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Hundeforum Der Hund
Loonee

Reaktion bei Grummeln bei Fremden

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Guten Morgen,

gestern hatten wir Kindergeburtstag.

Balou ist jetzt fünf Monate alt und derzeit verbellt er sogar gerne mal Blätter, wenn sie von den Bäumen fallen und er erschrickt. Gestern nun waren die Kinder da. Beim ersten hat er gebellt und auch gegrummelt. Er kam dann erstmal in die Box. Später, nachdem ich mit ihm eine Runde gegangen bin, wars schon lange wieder ok und er war nur noch neugierig.

Das eine Kind, ein kleines Mädchen, hat dann noch entdeckt das er Sitz macht wenn sie ihm ein Leckerchen hinhält und den Zeigefinger hochstreckt. Ich glaub, der Hund hatte gestern eine Wochenration Hundekekse aber das Rein und Raus von Kids war dann gar kein Problem mehr und das ist gut so. Gegen Ende ist er mit den Kids rumgewuselt und die riefen schon nach ihm wenn er nicht in der Nähe war.

Anders als der Vater kam. Der hat aber auch, das muß ich dazu sagen, gerochen wie eine komplette Raucherkabine.

Balou hat gebellt, ist zurückgewichen, hat gegrummelt, immer wieder gebellt. Er hat versucht ihm ein Leckerchen zu geben aber das hat Balou nicht angenommen. Ich setze mich dann ruhig auf die Couch, der Vater in einen Sessel. Balou hopste auf die Couch und hinter mich von wo aus er dann immer mal wieder ein Wuffen oder Grummeln hören lies.

Ich hab versucht das zu ignorieren. Bei jedem Versuch mit Hundekeks ging das Spiel aber von vorne los bis er aufstand. (Also, der Vater.) Sobald der nicht mehr auf dem Sessel saß war es gut. Balou lief neben mir her, wedelnd und hat dann wieder mit der Tochter gespielt und den Vater dann komplett ignoriert.

Ok, er bellt wenn jemand das Grundstück betritt. Das ist ok für mich.

Aber das gestern, das er zum ersten Mal brachte, das war einfach too much. Ich hoffe, es war eine Kombination aus "Verdammt viel los" und "Puh, ich mag Zigarettenrauch nicht!".

Wie hätte ich gestern richtig reagiert?

Wie trainiere ich das in Zukunft?

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Insgesamt nicht so schlecht gelaufen, aber man kann alles etwas optimieren.

Ich würde mehr auf den Hund eingehen und die Situation "managen". Wie genau das bei euch ablaufen kann/soll kann ich dir nich sagen (kenne deine Art zu "arbeiten" und deinen Hund nicht) aber ich gebe dir ein Beispiel wie das bei uns laufen würde :

Ich persönlich hätte ein Entspannungssignal gesagt , die Distanz zu dem Mann erhöht und dem Hund eine Alternative zum grummeln/knurren angeboten.

Jedes deeskalierende & ruhige Verhalten gemakert und mich dann langsam zum Mann "vorgearbeitet".

Der Mann hätte bei mir auch Leckerchen in Richtung Hund werfen/rollen dürfen/können, weil meine in so einer Situation keine Belohnung direkt vom angstauslösenden Reiz nehmen können ohne unnötig Stress zu haben.

Hätte ich das Gefühl, dass es ohne Leine "problematisch" werden könnte würde ich den Hund sichern, oder aus der Situation bringen wenn er sich nicht beruhigen kann.

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Hi!

Wenn er grummelt würde ich ihm keinen erhöhten Platz auf der Couch und auch nicht hinter mir "anbieten".

Ich würde ihn auf seinen Platz oder in die Box legen.

Auch das "Schönfüttern" in solchen Momenten kann ihm genau das Gegenteil sagen: Knurren wird belohnt ;)

Ich finde nicht, dass unsere Hunde jeden Besucher lieben sollen. Mein Ziel wäre es, dass sie Besuch tolerieren und...wenn sie ihn nicht leiden könnten...ignorieren.

Dabei hilft auch keine Erklärung wie "er hat nach Rauch gerochen". Na und? ;) Das ist MEIN Besuch und der kann riechen wie er will....also....das sollte für die Sicht des Hundes gelten ;)

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Mal schauen, ob mein Internet das mitmacht (das spinnt nämlich aktuell ganz gern).

Ich drösele mal kurz auf:

derzeit verbellt er sogar gerne mal Blätter, wenn sie von den Bäumen fallen und er erschrickt.

Wir reden hier von einem Aussie, gell? Ok, in dem von dir genannten Alter ist vieles zwischendurch mal gruselig, aber man muss und soll nicht alles verbellen. Er kann es gruselig finden, sich kurz wundern, aber du gehst stumpf weiter. Sei einfach seine wandelnde Sicherheit. Ankläffen von Blättern oder anderen sollte trotzdem korrigiert werden. Er muss jetzt schon wissen, dass das einfach nicht ok/erwünscht ist.

Anders als der Vater kam. Der hat aber auch, das muß ich dazu sagen, gerochen wie eine komplette Raucherkabine.Balou hat gebellt, ist zurückgewichen, hat gegrummelt, immer wieder gebellt. Er hat versucht ihm ein Leckerchen zu geben aber das hat Balou nicht angenommen.

Es ist egal wie er riecht. Das ist nicht die Aufgabe deines Hundes. Und das Leckerchen hat in der Situation einfach nichts zu suchen. Der Mann kommt, er begrüßt dich und kann auch kurz den Hund an der Hand schnuppern lassen. Wenn Balou dann meint grummeln und bellen zu müssen korrigierst du ihn (egal ob durch ein zuverlässig konditioniertes "nein", "lass das", "aus" oder kst, scht...) und wenn er dann immer noch nicht verstanden hat, dass er sich nicht um Besuch zu kümmern hat, dann kommt er raus aus der Situation.

Es muss für einen Aussie klar sein, dass er nichts zu sagen hat ihm Bezug auf Besuch.

Ich setze mich dann ruhig auf die Couch, der Vater in einen Sessel. Balou hopste auf die Couch und hinter mich von wo aus er dann immer mal wieder ein Wuffen oder Grummeln hören lies. Ich hab versucht das zu ignorieren. Bei jedem Versuch mit Hundekeks ging das Spiel aber von vorne los bis er aufstand. (Also, der Vater.)

Doof ist er nicht :D Zack, hinter dich und von da aus den Larry spielen. Der Hundekeks ist da aber auch absolut unangebracht. Wieso "schön füttern"? Dadurch macht man des Besuch zu etwas besonderem. Es soll alltäglich sein und nichts was ihn aufregt.

Das er sich bei dir versteckt um dann dem Vater "eins drauf zu geben" (also so verbal) ist schon reichlich frech :D Da hatte er natürlich alle Sicherheit der Welt, weil du sicherlich nicht zulassen würdest, dass er mal ne passende Antwort bekommt.

In dem Moment würde ich es wie in Situation 1 auflösen: Hund hopst auf die Couch und verbellt -> Korrektur. Hund macht weiter -> runter von der Couch. Hund hört nicht auf zu verbellen -> auf wiedersehen. Ganz klar, ohne Diskussion und vor allem ohne negative Gefühle. Sei sicher, sei bestimmt, aber nicht genervt oder auf "aaaaaaaarghs!!"-Modus. Dann schaukelt es sich nur auf.

Ich hoffe, es war eine Kombination aus "Verdammt viel los" und "Puh, ich mag Zigarettenrauch nicht!".Wie hätte ich gestern richtig reagiert? Wie trainiere ich das in Zukunft?

Ich glaub die Kombi ist ein frecher Welpling und viel Action und er testet halt aus ob er das kontrollieren und managen muss oder ob du das kannst :so

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Hmm, also generell Couch darf er.

Ansonsten wäre das Vorgehen in Zukunft:

Entspannungssignal lernen und dann geben

Hund auf Distanz halten und Clickern wenn er sich ruhig verhält.

Wenn er ruhig zum Besucher geht, darf dieser ihm Leckerli geben. Ansonsten nicht.

Notfalls Box

Wäre das so richtig?

Lieben soll er den Besuch nicht. Aber ich möchte nicht auf den Hund achten müssen weil der grummelt oder bellt. Wenn ich da bin möchte ich einfach erwarten können, dass der Hund sich ruhig verhält. Von mir aus kann er sich da ans andere Ende des Raumes legen. Gestern suchte er allerdings aktiv unsere Nähe.

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Vielleicht sucht er die Nähe weil ihm die Situation gruselig erscheint und er glaubt, dass Du sie nicht regelst...und er es lieber selbst erledigt ;)

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Vielleicht sucht er die Nähe weil ihm die Situation gruselig erscheint und er glaubt, dass Du sie nicht regelst...und er es lieber selbst erledigt ;)

Ich nicke mal bestätigend.

Aber ich möchte nicht auf den Hund achten müssen weil der grummelt oder bellt. Wenn ich da bin möchte ich einfach erwarten können, dass der Hund sich ruhig verhält.

Du möchtest nicht auf ihn achten, weil er grummelt oder bellt? Ähm? Er kommuniziert ganz aktiv und du möchtest das dann durch ignorieren lösen oder wie? Wie soll er denn dann wissen, dass es unerwünscht ist? Wie soll er wissen wie es besser geht. <--- gestrichen weil s.u.

edit: Ich lese gerade deinen letzten Post. Wir sind also eh halbwegs auf gleicher Linie bzw. verstehst du wie ich es meine. Ok :) dann streich ich die Nachfrage oben, weil du ihm eh passend "antwortest".

Box ist schon ok. Da kann er zumindest nichts anstellen. Meine Hunde schicke ich z.B. dann einfach aus dem Raum raus und die Tür ist dann zu (aber die haben auch keine lustigen Welpenideen). Wichtig ist nur ihn dann da nicht versauern zu lassen. Hol ihn wieder raus, wenn er sich abgekühlt hat und dann gibts ne neue Chance für ihn und dich.

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So, da ich zu blöd zum quoten bin schreib ich mal rein. :)

Originalbeitrag

Mal schauen, ob mein Internet das mitmacht (das spinnt nämlich aktuell ganz gern).

Ich drösele mal kurz auf:

derzeit verbellt er sogar gerne mal Blätter, wenn sie von den Bäumen fallen und er erschrickt.

Wir reden hier von einem Aussie, gell? Ok, in dem von dir genannten Alter ist vieles zwischendurch mal gruselig, aber man muss und soll nicht alles verbellen. Er kann es gruselig finden, sich kurz wundern, aber du gehst stumpf weiter. Sei einfach seine wandelnde Sicherheit. Ankläffen von Blättern oder anderen sollte trotzdem korrigiert werden. Er muss jetzt schon wissen, dass das einfach nicht ok/erwünscht ist.

Ja, er ist ein Aussie. So in etwa machen wir das auch. Er bringt das vor allem im Hintergarten. Auf Spaziergängen weniger. Ich gehe dann, wenn ich es höre, raus, sehe mich kurz um und gehe wieder rein. Komplett ohne das Wort an ihn zu richten. Darauf ist Ruhe und er folgt mir kurz darauf im Allgemeinen und haut sich hier drinnen wieder aufs Ohr.

Anders als der Vater kam. Der hat aber auch, das muß ich dazu sagen, gerochen wie eine komplette Raucherkabine.Balou hat gebellt, ist zurückgewichen, hat gegrummelt, immer wieder gebellt. Er hat versucht ihm ein Leckerchen zu geben aber das hat Balou nicht angenommen.

Es ist egal wie er riecht. Das ist nicht die Aufgabe deines Hundes. Und das Leckerchen hat in der Situation einfach nichts zu suchen. Der Mann kommt, er begrüßt dich und kann auch kurz den Hund an der Hand schnuppern lassen. Wenn Balou dann meint grummeln und bellen zu müssen korrigierst du ihn (egal ob durch ein zuverlässig konditioniertes "nein", "lass das", "aus" oder kst, scht...) und wenn er dann immer noch nicht verstanden hat, dass er sich nicht um Besuch zu kümmern hat, dann kommt er raus aus der Situation.

Es muss für einen Aussie klar sein, dass er nichts zu sagen hat ihm Bezug auf Besuch.

Schnuppern ging schon garnicht mehr. Auf "Aus!" hat er auch nicht reagiert, aber das müssen wir eh noch besser konditionieren. Daran werde ich arbeiten. Ansonsten ist dann Box ok? Nicht, dass er es als Strafe auffasst?

Ich setze mich dann ruhig auf die Couch, der Vater in einen Sessel. Balou hopste auf die Couch und hinter mich von wo aus er dann immer mal wieder ein Wuffen oder Grummeln hören lies. Ich hab versucht das zu ignorieren. Bei jedem Versuch mit Hundekeks ging das Spiel aber von vorne los bis er aufstand. (Also, der Vater.)

Doof ist er nicht :D Zack, hinter dich und von da aus den Larry spielen. Der Hundekeks ist da aber auch absolut unangebracht. Wieso "schön füttern"? Dadurch macht man des Besuch zu etwas besonderem. Es soll alltäglich sein und nichts was ihn aufregt.

Das er sich bei dir versteckt um dann dem Vater "eins drauf zu geben" (also so verbal) ist schon reichlich frech :D Da hatte er natürlich alle Sicherheit der Welt, weil du sicherlich nicht zulassen würdest, dass er mal ne passende Antwort bekommt.

In dem Moment würde ich es wie in Situation 1 auflösen: Hund hopst auf die Couch und verbellt -> Korrektur. Hund macht weiter -> runter von der Couch. Hund hört nicht auf zu verbellen -> auf wiedersehen. Ganz klar, ohne Diskussion und vor allem ohne negative Gefühle. Sei sicher, sei bestimmt, aber nicht genervt oder auf "aaaaaaaarghs!!"-Modus. Dann schaukelt es sich nur auf.

Danke! Das werde ich so handhaben. :)

Ja, er ist ziemlich frech und stur. Daran arbeiten wir derzeit auch in jeder möglichen Situation. Meist habe ich es gut im Griff. Das Geschehen gestern war für mich aber auch eine neue Situation.

Leckerli hatte bei der Kleinen gut funktioniert und ich war froh das er mit den Kids dann gut klar kam weil es sicher nicht die letzten Besucherkinder waren. Aber in Zukunft überleg ich mir dreimal wann ich das erlaube.

Wobei... die Kids durften ihm die ja geben als er schon ruhig war...

Ich hoffe, es war eine Kombination aus "Verdammt viel los" und "Puh, ich mag Zigarettenrauch nicht!".Wie hätte ich gestern richtig reagiert? Wie trainiere ich das in Zukunft?

Ich glaub die Kombi ist ein frecher Welpling und viel Action und er testet halt aus ob er das kontrollieren und managen muss oder ob du das kannst :so

:D Würde zu dem kleinen Biest passen.

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Originalbeitrag
Aber ich möchte nicht auf den Hund achten müssen weil der grummelt oder bellt. Wenn ich da bin möchte ich einfach erwarten können, dass der Hund sich ruhig verhält.

Du möchtest nicht auf ihn achten, weil er grummelt oder bellt? Ähm? Er kommuniziert ganz aktiv und du möchtest das dann durch ignorieren lösen oder wie? Wie soll er denn dann wissen, dass es unerwünscht ist? Wie soll er wissen wie es besser geht.

Nein, ich meine damit, das ich als Endziel einen Hund möchte, der sich ruhig verhält, so dass ich mich auf meinen Besuch konzentrieren kann anstatt auf einen Hund zu achten der verbellt und/oder grummelt. Denn wenn er das tut, dann hab ich automatisch natürlich auch Aufmerksamkeit dort, um darauf zu achten, dass er keine Dummheiten macht.

Wenn ich Besuch habe, dann hat er das zu akzeptieren und sich dem Besuch gegenüber ruhig zu verhalten. Angespannte Besuche möchte ich nicht.

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siehe oben, ich hab eh schon editiert :)

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