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polar-chat.de  Der Hund
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Kotfresser!

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Ich weiß nicht genau, ob ich hier richtig bin, aber leider kam ich in der Suchfunktion nicht weiter, da immer wieder mehr Zeichen(?) verlangt wurden! :(

Mein Schnauzer -Mix ist ein gruseliger Kotfresser, bevorzugt von Katzen, aber auch sonstige Hinterlassenschaften, Müllschlucker ohne Ende, manchmal liebe ich ihn dann etwas weniger..... :Oo Zuletzt hat er hinter der Schule einen Jungen mit akuten Verdauungsproblemen in höchste Verlegenheit gebracht, mich auch, als ich sah was er da tat....................., der arme Junge!!

Mauby war ein spanischer Strassenhund und hat sicherlich alles gefressen, was er zwischen die Zähne bekam, aber ich weiß mir keinen Rat mehr, ich habe das Futter umgestellt, alles Mögliche schon als Ergänzung oder Zugabe gefüttert, aber der Appetit ist unvermindert. Er lauert schon den Katzen auf, so daß ich den Raum mit den Klos in Fort Knox verwandeln mußte.

Kennt sich irgendwer damit aus, bzw. hat ähnliches erlebt und erfolgreich "behandelt" ? :???

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Also unsere Patty frisst manchmal ihre eigene Schei*e, unsere Cavaliere würden (wenn sie könnten) auch das Katzenklo ausräumen und Wildschei*e ist besonders lecker. :Oo

Die anderen wälzen sich nur drin, was auch nicht besonders toll ist.. :Oo

Ich hatte hier glaub ich irgendwo mal gelesen das man das gut mit extrem Stinkekäse "behandeln" könnte.

..zumindest sind damit wohl gute Erfahrungen gemacht wurden.

So lange ich das unserer Patty gab hatte sie auch aufgehört,

aber dann hatte ich nicht weiter gemacht und sie fing wieder an.

Ansonsten weiß ich auch keine Abhilfe....beobachte den Theard aber gerne weiter und hoffe Wie Du auf Tipps :)

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Oftmals stecken Würmer dahinter.

Ansonst an der Leine laßen und bevor er ran geht verbieten.

Hilfreich ist neben Blättermagen Harzerkäse.

Allerdings würde ich es als erstes beim Tierarzt abklären.

Sind es keine Würmer solltest Du dein Futter überdenken. Vielleicht fütterst Du zu hochwertig.

Dies können viele Straßenhunde nicht umsetzen.

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Bei uns half Schock und Schreck.

In ihrer Pubertät hat Yumi auch alles gefressen was fressbar rumlag, Scheiße besonders.

Sie wusste zu dem Zeitpunkt auch was Pfui bedeutet, aber wollt halt net drauf hören ;)

Irgendwann kam halt mal die Leine geflogen, als sie auf das Pfui nicht reagiert hat. Die landete direkt vor ihr. Sie war so perplex und wusste nicht wo es her kam das seither Ruhe ist.

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Davon halte ich garnichts.

Gerade Straßenhunde haben so ihre Erfahrungen mit hinter,vor oder oftmals auf den Hund werfen.

Dies konnte ich bei Jule auf jedenfall feststellen.Habe daran lange gearbeitet.

Klar im Ansatz an der Leine verbieten.

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An diesem Problem habe ich mit Ollie sehr ausdauernd etwa ein Jahr lang gearbeitet.

Hieß im Einzelnen: in den einschlägigen Gebieten, (Ollie war besonders scharf auf menschliche Exkremente) nur kontrolliert an der Leine.

Wir haben mit Pferdeäpfeln angefangen, weil die ja viel rumliegen und gut sichtbar sind. Es gab JEDES MAL ein mahnendes, strenges "Liegen lassen!" und danach bei Blickkontakt sofort ein Super Leckerchen. Ich hatte für diese Zwecke immer Fleischwurst oder Harzer Roller dabei.

Mehr haben wir eigentlich nicht gemacht. Das "Liegen lassen" immer und immer wieder konsequent wiederholt, dann eben auch bei Hinterlassenschaften von Katzen, Igeln, Füchsen, was alles so kreucht und fleucht, immer wieder die Belohnung hinterher.

Lange hat´s gedauert, aber es war durchaus von Erfolg gekrönt. Irgendwann fing Ollie an, mir die Haufen zu zeigen. "Guck mal hier, hab ich liegen lassen, toll was?" :D

Und seither ist die Sache zu mindestens 95 % sicher.

Edit: Rechtschreibung

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Ich hatte nacheinander 2 Wurfschwestern zur Ausbildung, die immer Gelüste nach Kot jeglichen Ursprungs hatten - am meisten nach frischem menschlichen Durchfall.

Die erste lebte vom Alter von 4 - 16 Monaten bei mir. Recht schnell hatte sie begriffen was Pfui bedeutet, dann aber mit dem Ergebnis, dass sie genau überprüfte ob ich sehe das sie Kot gefunden hat ( dann konnte sie sich beherrschen ) oder ob ich es nicht mkitkriege (dann lies sie es sich schmecken und ich erkannte es nur am beschmierten Schnauzerbart ). Also musste ich ihr beibringen, dass egal ob ich gucke oder nicht Kotfressen für sie unangenehm ist. Mit dem Ergebnis, dass sie sich danach jedes Mal wie angewidert abwandt wenn sie Kot fand ( natürlich eine zu vermenschlichte Deutung ).

Als dann die Wurfschwester mit 16 Monaten zu mir kam zeigte sie selbiges Verhalten und ich griff gleich zur Vermiesun g ohne verbale Vorankündigung - mit sehr schnellem und dauerhaftem Erfolg ( zumindest bis zum 3. Geburtstag - danach habe ich aber nie von Problemen mit Kotfressen gehört ).

Begleitet wurde diese Bestrafung aber mit der regelmässigen Verfütterung von überreifem Harzer Käse um die Gelüste herunterzufahren. Nachdem ich gelesen hatte, dass man auch vorbeugend Ananassaft ( 100% Direktsaft ) dem Futter zusetzen kann beuge ich nun schon längere Zeit mit anfangs täglicher inzwischen sporadischer Zugabe von Ananassaft ans Futter vor - und keiner meiner früher ab und zu Kot fressenden Hunde hat seither Gelüste danach ausgelebt - trotz vielfacher Gelegenheiten. Sie wälzen sich jetzt maximal darin.

LG Heike

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Als dann die Wurfschwester mit 16 Monaten zu mir kam zeigte sie selbiges Verhalten und ich griff gleich zur Vermiesun g ohne verbale Vorankündigung -

...und wie hast du das gemacht?

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Welche Methode in welcher Stärke man als Bestrafung verwendet ist individuell sehr vom einzelnen Hund abhängig - das haben mir gerade diese beiden Schwestern sehr stark gezeigt.

Während die erste ein Hund ist, der vor nichts und niemandem Angst zeigt, der sich regelmässig in Lebensgefahr gebracht hätte und somit Strafen nur in sehr starker Intensität erfolgreich verstanden hat, so ist die zweite ein eher unsicherer, aber leicht führiger Hund, der mit viel, viel geringerer Intensität schon stark beeindruckbar ist.

Daher werde ich keine Anweisung für irgendeine Bestrafung geben, da ich auch nicht immer diesselbe gewählt habe - sondern oftmals aus der gebenen Situation entschieden habe.

Aber Wurfgeschosse waren irgendwann immer dabei!

LG Heike

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Danke für Eure Antworten,

Harzer Käser habe ich IMMER bereit und wird auch regelmäßig gegeben, ebenso Heilerde, Lachsöl etc. Fütter stelle ich immer wieder mal um, er ist mittlerweile 3 jahre bei uns. Was Nein bedeutet, wenn er was frißt, was er nicht soll, weiß er schon, aber er ist ein Schurke und kennt die Entfernungen (auch für Wurfgeschosse!) ganz genau, wo ich ihn sofort stören kann.

Ja, auch er dreht sich von Zeit zu Zeit um um das Produzierte wieder zu fressen!! Pferdeäpfel sind kaum interessant, da geht er dran vorbei

Der Tierarzt könnte mir keinen Rat geben, leider, aber Ananassaft werde jetzt ausprobieren.

LG

Sylvia

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