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Hundeforum Der Hund
einelilly

Lilly`s Nieren haben versagt

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Vor 11 Tagen hatte unsere 7jährige Lilly (Dogo-Mix mit angeborener Aortenstenose) mittags breiigen Stuhl und nachmittags erbrach sie dann auch noch, wir dachten an eine Magenverstimmung und verabreichten ihr zunächst Heilerde, am nächsten Tag schien alles relativ normal, sie fraß war aber nicht ganz so aktiv wie sonst, wir schonten sie und als sie einen Tag später wieder erbrach fuhren wir in die Tierklinik, dort wurden zunächst auch Magenprobleme vermutet, Röntgenbild und Ultraschall waren unauffällig, dann kam mit dem Blutbild die Diagnose

Niereninsuffizienz, Harnstoff und Kreatinin waren deutlich erhöht (140 und 3,8), die Tierklinik machte uns wenig Hoffnung, ihre Überlebenschancen sollten laut Klinik unter 50 % sein. Lilly verblieb eine ganze Woche stationär, sie bekam eine Infusionstherapie und täglich sanken die Werte (zuletzt 52 und 2,2), seit Donnerstag abend ist sie wieder bei uns, bekommt nun Diät-Futter von Royal Canin und viel Ruhe am warmen Kamin, glücklicherweise hat sie überlebt. Das Schreckliche an der ganzen Sache ist, daß es bis auf die 2 Tage Erbrechen keinerlei Vorzeichen gab (bis dahin war sie trotz ihrer Herzgeschichte eine sehr sportliche und aktive Hündin), erst im Juni hatten wir ein Blutbild machen lassen, damals waren alle Werte im Normbereich und leider wissen wir nicht wieviel funktionierendes Nierengewebe sie noch hat.

Hat vielleicht irgendjemand ähnliche Erfahrung hinter sich und kann uns Hoffnung auf ein noch langes Leben für unsere Lilly machen.

Vielen lieben Dank schonmal

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Hallo!

Oh je, da habt Ihr ja einen ordentlichen Schreck bekommen!

Was hat die Klinik denn zu der Ursache des Nierenversagens gemeint?

Du hast was von Problemen mit dem Herz geschrieben, das könnte durchaus damit zusammenhängen.

So wie sich Deine Schilderung anhört, scheint es sich um eine ANI (Akute Niereninsuffizienz im Gegensatz zur CNI -der chronischen Niereninsuffizienz)) zu handeln und das gibt ja durchaus Hoffnung, da Lilly ja sehr gut auf die Behandlung angesprochen hat.

Ich hab`Dir mal einen Link mit ein paar Infos rausgesucht:

http://manawydan.net/files/akute-u-chron-ni_vet-med.pdf

Ich drück`Euch die Daumen, dass es weiter bergauf geht!

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Ich drücke auch die Daumen. Alles Gute!

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Hallo Christiane,

vielen Dank für den Link, wir haben zwar selbst schon eine Menge gegoogelt, aber Deine Empfehlung war bisher die aufschlussreichste, unsere Wissenslücke zu diesem Thema schließt sich immer mehr. Die Klinik war sich zunächst überhaupt nicht sicher über die Ursache,hat aber zum Schluss andere Herzmedikamente verordnet ( Fortekor statt Atenolol, die Lilly schon seit 3 Jahren bekommt).Von Stunde zu Stunde geht es ihr besser, die schrecklichen Ödeme haben wir mit Dimazon auch in den Griff bekommen, nun müssen wir uns um eine verträgliche Ernährung für sie kümmern, das Futter aus der Klinik frisst sie zwar aber Begeisterung sieht anders aus.

Vielen lieben Dank nochmal auch für`s Daumendrücken, auch an Sabine.

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Ich kann dazu nichts sagen.

Aber ich wünsche euch alles Gute und drücke die Daumen, das es gut ausgeht. 7 Jahre sind ja kein Alter.

Viel viel Glück!!!!

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Das freut mich, dass es Lilly mit jedem Tag besser geht!

Ich bin sicher, sie schafft das! :)

Die Uni-Tierklinik in München (unter anderem) erarbeitet Futterpläne auch für nierenkranke Hunde, ich glaube, das kostet so um die 80.-€.

Die schicken Dir einen Fragebogen zur Krankengeschichte Deines Hundes, anhand dessen sie dann einen Futterplan erstellen.

Dann könntest Du für Lilly z.B. selber kochen oder roh füttern, jedenfalls individuell zusammenstellen.

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Mut machen!

Ich wollte hier gerne noch einmal den Verlauf von Lillys Nierenversagen dokumentieren.

Nachdem sie im Dezember 2012 "durchgespült" wurde hatte die Klinik nicht sehr viel Hoffnung.(maximal 3 Wochen hieß die Prognose) Im Prinzip haben wir Lilly zum Sterben mit nach Hause  genommen.

Aus den 3 Wochen sind 3 1/2 Jahre geworden, seit April 2016 ist unsere liebste Maus nicht mehr bei uns.

Lilly hatte neben einigen, zwischendurch immer wieder schlechten Tagen, noch eine wunderschöne Zeit, die sie sehr intensiv genutzt hat und wir sind sehr froh, dass wir damals mit ihr gekämpft haben und sie nicht so schnell aufgegeben haben.

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Vielen Dank, dass du dich nochmal gemeldet hast und mein Beileid zu deinem Verlust. 

 

Hat sie in der Zwischenzeit Infusionen bekommen oder ging es ohne? 

 

 

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Hallo Estray,

sie hat keine Infusionen mehr benötigt, wir haben Ipaketine über das Futter gegeben.

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Hallo.

Danke für deinen Beitrag. Er macht mir sehr viel Mut! Unsere Hündin ist ebenso herzkrank und seit Sommer letzten Jahres eine diagnostizierte CNI. Sie war in einer sehr schlechten Verfassung, dass die Ärzte in der Tierklinik nicht viel Hoffnung hatten. Wir waren so verzweifelt und ich hab so oft hier im Forum um Rat gefragt (und sehr gute Tipps bekommen!). Sie bekommt seitdem jeden 2. Tag Infusion und frisst wieder gut (nachdem sie Anfangs komplett verweigert hat und wir froh über jeden Bissen von absolut ungesundem Zeug waren).
Diese Zeit mit ihr genießen wir seitdem nun noch intensiver als ohnehin schon.

Es freut mich, dass ihr eure Maus nach der Prognose noch so lange bei euch haben durftet. Das macht so viel Hoffnung!

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