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Hundeforum Der Hund
Fiffi-und-ich

Ich brauche eure Hilfe - Hundebiss und ähnliches

Empfohlene Beiträge

Hallo, ich habe mich gerade hier angemeldet, weil ich wirklich verzweifelt bin.

Wir haben eine zweijährige Huskie-Dame namens Fiffi.

Nun die Geschichte. Mein Freund ist nun endlich zu mir gezogen. Er hat vorher noch bei seiner Familie gewohnt, und hat seinen Hund mitgebracht, welcher mich schon seit einiger Zeit kennt und auch mit mir immer gut klar gekommen ist.

Letzten Donnerstag war es nun soweit und sie MIttags mit eingezogen. Abends ist mein Freund dann zum Fussball und ich habe die Wohnung etwas aufgeräumt. Fiffi lag auf ruhig auf Ihrer Decke und hat zugekuckt. Bis ich dann Ihr Halsband aufheben wollte; sie ist quer durch den Raum geschossen und hat mich mit voller Kraft in den Fuss gebissen. Ich konnte garnicht so schnell schauen, habe "aus" gerufen und sie hat losgelassen. Das Ende vom Lied war. Ich war in der Notaufname, habe zwei ein Zentimeter tiefe Bisse im Fuss und einen riesen Bluterguss...

Als wir vom KH heimkamen lag sie auf der Decke und hat sich nicht zu uns getraut.

Mittlerweile ist es so schlimm, dass wenn ich an die Kommode die neben Ihrer Decke steht will, sie mich zähnefletschend anknurrt. Ich habe Angst dass Sie schnappt. Mein Freund kann zu Ihr hin, auch wenn Sie knurrt, und streichelt sie, oder drückt sie.

Gestern hatten wir eine kleine Annäherung. Da ich momentan nicht wirklich gut zu Fuss bin, liege ich auch die meiste Zeit auf dem Sofa. Als ich aufgewacht bin, lag sie auf einmal bei meinen füssen und hat ihren kopf ganz fest an meinen Bauch gedrückt und mich angestarrt.

Ach ja, Sie hat seit Donnerstag (heute ist Sonntag) nichts gefressen, ausser in paar Leckerlies.

Wie soll ich das alles deuten, was kann ich tun. Welche Ratschläge habt ihr für mich.

Vielen Dank Schon mal für eure Antworten

Valerina

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Ohwei, erst einmal herzlich Willkommen und Gute Besserung.

Hat sie vielleicht Probleme mit der Veränderung?

Ansonsten würde ich sie durch Checken lassen, ob nicht etwas medizinisches dahinter steckt.

Mehr kann ich nicht sagen, aber ich hoffe, Ihr bekommt das wieder hin.

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Hallo

Auch mein erster Gedanke wäre die Tierklinik und einen kompletten Organcheck.

Vielleicht ist es auch Eifersucht.

Grüße Andi

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(bearbeitet)

Nur nochmal zum Verständnis: dein Freund ist mitsamt seinem Hund zu dir gezogen?

Wie kommen die beiden Hunde miteinander klar?

Erzähl doch bitte mehr von eurem Verhältnis, also zwischen dir und der Hündin, von ihrer Vergangenheit und von eurem Tagesablauf.

Aber ganz gleich, welche Ratschläge dir als sinnvoll erscheinen werden, ich denke ein kompetenter Hundetrainer sollte das unbedingt anschauen.

Es klingt so, als wäre deine Hündin psychisch ziemlich neben der Spur und vielleicht auch ein Stück unberechenbar. Diese Attacke und das Drohen euch beiden gegenüber ist ein ernstzunehmendes Alarmzeichen.

LG Antonia

edit

medizinisch abchecken wurde schon gesagt -halte ich auch für wichtig

obwohl ich es einen argen Zufall fände, wenn sich ausgerechnet jetzt, wo sich ihre Lebensumstände drastisch geändert haben, die Symptome zeigen würdden

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(bearbeitet)

Ich würde sie (wenn sie das noch nicht kennt erstmal an einen Maulkorb gewöhnen.

Nich, weil sie ein "böser und gefährlicher" Hund wäre, aber ich kann mir gut vorstellen, dass Du jetzt, vor allem, wenn Du mit ihr alleine bist, sehr unsicher bist (wer wäre das auch nicht!?). Den würde ich zumindest dann einsetzen, wenn Du mit ihr alleine bist.

Durch Deine eigene (unbewußte?) Unsicherheit, verunsicherst Du die Fiffi noch mehr, sie steht dann unter Streß und das kann wieder Folgen in Form von Schnappen / Beißen haben.

Trägt sie einen Maulkorb, wird sich die Situation von Deiner Seite aus entspannen, Du trägst keine unterschwellige Angst mehr mit Dir rum und sie wird dadurch auch sicherer in ihrem neuen zu Hause werden.

Edit: für alles weitere wäre ein Trainer vor Ort sinnvoll.

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Oh wie toll... Ihr seid wirklich auf zack....

Ich danke euch schon mal für eure Antworten.

Also. Ich habe keinen Hund. Mein Freund ist mit seinem Hund zu mir gezogen.

Der Tagesablauf von Fiffi war vor dem Umzug folgender.

Aufstehen, Mein Freund fährt in die Arbeit, seine Exfrau ist zuhause (Hausfrau), der Hund liegt in der Wohnung im Körbchen oder wird in den Garten gelassen, abends spazieren gehen, und das wars.

Und jetzt ist es eigentlich so, dass wir morgens aufstehen, semmeln holen, der Hund wird mitgenommen (erste gassi runde), dann wird gefrühstückt, und dann etwas unternommen, der Hund ist so gut wie immer dabei, ausser wir sind einkaufen.

Wenn wir Arbeiten gehen, bleibt Sie ruhig zuhause, meine Nachbarin Kuckt ab und an, Sie kann auf den Balkon, Mittags fahre ich heim, geh mit Ihr ne Runde, wenn es nicht geht, wird die Abendrunde umso länger. Wenn Sie allein ist, pennt Sie meistens, frisst garnichts, nur der Wassernapf ist leer wenn ich heimkomme. Im Winter ist mein Freund den ganzen Tag zuhause, da ist sie dann nie allein.

Jetzt muss ich nochmal nachlesen, was noch für Fragen da waren, und dann schreibe ich weiter =)

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Gestern hatten wir eine kleine Annäherung. Da ich momentan nicht wirklich gut zu Fuss bin, liege ich auch die meiste Zeit auf dem Sofa. Als ich aufgewacht bin, lag sie auf einmal bei meinen füssen und hat ihren kopf ganz fest an meinen Bauch gedrückt und mich angestarrt.

Neben den genannten Empfehlungen erstmal Maulkorb drauf, tierärztlicher Check auf Schmerzen und Hundetrainer hinzuziehen, wollte ich noch anmerken, dass es nicht unbedingt eine positive Annäherung ist, wenn dein Hund seinen Kopf fest auf deinen Bauch drückt und dich dabei anstarrt. Eine demutsvolle Annäherung sieht eher anders aus.

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Ein Maulkorb? Da wird sie doch sicherlich mächtig rebilieren oder? Meint Ihr wirklich das ist eine gute Lösung. Allein schon mal den Maulkorb anlegen, davor hab ich jetzt schon angst...

Ich war heute mit Ihr draussen, und da ich im Gewerbegebiet wohne, sind wir auf einen großen Parkplatz. Wir sind eine halbe Stunde rumgelaufen, und immer wenn Sie gezogen hat, hab ich mich umgedreht. Sie hat enorme Kraft, und da ich die jenige sein wird die öfters mit Ihr raus geht, sollte sie doch auf mich hören.

Meiner Meinung nach ist Sie sehr dominat, und sobald etwas nicht nach Ihrem Kopf geht, knurrt Sie. (hahaha das mache ich selbst auch =) )

Ich komme aus Südbayern, und hab mich hier mal umgehört, was so an hundetrainern da ist. Die sind alle sehr überzeugt von sich und meinten, mit ner wurfkette bringt man dem hund schon manieren bei, aber das will ich nicht. ich will nicht dass sie angst vor mir hat, sondern mich respektiert.

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Gestern hatten wir eine kleine Annäherung. Da ich momentan nicht wirklich gut zu Fuss bin, liege ich auch die meiste Zeit auf dem Sofa. Als ich aufgewacht bin, lag sie auf einmal bei meinen füssen und hat ihren kopf ganz fest an meinen Bauch gedrückt und mich angestarrt.

Neben den genannten Empfehlungen erstmal Maulkorb drauf, tierärztlicher Check auf Schmerzen und Hundetrainer hinzuziehen, wollte ich noch anmerken, dass es nicht unbedingt eine positive Annäherung ist, wenn dein Hund seinen Kopf fest auf deinen Bauch drückt und dich dabei anstarrt. Eine demutsvolle Annäherung sieht eher anders aus.

Sie ist aus freien stücken zu mir, hab das vll falsch ausgedrückt. Sie hat sich zu mir gelegt, kopf gedrückt, hat sich kraulen lassen, hat nicht geknurrt, war entspannt, würde ich sagen

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Ein Maulkorb? Da wird sie doch sicherlich mächtig rebilieren oder? Meint Ihr wirklich das ist eine gute Lösung. Allein schon mal den Maulkorb anlegen, davor hab ich jetzt schon angst...

Die sind alle sehr überzeugt von sich und meinten, mit ner wurfkette bringt man dem hund schon manieren bei, aber das will ich nicht. ich will nicht dass sie angst vor mir hat, sondern mich respektiert.

Genau DESHALB solltest Du einen Maulkorb einsetzen! Sie merkt sofort, dass Du Angst hast!

Abgesehen davon, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass da alle Hundeschulen in der Gegend auf die gleiche Weise arbeiten: Ich glaube kaum, dass ein Hund wegen einer (richtig eingesetzten!) Wurfkette Angst vor Dir bekommt. Es soll sie eigentlich nur ermahnen, mal zuzuhören.

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