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polar-chat.de  Der Hund
oehrchenjule

Scheinträchtigkeit, Medikamentenvergabe und Angstverhalten

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hallo zusammen,

mein name ist andrea, und ich bin heute zum ersten mal hier, um mir hilfe und rat zu holen.

ich bin stolze "mutti" einer 10 monate alten american staffortshire terrier hündin, welche vor ca. 2 monaten das erste mal läufig wurde... nun begann vor ca. 2 wochen ihr eigenartiges verhalten, sie mochte nicht mehr raus, spielen schon gar nicht mehr, futter wurde verweigert, und sie war extremst kuschelig...

scheinschwanger!!!

nach anruf bei der tierärztin harrte ich erst mal ne woche aus, und wollte es aussitzen... nach einiger zeit schwollen aber die letzten 4 zitzen ein wenig an, und somit machte ich mich dann auf zum tierarzt. aussage der ärztin war, das sie nicht krank ist, sondern scheinschwanger.... das gesäuge wäre auch nicht entzündet, sondern nur ein wenig verhärtet...

sie bekam galastop, und das gebe ich jetzt seid freitag.

seid freitag habe ich aber das gefühl, der seelische zustand hat sich verschlimmert, was zum teil auch an mir liegt, da sie mir wirklich leid tut.. ich versuche sie nicht zu bedauern, aber sie merkt natürlich, das ich auf der einen seite angst hab, das sie viell. doch krank ist, und auf der anderen seite tut sie mir wirklich leid... sie ist mein erster hund.

nun habe ich gelesen, das es verschiedene phasen der scheinschwangerschaft gibt... sie ist jetzt warscheinlich (hoffe ich) auf dem höhepunkt...

nun muss ich dazu sagen, das ich einen sehr sensiblen hund habe, ab und an mal unsicher... und nach rat der tierärztin habe ich ihr galastop mit der radikalmethode gegeben... also, mäulchen auf und rein... das resultat war, das sie 2 stunden im schlafzimmer gelegen hat... und mich mit dem a**** nicht mehr angeguckt hat...

jetzt zittert sie, wann ich irgendwie was von ihr will, und das macht mich ganz besonders fertig...sie kommt nur noch nachts zu mir (sie darf im bett schlafen) und von kuschlig sein kann keine rede mehr sein... sie liegt den ganzen tag, wenn ich sie lasse, auf ihrem kissen, schiebt ihr deckchen von links nach rechts, mal verkriecht sie sich auch darunter... ich will nicht, das mein hund sich unwohl fühlt wegen mir... ich hab sie warscheinlich durch die zwangseinflössung der tropfen in ihrem grundvertrauen erschüttert...

ich weiss, das ich sie motivieren soll, ich hab tips bekommen, wie eine leckerchen-fährte legen beim gassi gehen, damit sie was zu tun hat...

sie hat die futteraufnahme aber leider fast komplett eingestellt, frisst nur noch ihre putenbrust gekocht... und davon auch nur wenig... zum spielen kann ich sie auch nicht motivieren, gassi gehen tut sie nur wiederwillig...

ich hab wirklich not, und hoffe, hier ein paar tips zu bekommen....

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Ich kann mir nicht vorstellen, das du ihr, durch die Medikamentengabe, ihr Grundvertrauen zerstoert hast. Ihr wirds richtig schlecht gehen. Lass ihr die Ruhe, die sie braucht. Halt ein Auge auf sie und sei fuer sie da.

Solche unangenehmen Dinge gehoeren nun mal mit dazu. Du bist fuer sie verantwortlich, also wirst du ihr auch mal die Krallen schneiden, sie vielleicht baden, sie zum Tierarzt schleppen, wo ihre schlechte Dinge widerfahren und ihr eben, wenn es sein muss, Medikamente geben. Ob sie es versteht oder nicht, genau durch solche Dinge drueckst du deine Liebe aus, denn du sorgst dich um sie. Und obwohl sie unangenehm sind, machst du sie trotzdem, denn sie sind noetig.

Mehr Tipps gibts bestimmt. Alles Gute euch beiden.

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danke dir.... :) ich weiss ja, das sie von mir abhängig ist, von meinem verhalten, und wenn es ihr nicht gut geht, und ich leide deswegen, gehts ihr noch schlechter...

nur wie ich meine emotionen abstellen soll, weiss ich noch nicht...

für neue sachen ist sie eigentlich relativ offen, sei es ihr geschirr, wo mir viele leute gesagt haben, zieh ihr das ding erst mal zuhause an, lass sie daran schnuppern und damit spielen.. das hab ich alles gar nicht gemacht... zack, angezogen, rausgegangen, das ding war gegessen...

genau so wie mit dem baden... ich sitz in der badewanne, und sie war neugierig, und wollte mit rein.. somit hab ich die hälfte vom wasser rausgelassen, so das sie nicht gerade ertrinkt :) und hab sie reingeholt... sie hatte spass mit mutti in der wanne [sMILIE][/sMILIE]

sie ist vom naturell her eher ein devoter hund, und ab und an ein bisschen unsicher... aber nicht vermehrt, so das es mir komisch vorkam...

gibts denn wirklich hündinnen, denen es während der scheinschwangerschaft richtig schlecht geht...????

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Hallo,

mach Dir nicht so viele Gedanken! Unsere Ruby ist jetzt ein Jahr, sie war im Herbst läufig und danach auch scheinschwanger. Wir haben es nur an den Zitzen bemerkt, sind zum TA, es gab Tröpfchen und gut war´s. Sie war auch extrem schmusig, manchmal ein bisschen zickig. Wir haben sie einfach in Ruhe gelassen, wenn sie wollte, kam sie schon. Lenke sie mit Spielen ab, gehe ein wenig öfter Gassi, wenn sie ihre Teddys und Co bemuttert, schau halt mal, ob Du sie ihr wegnimmst. War bei uns aber nicht nötig, sondern nur der Tipp vom TA. Je normaler Du Dich verhältst, desto normaler ist auch das Hundemädchen. Denn scheinschwanger ist wirklich nicht krank, es ist halt so.

Und - ich bin auch total vernarrt in unsere Kleine, die auch arg empfindlich und sensibel ist. Aber ich lerne langsam, dass sie meine Gefühle übernimmt, bin ich normal, gebe ich ihr das Gefühl, dass bei ihr auch alles normal ist. Einfach ist es nicht immer, aber man lernt dazu. Sie ist auch mein (fast) erster Hund. Ihr "Vorgänger" liegt 20 Jahre zurück, damals habe ich mir auch nicht so viel Gedanken um alles Mögliche gemacht. Er wurde trotzdem glückliche 14 Jahre alt.

Viel Spaß noch mit Deiner Maus.

Liebe Grüße

Monika

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huhu mholmi,

pinkchen ist mein erster hund, und in manchen dingen fehlt mir einfach die erfahrung, und die daraus entstehende ruhe... ich versuch mich so normal wie möglich ihr gegenüber zu verhalten, aber in manchen sachen übermannt mich einfach die angst, das sie doch krank ist...

gestern abend hatte ich mich eigentlich ganz gut im griff, und dachte... "ok, so kanns weiter gehen..." und heute morgen war wieder alles anders, nachdem sie zitternd in ihrem körbchen gelegen hat...

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Jacki hat das manchmal auch, daß die zitternd im Körbchen liegt, obschon ich sie in normal leisem Ton dahin geschickt habe. Ist halt auch ein Sensibelchen.

So eine Situation löse ich auf, indem ich sie eine kleine Übung machen lasse und dann lobe.

Jacki fand es auch richtig Schei*e, als ich ihr die Ohren sauber machen bzw. die Krallen schneiden mußte. Da hilft aber alles nix, ich wurde durchaus streng, weil was muß, das muß. Das Vertrauen ist aber schon noch da - fühlt sich nur im ersten Moment blöde an als Frauchen...

Mitleid oder sowas hilft gar nicht - im Gegenteil. Jacki ist ja auch ziemlich krank (Epi und Gelenkapparat), da fällt es mir extrem schwer, den nötigen emotionalen Abstand zu wahren. Aber ist der/die HH "verunsichert", ist es der Hund auch. Gerade bei sensiblen Hunden merkt man das sehr deutlich, finde ich.

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das stimmt.. auf jeden fall merken die hunde das... jetzt grad ist ne lustige situation... auf den rat einer bekannten hab ich mal nen tierheilpraktiker kontaktiert, und der empfahl mir rescue-tropfen mit bachblüten... die sollten stimmungsaufhellend sein... ich weiss nicht, ob ich nun dran glaube, und meine stimmung gestiegen ist, aber oh wunder.. heute morgen hat pink 4 tropfen bekommen, und nun?? sie hatte spass gerade... ich war mit ihr gassi, und sie hatte spass beim unsinn machen :D jippieeeehhh... und grad liegt sie neben mir, zittert nicht, und schnarcht ganz zufrieden... :D hoffentlich ist das kein strohfeuer...

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Muß nun auch nochmal kurz meinen Senf dazu geben.

Also erstmal das Zittern:

Unsere Ruby kann das auf Kommando, bin ich aber auch erst drauf gekommen. Sie ist ja noch jung, und als es zum ersten Mal kalt wurde, das war im September, bei 12 Grad!!, fing sie an zu zittern. Frauchen kaufte ein Mäntelchen, armes Hündchen friert ja so, das Mäntelchen mochte sie aber nicht. Also gut dachte ich mir, dann frierste halt, wirst schon merken wie schön warm es da drunter ist. Und siehe da, es war ab sofort nicht mehr kalt, auch jetzt nicht, wo es einige Grade weniger hat. Bloß kein Mäntelchen anziehen... Und wenn sie nicht Gassi gehen mag -ihr ahnt es - dann zittern wir halt. Weib! Ich will nun um Himmels Willen nicht sagen, dass Hunde die zittern nichts haben, würde da auch immer drauf achten und es nicht einfach abtun. Aber eben doch gucken, wann Hund das macht.

Zu den Rescue Tropfen:

Die habe ich Ruby auch gegeben als sie scheinschwanger war, gebe die, wenn sie sich nicht wohl fühlt, vielleicht auch mal Stress hat. Und ich habe die immer dabei, nehme die auch selber. Ok, ist halt wie immer bei solchen Mittelchen, man glaubt dran oder auch nicht. Ich glaube dran, gebe Ruby gegen Erbrechen usw. auch Schüssler Salze oder auch mal Globuli, je nachdem was so anliegt. Und Homöopathie wirkt, glaubt es mir. Wie sonst würde ein Hund sonst drauf reagieren können. Ich weiß da teilen sich die Meinungen, aber das ist eben meine, und ich denke es hilft. Es gibt da auch ganz nette Bücher, extra für Hunde. Wenn es interessiert, such die Titel mal raus. Aber bitte, man sollte sich schon ein wenig mit diesen Sachen auskennen. Sonst kann da auch was daneben gehen.

Liebe Grüße an Euch

Monika

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