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Hundeforum Der Hund
Kody

Border im Garten außer Rand und Band

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Hallo,

ich habe bisher nur still mitgelesen und mir schon einige tolle Anregungen geholt. Nun hoffe ich ihr könnt mir und meinem knapp 1,5 Jahre alten Border Collie Kody helfen.

Im Haus und auf Spaziergängen ist er inzwischen sehr gehorsam und gelassen. In unserem eingezäunten Garten sieht das leider ganz anders aus. Ich habe das Gefühl er meint dort der Chef zu sein und alles unter Kontrolle haben zu müssen. Er verbellt und jagt den Postboten, Passanten, Tiere... einfach alles was ihm gerade nicht passt.

Mal abgesehen von den Leuten, die sich bestimmt schon so manches mal ordentlich erschreckt haben, als er um die Ecke gepest kam und ich Angst vor Ärger mit den Nachbarn habe, ist Kody dabei auch noch unglaublich gestresst.

Diesen Stress möchte ich ihm (und mir) gerne ersparen, aber wie stelle ich das an?

Vielleicht liege ich auch vollkommen falsch und es liegt an etwas anderem, mangelnder gehorsam oder so ^^ Auch hier würde ich mich über Tipps freuen :)

LG

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Macht er das auch wenn du dabei bist?

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Er interessiert sich nicht weiter für mich wenn er etwas gesehen hat.

Ich habe auch schon versucht mich ihm in den Weg zu stellen, ihn anzuschnauzen, damit er nicht wie bekloppt am Zaun lang rennt und die Leute jagt. Da hat er mich komplett ignoriert und ist einfach an mir vorbei gelaufen. Abrufen klappt in so einer Situation in der er so aufdreht nicht.

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wird er auch im Haus gehalten oder ist er fast ausschließlich im Garten?

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Was machst Du noch mit Deinem Border, ausser nur spazieren gehen?

Anfangs war das bei mir im Garten ähnlich; aber nachdem ich mit meinem

Border Agility (mach ich jetzt nicht mehr, wegen meinem Knie), Obedience,

Fährtenarbeit und auch Dogdance angefangen habe, wurde alles besser.

Du musst nicht alles auf einmal machen, aber etwas Beschäftigung wäre

schon wichtig und dann wird er auch ruhiger und zufriedener im Garten

sein und auch dort eher Dein Kommando annehmen. Wenn er dort

wieder losspurten wollte, habe ich ihm einfach das Kommando für seinen

Platz gegeben und er hat es auch befolgt. Danach Lob, Spiel bzw. evtl.

auch Leckerlie als Bestätigung. Heute rennt er ganz selten an den Zaun;

aber wie gesagt, wenn ich Kommando gebe, wird es auch sofort befolgt!

Viel Spass dabei!

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Da das Verhalten für den Hund selbstbelohnend ist, wird es schwer werden, ihn zu erreichen, wenn er schon in voller Fahrt ist.

Zeigt er das Verhalten jetzt erst oder meinst Du, das ist schon ritualisiert? Der Hund ist ja schon eineinhalb Jahre alt. Wie lange macht er das denn schon?

Mein Tipp wäre: nicht mehr alleine in den Garten, wenn, nur noch mit Dir und an der Leine, nicht erwünschtes Verhalten im Ansatz abbrechen und umlenken, weiter am Rückruf auch unter steigender Ablenkung arbeiten.

Da Du die Reize, die von außen kommen, nicht abstellen kannst, darfst Du dem Hund nicht mehr so viel Freiraum im Garten geben, bis Du das unerwünschte Verhalten im Griff hast.

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hört sich für mich nach einem klassischen Fall von "Zaun-Pöbler" an.

Ich würde ihn nur noch beaufsichtigt in den Garten lassen.

Vielleicht an einer langen Schleppleine, so hast Du Zugriff auf ihn, auch wenn er

Deine Befehle ignoriert.

Beobachte Deinen Hund genau und sobald er auch nur dazu ansetzt zum Zaun zu rasen,

musst Du reagieren. Quasi direkt in dem Moment DAVOR.

Zurechtweisen (mit "nein" oder was Du sonst nutzt) und ihn ins Platz legen (bei Dir).

Du musst genau aufpassen und das Training wird sicher ne Weile brauchen,

aber er darf kein "Erfolgserlebnis am Zaun" mehr haben.

Bleibt er ruhig bei Dir, dann lob ihn auch.

Wie verhält er sich denn drinnen, wenn jemand an der Haustür klingelt?

Geht da auch die Post ab?

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Danke für die vielen Tipps :)

Kody und ich klickern viel, wo er auch mit Begeisterung dabei ist. Ansonsten gibt es halt eher kleinere Spiele um ihn zu beschäftigen. (Leckerchen suchen...)

Besteht bei Agility nicht die Gefahr, dass er noch mehr aufdreht? Kann man Obedience und Fährtenarbeit auch ohne Anleitung vom Profi betreiben? Die Hundeschule ist erst für nächstes Jahr geplant/möglich.

Ich habe Kody erst mit neun Monaten bekommen, dann hat es denke ich 1-2 Monate gedauert bis er die Pöbelei angefangen hat, genau kann ich das allerdings nicht mehr sagen.

Wenn es an der Tür klingelt geht er zwar zur hin, gebellt wird allerdings nicht. Bei meinen Eltern versucht er sich durchzudrängeln, bei mir nicht. Er lässt sich auch gut auf seinen Platz schicken. Wie gesagt gehorcht er nur im Garten so überhaupt nicht

Ich werde wohl ab jetzt die Schleppleine dran machen und ihn nicht mehr so selbstständig draußen rumrennen lassen.

Danke nochmal

LG

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Danke für die vielen Tipps :)

Kody und ich klickern viel, wo er auch mit Begeisterung dabei ist. Ansonsten gibt es halt eher kleinere Spiele um ihn zu beschäftigen. (Leckerchen suchen...)

Besteht bei Agility nicht die Gefahr, dass er noch mehr aufdreht? Kann man Obedience und Fährtenarbeit auch ohne Anleitung vom Profi betreiben? Die Hundeschule ist erst für nächstes Jahr geplant/möglich.

Klickern und Suchspiele sind doch schon mal ganz toll!

Wenn Du 1-2 x die Woche Agility machst, wird Dein Hund vom Geist gefordert und

auch körperlich! Er wird mit Sicherheit zufriedener und ausgeglichener sein.

Fährtenarbeit kann man sehrgut ohne Anleitung machen! Auch da muss sich Dein

Hund sehr konzentrieren und das macht ihn ausgeglichen und müde!

Wenn Du Obedience nicht kennst, dann solltest Du das schon zuerst mit Anleitung

machen; auch das erfordert viel Konzentration, aber auch Schnelligkeit vom Hund.

Mein Border macht das sehr gerne (wir machen das schon viele Jahre auch turnier-

mässig).

Warum willst Du erst nächsten Jahr in die Hundeschule oder in den Hundeverein. Wir

sind im Verein.

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Klingt jetzt blöd, aber ich möchte nicht mit ihm in einen Kurs solange seine Ausführung der Kommandos unter Ablenkung noch so wage ist. Ich kann auch sehr schlecht einschätzen, wie weit er im Vergleich zu anderen Hunden in seinem Alter ist.

Ich möchte sozusagen erstmal aufräumen bevor die Putzfrau kommt ^^

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