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Hundeforum Der Hund
Jaspi

Video-Report zur DCM bei der Deutschen Dogge

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Cassya, ich meinte nicht, dass andere nicht, dass andere Kardiologen weniger gut sind. Das was Quarus beschreibt, die Sachlichkeit, die Analytik und das Aufzeigen von Lösungen - dazu noch die Menschlichkeit/immer wichtig - habe ich auch persönlich bei ihm erlebt.

Einen Fachmann, eine Fachfrau aufsuchen ist sicherlich immer der richtige Weg.

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Da gebe ich Dir völlig Recht!

Ich habe gerade selbst die Erfahrung hinter mir, dass Kardiologe nicht Kardiologe ist....und die möchte ich nie wieder machen.

DCM zu diagnostizieren braucht mehr als ein Ultraschallgerät. Bis heute kann mir selbst Frau Dr.Vollmar keine 100%ige Sicherheit geben, dass Gemma gesund ist. Sie wird uns noch eine Weile begleiten....

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Nein....und das war mir vorher nicht klar....

Heute bin ich schlauer und würde zuerst immer auf diese Liste schauen, bevor ich mir einen Termin mache! ;)

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Wobei Cassya, wie geschrieben - warum auch immer - viele den Gang zum Kardiologen scheuen. Wenn ich es richtig verstanden habe - bitte um Korrektur wenn nicht - gibt es zwar im Ansatz Statistiken, genaue aber wohl nicht. Wie viele Doggenhalter wissen gar nicht, dass ihre Dogge im Endeffekt an dieser Krankheit gestorben ist?

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Eine Frage noch zu den Dobis. Ist die DCM Untersuchung mittlerweile wieder Pflicht? 2010 wurde sie anscheinend ausgesetzt. Hier eine Stellungnahme dazu von Dr. Kresken.

Stellungnahme Dr. Kresken:

hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Aussetzung der Untersuchungspflicht auf Herzer-krankungen beim Dobermann nicht nur bei den Kardiologen, den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirates des VDH e.V. sondern auch bei vielen besorgten Züchtern und Liebhabern des Dober-manns mit Sorge und Unverständnis aufgenommen wurde.

Die kürzlich im UD genannten Gründe für diese Entscheidung sind aus wissenschaftlich-kynolo-gischer nicht nachvollziehbar. In den zwei Jahren nach Einführung der Herzuntersuchung wurden von Kardiologen des Cc e.V. 210 Hunde offiziell untersucht. Deren Durchschnittsalter liegt unter drei Jahren. Selbst in dieser jungen Population wurden positive Befunde erhoben.

Die Häufigkeit der DCM Befunde in dieser jungen Population ist natürlich noch relativ gering, da die Erkrankung erst 2-3 Jahre später in Erscheinung tritt. Trotzdem wurde bei der CC-Untersuchung in der Gruppe der unter dreijährigen (n=33 Hunde) eine bemerkenswerte Anzahl von Tieren mit DCM identifiziert. In der Gruppe der 3-4 jährigen steigt der Anteil der positiven Hunde (gesamt n=129) auf 22 Tiere (> 15,5 % vgl. Wess)

Die Ihnen allen bekannte Dobermannstudie von Dr. Wess an der Universität München bringt die Häufigkeit der DCM bei den deutschen Dobermännern klar ans Licht. 372 deutsche Dobermänner wurden dort in den letzten Jahren untersucht. Je nach Altersgruppe steigt die Anzahl der an DCM erkrankten Dobermänner auf 50,7%. Rechnet man die vorher gestorbenen Hunde dazu, so liegt die Prävalenz in Deutschland bei 63%, im Vergleich mit den Ergebnissen anderer Länder das schlechteste Ergebnis! In der Altersgruppe der 1-2 jährigen (3,95%) und der 3-4 jährigen (15,5%) muten die Zahlen noch „harmlos“ an. Im zunehmenden Alter bis acht Jahre zeigt sich das wahre Bild.

Ihre Entscheidung für das Aussetzen der verpflichtenden Herzuntersuchung: „die geringe Häufigkeit von positiven DCM-Ergebnissen“ ist zu voreilig gefällt worden. Als die Ergebnisse der Herzuntersuchungen diese zwei Jahre vom DV e.V. angefordert wurden, haben wir bereits darauf hingewiesen, dass man wegen des jungen Alters der untersuchten Tiere keine falschen Schlüsse ziehen darf. (Siehe auch Artikel: DCM beim Hund Rassehund 02/2009)

Vergleicht man die Anzahl der positiven Ergebnisse von Röntgenuntersuchungen auf HD und die der Augenuntersuchungen mit denen der Herzuntersuchungen wird klar, wo der Schwerpunkt Ihrer Bemühungen im Gesundheitsbereich liegen sollte.

Beim Irish Wolfhound werden zum Beispiel seit 12 Jahren Untersuchungen auf DCM im zweijährigen Abstand durchgeführt. Hier ist die Häufigkeit der Erkrankung durch konsequente Diagnostik und züchterische Maßnahmen von Seiten des DWZRV e.V. reduziert worden.

Die gerade neuverfasste Zuchtordnung des VDH, die auch dem § 11b des Tierschutzgesetzes Rechnung trägt, ist das Vorgehen und die Untersuchung auf Herzerkrankungen bei Rassen mit bekannter Disposition niedergeschrieben, diese Empfehlung sollte hier die Richtung vorgeben. Die DCM beim Dobermann ist eine anerkannt genetisch bedingte Erkrankung, mit hoher Mortalität, die dominant vererbt wird.

Für eine konstruktive Zusammenarbeit und Beratung stehen wir Ihnen weiterhin gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße nach Apolda

Dr. Jan-Gerd Kresken

(Vorstand des CC e.V.)

Gründungsmitglied DGK Fachgruppe Kardiologie

Vorsitzender des Collegium Cardiologicum e.V.

Mitglied der ESVC Europ. Society of Vet. Cardiology

Mitglied DEGUM

Mitglied des wiss. Beirates des VDH

-------------------

Anteil der erkrankten Hunde

1-2 Jahre 3,9%

2-4 Jahre 15,5%

4-6 Jahre 18,3%

6-8 Jahre 46,8%

8- 50,7%

Es soll soweit möglich verbreitet und in Umlauf gebracht werden.

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Originalbeitrag

Was empfindest Du dort als reisserisch Antje? Ich finde, dass gerade Doc Kresken es sehr sachlich formuliert.

Habe Deine Frage gerade erst gelesen, ich hatte extra geschrieben nicht reißerisch, ich fand das auch sehr sachlich. Wir sind uns da also völlig einig :party:

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Originalbeitrag

Eine Frage noch zu den Dobis. Ist die DCM Untersuchung mittlerweile wieder Pflicht? 2010 wurde sie anscheinend ausgesetzt. Hier eine Stellungnahme dazu von Dr. Kresken.

Stellungnahme Dr. Kresken:

hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Aussetzung der Untersuchungspflicht auf Herzer-krankungen beim Dobermann nicht nur bei den Kardiologen, den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirates des VDH e.V. sondern auch bei vielen besorgten Züchtern und Liebhabern des Dober-manns mit Sorge und Unverständnis aufgenommen wurde.

Die kürzlich im UD genannten Gründe für diese Entscheidung sind aus wissenschaftlich-kynolo-gischer nicht nachvollziehbar. In den zwei Jahren nach Einführung der Herzuntersuchung wurden von Kardiologen des Cc e.V. 210 Hunde offiziell untersucht. Deren Durchschnittsalter liegt unter drei Jahren. Selbst in dieser jungen Population wurden positive Befunde erhoben.

Die Häufigkeit der DCM Befunde in dieser jungen Population ist natürlich noch relativ gering, da die Erkrankung erst 2-3 Jahre später in Erscheinung tritt. Trotzdem wurde bei der CC-Untersuchung in der Gruppe der unter dreijährigen (n=33 Hunde) eine bemerkenswerte Anzahl von Tieren mit DCM identifiziert. In der Gruppe der 3-4 jährigen steigt der Anteil der positiven Hunde (gesamt n=129) auf 22 Tiere (> 15,5 % vgl. Wess)

Die Ihnen allen bekannte Dobermannstudie von Dr. Wess an der Universität München bringt die Häufigkeit der DCM bei den deutschen Dobermännern klar ans Licht. 372 deutsche Dobermänner wurden dort in den letzten Jahren untersucht. Je nach Altersgruppe steigt die Anzahl der an DCM erkrankten Dobermänner auf 50,7%. Rechnet man die vorher gestorbenen Hunde dazu, so liegt die Prävalenz in Deutschland bei 63%, im Vergleich mit den Ergebnissen anderer Länder das schlechteste Ergebnis! In der Altersgruppe der 1-2 jährigen (3,95%) und der 3-4 jährigen (15,5%) muten die Zahlen noch „harmlos“ an. Im zunehmenden Alter bis acht Jahre zeigt sich das wahre Bild.

Ihre Entscheidung für das Aussetzen der verpflichtenden Herzuntersuchung: „die geringe Häufigkeit von positiven DCM-Ergebnissen“ ist zu voreilig gefällt worden. Als die Ergebnisse der Herzuntersuchungen diese zwei Jahre vom DV e.V. angefordert wurden, haben wir bereits darauf hingewiesen, dass man wegen des jungen Alters der untersuchten Tiere keine falschen Schlüsse ziehen darf. (Siehe auch Artikel: DCM beim Hund Rassehund 02/2009)

Vergleicht man die Anzahl der positiven Ergebnisse von Röntgenuntersuchungen auf HD und die der Augenuntersuchungen mit denen der Herzuntersuchungen wird klar, wo der Schwerpunkt Ihrer Bemühungen im Gesundheitsbereich liegen sollte.

Beim Irish Wolfhound werden zum Beispiel seit 12 Jahren Untersuchungen auf DCM im zweijährigen Abstand durchgeführt. Hier ist die Häufigkeit der Erkrankung durch konsequente Diagnostik und züchterische Maßnahmen von Seiten des DWZRV e.V. reduziert worden.

Die gerade neuverfasste Zuchtordnung des VDH, die auch dem § 11b des Tierschutzgesetzes Rechnung trägt, ist das Vorgehen und die Untersuchung auf Herzerkrankungen bei Rassen mit bekannter Disposition niedergeschrieben, diese Empfehlung sollte hier die Richtung vorgeben. Die DCM beim Dobermann ist eine anerkannt genetisch bedingte Erkrankung, mit hoher Mortalität, die dominant vererbt wird.

Für eine konstruktive Zusammenarbeit und Beratung stehen wir Ihnen weiterhin gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße nach Apolda

Dr. Jan-Gerd Kresken

(Vorstand des CC e.V.)

Gründungsmitglied DGK Fachgruppe Kardiologie

Vorsitzender des Collegium Cardiologicum e.V.

Mitglied der ESVC Europ. Society of Vet. Cardiology

Mitglied DEGUM

Mitglied des wiss. Beirates des VDH

-------------------

Anteil der erkrankten Hunde

1-2 Jahre 3,9%

2-4 Jahre 15,5%

4-6 Jahre 18,3%

6-8 Jahre 46,8%

8- 50,7%

Es soll soweit möglich verbreitet und in Umlauf gebracht werden.

Ich zitiere mich mal selbst. Wie schaut es bei den Dobis aus?

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In der Zuchtordnung ist nichts zu finden, von daher vermute ich mal das es keine Verpflichtung gibt Zuchthunde untersuchen zu lassen.

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