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polar-chat.de  Der Hund
Lanya

Clickern mit einem unsicheren Hund

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Hallo Ihr Lieben,

ich brauche mal einen Rat und den einen oder anderen guten Tipp.

Es geht um Yuri.

Er ist vom Charakter her was ganz anderes als meine anderen Beiden es waren bzw. Buddy es noch ist.

Sehr unsicher, zurückhaltend und einer der schnell dicht macht, wenn es ihm zu viel wird, was sehr schnell ist.

Er stresst dann sofort rum, weil er nicht weiss was er machen soll.

Ich habe immer schon gerne mit meinen Hunden geklickert und habe auch mit ihm angefangen. Den Clicker kennt er und den einen oder anderen Trick haben wir damit auch schon gelernt.

Er kann beide Pfoten geben und kennt den Nasentouch, weiterhin nutzen wir den Clicker für eine Art ZOS.

So nun mal zu meinem Problem. Yuri macht schnell dicht, wenn er nicht gleich zum Erfolgt kommt. Dann gehen die Ohren nach hinten, er hechtelt und er fängt an bei mir zu pföteln.

Das gleich Bild wenn ich ihm mit einem Nein helfen will. Er legt sich dann hin und macht nichts mehr oder wird total hektisch und panisch. Ich meine es sollte ihm ja auch Spass machen.

Nun meine Frage, wir baue ich einen solchen Hund im Clickern auf und gebe ihm Sicherheit ??

Habe im Moment ein Brett vorm Kopf muss ich sagen.

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Wie lange clickerst du schon mit ihm?

WAS clickerst du?

Vielleicht sollte er eine lange Zeit nur Erfolgserlebnisse haben. Ganz einfache Sachen, die er mit links schafft. Also nicht gleich mit shapen beginnen :)

Damit er zuerst Vertrauen in diese Form der Bestätigung bekommt und Spaß daran findet.

Nur eine Idee, ich clicker selbst nicht. Da werden sich bestimmt noch Experten melden.

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Wie benutzt du das Nein denn sonst? Wenn so wie die meisten, nimm ein anderes

Wort. Falsch oder Schade oder was auch immer. Etwas das weicher klingt.

Ich habe auch einen Kandidaten hier der schnell mal das Handtuch wirft. Problem

war bei mir, dass ich darauf eingegangen bin. Und ihm so ungewollt beigebracht habe,

dass er so Erfolg hat.

Versuche die Übungen so zu gestalten, dass er die Lösung findet, schafft er es nicht brich

ohne drauf einzugehen ab und starte neu, aber leichter. Hat ers geschafft ist erst mal

Schluß.

Versuch es mal so zu sehen, dein Hund bietet dir was an, pföteln z.B. oder wie meiner

passiv dasitzen. Mehr ist das nicht, nur ein Angebot. Deine Aufgabe ist, ihm zu zeigen,

dass da nicht die Lösung ist die du möchtest.

Hoffe das ist verständlich, denn auch deine Einstellung ist wichtig

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Ich lasse ihn relativ einfache Dinge machen, meist Sachen die er von selber anbietet.

Danke Sabine für den Denkansatz... Werde mal auf ein anderes Wort umsteigen.

Mein Problem bei ihm ist u.a. auch das ich nicht genau weis ist diese Unsicherheit echt oder eine Strategie.

Er kommt von der Strasse, zumindest ist er da geboren und hat da die ersten 3 Monate gelebt.

Ich habe oft das Gefühl, das er abtaucht in ein unsicheres Verhalten um sich aus Dingen raus zu ziehen. Meist anfangs leider mit Erfolg, weil ich ihn nicht überfordern wollte.

Sobald ich ihn entlasse aus einer Übung, nicht beim Tricken sondern bei UO sprich Gehorsamsübungen, taucht er sofort wieder auf und maschiert recht selbstbewusst durchs Leben.

Ich tu mir sehr schwer mit dem Unterschied zu dem nach vorne gehendem Hund wie Lanya, die sehr selbstbewusst, willensstark aber auch lernwillig war und Buddy, der viel tut um mir zu gefallen und immer wieder probiert und anbietet zu dem schüchternen zurückhaltenden und oft unsicher wirkenden Yuri.

Ich sehe sein pföteln schon als Angebot, das Pfote geben hat er schnell gelernt und sobald man den Clicker in die Hand nimmt zeigt er es auch sofort.

Mit dem Nein habe ich ihn verunsichert denke ich mal.

Teile von dem Brett vor meinem Kopf lösen sich. Danke schon mal. ;)

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Ich nehme "oh oh" wenn es nicht richtig ist, mein jetziger ist ja auch 1000x weicher als die Vorgänger und verliert zu schnell die Lust, wenn ich nein sage. Nur wenn er die Lösung weiß, aber rumbloedelt, dann wird er mal kurz gebremst

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Du beschreibst Fine im Eingangspost.

Ich habe die erste Zeit nur noch angenommen, was sie mir angeboten hat.

Auch die UO habe ich dann irgendwann geclickert.

Das hat ihr eine Menge Selbstbewusstsein gegeben. ;)

Jetzt versucht sie teilweise selber zum Ergebnis zu kommen.

Ich wünsche dir viel Erfolg.

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Lass das "Nein" weg und nimm zB "Schade" oder "nene". Ein weicheres Wort....

Viele Leute warten beim Free-shapen zu lange , gucken den Hund dabei angespannt an , dass er was zeigt -auch das verunsichert .

Dann kannst du versuchen mehr mit Targets und Gegenständen zu arbeiten .

Handtarget, Bodentarget, PostIT, Decke , AgilityGeräte usw usw.

Das sind alles einfache Anfangssachen wo du viel clicken kannst , und die du später bei vielen anderen Übungen auch nutzen kannst,

Bei unsicheren (oder ungeduldigen) Hunden die Übungen in wirklich ganz ganz kleine Schritte einteilen...heisst vor allem früher, zb wenn der Hund den Kopf schon in die richtige Richtung dreht, den Gegenstand anguckt , eine Pfote nur kurz anhebt, usw und öfter clicken.

Dann kannst du noch versuchen Bewegung in die Sache zu bringen. Bewegung lockert auf. Dafür kannst du das Leckerchen mal n Stück wegschmeißen , anstatt das er es sich immer von dir holen muss..

Ist immer etwas schwierig das aus der Entfernung zu beurteilen ...

Wieso clickst du bei der Unterordnung nicht ?

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Wo steht das?? ;);)

Er kennt das Clickern von der UO. Da haben wir das Problem auch nicht. Da setzt er mit Hilfe des Clickers super schnell um und weiss was man von ihm will.

Ich denke es hängt mit der Bewegung zusammen, die in der UO drin ist.

Beim Tricken habe ich das Gefühl er verfällt schon in Stress, wenn wir anfangen, weil er nicht weiss was kommt und was er tun soll. Dann wird er total unsicher. Ich locker ihn dann auf mit Dingen, die er kann. Sitz, Platz, Fuss und clicke ihn dann um ihm Sicherheit zu geben.

Wir haben bis jetzt ganz einfache Dinge gemacht, Pfote, andere, mit der Nase ein Target stupsen, das konnte ich auch auf andere Gegenstände umlenken.

Oft lass ich Buddy dann den Trick machen bzw. fange an mit ihm aufzubauen. Yuri lernt auch viel vom Zusehen.

Ich werde es morgen mal mit Schade versuchen, wenn er in die falsche Richtung denkt.

Mensch nicht einfach, wenn man einen Hund hatte, der da fast von alleine gelernt hat. Bei Lanya brauchte ich teilweise ein zufällig gezeigtes Verhalten nur clicken und sie hat es wiederholt...

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Wo steht das?? ;);)

Sorry , Klang so raus ;)

Er kennt das Clickern von der UO. Da haben wir das Problem auch nicht. Da setzt er mit Hilfe des Clickers super schnell um und weiss was man von ihm will.

Fängst du da Verhalten ein oder hilfst du ?

Ich denke es hängt mit der Bewegung zusammen, die in der UO drin ist.

Beim Tricken habe ich das Gefühl er verfällt schon in Stress, wenn wir anfangen, weil er nicht weiss was kommt und was er tun soll. Dann wird er total unsicher. Ich locker ihn dann auf mit Dingen, die er kann. Sitz, Platz, Fuss und clicke ihn dann um ihm Sicherheit zu geben.

Ich würde bei einem unsicheren Hund der nix anbietet ,ohne Kommandos/Vokabeltraining arbeiten , sondern stattdessen nur kurze Zeit(Bei uns dauert eine Clickereinheit 2 minuten , dann Pause ) wirklich bei einer Sache bleiben

Wir haben bis jetzt ganz einfache Dinge gemacht, Pfote, andere, mit der Nase ein Target stupsen, das konnte ich auch auf andere Gegenstände umlenken.

und diese Sachen weiter ausbauen . zB dem Target mit der Nase folgen , Wir arbeiten viel mit Handtarget , und daraus dann Sachen wie "Drehen", "um dich rumlaufen", Slalom , um einen Gegenstand rumlaufen (klappt super mit nem Bodentarget)

Oder aus Pfote geben : Gib Fünf (dafür drehst du deine Hand immer ein Stück weiter) . Gib 10 , Im liegen Pfoten überkreuzen

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Ich helfe ihm und ich fange ein würde ich sagen.

Er bekommt z.B. das Kommando Sitz für die Grundstellung und bekommt bei Ausführung einen Click. Ich hatte noch mal gelesen, kam es echt so rüber das wir da nicht clicken. War keine Absicht.

Bei der Fussarbeit clicke ich seinen freiwilligen Blickkontakt, dann fange ich ein Verhalten ein würde ich sagen.

So meinst du es doch oder ??

Hmm gut ich verstehe deinen Einwand ihn ohne Kommandos zu clickern. Ich möchte ihm damit die Möglichkeit geben es doch positiv zu beenden. Er macht teilweise so dicht, das ich es nicht so stehen lassen mag.

Danke auf jeden Fall für die Tipps mit dem Target und der Pfote... man auf so was komm ich dann gar nicht und grübel was ich mit ihm machen kann ohne ihn zu überfordern...

Noch ein Stück Brett weg. =)

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