegen derartige Unverschämtheiten angemessen wehren können. Die eine wehrt sich eher nicht, die andere rastet aus.

Auch wenn ich weiß, dass eine Hündin von ihren Leuten als kleine Zicke bezeichnet wird, weil sie aus ihrer Sicht immer ganz unvermutet zuschnappt und auch schon mal kleine Löchlein hinterließ, gibt es keinen Kontakt zu selbiger, da wird auch nichts ausprobiert, zeigt doch besagte Hündin sehr sehr deutlich, dass sie gar keinen Kontakt möchte.

Hätte ich einen Hund, der Unverschämtlinge blockt oder plättelt, würde ich diese artgerechte Kommunikation zulassen. Der Halter ist ja einverstanden, wenn er es zulässt, dass sein Hund ihn stehenläßt und 50 bis 100 m im gestreckten Galopp zum anderen Hund zurücklegt.

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Dankeschön Jörg :)

Das tut meiner seit kurzem ja rosaroten und Wattebausch-Weichen Labrador-Besitzer-Seele gut, dass jemand versteht, was ich sagen möchte :)

(Übrigens rief mein Mann vorhin an und sagte, unser Hund hätte einen anderen ANGEKNURRT - unter'm Tisch im Café (ich schließe aus, dass das ein Knurren war, aber mein Mann hat einfach keine Ahnung diesbezüglich) Ich: "hat er geknurrt oder wollte er spielen und hat versucht, auf sich aufmerksam zu machen" Mein Mann: "keine Ahnung, aber ich hab's gleich untersagt!" Ich: "Prima!" ... Was bin ich froh, dass es ein Labbi ist :D

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(bearbeitet)

@Cartolina und blindman: Ich verstehe eure Ansicht wirklich gut ,keine Frage denn prinzipiell sehe ich das auch so.

Aber vergesst bitte nicht, dass bei den Fremdhunden auch noch was am anderen Ende der Leine hängt (meist zumindest).

ICH vertraue meine Hündin und ihrer sehr klaren und deutlichen Kommunikation.

Der Hund ist aber nichtmal 6 Monate hier und wißt ihr was?

Sie gilt als völlig unsozial, hinterlistig und was weiß ich.

Bsp: Ich bin im Wald, Hund bei mir in der Nähe, und es kommt ein anderer angeprescht und will mit meiner spielen. Meine sagt durch leises knurren und fixieren "Ne ich möchte nicht", der andere Hund gibt aber nicht nach und beim 6 Versuch meine Hündin zu animieren schnappt meine ab. HH des anderen Hundes endlich auch mal angekommen, sieht das abschnappen und fällt meine Hündin kreischend an. Ich werde danach angepamt das sie mich anzeigt usw.

Weil ich ja sooooo einen bösen Hund habe.

Ich dreh mich um gehe, und gratuliere meinem Hund für die sachliche Regelung des Kontakts und ihrrer Gelassenheit. Ich hingegen finde nämlich das mein Hund sogar noch eine Engelsgeduld zeigte.

Sie möchte ganz einfach nicht dass andere Hunde in sie "reinspringen", sie verlangt da Respekt und Abstand um den anderen dann einzuladen zu ihr zu kommen.

Nicht mal ein 1/4 der anderen Hunde akzeptiert das.

Wer ist da nun der rüppeligere?

Na,ja aber macht das mal den Leuten klar.

Um diesen Ärger und Stress und Verruf zu vermeiden, schätze ich die Situation eben vorher ein und gut ist.

Weil wie soll ich daran arbeiten? Ich finde mein Hund macht nichts falsch?

Edit: Eine Hundehalterin hat sogar mal einen Stock auf meinen Hund geschmissen, weil sie ja angeblich so aggressiv ist. Der Stock war so groß, dass er mich hätte k.o. schlagen können. Und mein Hund ist ein Winzling :wall::wall::wall::wall: .

Ich muss meinen Hund in erster Linie vor den anderen HH schützen, und nicht vor deren Hunde.

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jap, genau das ist das Problem! In Freiburg war Charlie ein "aggressiver Schäferhund"... jeder der ihn kennt, fängt in der Regel an zu kichern, wenn ich das erzähle :kaffee:

Vielleicht bräuchte ich einfach nur ein dickeres Fell... aber ganz ehrlich, meine Hunde haben genug Kontakt, da brauch ich mir sowas nicht geben, wenn ich es auch schön haben könnte... ;)

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Cartolina, ich finde deine Beiträge auch sehr schön :)

Und auch wenn es natürliche diese Klischee-Labbis inklusive Klischee-Labbi-HH gibt (irgendwo kommts ja her), so gibt es selbstverständlich auch mindestens genauso viele andere Labbihalter und auch ein Labrador ist ein Hund.

(Übrigens gibts auch ebenso viele Klischee-Schäfi-HH).

Ich finde auch, dass zum Hundeleben negative Erfahrungen gehören, schließlich kann man sie nicht unter der Käseglocke spazieren führen und es wird immer mal irgendwann Momente geben, in denen spontan etwas auf einen Hund einwirkt, was plötzlich nicht mehr im Einflussbereich des Halters liegt- und dann?

Da wäre es doch schön, wenn der Hund einigermaßen gelassen (je nach Situation) reagieren könnte, weil er gelernt hat, dass er das kann und auch meist lebend aus Situationen wieder raus kommt.

Wenn ich da meine Zwei anschaue, dann verfügen sie über zwei vollkommen unterschiedliche Problemlöseansätze. Meine Hündin scheut die Konfrontation (wenn sie denn unausweichlich scheint) nicht und verteilt gern mal Haue.

Das ist für so "der will mal Hallo-sagen"-Hundebegegnungen natürlich Käse und deshalb blocke ich die zum Schutz der anderen Hunde auch.

Aber wenn da einer angebretzelt kommt, dann gibt es Situationen, in denen ich sie das regeln lasse und das klappte bisher sehr zuverlässig :so

Mein Rüde löst angespannte Rüdeprollbegegnungen, indem er sich 'spielerisch' aus ihnen entfernt.

Ich finde das clever und es hat bis jetzt auch immer gut funktioniert- ich musste nicht eingreifen und ihn damit in seinem Selbstvertrauen schwächen und es gab keine Auseinandersetzung.

Das alles heißt ja aber nicht, dass es nicht auch Situationen gibt, in denen ich eingreife oder frühzeitig abblocke.

Nur eben nicht von vorn herein "aus Prinzip", weil meinem Hund ja theoretisch unter Umständen etwas passieren könnte.

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Vielleicht ist es auch gebiet abhängig.

Ich umreiße mal wie es hier ca ist.

Wenn ich 10 fremde Hunde treffe beim gassi dann gibts ein einzigen Halter der seinen entweder gut abrufen kann oder auch an die Leine nimmt wenn er sieht das ich meine an der leine habe oder eben nur Vivo.

Die anderen 9 leben hier nach dem Motto, die klären das schon und da ist es völlig egal ob sie ihre Dogge auf ein Chihuahua zu laufen lassen oder wie bei mir auf einen Hund der eine sichtbare verletzung und einen Kragen hat.

Wie ich es wo anders schon mal schieb. Ich musste Vivo sogar hoch heben. 25 kg Chow chow plüschmasse, weil der andere HH seinen null unter kontrolle hatte und ich angst hatte das er an Vivos verletzung am Auge kommt.

Super oder.

Und so ist es hier nur. Egal ob man weiß das de andere Hund beißt oder Verletzt ist und alt usw.

Und kennen die Leute ja und zerreißen sich das Maul.

Und trotzdem lassen sie ihre Hunde in unser Rudel rennen.

Was soll ich da die Hunde klären lassen, würde ich es nicht regeln würd ich jede Woche beim Tierarzt sitzen oder die Tierarzt rechnung der anderen zahlen...

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Gebietsabhängig kann ich auch ein Lied von singen, Fly.

Hier in der Stadt haben wir es auch mit deutlich mehr Hunden zu tun, die überreagieren oder nur zur Deko des Frauchens gehalten werden und nicht mehr nur als reine Hunde gesehen und entsprechend erzogen wurden.

Je weiter ich raus fahre und gerade in Freilaufgebieten habe ich bessere Erfahrungen gemacht, da dort meistens die Menschen sind die auf eine artgerechte Haltung des Hundes und seine Erziehung achten.

Darunter sind natürlich auch Überrollkommandos und Nerver, wobei ich allerdings sagen muss, dass es meiner Erfahrung nach eher am HH liegt, das die Hunde so reagieren und nicht nur grundsätzlich am Hund.

Ich kann deinen Ärger, wenn du nur von so Leuten und Hunden umgeben bist gut verstehen.

Hast du die Möglichkeit in andere Gebiete auszuweichen und bei euch nur kurze Pipirunden zu drehen um das grösstmöglich zu vermeiden?

Ich mach hier mit Holly nur 3 kleine Pipirunden und bin den Rest des Tages in Freilaufgebieten und im Stall ausserhalb. Das entstresst mich und meinen Hund unheimlich und mir geht das Herz auf, wenn sie so ungezwungen spielen und leben kann.

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Wenn ich sie freilaufen lassen will bleibt nur das Großefeld weil überall sonst ist anleinpflicht.

Aber ich geh schon extra zu zeiten wo kaum einer geht und ich geh auch immer im Wechsel da wo man eben ableinen kann und da wo nicht.

da kommen sie dann an die Schleppleinen.

Jetzt im Moment geht es eigentlich unter der Woche. da ist es sehr entspannend. Die große Runde geht nur nach der arbeit und da ist es um 18Uhr schon stockdunkel und nur unsere kleine gruppe ist dann unterwegs und das macht richtig spaß.

Wir sind zwischen 4 und 7 Hunden. Alle miteinander verträglich, alle langarbeiter die im dunkeln gehen müssen.

Alle Hunde haben leuchties und 2 Taschenlampen die richtig hell sind.

Das ist echt schon luxus.

Am anfang fanden die Hunde es blöd, blieben an den Beinen, aber mittlerweile haben sie sich dran gewöhnt und wir auch und es ist richtig schön. Die Hunde rennen und spielen jetzt auch und man trifft eigentlich nie andere HH.

Dafür drubbelt es sich im Hellen. da es ja jetzt weniger stunden hell ist trifft man wenn man frei hat oder am Wochenende im hellen umso mehr Hunde.

Da weiche ich dann in die Pampa aus und fahr auch gerne mal einige Kilometer, aber da hat man dann leider oft walker in riesen gruppen, Mountenbiker und Jogger...

Trotzdem ist es im Moment ganz cool. Aber sobald es abends wieder länger hell ist, müssen wir uns entweder was neues suchen oder damit klar kommen.

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Bei uns ist auch überall Leinenpflicht, bis auf wenige Freilaufwiesen.

Da gibts dann auch Freilaufgebiete, z.Bspl. im Stadtwald oder an einem See, da knubbelts sich am WE oder frühen Abend.

Das meide ich dann, weil Holly auch erst 5 Monate alt ist und sie überfordert ist.

Ich hab Glück und kann mir da meine Zeiten zum Rausgehen frei aussuchen, geh dann auch nur zu Nicht-Knubbel-Zeiten auf die Grossen Plätze, ansonsten halt an "GeheimTipps" oder aber aufs Feld oder in den Wald.

Holly läuft da immer an der Schlepp, wegen Jagdtrieb, aber das klappt auch ganz gut.

Im Stall hat sie noch 5 andere Hunde, mit denen sie toben und spielen kann, aber da muss sie leider auch an die Schlepp. Das ist mitten im Wald und sie mit ihrem Jagdtrieb, die Jäger fackeln hier nicht lange..

Gut, dass du eine feste Gruppe hast mit der du gehen kannst, die fehlt mir hier noch.

Ich hab eben andere Möglichkeiten rauszugehen und gerade jetzt wo es so früh dunkel wird, mach ich nur noch kurze Pipirunden.

Aber wir treffen auch so unsere festen Hundekumpel ab und zu und dann ist die Freude doppelt so gross.

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Hallo,

Henry darf angeleint keine Hunde kennenlernen und auch nicht beschnuppert werden. Wenn wir von Weitem einen Hund kommen sehen, lasse ich ihn absitzen, gehe zu ihm und dann geht es entweder angeleint oder bei Fuß weiter. Wenn nach Absprache mit dem HH beiderseitig grünes Licht gegeben ist darf geschnuppert und ggf. gespielt werden. Für Henry ist dies sehr schwer und fordert meinerseits eine deutliche, kosequente Haltung, denn er ist auch so ein ICH-RASE-MAL-EBEN-HIN-TYP. Bei Hundebegegnungen bin ich selbst leider doch recht unsicher.

1. Im Lesen der Hunde. Was ist oK? Ist es nur temperamentvoll oder rüpelt er schon? Henry spielt schnell, jagt, springt, rauft und auch Bodycheks mit dem Hintern sind im Repertoire. Hunde die nicht so wollen werden penetrant mit der Pfote betatscht, nach dem Motto "Jetzt komm schon! Beweg dich mal!" Viele Hund verdrehen glaube ich schon die Augen, wenn sie ihn sehen.

2. Ich mache mir auch immer einen Kopf über die Sichtweise der anderen HH.

Mit Hündinnen sind Begegnungen eigentlich immer unproblematisch. Da muss ich manchmal nur eingreifen, wenn eine Dame allzugut riecht und er zu aufdringlich wird. Dann greife ich aber auch ein, breche ab oder unterbreche.

Mit Rüden ist es schon etwas schwieriger. Hier weiß ich noch weniger welches Verhalten noch im Rahmen ist. Henry neigt dazu erstmal staksig, angespannt mit vorgesrecktem Kopf und abgestellter Rute und leichte Bürste auf die anderen zuzugehen. Dann kommt ein dezentes Wedeln und ein Blick zur Seite. Manchmal fixiert er aber auch weiter. Meist gehe ich weiter um ihm meine Unterstützung zu entziehen. Ich hoffe die anderen HH interpretieren dies nicht als Desinteresse.

Leider wurde er in seinem Hundeleben schon mehrfach gebissen (6X). Für mich ist nicht auszuschließen, dass dies möglicherweise auch mit seiner ungestümen Art zu tun hat. Alle Hunde die ihn gebissen haben, haben dies ohne jede Ankündigung getan. Vier mal wurde er vom gleichen Hund gebissen, dem wir leider immer wieder begegnen und der, obwohl er schon mehrfach Hunde gebissen und auch fast getötet hat, noch immer ohne Leine und ohne Maulkorb laufen darf. Wenn wir diesen Hund treffen, mutiert Henry zur Bestie an der Leine. Ich meide natürlich die Gegend wo dieser Hund meist läuft. Denn es ist wirklich gefährlich! Dieser Hund beisst mit Tötungsabsicht in die Kehle und lässt nicht mehr los.

Nach der letzten Attacke, Henry war an der Leine, der andere Hund greift an, ist Henry nun leider auch anderen Rüden gegenüber wieder viel angespannter. Ich hoffe, dass sich das wieder gibt und er wieder lockerer wird.

Wie löscht man so etwas von einer Festplatte?

So habe ich das Gefühl, dass Henry

es ganz oft selbst regeln kann

ich manchmal die andern schützen muss vor seiner Nerverei

und ich ihn aber auch schon schützen musste und es viel zu wenig konnte.

Die Welt ist nicht schwarz und nicht weiß!

LG tigrib

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