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Hundeforum Der Hund
Spiderschwein&Yoda

Hundechaos und Frauchen mit Nerven am Ende! -.-

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallöchen, ich bin brauche mal 'nen Rat wie ich mich am besten verhalte!

Habe einen Mini Bulli (3/Hündin nicht kastriert) und einen Franz Bulli (1,5/ Rüde mit Hormonchip) - Urmel und Paulchen!

Beide sind meines Erachtens gut sozialisiert.

In den letzten paar Monaten hatte ich mehrere Zwischenfälle mit frei laufenden Hunden die meine angegriffen haben und direkt angestürmt kamen.

Z.B. ein Huskymix hatte meinen Paule gepackt und in Kopf gebissen; eine Bernersennen-Hündin Urmel am Hals bzw "nur" ins Lederhalsband gebissen...

Das was mir passiert ist was definitiv nicht spielen oder Rangordnung klären sondern mit Schütteln und vorher fixieren! Ich stand kreischend daneben und wurde hysterisch, wusste nicht was ich tun soll, hab den Besitzer angekreischt das er seinen Hund weg nehmen soll!

Seit neustem wohnt auch jem. in unserer Strasse mit nem Schäferhundmix, Garten ohne Zaun, und der Hund kam schön paar mal angerannt oder fixiert uns! Als er angerannt kam hab ich ihn weg geschickt mit fester Stimme!

5 min von uns ist Wald, ich gehe gerne und viel mit meinen beiden Süßen, aber mittlerweile ist es für mich eine psychische Belastung wenn uns ein frei laufender Hund entgegen kommt! Ich fühl mich der Situation nicht gewachsen und übertrage es auf meinen Mini Bulli. Sie denkt sie muss mich beschützen und verhält sich dementsprechend. Sie zieht an der Leine, knurrt und bekommt eine Bürste! Paulchen hat sich das jetzt auch schon abgeschaut, auch wenn er nicht wirklich weiß worum es geht!

Ich muss dazu sagen das ich meine Hunde immer an der Leine hab außer halt bei uns im Garten.

Ich war mit Paulchen zur Hundeschule um die mal anzutesten. Habe mit der Hundetrainerin über Urmel geredet und sie meinte was von Wesensänderung und das man den Charakter ändern muss?!

Also ich sehe es so: Urmel denkt sie muss mich beschützen, sie sieht mich somit nicht mehr als Rudelführer, sie vertraut mir nicht das ich sie beschütze, ihr verhalten ist Droh- und Imponiergehabe. Wenn wir an Hunden vorbei gehen die freundlich sind oder nix machen, macht sie auch nichts und ist lieb. Sobald ein Hund stänkert, stänkert sie zurückt und steigert sich richtig rein! Paule hat kein Plan was los ist aber macht erstmal mit...

Ich versuche das falsche verhalten zu ignorieren und gehe einfach weiter ziehen die beiden dann hinter mir her. Nur wenn ein freier Hund ankommt werd ich innerlich echt panisch und angespannt. Klar versuche ich gelassen zu sein aber die spüren das doch! Wenn wir am doofen Hund vorbei sind, ist Urmel ganz kleinlaut, geht geduckt und schämt sich... Paule weiß immernoch nicht was los ist...

Mitlerweile meckern alle an meiner Urmel rum! Meine Mutter fängt an von wegen Kampfhund, Tickende Zeitbombe... Meine Freund findet es peinlich wie sie sich benimmt und und und!

Urmel hat ein sehr weiches Gemüt und das schlimmste für sie ist, wenn sie was falsch gemacht hat.

Raus holen aus den genannten Situationen gelingt mir nicht wirklich da sie in dem Augenblick so fixiert ist. Das war früher nie so, sie war ein fröhlicher und glücklicher Hund bei spazieren gehen. Jetzt ins es eine Stresssituation den gesamten Spaziergang über. Sie hechelt und ist angespannt, lauert sozusagen immer auf Gefahr. Die Hunde laufen ansonsten mit durchhängender Leine neben mir, ziehen so mit nicht. Paulchen fängt momentan aber an zu ziehen und hört manchmal nur wenn er Lust hat, setzt sich heimlich aufs Sofa und so... Irgendwie bin ich echt verwirrt und weiß nicht was das jetzt auch noch soll?! Anscheinend nimmt er mich auch nicht mehr für voll... Ich liebe meine beiden über alles will ändern was ich ändern kann! Würde nie einen abgeben wegen dem Benehmen, ich schlussfolgere auch das ich das Problem bin! Ich hab kein Vertrauen in fremde frei laufende Hunde und habe Angst das meinen was zustößt!

Mein Ziel ist es das Urmel auf mich bauen kann und wieder friedlich ist! Sie soll blöde Hunde die stänkern ignorieren! Jaaa, und was mach ich mit mir?! Ich hab wahrscheinlich den größten Schaden von uns :o) Aber das was mich wirklich traurig macht ist es das Urmel immerzu gestresst ist beim spazieren gehen sogar anfängt zu Schuppen! Anbei gelten bei mir klare regeln wie das ich als erstes durch die Tür geh, kein füttern am Tisch nicht ins Bett und Sofa... Klappt auch bis auf gelegentliche Ausfallerscheinungen von Paulchen - Urmel nie. Mittlerweile bau ich das Sofa zu und die Schlafzimmertür zu. Paulchen hält es nichtmal für nötig aufzustehen, ich muss ihn richtig runter heben, sonst geht er nicht, hält gegen!

Ich bin mit meinem Latein am Ende und weiß nicht wirklich was zu tun ist... Alles sorgt für ziemliche Spannungen zu Hause! Ich denke mit den richtigen Tipps kann ich alles schaffen in den griff zu bekommen, nur wo fang ich an?! Alles ist so anstengend geworden seitdem ich beim spazieren gehen nicht mehr her der Lage bin, zusätzlich Paule in der Pflegelphase!

Ist wahrscheinlich anstrengend das alles zu lesen, aber ich hoffe jemand versteht mich und mein Problem... Und wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten ;o)

Liebste Grüsse an euch und eure Kuschels! :o)

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Hallo, herzlich willkommen bei uns!

Ich würde schlechtes Verhalten bei meinen Hunden nicht ignorieren, sondern berichtigen.

Ich glaube, dass dir und deinen Hunden nur ein kompetenter Trainer helfen kann.

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Gehst du nur mit beiden oder auch einzeln?

Um es nicht schlimmer zu machen würde ich die Spaziergänge in ein fremdes Gebiet verlegen in dem du weist es ist keiner. Also vielbegangene Wege meiden. Zusätzlich mehr mit Urmel alleine gehen. Du kannst dich so mehr auf sie konzentrieren.

Und auf jeden Fall nach einem guten Trainer suchen!

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Ich glaube, dass bei Dir mehrere Dinge im Argen sind und Du solltest einen Hundetrainer drauf schauen lassen.

Kann mir vorstellen, dass Deine Hunde aufgrund der blöden Erfahrungen mit anderen Hunden plus Deine Angst/Unsicherheit eine Leinenaggression entwickelt haben. Damit bist Du gerade in einem Teufelskreis.

Da solltest Du dringend mit Hilfe eines Trainers dran arbeiten, damit ihr alle wieder entspannt spazieren gehen könnt.

Unerlässlich finde ich, dass man zu hause auch noch mal schaut und sich die gesamte Mensch-Hund-Struktur noch einmal ansieht.

Nur weil Du als erster durch die Tür gehst, als erster isst und Deine Hunde nichts aufs Bett/Sofa dürfen, müssen Deine Hunde nicht automatisch Respekt vor Dir haben.

Es geht doch viel mehr darum, ob Du es in Konfliktsituationen schaffst, Dich durch zu setzen, Deine Hunde sich an Dir orientieren, Dir vertrauen und sich adäquat im Alltag verhalten.

Fehlverhalten eines Hunde zu ignorieren bringt in den meisten Fällen nichts, da ein Hund dies eher als stille Zustimmung empfindet.

Ebenso ist an der Leine pöbeln ein selbst belohnendes Verhalten, bei dem ich mit Ignorieren auch nicht weiter komme.

Such Dir einen guten Trainer und lad ihn zu Dir nach Hause ein. Schön wäre es, wenn dann alle Familienmitglieder dabei sind und sich auch mit einbringen.

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Ich würde mir auch einen guten Hundetrainer suchen, wenn du das Gefühl hast es alleine nicht zu schaffen.

Wie weit wärst du denn bereit zu fahren?

Vorrübergehend würde ich -um einen Anfang zu bekommen- mit Zeigen und Benennen arbeiten und dieses Rangordnungsgedöns sein lassen.

:)

Hier sehr ausführlich und gut erklärt (von der Hundetrainerin Martina Schoppe http://www.chakanyuka.de )

http://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html da bekommst du auch auf Fragen zeitnah Rückmeldung und gut erklärt wie du arbeiten kannst.

:) (würde erstmal getrennt mit beiden gehen und üben)

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auch ich würde Dir zu einem guten Hundetrainer raten, und zwar einem, der erstmal

zu Euch nach Hause kommt, um sich das Problem vor Ort anzusehen.

Da kann er gleich das Gesamtpaket beurteilen: häusliches Umfeld (und was dort vielleicht

schief läfut) und die "normale" Gassi-Runde.

von der Ferne zu urteilen oder Ratschläge zu geben find ich schwierig, wenn nicht sogar

gefährlich....

viel Erfolg Euch!

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Deine Hunde versuchen, Dich zu beschützen, nachdem Du miserable Führungsqualitäten bewiesen hat. Hysterie und Kreischen zeugen nicht gerade von Souveränität. In erster Linie ist es wichtig, dass DU Selbstvertrauen kriegst und Dein Puls nicht bei jedem freilaufenden Hund Salti schlägt. Nun kann man sich natürlich nicht einfach sagen: Ab sofort bin ich die Coolness in Person, sondern man braucht dabei Unterstützung. Darum schliesse ich mich dem Rat an: Hundetrainer. Ich glaube nicht, dass Du dieses Problem ohne Hilfe in den Griff kriegen kannst.

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Habe mit der Hundetrainerin über Urmel geredet und sie meinte was von Wesensänderung und das man den Charakter ändern muss?!

Mitlerweile meckern alle an meiner Urmel rum! Meine Mutter fängt an von wegen Kampfhund, Tickende Zeitbombe... Meine Freund findet es peinlich wie sie sich benimmt und und und!

Urmel hat ein sehr weiches Gemüt und das schlimmste für sie ist, wenn sie was falsch gemacht hat.

Raus holen aus den genannten Situationen gelingt mir nicht wirklich da sie in dem Augenblick so fixiert ist. Das war früher nie so, sie war ein fröhlicher und glücklicher Hund bei spazieren gehen. Jetzt ins es eine Stresssituation den gesamten Spaziergang über.

Mein Ziel ist es das Urmel auf mich bauen kann und wieder friedlich ist! Sie soll blöde Hunde die stänkern ignorieren!

Die Aussage der Hundetrainerin finde ich persönlich so nicht in Ordnung. Niemand hat das Recht und die Aufgabe das Wesen oder den Charakter zu verändern. Eine gewisse Verhaltensweise zu ändern, ja!

Und das wäre für mich der Ansatz. Ein Trainer mit so einer Aussage würde ich in die Tonne kloppen.

Du hast ein klares Ziel und weißt eigentlich schon wie Du es anpacken könntest. Nur fehlt derzeit einfach die Wahrnehmung es entsprechend umzusetzen.

Ich würde jetzt kurzfristig aus der Situation heraus gehen - mit den Hunden in einem ruhigerem Gebiet spazieren gehen, um Ruhe reinzubringen und damit Du wieder Vertrauen zu Dir selbst sowie den Hunden findest. Wenn wieder Ruhe/Vertrauen da ist, würde ich an dem Problem weiter arbeiten und mit jedem Hund einzeln die unruhige Auslaufzone erarbeiten - durch Ablenkung, Konzentration auf mich als Hundeführer ........ Anfangs nicht gerade die üblichen Gassizeiten wählen.

Wenn Du das Gefühl hast, Du brauchst Hilfe, dann suche Dir wirklich einen kompetenten Hundetrainer, der am Problem arbeitet und nicht gleich das Wesen und der Charakter Deines Hundes in Frage stellt. Mittlerweile reagiert Dein familiäres Umfeld genauso so und Du zweifelst. Das ist keine gute Basis für einen Arbeitsaufbau!

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So wie du dein Verhalten schilderst, brauchst du vor allem einen Trainer, der dein Auftreten verändert , anstatt nur an deinen Hunden herum zu erziehen.

Wenn du dich souverän fühlst und so auftrittst , und zwar sowohl den eigenen als auch fremden Hunden gegenüber, werden deine Hunde sich auch ordentlich verhalten.

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Ich hatte dir übrigens 2 PN geschrieben, du hattest nur eine gelesen. :D

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