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Hundeforum Der Hund
mühlau

Hunde lieben nur einmal?

Empfohlene Beiträge

Ich habe gerade ein Buch gelesen, dass mich zugleich fasziniert und erschreckt hat.

Hier wird unter anderem die These aufgestellt, dass ein Barsoi seine Seele nur einmal verschenken kann. Irgendwie musste ich die letzten Tage immer wieder darüber nachdenken und glaube nun selber auch schon daran.

Mich würde doch mal interessieren, wie ihr darüber denkt.

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Widerspricht das nicht total dem "Hunde leben im hier und jetzt?"

Ich kann mir das nicht vorstellen. Kenne keinen Barsoi, aber warum sollte es da Unterschiede zwischen Hunderassen geben.

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Ich meinte das jetzt nicht speziell auf den Barsoi bezogen ( in dem Buch gehts um Barsois) sondern eher allgemein. Und ich habe eigentlich auch so wie Du gedacht mit dem hier und jetzt, aber mich beschäftigt die Frage seit ein paar Tagen.

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Also ich liebe meine Maus über alles und ich denke, wenn wir heute irgendwie getrennt würden, dann würde ich sie sehr, sehr lange und intensiv vermissen aber ich denke auch, dass die Maus das besser wegstecken würde und wenn sie einen Menschen finden würde, der sie versteht und sich um sie bemüht und ihren Bedürfnissen gerecht wird (vielleicht sogar in stärkerem Maße als ich), dann wird sie mich sicher nicht allzusehr vermissen.

Ich mache mir da auch Gedanken, eigentlich jedesmal, wenn ich sie zur Hundesitterin gebe, denn die liebt sie wirklich sehr (mehr als mich oder ist das zu menschlich gedacht?) Sie freut sich jedesmal, wenn ich sie abgebe und jedesmal wenn ich sie abhole freut sie sich, mich zu sehen. Ich denke, Hunde haben da ein sehr, sehr großes Herz in dem mehrere Menschen Platz habe, sei's nun zur selben Zeit oder nacheinander.

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Mal logisch gedacht: wie könnten sie dann zwei Menschen lieben, und das können sie.

Wie könnten sie zwei Hunde lieben oder einen besten Hundefreund + ihren Menschen.

Rein rechnerisch halte ich diese Aussage für gewagt :)

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Wer kann das Gefühl " Liebe " schon ganz genau erklären ?

Soweit ich weiß hat es noch Niemand geschafft.

Es gibt Lebewesen die sich nur an einen Partner binden und Andere wiederum haben in ihrem Leben mehrere Partner.

Gefühle zu beschreiben das geht noch aber sie Allgemein verständich zu erklären, das geht nicht.

Dass finde ich auch Gut So, weil jedes Lebewesen auch anders Empfindet und Liebe dadurch auch anders Definiert ist.

Gruß

Michael

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Ich weiß das mich meine Hunde respektieren, sie zeigen es in ihrem Verhalten mir gegenüber und auch untereinander. Was ich sage oder eben oft auch nicht sagen muss, passiert. Sie suchen meine Nähe sofern ich das zulasse, ein Nein wird hier selten bis nie gebraucht. Liegt es daran das meine Hunde sehr feinfühlig sind und/oder ich diese "Nein"-Ausstrahlung habe.

Wir sind eine Familie die sich gegenseitig unterstützt, also die Hunde auch mal wo anders sind - dann sind alle Hunde der Familie wieder bei einer Person. Das die Hunde der Familie gerne bei mir sind ist einfach, hier gibt es klare Regeln und Strukturen. Das hat aber nichts damit zu tun das sie mich alle vergöttern. Leckerlies und Zuwendung gibt es aber wesentlich mehr in einem anderen Haushalt unserer Familie. Warum will dann der Hund aus diesem Haushalt nicht voller Begeisterung wieder zu seinem Besitzer zurück, oder warum weint er nicht nach? Ist das Erziehung? Müsste es sein, wenn man es diesem Hund von Anfang an abgewöhnen hätte müssen. Dem war aber nicht so.

Nur ich denke nicht, das wenn mit mir etwas sein sollte und die Hunde zu einer Person kommen die genau die gleiche Linie fährt wie ich sie sehr lange um mich trauern würden.

Ich empfinde für meine Hunde Liebe und wüsste nicht wie ich es wegstecken würde wenn einem meiner Hunde etwas passiert, nur genau diese Liebe verhindert in mir, dass ich meine Hunde wie Menschen behandle, sondern so wie es für sie vorgesehen ist - als Hunde.

Wir wollen alle die Stars unserer Hunde sein, und wenn dann der eigene Hund vollkommen brav mit einer anderen Person mitgeht oder vielleicht noch folgsamer ist als zu Hause dann stürzt es uns in eine tiefe Eifersucht und dem Hund wird unterstellt das er einem nicht mehr liebt.

Das ist die Erkenntnis aus der Einzeltherapie von den Hunden mit denen ich arbeite. Der Hund XY mag mich viel lieber als den Besitzer - so ein Schwachsinn.

Ich finde Liebe ist in Punkto Hunde - Mensch etwas weit überzogen und zeigt das was aktuell in vielen Hund-Mensch Beziehungen ein Problem ist oder immer mehr zu einem Problem wird: Zuviel Vermenschlichung.

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(bearbeitet)

Ich glaube, das ist gerne auch mal Wunschdenken. Es gibt schon Hunde, die sich sehr eng an eine einzelne Person binden. Meine Berta war so eine, für die gab es nur mich, alles andere stand hintenan. Aber sie hat mich sicher nicht um meiner selbst willen geliebt, sondern es war ihr Überlebensplan. Wäre ich weg und jemand anderes da gewesen, hätte sie sich einer anderen Person ebenso angeschlossen (auch wenn sie sicherlich erstmal eine Zeit gebraucht hätte).

Ich habe es eigentlich immer so erlebt - die Hunde kommen hier an und es bildet sich mit der Zeit ein Zusammengehörigkeitsgefühl oder wie auch immer man das nennen mag. Da ist man als Mensch für den Hund natürlich schon wichtiger als andere. Klar, man ist ja eine Familie!

Da ich ja immer Hunde mit Vorgeschichte hatte, weiß ich eigentlich sicher, dass das auch mehrmals im Leben passieren kann. Deshalb sind ja die Ängste unbegründet, sich einen gebrauchten Hund ins Haus zu holen, der sich dann angeblich nicht mehr so fest an einen bindet. Das ist definitiv nicht so.

Wobei ich auch dazu sagen muss, dass wir unseren Hunden vermutlich jweils das erste richtige Zuhause gegeben haben. Gut möglich, dass sie nie vorher eine bestimmte Bezugsperson hatten.

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Ich habe ja oft Hunde von Welpe an großgezogen, ausgebildet und dann gingen sie in den Dienst zu einem Dienthundeführer. Und oft haben die vorher gesagt: "Mann, der hat eine so unglaubliche Bindung zu dir, hoffentlich dauert es nicht so lange, bis er sich eingewöhnt hat... Und wir treffen uns erstmal nicht zum Training, wenn er Dich sieht, ist alles wieder hin ..."

Ich habe ihnen immer gesagt: "der braucht keine Eingewöhnung, der braucht das, was er kennt: fressen, mit viel Trieb spielen und arbeiten. Also mach einfach weiter, wo ich aufhöre"

Die Hunde haben sich sofort umgestellt und wenn wir uns nach zwei Wochen getroffen haben, kurze Begrüßung und beim Trainig waren sie ganz beim neuen Herrchen.

Ich glaube, dass ein gesunder und selbstsicherer Hund keine Probleme hat.

Ein unsicherer Hund fühlt sich bestimmt wohler in seinem gewohnten Umfeld und mit der Person, die er gut lesen kann und die sich auf seine Eigenheiten eingestellt hat. Aber auch der lernt, den neuen Menschen zu lesen und dieser ihn, so dass nach kurzem eine tolle Beziehung wachsen kann.

"Lieben" tun Hunde in meiner Vorstellung gar nicht, weil Liebe für mich hoch irrational und nicht ueberlebenswichtig, sondern eher hinderlich ist. Ich glaube, Liebe ist uns Menschen vorbehalten. Wie anderes auch, luegen z.b.

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Ich würde mich nicht so sehr an dem Wort "Liebe" aufhängen - darunter versteht eh jeder etwas anderes. Aber wir wissen doch, was hier gemeint ist.

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