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polar-chat.de  Der Hund
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Freilaufender Hund, bin immer noch am zittern...

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Hallo,

vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben, wie ich das nächste Mal besser reagieren kann:

Gerade rannte ein freilaufender erwachsener Labrador Rüde, der anscheinend seinem Herrchen weggelaufen ist, geradewegs auf meinen angeleinten Junghund zu und fing direkt an, ihn pausenlos besteigen zu wollen.

Beide Hunde drehten immer mehr auf, kein Herrchen weit und breit, und ich war völlig unfähig, beide Hunde zu trennen. Meiner war total aufgekratzt und den fremden konnte ich nicht verscheuchen. Anbrüllen half nicht, treten half nicht, aus dem Halsband wand er sich immer wieder raus, am Kragen packen half nur ganz kurz. Der war wie von Sinnen, und die ganze Zeit hatte ich Angst, die Situation könnte gleich eskalieren.

Am Ende, nach einer gefühlten Ewigkeit, kam zufällig mein Mann (!) vorbei, der mir half, beide Hunde zu trennen und unseren ins Auto packte.

Polizei hab ich angerufen, die schauen mal, ob der Hund immer noch da herumläuft (befahrene Strasse).

Ich fühlte mich so hilflos.

Hat man allein in so einem Fall überhaupt eine Chance, zwei Hunde zu trennen, bzw den eigenen zu beschützen?

Auf jeden Fall nehm ich in Zukunft immer noch ne zweite Leine mit.

Sowas passiert mir nicht nochmal.

LG

geeesche

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Blöde Situation, aber ich frage mich, warum Dein Hund in das Auto verfrachtet wurde und nicht der andere Hund :???

Gerade, wenns ne Straße ist und der Hund offensichtlich weggelaufen ist, würde ich mich nie davon entfernen, sondern den Hund selbst nehmen.

Nun hattest Du ja noch Hilfe von dazu von Deinem Mann, ich finde, da ist leider der falsche Hund mitgenommen worden :(

Und ich hoffe, dass dem Hund nix passiert :(

Dass man erstmal überfordert ist , das verstehe ich schon.... Aber so heillos und gedankenlos?

Naja, ich hoffe, dass Du in eine solche Situation nicht mehr kommen wirst, damit eine solche Überforderung nicht nochmal vorkommt.

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Hach, der Junghundeduft macht die Kerle verrückt ;)

So, zu deiner Frage. Ja, man kann seinen eigenen Hund schützen.

Wie hast du den fremden Hund abgewehrt(versucht abzuwehren), wo war dein Hund? Warst du hektisch? Nervös oder ängstlich?

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Ich würde auch keinen fremden Hund in der Situation in mein Auto packen - auch wenn das vielleicht "richtiger" wäre.

Was in der Situation - außer Polizei rufen - zu tun wäre... Ich weiß es nicht. Sowas entscheide ich intuitiv.

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Ich würde mir nicht nen fremden Hund ins Auto packen wollen. Würde auch meinen Hund rein tun, dann habe ich ne Leine übrig, kann den fremden Hund anleinen und irgendwo fest machen und Polizei/Feuerwehr anrufen oder auch direkt ins Tierheim bringen (Auto war ja da, da kann man einen Hund auch als Beifahrer zwischen die Beine nehmen).

Du hattest Glück, dass Dein Mann vorbei kam. Alleine hat man wenig Chancen, wobei ich in so einer Situation einem fremden Hund gegenüber auch sehr ruppig werden könnte. Im Zweifel hat man vielleicht einen Gürtel, wo man einen zweiten Hund mit sichern kann.

Seid ihr denn dann einfache gefahren und habt den Hund da weite rum laufen lassen?

DAS hätte ich wiederum nicht gemacht.

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Hi, also ich kann das verstehen, auch wenn Du Recht hast Silvi, da wäre ich auch erst nach einem Moment nachdenken draufgekommen nicht meinen Hund zu "retten" sondern den anderen, denn meinen kann ich ja dann entweder auch ins Auto verladen oder zu Fuß heimgehen.

Ich denke, in der Aufregung hätte ich vielleicht auch den falschen Hund eingeladen.

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Haben die sich den gebissen oder nur bestiegen und genervt.

Wenn es keine beißerei war mach dich locker :)

Klar nervt es, aber ist jetzt nichts dramatisches.

Beim Nächstenmal nimst du den flotten Feger an die Leine und rufst die Polizei oder das TH an.

Oder nimmst ihn eben mit.

Also mich persöhnlich stört so was garnicht. Klar muss man es nicht haben, ist aber auhc kein Weltuntergang.

Ich hätte den Hund mit genommen und gesehen we er gehört.

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Ach Mensch, mir tut halt der Hund und der Halter des Hundes so leid *seufz*

Letztendlich hab ich ja leicht reden, ich war ja noch nicht in einer solchen Situation *schulterzuck*

Ach, ich hoff, dass da nix passiert!

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(bearbeitet)

Aaalso

1. mein Mann hat Angst vor fremden Hunden... Der hatte genug zu tun, den wild gewordenen eigenen ins Auto zu kriegen und hätte nie und nimmer einen fremden Hund ins Auto geholt. Er fuhr eigentlich zufällig vorbei und hatte auch keine Zeit, noch mit unserem Hund irgendwo zu warten oder auf die andere Seite der Stadt zum Tierheim zu fahren...

2. jetzt mit Ruhe hätte ich wohl besser meinen irgendwo angebunden und den fremden so ruhig wie möglich an der zu weiten Halsung gehalten, bis jemand kommt. bin mir aber nicht sicher, ob das geklappt hätte, denn der andere war wiklich schwer zu halten.

Versucht hab ich's mit abdrängen, brüllen, Tritten und Griff zum Halsband/Kragen.

Und nein, ich war nicht ruhig und souverän, sondern ein Nervenbündel, und habe sicher nicht sonderlich zur Deeskalation beigetragen... :(

@fly

war ja das erste Mal. So wie ich das sehe hat der erwachsene Rüde meinen dominiert, aber nicht gebissen. Ich wusste aber nicht, ob und wann das Ganze eskaliert, denn meiner wurde immer wilder, war an der Leine und der fremde halt echt gar nicht richtig ansprechbar. Beim Nächsten Mal hab ich auf jeden Fall ne zweite Leine dabei und mache erstmal beide Hunde weit genug voneinander entfernt irgendwo fest.

-edit-

mein Hund war dabei ja nicht wirklich ängstlich. Soll heissen, er hat sich nicht versteckt oder wollte selber weg, sondern auch drauf... Darum wollte ich ihn nicht "retten", sondern schnell die beiden trennen, bevor es wirklich eskaliert. Nur das gelang mir halt nicht. Blödes Gefühl.

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Also ich kann Dich da sehr gut verstehen. Ich hatte mal eine ähnliche Situation mit einem fremden Rüden als meine Maus läufig war. Mitten in den Stehtagen. Schön wars.

Mit einer Hand die Maus zwischen meinen Beinen gehalten, mit der anderen Hund den Rüden von hinten abgewehrt. Lustig wars. Ich war auch alles andere als ruhig und suverän und es hat auch nichts geholfen. Kein Anbrüllen, kein resoluter Schritt auf ihn zu, kein festes Aufstampfen, Stock nach ihm werfen, nichts. Schließlich hab ich meine abgeleint und den anderen angeleint und an einem Baum festgemacht. Hat auch nur für ein paar Sekunden geholfen, bis das Halsband gerissen ist und er wieder junkernd und winselnd hinter uns stand. Mitten im Wald und niemand weit und breit. In meiner Verzweiflung hab ich mir einen Ast gegriffen um ihn abzuwehren. Das hat ihn nicht im geringsten beeindruckt. Wahrscheinlich hätte ich ihm wirklich wehtun müssen um ihn abzuschrecken. Das konnte/wollte ich nicht. Das ging über richtig, richtig lange Zeit so bis schließlich ein anderer Hundehalter kam. Die ganze Zeit hab ich versucht, das Hinterteil meiner gerade 9 Monate alten Maus zu schützen (die dem Rüden durchaus nicht abgeneigt war) und den Rüden abzuwehren.

Schließlich hatten wir zu zweit alle drei Hunde am Auto, wo sich dann herausstellte, dass wir den Knaben nicht ins Auto bekommen weil er offenbar Schmerzen hat und partou nicht alleine einsteigen wollte. Sobald wir ihm die Hinterbeine hochgehoben haben, hat er uns ernsthaft angeknurrt. Noch nicht mal auf die Beifahrerseite wollte er reinspringen. Mit dem Gesicht so nah am Hund war mir das zu heikel.

Was hätte ich in der Situation getan, wenn ich alleine gewesen wäre? Die Hunde machen lassen und hinterher die Welpen abtreiben? Dem Rüden einen großen Ast drüberziehen? Ich war wirklich total machtlos. Man IST machtlos in der Situation.

Ich weiß auch bis heute nicht, was ich besser hätte machen können. Ok, ich hab dann die Maus kastriert. Solche Probleme bekommen wir also nicht mehr.

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