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Hundeforum Der Hund
Rotti72

Arthritis oder Arthrose?

Empfohlene Beiträge

Hi Leute!

Ich lebe im Ausland. Mein Hund fing vor vier Wochen an, beim Springen ploetzlich kurz aufzuheulen, danach lief er normal weiter als waere nichts gewesen und hat auch ansonsten keinerlei Beschwerden (kein Humpeln, kein Lahmen, keine Probleme beim Aufstehen, Treppenlaufen, etc.).

Ich dachte erst er hat sich einen Muskel gezerret. Eine Woche spaeter war ich mit ihm drei Stunden am Meer. Dort ist er gerannt und rumgetobt und pleotzlich schrie er ganz am Schluss wieder einmal kurz auf.

Ich bin dann sofort mit ihm zum TA. Er wurde geroengt und es wurde eine Arthritis im rechten Pfotengelenk diagnostiziert. Ich bin dann total geschockt nach Hause, hab nachrecherchiert und gesehen, dass es Arthritis (rheumatische Entzuendung), als auch Arthrose (Gelenk- Knorpelschaden) gibt und das eine Arthritis zur Arthrose fuehren kann.

Ich hab meinen Tierarzt darauf angesprochen, weil ich wissen wollte, ob mein Hund (er ist erst 3,5) "nur" eine Entzuendung hat (Arthritis) oder ob die Gelenke bereits geschaedigt sind (Arthrose).

Der Tierarzt (spricht nur Englisch) hat mich leider ueberhaupt nicht verstanden und immer wieder nur von Arthritis gesprochen. Ich hab dann nochmals im Internet nachgesehen und festgestellt, dass in der englischen Sprache nur das Wort Arthritis existiert und fuer beide Krankheiten, die ja miteinander verknuepft sind, verwendet wird. Arthrose kennen die nicht - sie bezeichnen alles als Arthritis.

Nun ist es aber fuer mich, aufgrund seines sehr jungen Alters, sehr wichtig zu wissen, ob er bereits eine Arthrose entwickelt hat oder ob das Gelenk "nur" entzuendet ist.

Dehalb habe ich zwei Fragen an euch:

1. Welche ersten Massnahmen sollte ich am besten ergreifen? Der Tierarzt hat mir Schmerzmittel gegeben, die will ich meinem Hund aber noch nicht verabreichen, weil er einen EXTREM empfindlichen Magen (er bekommt sehr schnell Blutungen) und keine "konstanten" Schmerzen hat. Es tut ihm nur beim Springen weh. Beim Liegen, Laufen etc. hat er keinerlei Schmerzen und es geht im gut. Er frisst gut, hat gute Laune, will am liebsten rumtoben (was ich natuerlich momentan nicht erlaube), lahmt nicht, humpelt nicht, hat keine Probleme beim Aufstehen, wechselt nicht staendig die Position beim Liegen und ist nie Steif). Er zeigt nicht einmal Schmerzen wenn man das betroffene Gelenk dreht und drueckt (hat der Tierarzt vor dem Roentgen gemacht - der Hund zeigte keinerlei Schmerzen - deshalb mussten wir roentgen, um festzustellen, was ueberhaupt los ist).

Ich habe ihm erstmal ein Gelenk-Komplex-Mittel gekauft (Glucosamine, MSM, Chondroitin, Omega 3, Grünlippmuschel-Extrakt, Ingwer, Teufelskralle) und gehe alle 2 -3 Stunden gemuetlich mit ihm spazieren, lass ihn weder rennen noch springen. Gleichzeitig habe ich einen Termin mit dem zustaendigen Orthopaeden vereinbart, um mehr Informationen zu bekommen und folgende Optionen mit ihm durchzugehen: Gold-Akupunktur, Adequan/ Carthrophen-Spritze, Operation).

Wie lange darf ich meinen Hund nicht mehr rennen lassen? Wie lange braucht so eine akute Gelenkentzuendung in der Regel bis es wieder besser wird? Gibt es noch etwas, was ich fuer ihn tun kann?

2. Ich habe die Roentgenbilder angehangen. Ich weiss, Ihr seit keine Tieraerzte, aber falls der eine oder andere vielleicht mal einen Blick drauf werfen koennte (war ja schon beim TA, will aber auch Eure Meinung hoeren). Es geht wie gesagt um das RECHTE Gelenk zwischen Pfote und Unterarm, das LINKE ist absolut ok. Mir persoenlich ist eine Sache aufgefallen: Die Unterarmknochen RECHTS sind etwas gebogen, im Gegensatz zum LINKEN Unterarm.

Sehr Ihr vielleicht noch mehr? Ist es ganz schlimm? Wie sehen die Knochen allgemein aus? Bitte, bitte helft mir.

Bild 1 (LINKES Vorderbein)

Bild 2 (RECHTES Vorderbein - macht Probleme)

Bild 3 (BEIDE Vorderpfoten)

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puhhh ich bin ja auch kein Tierarzt, aber als ich noch in Deutschland gewohnt habe, habe ich in einem Reformhaus gearbeitet und dort auch meine Lehre gemacht. Da hat man ja tagtäglich damit zu tun... allerdings halt beim Menschen...

Auf jeden Fall ist die Nahrungsergänzung die du gekauft hast super, wirkt halt Entzündingshemmend und ist gut für die Gelenkschmiere. Hatten auch so ein Produkt verkauft und hab bei einigen Kunden sehr gute erfolge erziehlt. Was ich dir sonst noch sagen kann, Braunhirse ist super für Knorpel, Gelenke und auch für die Haare und so weiter, das würde ich zusetzlich noch anwenden.

In welchem Land wohnst du denn?

Ich würde das jetzt auf jeden Fall mal eine Zeit lang geben und wenn du Glück hast ist es wirklich nur eine Entzünding und die geht wieder weg. Ansonsten erstmal auf jeden Fall ganz viel schonen das er die Gelenke nicht unnötig belastet..Auch das ist sehr sehr wichtig bei einer Entzündung....

Was die SChmerzmittel angeht, würde ich jetzt erstmal auch nicht dauerhaft geben wenn er keine dauerhaften Schmerzen hat, aber auch das wirklich ganz genau beobachten...

Ich drück die Daumen dass das wieder gut wird.

Liebe Grüße

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Hi Minabalu!

Vielen, vielen Dank fuer die Antwort. Du bist bisher der Einzige, leider.

Ich bin z. Zt. beruflich in Israel bei einer Software-Firma angestellt. Die medizinische Versorgung fuer Tiere ist hier ausgezeichnet, nur leider sprech ich kein Hebraeisch.

Hast du ne Idee wie lange man das Gelenk ungefaehr schonen muss? Ich frag so doof, weil ich den Hund ja nicht fragen kann, ob es ihm bereits besser geht und die Schmerzen nur auftreten, wenn er springt. Sogar der Tierarzt konnte nur anhand des Roentgenbildes eine Anrthritis feststellen (er ist sich aber auch nicht absolut sicher, sondern meinte, wir werden ja sehen, ob die Medikamente anschlagen, ob es definitiv eine Arthritis ist).

Der Hund zeigt aus dem kurzen aufschreien beim Springen keinerlei Schmerzen, nicht einmal, als der Tierarzt das Gelenk stark gedreht und gedrueckt hat. Und auch beim Springen kam es oft vor, dass er erst beim 6ten - 7ten Sprung kurz aufschrieh. Danach ist er dann sofort weitergerannt als waere nichts gewesen.

Ob er mittlerweile schmerzfei ist, kann ich nicht genau sagen, da ich ihn jetzt natuerlich nicht springen und rennen lasse. Wie viele Tage/Wochen muss ich ihm denn ungefaehr Ruhe geben, bis ich es wagen kann, ihn wieder rumtoben zu lassen?

Und muss ich ihm unbedingt diese Schmerzmittel geben, um die bloede Entzuendung wegzubekommen? Ich hab grosse Angst vor diesen Tabletten, weil mein Kleiner als Welpe fast 1 Jahr lang immer wieder blutige Durchfaelle hatte, weil er einen so empfindlichen Magen hat, dass bereits Trockenfutter zu Blutungen fuehren kann. Seit dem ich barfe hat er mit dem Magen nie wieder Probleme gehabt, aber ich bin mir sicher, dass diese Pillen, die ja bekannt dafuer sind, sogar bei Hunden mit "eisernen Maegen", Blutungen zu verursachen, bei meinem Hund definitiv mehr Schaden als Nutzen anrichten werden.

Haette er starke, konstante Schmerzen, wuerde ich das Risiko ja noch eingehen, aber nicht, wenn es ihm so gut geht wie jetzt. Er hat sich gerade ein Steak, Gemuese und Vollkornreis reingepfiffen und liegt jetzt neben mir auf dem Sofa und pennt wie ein Baby.

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(bearbeitet)

Mich hat es gewundert, dass das Thema vorhin geschlossen war.

Es ist äußerst schwierig als Laie (und das sind wir fast alle) einen Rat zu geben, selbst wenn man Röntgenbilder sieht.

Nur als Beispiel.

Ich selber habe seit Monaten konstante starke Schmerzen im linken Fuß, so dass ich nicht mehr auftreten kann. Sämtliche Ärzte durch - und es wurde u.a auch Verdacht auf Arthrose gestellt, was es aber zum Glück nicht ist.

Ende Januar werde ich eine OP haben. Der Nerv wird durch geschnitten, weil keiner der Ärzte so Recht weiß, was es ist. Kann dann sein, dass ich schmerzfrei bin, kann sein, dass es das nicht ist.

Ich bin Mensch, kann sagen, was weh tut und wann und wo und wie und bekomme leider auch keine richtige Diagnose.

Wie schwer ist es erst bei einem Tier, das nicht sprechen kann.

Alles Gute für euch und hoffentlich findet ihr bald eine Lösung.

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Hi Uli!

Das ist jetzt "Off-Topic", aber bist Du 100%ig sicher, dass Du die OP machen lassen willst? Ich kenn Dich ja nicht, aber Du schreibst, dass Du seit ein paar Monaten schmerzen im Fuss hast. Meinst Du nicht, Du solltest Dir und deinem Koerper vielleicht etwas mehr Zeit geben, bevor Du den Nerv durchtrennen laesst?

Ich will hier nicht den Klugscheisser spielen, aber Du hast da ne ganz schoen radikale Methode gewaehlt. Ich hoffe Du tust das nicht einfach aus Verzweiflung und hast diesen Schritt gut durchdacht. Sollte das der Fall sein,viel Glueck!

Alles Gute fuer Dich und danke fuer die Antwort!

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OT

Tja hmmm .... das ist so ne Sache. Mich muss man zu dem Termin mehr hin schieben, als dass ich freiweilig gehe. Bei uns hängt schon der Haussegen deshalb schief.

Der Schmerz ist letzten Herbst beim wandern aufgetreten (über 1 Jahr) Seit dem ich diesen Herbst nicht mehr laufe, wird es leicht besser. Nur - soll ich mit knapp 50 Jahren schon in Rollstuhl setzen?

Der Fuß-Orthopäde meinte, dass es nichts schllimmes wäre, den Nerv durch zu trennen.

... und ich hatte die letzten Monate schon einige Ärzte wegen meinem Problem befragt - mein Hobby ist halt (leider auch) wandern.

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also ich würde auf jeden fall nochmal mit dem Tierarzt reden ob er dir genauere aussagen machen kann was genau der Grund ist. Ob es nun eine Entzündung ist oder nicht. Vielleicht kannst du auch nochmal rücksprache mit einem deutschen Tierarzt halten und ihm die Röntgenbilder schicken?! Der kann dir vielleicht alles etwas genauer erklären?!

was die schmerzmittel angeht, ich gebe auch ungern irgendwelche medikamente wenn es nicht wirklich vollkommen notwendig ist. Und ich denke wenn er dauerhafte schmerzen hätte würde er ja weniger laufen und versuchen viele bewegungen zu vermeiden oder humpeln ect. deswegen würde ich abwarten und erst beobachten, wenn es akuter wird und er sichtlich dauerhaft schmerzen hat, dann würde ich es mit den schmerzmitteln probieren. Und Schmerzmittel helfen ja wie der Name schon sagt eigentlich nur gegen den akuten Schmerz und nicht gegen die Ursache. Ich denke du solltest definitiv mit der Nahrungsergänzung weiter machen und das ruhig auch mal ne weile beibehalten. Wenn der Tierarzt ausdrücklich sagt er sieht da eine Entzündung, dann immer wieder den verlauf kontrollieren lassen. Und genau im Auge behalten. Wie lange du ihn schonen sollst keine ahnung aber ihh kenne das nur von einigen Kunden die entzündungen in den Gelenken hatten, wenn man nicht die chance gibt zum ruhen und schonen dauert es auf jeden fall länger. Versuch die Spatziergänge vielleicht etwas zu reduzieren, also nicht mehr so lang erstmal. Ansonsten auf kälte achten. Weiß ja nicht welche Temperaturen geradebei dir herrschen :) aber vielleicht auf baden im meer verzichten, also alles was kalt sein könnte, das kann ja mit unter auch eine ursache für sowas sein. Du kennst deinen Hund am besten und nurdu kannst beurteilen wie es ihm im Moment geht und in wie fern handlungsbedarf besteht was die schmerzen angeht. Also einfach im auge behalten und ansonsten schonen und auf jeden fall die Nahrungsergänzung geben. Wenn es eine möglichkeit gibt mal noch mit nem deutschen Tierarzt rücksprache halten vielleicht kann der dir noch weiterhelfen :)

Und falls du Braunhirse besorgen kannst, da schwöre ich echt drauf. In vermahlener Form kannst du das einfach mit ins Futter michen... Das ist echt ne super sache :)

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Originalbeitrag

OT

Tja hmmm .... das ist so ne Sache. Mich muss man zu dem Termin mehr hin schieben, als dass ich freiweilig gehe. Bei uns hängt schon der Haussegen deshalb schief.

Der Schmerz ist letzten Herbst beim wandern aufgetreten (über 1 Jahr) Seit dem ich diesen Herbst nicht mehr laufe, wird es leicht besser. Nur - soll ich mit knapp 50 Jahren schon in Rollstuhl setzen?

Der Fuß-Orthopäde meinte, dass es nichts schllimmes wäre, den Nerv durch zu trennen.

... und ich hatte die letzten Monate schon einige Ärzte wegen meinem Problem befragt - mein Hobby ist halt (leider auch) wandern.

puhh, das ist auch echt ne schwierige Sache... Die Entscheidung musst du ja auch selbst treffen, aber auch dir kann ich nur mal raten, probier es mit täglich Braunhirse und Melasse ist auch super. Mein Chef hat sich mal beim skifahren den ski hinten in die kniekehle gerammt alles war fast durchtrennt... er hat lange gelitten und schmerzen gehabt aber sich immer gegen eine op entschieden... Er hat täglich Braunhirse und Melasse eingenommen und Basen bäder gemacht.... Ihm hat es super geholfen und er kann wieder laufen und alles ist sehr gut verheilt und wieder zusammen gewachsen... ohne op... klar ganz schmerzfrei wird er nie mehr sein aber das währe er auch ohne op niemals wieder gewesen...

Da fällt mir gerade das mit den Basenbädern ein. Für den hund könnte man da auch evtl wickel machen?!

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Kannst Du Dir nicht jemanden zum dolmetschen mit zum Tierarzt nehmen?

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@minabalu:

Er ist leider gegen Hirse allergisch, aber trotzdem vielen Dank!

Wie gesagt, der Tierarzt ist sich nur ziemlich, aber nicht absolut sicher ob es wirklich eine Enzuendung ist, weshalb er ja auch meinte, dass wir das genau wissen, wenn die Medikamente anschlagen, was ich fuer dumm halte, weil a) mit Hilfe von Schmerztabletten so ziemlich alle Schmerz-Symtome verschwinden, bzw. verdeckt werden und das ueber die Krankheit selbst nur sehr wenig Aufschluss gibt B) ich nicht feststellen kann, ob die Schmerzen weg sind, weil sich wirklich was verbessert hat und c) weil man das Pferd nicht von hinten aufziehen sollte, so nach dem Motto: Wenn das nicht hilft, dann eben das oder das oder vielleicht doch das andere Medikament.

@Uli

Ich kann Dich definitv verstehen. Denk trotzdem nochmal gut drueber nach. Die Moeglichkeit das Problem elegant und schnell zu beheben ist sicherlich attraktiv und wenn der Arzt meint, dass der Eingriff trivial ist, dann ist das sicherlich eine Ueberlegung wert. Aber vergiss nicht, dass Schmerzen eigendlich auch etwas gutes sind, weil sie eine Kommunikation zwischen Dir und deinem Koerper ermoeglichen, die leider entgueltig wegfaellt, wenn Du diese Verbindung kappst.

Wie wichtig diese Verbindung ist sehe ich gerade bei meinem Hund. Er kann mir nicht sagen, was und wo es ihm gerade weh tut, aber aufgrund seiner Schmerzen kann ich mir ein Bild davon machen und mich in ihn reinfuehlen. Das ist auch genau der Grund warum ich Schmerzmittel nicht gerne einsetze, es sei denn, der Hund leidet unter konstanten, starken Schmerzen, deren Vorhandensein kein Sinn mehr macht.

Eine Durchtrennung ist auch immer eine Entfremdung. Manchmal Segen, manchmal aber auch, trotz der Qualen, unangebracht. Lass Dir noch etwas Zeit und wenn Du merkst, dass die Schmerzen tatsaechlich chronisch und "sinnlos" sind, dann kannst Du sicher sein, die fuer Dich richtige Entscheidung zu treffen.

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      - gelenksarthrose und schmerzhaftigkeit im ellenbogengelenk rechts vorne
      (Links vermutlich auch, die Seite würde nur noch nicht geröntgt.... )
      - Blutbild u.a. mit Entzündungszeichen (BB vom 2.11. Und 7.11.)
      - Lunge war auch etwas "überzeichnet" im Röntgen (er hatte zwischenzeitlich aber auch etwas Husten, der nun wieder weg ist)
      - sono zeigte leichte LK - Schwellungen im Bauchraum (er bekam zwischenzeitlich starken Durchfall, Kotuntersuchung ergab auch Wurmbefall/ nach Diätfutter und zwischenzeitlicher  Umstellung von Schmerztabletten auf Schmerzspritze und Wurmkur ist der Stuhlgang momentan okay
      (Seit 2 Tagen wieder Tabletten carprodyl, davor ca. 1 woche schmerzspritze, davor metamizol als tablette)
      - Tests auf mittelmeerkrankheiten sind alle durchweg negativ ausgefallen

      So, nachdem wir nun die anfängliche starke Schwäche, den Husten und den durchfall überstanden haben und er mittlerweile gut frisst, und diese schrecklichen leck-anfälle seit dem 7.11. nicht mehr aufgetreten sind, ist er zwar stabil, aber wirklich gut geht es ihm nicht. Trotz Schmerzmittel merkt man, dass immernoch Schmerzen vorhanden sind. Vor allem nachmittags und abends geht's ihm schlechter (er hechelt viel, hat eine hohe atemfrequenz). Manchmal fängt er kurz an wieder an irgendwas zu lecken und zu kauen, doch nur ganz kurz und dann geht es wieder. Er hat ja nun definitiv starke orthopädische probleme, läuft starkselig, das hinterteil steht auch irgendwie höher (als ob die hinterläufe zu lang wären), hat Gangunsicherheiten (wirkt wackelig hinten), wackelt auch mit dem Po beim gehen und er wirkt insgesamt etwas steif. Beim Platz machen, setzt er sich erst hin und lässt sich gaaaanz vorsichtig und behäbig mit dem vorderkörper ab. Und irgendein Gelenk knackt bei ihm immer...  Ich fand, als er letzte Woche noch Schmerzspritze bekam ging es ihm besser, als jetzt wieder mit Tablette, beides aber gleicher Wirkstoff (vielleicht geht ihm die auch auf den Magen...?).
      Wir massieren ihm jetzt immer ein wenig den Rücken, aber seit ca. 3 Tagen, schnellt er gelegentlich mit dem Kopf nach hinten, wenn sein Rücken berührt wird- ein andermal lässt er sich aber wieder genüßlich massieren.

      Soweit zur Vorgeschichte...

      Nun steht bereits der erste op-termin für die erste seite patellaluxation fest. Am 27.11. soll operiert werden. Jetzt meine Frage:
      Er hat definitiv Schmerzen, und zwar permanent, die im Laufe des Tages offenbar zunehmen. Bei einer Patellaluxation Grad drei, ist ja die Kniescheibe nicht permanent rausgesprungen- wir haben es bisher nur einmal erlebt, dass sie richtig verrutschte, konnten  sie durch Beinstrecken wieder "einrenken". Kann es trotzdem sein, dass der arme Knopf deswegen dauerhaft Schmerzen hat? Die Ärzte haben sich so auf diese patella-geschichte eingeschossen und wollen natürlich operieren, operieren, operieren. Das geht mir irgendwie alles zu schnell... Vielleicht erstmal Physio probieren, Richtige Schmerzmedikation finden, das arme Tier muss sich doch auch erstmal eingewöhnen... Doch wir müssen ja mal irgendwo anfangen, aber ich bin mir nicht sicher, ob es ihm damit besser gehen wird...Grünlippenmuschel haben wir schon bestellt...

      Hat jemand Rat, Erfahrung...? Komme aus Berlin...   PS: Sorry für den langen Text, aber es ist so viel passiert....

      in Hundekrankheiten


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