Jump to content
polar-chat.de  Der Hund
BeSt

Die Geschichte von Milow

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Gestern rief mich ganz aufgelöst eine Kundin an.

Sie waren HD Röntgen mit ihrem Labrador Milow. Die Schreckensnachricht, schwerste HD auf beiden Seiten.

Der kleine, gerademal 1,5 Jahre alte Labbi, kann keine Stiegen mehr laufen, kann nicht mehr herumtoben und nicht einmal mehr um eine Ecke gehen, vor schmerzen.

Der Tierarzt gibt ihm noch 1-2 Jahre bis die Hüften komplett versagen, bis dahin wird der kleine nie mehr ohne schmerzen sein und muss immer Medikamente nehmen.

Da meine bekannte ein Kind erwartet, steht jetzt natürlich im Raum ob der kleine erlöst werden soll, da er nach jedem schnappt der ihn hinten anfasst.

Mir tut der kleine total leid. Ich weiß allerdings nicht was besser ist, ihn zu erlösen oder ihn unter schmerzen noch 1-2 Jahre zu geben....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

uff, das ist eine schwere Nachricht. Ich weiß, dass es die Möglichkeit gibt, künstliche Hüftgelenke einzusetzen, auch bei Hunden. Gerade bei einem so jungen Hund wäre das vielleicht eine Option. Hat Deine Bekannte da mit dem Tierarzt drüber gesprochen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo

aber mittlerweile gibt es doch soviel Möglichkeiten bei schwerster HD, einschläfern mußte man früher, heute wohl eher nicht mehr.

Die Möglichkeiten wie Goldakkupunktur, künstliche Hüften, Nervdurchtrennung, und die dreifache Beckenosteotomie...

Kosten halt alle ziemlich viel Geld....

Aber bei so einem jungem Hund würde ich auf jeden Fall irgendwas in Betracht ziehen..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Ich weiß allerdings nicht was besser ist, ihn zu erlösen oder ihn unter schmerzen noch 1-2 Jahre zu geben....

Da brauche ich ehrlich gesagt nicht lange überlegen......

Aber der Hund ist noch sehr jung, vielleicht gibt es ja noch Möglichkeiten dass der Hund sein Leben ohne Schmerzen führen kann?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

deswegen einschläfern würde ich defenitiv nicht!

Da muß man irgendwie eine Möglichkeit finden, wenn es am Geld hängt...irgendwas geht immer..

Wir haben auch eine Dogge aufgenommen, mit Kreuzbandabrissen die seit Jahren bestehen, und noch andere Dinge und legen da mal über 2000 euro hin.

Unser Urlaub haben wir für nächstes Jahr daher abgesagt....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja, es ist nicht mein Hund, aber selbst meine TÄ (war heute dort) würde diesen Hund einschläfern.

Offensichtlich ist die Tiermedizin in Ö noch nicht so weit wie in der BRD.

Ich verstehe aber auch meine Kundin, immerhin haben die vor kurzem ein Haus gekauf und erwarten ein Kind, da kann man 2000 Euro nicht so einfach aus dem Ärmel schütteln.

Ich persönlich würde den kleinen auch erlösen, aber es ist eben nicht meine Entscheidung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn das gestern (?) erst diagnostiziert wurde, dann kann ja noch nicht so viel versucht worden sein.

Daher würde ich vor der Überlegung des Einschläferns erst mal probieren, was man mit Medikamentengabe und zusätzlicher Therapie machen kann.

Dann kann man immer noch weitersehen, ob eine OP sinnvoll/ machbar und angebracht wäre.

Aber schon ans Einschläfern zu denken, ehe man auch nur irgendetwas versucht hat, käme mir nicht in den Sinn. :???

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sehe ich ganz genauso , ich würde dann eben mal von Österreich nach Deutschland fahren , so weit ist das nun auch wieder nicht .

Ich würde alles in Bewegung setzen , meinen Hund zu retten und ihm ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

sorry kann ich nicht verstehen, wir haben das Geld auch nicht sooo dicke, aber gerade wenn man nur 1 Hund hat. Hätte man ihn können für 15 euro im Monat versichern.....soviel Geld hat man immer..

Und wenn man ein Hund hat muß man damit rechnen, das er irgendwann was bekommt, was viel Geld kostet, er hätte sich können beim springen einfach mal die Kreuzbänder abreissen, z.b.

Wir müssen auch unser Haus abbezahlen, dann werden halt andere Abstriche gemacht.

Der Doggenrüde den wir hier haben war auch angeblich gesund!! Aber jetzt kostet er uns soviel Geld.Aber wir hätten ihn weder einschläfern lassen noch irgendwie abgegeben...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

klingt alles reichlich seltsam, gestern wurde geröntgt und statt sich eine andere Meinung anzuhören, steht das Todesurteil schon fest. Ist die Tierarzt Profi in Sachen HD? Wohl kaum, sonst hätte sie auch entsprechende Behandlungsmethoden vorgeschlagen, darf sie überhaupt Röntgenbilder auswerten oder ist "schwerste HD" eine Vermutung? Also ich würd einen Profi drüber schauen lassen oder den Hund vermitteln an jemanden der an ih glaubt und ihm noch einige schöne Jahre gönnen möchte. Ich würde alles tun um meinen Hunden die bestmögliche Behandlung er ermöglichen, egal ob neues Haus oder Kind. Man hat einfach eine Verantwortung übernommen und warum holt man sich einen Hund, wenn das Geld durch den Hausbau sowieso knapp ist? Sucht einen guten, neuen Platz und gebt dem Tier die Chance auf eine zweite TA-Meinung..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.