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Hundeforum Der Hund
feikjen

Hund hat Angst vor Auto & Leine

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Hallo,

ich hab ein "kleines" Problem mit meinem 5 Monate alten Belgiermädel und weiß langsam nicht mehr weiter. Sobald die Kleine die Leine sieht und merkt, dass ich mit ihr Gassi gehen will, ist sie wie vom Erdboden verschluckt, ich muss sie regelrecht suchen. Die Leine selbst lässt sie sich dann aber problemlos einhaken und kommt auch mit. Sobald es zum Auto geht kommen wir aber zum nächsten Problem: Sie will partout nicht in die Nähe oder gar einsteigen. Dann bockt sie und lässt sich nur schwer locken. Inzwischen funktioniert immerhin das aussteigen relativ "schnell". D.h. nach ca. 2 Minuten warten und locken erbarmt sie sich und springt raus (Beifahrerraum). An einsteigen ist leider noch nicht zu denken, sie lässt sich zwar bis zur Tür locken, aber selbst reingehen tut sie nicht, erst wenn ich ihr Pfote auf den Autorahmen hebe springt sie selbstständig rein.

Spazierengehen tut sie hingegen ziemlich gerne. Erst sobald wir in Sichtweite des Autos sind, beginnt das ganze Theater von vorne :kaffee:

Mit diesem Problem kämpfe ich schon seit ich sie vom Züchter geholt habe. Anfangs dachte ich, dass sie sich schon noch daran gewöhnen wird, inzwischen ist mir aber klar, dass sich daran, wenn ich nicht schleunigst etwas dagegen tue, nichts mehr ändern wird. Und darauf bin ich wirklich nicht scharf.

Was würdet ihr in solch einem Fall tun?

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, was ich ausprobieren kann?

Die Autofahrt scheint weniger das Problem zu sein, als das Auto selbst. Während der Fahrt legt sie sich meist hin und schläft u.U. auch. Achja, das anleinen ist nur im Haus ein großes Problem, draußen macht sie keinen Aufstand.

LG Feikjen

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Erste und wichtigste Frage ;) : Was ist es denn für eine Belgier - Hündin? :)

Hab da einen Belgier - Rüden neben mir liegen - ein Groenendael :)

Da Belgier ganz sensible Hunde sind - wie soviele andere auch - kann es vielleicht mal sein, dass sie irgendeine schlechte Erfahrung mit der Leine verknüpft? Also, mit dem Losgehen an sich?

Würde es eventuell mal versuchen, ihr eine Hausleine anzuziehen, diese natürlich positiv verknüpft, sodass Du sie immer zum Spaziergang an dieser Hausleine zur eigentlichen Leine führen kannst - immer dabei loben, streicheln, Sicherheit geben!

Das mit dem Auto: füttere sie mal im Auto - nicht nur einmal, sondern ab heute die nächsten Wochen, zeig ihr: das Auto ist toll! Spiel mit ihr drin, kuschel mit ihr darin.

Das bedeutet natürlich, Du brauchst mehr Zeit für sowas, klar, aber solche Sachen helfen bei Belgiern viel mehr als Strenge. Konsequenz ist nötig, absolut, aber eine geduldige Konsequenz - mit viel Ruhe vorgebracht ;)

So, hast Du denn auch Bilder? Und nicht die Antwort auf meine Frage vergessen: WAS für eine Belgier - Hündin? :)

EDIT: TAAAAAAAAAAAATSAAAAAAAAAAACHEEEEEEEEEEEE *kreisch*

Ich hab gerade in Dein Profil geschaut und Deinen ersten Beitrag gefunden.

Du hast Grönis *maxikreisch*

Also - ich weise nochmal daraufhin: mit liebevoller Konsequenz arbeiten, positiv verknüpfen, kein lautes Wort :) :)

Habe schon viel mit meinem Großen erreicht und wünsche es Dir auch.

Wo kommst Du nochmal her? Gerne auch per PN - ich möchte Grönis sehen, anfassen, streicheln :) :)

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Na, dass Silvi da in Verzückung gerät, war ja klar.

Eine Bekannte von mir hat Saarloos Wolfshunde und die sind ja bekanntermaßen auch nicht die mutigsten Hunde auf Erden.

Neben viel, viel Geduld und Zeit war manchmal die einzige Methode, den Hund zu seinem Glück zu zwingen, sprich auf den Arm zu nehmen und dahin zu tragen, wo man ihn haben will. Also damit ist natürlich nicht gemeint, den sich wehrenden, panischen Hund irgendwo hin zu zerren.

Bsp. die Hündin hatte viel Angst vor Menschen. Sie hat es monatelang zugelassen, dass sich die Hündin immer zurückzieht, wenn Besuch da war. Dieser Hund war für uns mehr ein Phantom als wirklich vorhanden. Eines schönen Tages hat sie die Hündin auf den Arm genommen, zu uns getragen - wir waren alle instruiert und haben es uns stark verkniffen, sie anzufassen oder auch nur anzuschauen - und hat den Hund neben ihren Platz gesetzt. Dort lag sie dann und ist nach einer Weile wirklich sowas wie aufgetaut.

Vielleicht hilft das Vorgehen so bei Dir auch eben übertragen auf das Auto.

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Verzückung ist noch untertrieben, Chrystal :D:D

Komme mir vor, wie der böse Terminator aus dem 2. Teil - massiv verschmolzen :zunge:

Aber auch ein guter Tipp und im Auto dann wartet das Futter :)

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Kann man Grönis so ganz generell gut mit Futter locken? Das macht das Leben wirklich schon um einiges leichter - und die Erziehung auch.

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Also - mein Austausch mit anderen Gröni - Haltern und auch meine eigenen Erfahrungen ;) haben gezeigt: mit Spielzeug und dementsprechender Triebumlenkung klappt es viel besser als mit Futter.

Natürlich kommt es auch hier wieder auf den Hund an, aber wenn man dann so einen triebigen Spielehund hat wie ich, der noch dazu schäkerig beim Fressen ist -- dann rbingt jeder Ball, jedes Spieli, jeder Arm :Oo:zunge: um Einiges mehr, als Leckerlis.

Ich hatte zum Beispiel folgendes Problem: Kamen Jogger und wollte ich mit Joss im Fuß daran vorbeilaufen, hielt ihm ein Leckerli vor die Nase - nix, keine Reaktion, habe es sogar mal versucht, reinzu"schieben" - ausgespuckt :D:D

Nehme ich den Ball, war seine Fixierung auf dem Ball und auch auf mir, habe ich ihn hinter meinem Rücken versteckt :) Damit bin ich viel weiter gekommen, und das konnten mir fast alle Gröni - Besitzer bestätigen, mit denen ich mich ausgetauscht habe ;)

EDIT: Huch, die Hälfte vergessen: da das Auto aber kein Spielbereich mit Ball sein soll, sondern eher Ruhe angedacht ist, würd ich sie mit dem Napf darin füttern, sprich, die normalen Fütterungen im Auto vollziuehen. ODER - ins Auto tragen, kurz spielen ( ohne Ball, einfach so mit Hund ) oder dolle kuscheln - eben Dinge machen, die dem Hund Spaß bereiten ;)

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Hm...mit 5 Monaten durfte mein Amigo (und Vasco und ganz früher auch Marco) noch gar nicht selbständig ins Auto rein oder aus dem Auto rausspringen :think:

Mein Amigo(jetzt 20 Monate) ist aber auch ein Kanditat, der mir ab und an anzeigt, dass er das Ende des Spazierganges jetzt doch noch viiiieeeel zu früh findet...und in sicherer Entfernung vor dem Auto stehen bleibt.

Ziemlich doof, wenn ich den Hund dann rufe...und er setzt sich hin und sagt "Nööööö... :whistle ".

entweder gehe ich dann hin und hole ihn ab (angeleint), oder ich habe ihn schon ein Stück vor Erreichen des Autos angeleint...und wenn ich das versäumt habe :Oo geh ich einfach am Auto vorbei - dann kommt er hinterher wie die wilde Wutz, ich geh noch ein paar Schritte, leine ihn dann an...und dann geht's zum Auto.

Ich habe lange Zeit (bis zum 1. Lebensjahr) das Herunterspringen (was ja auch das Herausspringen aus dem Auto ist) so weit wie möglich vermieden. Natürlich hüpfen die Jungspunde bei den Spaziergängen immer mal irgendwo rauf und runter - aber gerade deshalb habe ich darauf geachtet, dass ich dies nicht noch zusätzlich einfordere, eben wegen der Gelenke.

Zumindest auf dem Parkplatz vor dem Haus ist ja auch Asphalt - der ja noch härter ist als Waldboden.

Mittlerweile springt er problemlos ins Auto rein und raus, nur beim Reinspringen muss ich darauf achten, dass mein kleiner süßer Dickschädel VOR mir ist - denn bin ich vor IHM, springt er nicht ins Auto...

Ich habe allerdings auch nie lange gefackelt - ist er nicht gekommen, habe ich ihn abgeholt, ist er nicht reingesprungen, habe ich ihn reingesetzt. Ohne Kommentar, Klappe zu, losfahren.

Ich bin dabei zwar nicht immer sauber geblieben - vor allem NACH den Spaziergängen :Oo - aber ewig rumdiskutieren und locken wollte ich einfach nicht. Gemacht und Basta.

Zur Leine: lege sie doch auch im Haus mal an zu Übungszwecken - einfach mal ein wenig bei Fuß üben, Sitz an der Leine, sitzen bleiben und wieder abholen, dann die Leine wieder ab und weghängen.

Rufst du sie zu dir zum Anleinen, womöglich immer wieder an der gleichen Stelle (im Flur vor der Haustüre)? Dann hole sie doch einfach mal mit der Leine an immer wieder unterschiedlichen Stellen ab, ohne sie vorher zu rufen.

auch hier würde ich gar nicht lange rufen, locken und das Kommen einfordern - machen und gut ist. Mit der Zeit wird sie lernen, dass das Anleinen im Haus selbstverständlich ist und du auch gar nicht lange rumdiskutierst.

Was Anderes macht sie nämlich zur Zeit mit dir nicht: Rumdiskutieren ;)

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Was Anderes macht sie nämlich zur Zeit mit dir nicht: Rumdiskutieren ;)

Oder sie hat Angst. Wissen wir nicht.

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Aus den (ja recht detaillierten) Beschreibungen kann ich aber nirgendwo die Beschreibung einer Angstreaktion rauslesen - dafür aber, dass sie dieses Problem schon seit 2-3 Monaten (seit sie den Hund vom Züchter hat) besteht.

Ich vermute eher, dass sich hier von Beginn an etwas falsch eingeschlichen hat und nunmehr gefestigt ist.

Klar kann ich das nur vermuten - aber bei Angst würde der Hund ja nicht so entspannt im Auto bleiben während der Fahrt :think:

ich weiß, dass meine Züchterin einige Autofahrten mit den Welpen gemacht hat, wo die Welpen über eine Rampe ein- und ausgestiegen sind - nachdem ihnen das von erwachsenen Hunden gezeigt wurde.

Ich hatte keine Rampe, habe meine Welpen also immer rein- und rausgehoben.

Als Junghunde durften sie dann so mit 7-8 Monaten selbständig über die hinteren Türen reinhüpfen/klettern, aber auch nicht rausspringen.

Auf die Ladefläche durften sie auch nicht raufhüpfen - das war mir zu hoch.

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Na, dass Silvi da in Verzückung gerät, war ja klar.

Eine Bekannte von mir hat Saarloos Wolfshunde und die sind ja bekanntermaßen auch nicht die mutigsten Hunde auf Erden.

Neben viel, viel Geduld und Zeit war manchmal die einzige Methode, den Hund zu seinem Glück zu zwingen, sprich auf den Arm zu nehmen und dahin zu tragen, wo man ihn haben will. Also damit ist natürlich nicht gemeint, den sich wehrenden, panischen Hund irgendwo hin zu zerren.

Bsp. die Hündin hatte viel Angst vor Menschen. Sie hat es monatelang zugelassen, dass sich die Hündin immer zurückzieht, wenn Besuch da war. Dieser Hund war für uns mehr ein Phantom als wirklich vorhanden. Eines schönen Tages hat sie die Hündin auf den Arm genommen, zu uns getragen - wir waren alle instruiert und haben es uns stark verkniffen, sie anzufassen oder auch nur anzuschauen - und hat den Hund neben ihren Platz gesetzt. Dort lag sie dann und ist nach einer Weile wirklich sowas wie aufgetaut.

Vielleicht hilft das Vorgehen so bei Dir auch eben übertragen auf das Auto.

Ich hatte mit Maja auch eine ängstliche Hündin im Haus und hab sie zu ihren Glück gezwungen - Hoch auf den Arm, rein ins Auto - Klappe zu - Affe tot - nach sagen wir mal 5 - 6 mal Auto fahren, hat sie anscheinend festgestellt - YEAH Autofahren ist super!!! Jetzt muss ich schaun das sie mir nicht in offene Autos von alleine einsteigt. Also die Zurückhaltung vergessen und einfach machen. Dann orientiert sich der Hund an deinem Verhalten und spiegelt das Verhalten wieder - du wirst schon wissen was zu tun ist ;)

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