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Hundeforum Der Hund
Codykg

Kira die Zicke?!?

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Abend ihr lieben Mithundehalter und Halterinnen ;)

Ich hab ein großes Problem :(

Kira ist zwar nicht mein erster Hund, aber sie tut etwas das kein anderer bisher gemacht hat,

und ich mich daher mit der Problematik noch nicht ausseinander gestzt habe.

Also folgendes Szenario:

Wir spazieren unsere gewohnte Strecke.

Uns kommen bekannte Hunde entgegen die Kira schon von klein auf kennt.

Verhalten bleibt ruhig und sie freut sich.

Wir laufen weiter und da sichtet sie einen unbekannten Hund.

Nu geht das Spektakel los.

Erst mal wir egal ob an der Leine oder nicht geknurrt wie ein Bärenjunges :D

Der Hund kommt näher und dann geht das anbellen los wie irre.

Sie prescht dann auch nach vorne, wobei Sie aber ihre Rute einzieht.

Für mich wenn ich das richtig sehe, ein Zeichen von Angst.

Und sie steigert sich da auch ungemein rein und ist wohl viel Stress für sie, weil sie dann kurz darauf meistens Durchfall hat beim nächsten Geschäft.

Was hab ich dagegen schon gemacht ?

Also angefangen hat es mit dem Tip sie abzulenken mit leckerlie oder Spielzeug. Kein Erfolg !

Sie mal am Kragen zu schütteln wenn sie nicht an der Leine ist und ein bestimmendes NEIN anzuwenden. Kein Erfolg!

An der Leine ruckartig zurückziehen mit dem gleichen NEIN. Kein Erfolg !

Dann kam der Tip mal am Ohr drehen das es unangenehm ist für Sie. Kein Erfolg !

Nun kam der Tip sie auf den Rücken zu legen und somit zu unterwerfen und sie zu beruhigen. Gab leider nur einen kleinen Erfolg in der Form, das sie etwas ruhiger ist, aber nach wie vor den andern Hund anbellt und zähne fletscht und zwickt.

Beißen tut sie aber nicht und hat sie auch noch nicht. Wenn sie nen Konter bekommt von einem anderen Hund der sich garnix bieten lässt, hat sie dann angst, jammert gleich los.

Danach gehts aber direkt weiter.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Vielleicht versteh ich sie auch falsch was die Rutenhaltung angeht :(

Hoffe aber mir kann da wer helfen ???

Die Tips kamen übrigens unter anderem von Trainern.

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Oje, da wird mir ganz anders :(

Ich hoffe, Du gehst zu solchen Trainern nicht mehr?

Also, mal ein körperlicher Knuff, ein Zurückdrängen oder sich in den Weg stellen, mal ein kurzes auf die Seite legen, dagegen will ich ja nix sagen - aber am Ohr drehen?????

Naja, egal: hast Du schonmal versucht, den Abstand zu solchen Hunden zu vergrößern?

Soll also schon heißen, dass Du demnächst mit wachsameren Augen spazieren musst als Dein Hund. Sobald Du einen fremden Hund sichtest - oder eben, sobald sie einen Hund gesichtet hat und dieses Verhalten zeigt - umdrehen und den Fokus auf Dich lenken. Eine andere Richtung einschlagen. Mit viel Abstand zum Hund laufen.

Und zwar konstant.

Wie lange hast Du denn diese von Dir angesprochenen Methoden angewendet, so, dass Du weißt, dass es keinen Erfolg gab? Manchmal muss man ja über mehrere Wochen kontinuierlich trainieren an einer bestimmten Sache.

Außerdem denke ich, dass es grundsätzlich ein Unsicherheitsproblem gibt, auch da würde ich an Deiner Stelle verstärkt daran arbeiten, so, dass sie Dir immer weiter und immer mehr vertrauen kann.

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Joa, dachte mir das mit dem Ohr auch schonmal.

Aber was versucht man net alles wenn man nicht weiter weiß :(

Also die Dauer waren immer so 3 Wochen und das täglich bis zu 3 mal,

da bei uns guter Gassiverkehr herrscht :D

Das abwenden und woanders hinlaufen hab ich total vergessen :)

Danke fürs erinnern.

Soll heißen ich hab es schon gemacht. Da verhält es sich so, das ab einem abstand von sagen wir mal 30 Metern alles wieder ruhiger wird. Sie schaut dann immer wieder mal nach hinten und schiebt noch ein Wuff hinterher so auf die Art " Dir hab ich es aber gezeigt " und dann is gut. Ist übrigens auch das gleiche wenn wir dran vorbeilaufen. Aber solange der Hund im Blick ist, isses grausam. Wie meinst du denn das ich ihr die Sicherheit geben kann ?

Weil ich will halt auch nicht das sie ein ängstlicher Hund wird der immer Schutz sucht wenn ihr was zu laut ist oder sie geärgert wird oder sowas.

lg Sven

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Sie soll ja genau das Gegenteil werden, mit der Zeit immer sicherer ;)

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, da musst Du am Besten auf Deinen Hund gucken.

Es gibt wirklich Hunde, die durch ein "Ist gut" nicht bestätigt werden, sondern beruhigt ;)

Aber - in dem Moment, in dem Du merkst, sie wird unsicher, bestätige sie nicht, sondern lenke sie ab - vermeide also die Unsicherheit.

Geht es nicht, dann steh für sie ein und finde einen Weg, der ihr zeigt : Du löst das Problem.

Vielleicht auch mithilfe eines Trainers, der sich Dich und Deinen Hund anguckt, denn es gibt wie schon gesagt, mehrere Möglichkeiten, dem Hund das rüberzubringen :)

Aber erstmal würde ich wirklich wachsam spazieren - und jedem fremden Hund aus dem Weg gehen, währenddessen irgendwie die Konzentration Deines Hundes auf Dich lenken.

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Hallo,

wie Joss the Dog dachte ich auch erst mal 'ups' beim Ohrenumdrehen - und sowas von Trainern? Erstaunlich.

Ich würde den Anfang suchen. Du schreibst:

...

Wir laufen weiter und da sichtet sie einen unbekannten Hund.

Um welchen Abstand handelt es sich denn? Es gibt sicher eine Millisekunde bevor

.das Spektakel los
geht.

Genau den Moment musst du abpassen. Die Ohren gehen nach vorne, die Haltung wird angespannter. Dann kannst du noch einwirken.

Das Vermeiden ist eine zweischneidige Sache. Man muss sie dem Verhaltnstrigger aussetzen, denn korrigieren muss man in dem Moment, wenn sie das Verhalten zeigt. Allerdings ist es schon wichtig, dass sie im Prinzip Vertrauen zu dir hat. Deswegen kann Joss the Dogs Tipp, erst mal Abstand zu halten wichtig sein um eine Zeitlang am Vertrauen und den Grundgehorsam zu ueben.

. geknurrt wie ein Bärenjunges

Der Hund kommt näher

Wie muss ich mir das vorstellen - wartest du auf ihn?

... wobei Sie aber ihre Rute einzieht.

Für mich wenn ich das richtig sehe, ein Zeichen von Angst.

Nach deiner Beschreibung schon, aber auch aus Angst kann aggressives Verhalten entstehen - nach dem Motto: ich muss zuerst zuschlagen bevor es ein anderer tut.

Und sie steigert sich da auch ungemein rein

genau das musst du unterbinden.

abzulenken mit leckerlie oder Spielzeug. Kein Erfolg !

Das ist auch schwierig. Da muss das Timing 100% stimmen - sonst belohnst du nur die Aufregung

Sie mal am Kragen zu schütteln

das geht gar nicht. Schütteln ist töten

wenn sie nicht an der Leine ist

nicht so prickelnd. Die Leine ist deine einzige Möglichkeit Einfluss zu nehmen, daher würde ich sie solange das nicht geklärt ist an der Leine halten. Viele Menschen glauben, die Leine würde einen Hund einschränken. Eine Leine gibt aber auch Sicherheit.

An der Leine ruckartig zurückziehen mit dem gleichen NEIN.

Zurück ist nicht gut. Wo liegt die Leine denn an? Relativ weit unten am Hals? Schieb sie besser nach oben hinter die Ohren und gib einen kurzen Impuls nach oben. Dann aber die Leine sofort wieder locker lassen. Evt. hilft eine Berührung - ein Antippen am Hals oder an der Flanke.

Hilfreich ist, wenn in Ruhe ohne Stress der Befehl 'Schau' geübt wird. Nur wenn dein Hund dir Aufmerksamkeit zollt - sprich dich anschaut wird er überhaupt mit bekommen was bei dir abgeht.

Wichtig ist, dass du absolut ruhig und ausgeglichen bist. Stell dir in Gedanken die Situation vor wie du sie gerne hättest. Steh aufrecht und mit erhobenen Kopf, Schultern zurück, voller Vertauen, dass du die Situation meisterst.

..auf den Rücken zu legen und somit zu unterwerfen und sie zu beruhigen.

Na ja, das ist ja nur die halbe Miete. Ich weiß nicht, ob es so sinnvoll ist das ohne Vorbereitung und Hilfe zu tun. Damit du das 'zu Ende bringen' kannst müsste der andere Hund sie - vor allem von hinten ausschnüffeln während sie liegt. Dazu muss man aber sehr genau die beiden Hunde zu lesen wissen. Das sollten wirklich nur erfahrene Hundetrainer machen.

Meine Vorgehensweise würde im 'zuversichtlichen zügigen, an der Leine vorbeimarschieren, liegen. Kopf von Hund und Halter hoch, lächeln, keine Diskussion. Am Anfang vielleicht ein bisschen Gezerre. Nicht drauf einlassen. Ich sag wir gehen, also gehen wir. Am besten waere das mit gestellten Situationen, oder den anderen Halter fragen, ob er nochmal zurück kommt um es ein paar Mal hintereinander zu machen.

Gruß. doby

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Danke erst mal für eure Antworten.

Also was den Abstand angeht, kann ich das in Metern schlecht einschätzen. Würde so tippen zwischen 60 - 80. Je nachdem wie sie drauf ist wohl.

Also auf den Hund der näher kommt warte ich nicht. Wir gehen ja aufeinander zu ;) Dadurch kommt er ja näher. :) he he

Was das Ablenken mit dem Leckerlies oder so angeht, hab ich das auch Timingtechnisch gesehen so hinbekommen das sie z.B. den Hund noch garnicht erblickt hatte. Dann waren wird fröhlich am spielen. Aber kaum ist der Hund erblickt, isses rum. Da is Spielzeug nur noch Luft oder Leckerlie oder ich. :(

Das mit dem Schütteln war etwas falsch ausgedrückt von mir. Richtig geschüttelt hab ich sie natürlich nie. ;)

Eher kurz am Kragen erwischt, gehalten und Nein gesagt. Das war ihr schon unangenehm. Aber auch ohne Wirkung.

Vor dem letzten Punkt noch das anliegen der Leine.

Die liegt oben zwischen den Ohren am Hals da sie sich ja direkt reinhängt. Und dieses Impuls geben meine ich mir dem zurück ziehen. Aber hat bisher leider auch jegliche Wirkung verfehlt. :(

So, was das an der Leine laufen angeht bis das ganze geklärt ist.....

Also ich habe schon mit einem anderen fremden Hund und Kira die Erfahrung gemacht, was aber schon etwas her ist. Das sich der ganze Quak irgendwann legt wenn sie sich nur oft genug treffen. Das bläde daran is, das Kira dann aber den anderen eher ignoriert als evtl mit ihm zu spielen oder sowas. Und wehe er kommt ihr beim trinken aus einer Pfütze oder so zu nahe... oh oh... Aber das war bisher nur mit einer anderen Hündin.

Ich frag mich halt auch was ich evtl falsch gemacht habe. Den Anfangs ist sie auf andere Hunde zugerannt und war erfreut und hatte Spaß...Und irgendwann war es so als hätte einer den Hund ausgetauscht. :o

Und sie hatte eigentlich keine schlechten Erfahrungen gemacht mit anderen.

Das ist eben schonmal der Punkt das ich leider keinerlei Ahnung hab was der Auslöser sein könnte dafür. :(

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Ich denke halt, dass Du ja erstmal mit ihr "erarbeiten" musst, dass sie auf Dich achtet :think:

Deshalb auch mein Rat, erstmal großflächig fremden Hunden aus dem Weg zu gehen, damit Du dadurch, also durch den ausreichend großen Abstand ihre Aufmerksamkeit bei Dir behalten kannst.

Wenn sie zum Beispiel gut im Kommando steht, dann leine sie nicht ab - wenn sie aber auch mal nicht abrufbar hinrennt, um den Molly zu machen, dann leine sie an :)

So, wir waren bei Aufmerksamkeit ;) So, Du siehst einen Hund, sie spannt sich an, Leine dran

( oder auch nicht ), umdrehen und ab ins Feld, in eine andere Richtung. Hier dann ruhig ihre Aufmerksamkeit auf Dich lenken, durchs Ball zeigen zum Beispiel, aber nicht geben. Oder halt ihr ein Leckerli vor der die Nase. Naja, ich hab Joss auch gerne mal den Ball nur ganz kurz zum Zergeln gegeben und dann wieder "Aus" gesagt und so seine Aufmerksamkeit auf mich und das , was ich tue noch weiter gesteigert.

Das auf Dauer ausgeführt - ist zumindest der Grundsatz einer Fixierung gegeben ;) Und dann kannst Du ja gucken, wie ist es, wenn Du den Abstand zu anderen Hunden verringerst. Bleibt ihre Konzentration bei Dir, oder steigt sie wieder wie früher in ihr Verhalten ein.

Du hast auch geschrieben, dass sie gar nicht spielt.

Es gibt Hunde, die wirklich nicht miteinander spielen, die auch kein Interesse am Spielen haben, die recht wenig Artgenossenkontakt brauchen.

Achte da mal ein wenig auf ihre Zeichen und Signale :)

Das sind aber alles nur wirklich Tipps mit Vorsicht sozusagen - ich kenne Deinen Hund ja nicht ;) Kann Dir halt nur sagen, was bei Joss und mir gut geklappt hat :)

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Originalbeitrag

So, wir waren bei Aufmerksamkeit ;) So, Du siehst einen Hund, sie spannt sich an, Leine dran

( oder auch nicht ), umdrehen und ab ins Feld, in eine andere Richtung. Hier dann ruhig ihre Aufmerksamkeit auf Dich lenken, durchs Ball zeigen zum Beispiel, aber nicht geben. Oder halt ihr ein Leckerli vor der die Nase. Naja, ich hab Joss auch gerne mal den Ball nur ganz kurz zum Zergeln gegeben und dann wieder "Aus" gesagt und so seine Aufmerksamkeit auf mich und das , was ich tue noch weiter gesteigert.

Das wäre ungefähr auch mein Weg, mit einem Zusatz: Mein Hund (ist aber schon erwachsen) findet Spielzeug unwichtig und doof, Leckerli mag er, aber wenn er angespannt ist, dann wird das gar nicht registriert.

Deswegen mein Zusatz: wenn das mit dem auf-dich-lenken nicht geht, dann lass es lieber bleiben und mach nur den ersten Part. Sprich: sie spannt sich an, du gehst in die andere Richtung. Ins Feld oder so, einfach nur dass sie nicht zu dem von ihr gerade fixierten Ziel gelangt.

Wenn es geht, würde ich übrigens VOR deinem Hund die Richtung wechseln, also du hast sie an der Leine, dann halt sie ein wenig zurück mit der Leine und beweg dich vor sie. Schieb sie dann mit deinem Unterschenkel leicht in die Richtung, in die du nun wechseln willst und nimm sie dann auch einfach mit.

Viele Hunde steigern sich nur noch mehr in ihren Stress, wenn man sie zieht. Besser ist schieben, zumal du dann auch eine Barriere zwischen ihr und dem fremden Hund darstellst.

Mach das ruhig öfter, dreh immer wieder ab, näher dich dann wieder, weiter abdrehen etc, bis sie merkt mit ihrem Gezerre und Gezeter geht es keinen Schritt voran, nur zurück, UND du führst sie auch nicht in ihr Verderben, sondern dann eben an eine sichere Stelle.

Wie gesagt, ich würde, je nach Gemütslage deines Hundes eher erst dann mit Leckerli oder Spiel anfangen, wenn die Situation wirklich gemeistert wurde - und damit meine ich nicht, bis der Hund vorbei ist, sondern ab dem Moment, wo sie sichtlich entspannt - meist mit einem Schütteln verbunden.

Mit der Zeit wird sie solche Sachen immer schneller "abschütteln" und DANN kann man auch schon früher mit den Belohnungen anfangen, also sozusagen schon neben dem anderen Hund oder auch vielleicht sogar gleich vorweg.

An Stellen wo es nicht geht, solche Kurven zu drehen oder du es mal eilig hast, empfehle ich dann auch dolbys "Augen zu und durch"-Methode. Einfach nicht drauf eingehen, nicht versuchen einzuwirken, nur belohnen wenn sie wirklich wieder ganz bei dir ist, mit dem Kopf.

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Werde ich mal versuchen die nächste Zeit.

Mal sehen ob es wieder normal wird, wie es mal war oder wenigstens annähernd.

Is halt schade wenn man nicht mal weiß was die Ursache ist :(

Aber komm halt wirklich auf nichts was sie in diese Richtung bewegen konnte das sie sich so verhält.

Danke euch aber schonmal vielmals für die Hilfe. ;)

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