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Hundeforum Der Hund
Liesl

Fährtenarbeit und Mantrailing - geht das?

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Also,..

mein LAP macht mit unserer Hündin schon seit Welpentagen Fährtenarbeit - zum Spaß, also (noch) nicht prüfungsmäßig.

Nun bin ich letzte Woche zum "Schnuppern" bei einem Mantrailing-Kurs gewesen und fand das echt spannend. (Arana natürlich auch und da sie ja schon fährten kann, hat sie sich echt toll gemacht.. :so )

Nun meine Frage: Meint ihr, dass man mit einem Hund beide sportlichen Disziplinen nebeneinander betreiben kann?

Die Mantrailing-Trainerin meinte "ja", da das "Ritual" ein ganz anderes wäre - aber sie ist ja wohl ein bisserl voreingenommen, schließlich kriegt sie Geld für den Kurs ;-)

Bin gespannt auf eure kompetenten Antworten!

LG K.

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Hi

ich Traile nicht, habe aber mal gefährtet. So wie ich das mal verstanden habe ist es für den Hund schwer das zu unterscheiden. Beim Fährten soll der Hund mit tiefer Nase arbeiten und jeden Winkel akurat ausarbeiten.

Was ich vom trailen mitbekommen habe ist es da anders, es kommt nicht auf die einzelnen Winkel an sonder auf das Ziel. Gute Mantrailhunde gehen ja auch nicht akkurat den weg ab sondern kürzen mal usw. Somit vermute ich, dass es schwer wird wenn der Hund dann wieder Fährten soll, bzw. da Prüfungen angestrebt sind.

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(bearbeitet)

Der Hund kann hervorragend unterscheiden wann er fährtet und wann er trailt. Ich habe eine zeitlang beides parallel gemacht und es war überhaupt kein Problem.

Zumal Fährten und Trailen ja zwei völlig verschiedene Dinge sind. Beim Fährten sucht der Hund einen Gegenstand mit Hilfe des Geruchs der Bodenverletzungen und trägt somit die Nase am Boden. Beim Trailen sucht er nach Hautpartikeln des Menschen, die "in der Gegend rumschwirren". Wenn der Hund ordentlich aufgebaut wird hat er keinerlei Probleme das zu unterscheiden.

Auch das Einstiegsritual ist in beiden Sparten ja ein komplett Anderes

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So wie Piflo es beschrieben hat kenne ich es auch von unseren Trainern.

Beim Trailen arbeitet der Hund ja ehr "unsauber" und nicht genau auf der Spur.

Ich kenne es nur, das es immer heisst, ein Mantrailer ist für die Fährte nicht mehr zu brauchen.

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Sowas wird aber meist nur von Leuten gesagt, die ihren Hund in nur einer der Disziplinen führen. ;)

Sofern der Hund in beiden Sparten vernünftig ausgebildet wird kann er sehr wohl unterscheiden was Sache ist.

Lege ich Mia eine Fährte, dann sucht sie am Boden. Halte ich ihr einen Gefrierbeutel vor die Nase sucht sie eher hoch.

Allerdings habe ich Beides nie auf "Wettkampfniveau" gemacht sonder just for fun. Aber die Erkenntnis ist die Gleiche: Der Hund kann unterscheiden

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Nach meiner Meinung sind Hunde mehr als intelligent genug, beides zu unterscheiden und zu wissen, was sie suchen und wie sie suchen, um den gewünschten Erfolg zu haben. Der Aufbau/das Ritual ist anders, anfangs sollte vielleicht auch der Boden anders sein, z.B. beim Trailen erstmal nur befestigt (Asphalt), aber ich glaube, selbst das wäre nur eine Erleichterung und kein Muss.

LG

Marita

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Unsere Diensthunde haben alle erst Fährten gelernt und einige wurden später mantrailer. Konnten dann immer noch Fährten.

Ich würde es nicht gerade zeitgleich aufbauen, aber wenn er eines schon kann ist das andere eine neue Aufgabe, die mit der ersten nicht verwechselt wird. So meine Erfahrung.

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Wir haben in der Trailgruppe einen Hund der beides macht und das klar unterscheiden kann.

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Ich denke, wenn Du mit Deinem Hund davor vernünftig Fährtenarbeit gemacht hast und erst jetzt mit dem Trailen anfängst sollte das kein Problem sein. Da wird sich das Arbeiten bei Fährtenarbeit eingebläut haben und das Trailen ist für ihn etwas komplett anderes.

Beides parallel (wenn der Hund noch keines von beiden kennt) würde ich nicht machen. Würde meinen damit verunsichert man den Hund zu sehr, überfordert ihn oder wie auch immer.

Wobei ich es mir trotzdem schwierig bzw. anspruchsvoller für den Hund vorstelle. Beim Trailen soll er ja frei Entscheidungen treffen in dem Sinne, ich will da jetzt über die Straße, weil da liegt ein Duft und dann macht er das auch. Er entscheidet selbst.

Bei der Fährte muss er ja genau der gelegten Spur folgen soweit mir bekannt. Vielleicht wird es dann schwieriger für ihn?! :???

Aber wir machen nur Mantrailing, daher kann ich ehrlicherweise nicht aus eigener Erfahrung sprechen, wie es ist, wenn der Hund beides macht.

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Danke für die vielen Antworten! Die Erfahrungsberichte machen mir Mut, wir werden's jetzt mal ausprobieren. Habe ein eigenes "Trail-Geschirr" gekauft - gefährtet wird mit dem Kettenhalsband und wenn sie dies klimpern hört, ist sie immer schon ganz aufgeregt. Wir werden sehen, ob Arana sich beim Fährten schwerer tut, würde dann mit Mantrailen aufhören.

Werde auf alle Fälle berichten, wie's weitergeht..

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