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Hundeforum Der Hund
SabineG

Das Leben meines Hundes

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Das Jahr geht dem Ende zu und aus ganz aktuellem. traurigen Anlass bin ich heute abend ganz besonders dankbar. Dafür dass es Ollie gut geht, dass es in diesem Jahr "nur" zwei gutartige Zubildungen waren die operiert wurden.

Der Anlass ist traurig, weil ich in einem anderen Forum heute las, dass eine Hündin mit einem Mastzellentumor (Grad II wie bei Ollie), der im Juni erkannt und operiert wurde, Ende November eingeschläfert werden musste weil sie Metastasen hatte.

Bei aller Angst und Sorge um Ollie - durch den Kontakt zu so vielen anderen Hundehaltern habe ich auch von so vielen schweren Krankengeschichten der Hunde gehört, von so derartig bösartigen Krebserkrankungen ohne jegliche Aussicht auf Heilung, Prognosen von teilweise vier Wochen - so viele dieser Hunde leben nicht mehr.

Natürlich bin ich in den Foren besonders auch in einschlägigen Themenbereichen unterwegs um mich auch über Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs zu informieren und mit den anderen Hundehaltern auszutauschen - Segen und Fluch gleichermaßen, diese Kontakte.

Es ist ein ganz merkwürdiges Gefühl - einerseits habe ich wahnsinnig Angst um Ollie. Es kann jederzeit wieder was auftauchen, möglicherweise auch dort wo man es nicht sehen oder tasten kann, dann gäbe es vermutlich keine Chance mehr.

Andererseits muss ich mich wirklich glücklich schätzen, dass es bisher so gut verlaufen ist. Dass die Tumore im Gesunden entfernt werden konnten, dass sie frühzeitig erkannt wurden (zumindest der zweite), dass sie nichts infiltriert hatten was eine komplette Entfernung unmöglich gemacht hätte.

Das Gefühl bleibt merkwürdig. Man lernt, damit zu leben. Die Angst im Alltag zu kontrollieren und zu kompensieren, alle zwei Tage den Hund zu checken und dabei ganz entspannt zu sein...

Aber wenn ich dann solche Geschichten wie die heutige lese muss ich wieder sehr aufpassen.

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Ich wünsche Dir und Ollie ganz doll, dass Du bei Deinen"Checks" niemals wieder fündig werden wirst und noch wichtiger, dass niemals irgendwo etwas wachsen wird, wo kein "Check" es aufdecken könnte!

Ich kann mir gut vorstellen, wie es Dir geht und dass es oft eine ganze Menge Kraft kostet, die Angst in Schach zu halten! :kuss:

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Ich versteh was Du meinst.

Meinen Rüden habe ich auch letztes Jahr am Krebs verloren.

Genieß die Zeit mit deinem Hund solange ihr die Zeit habt.

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Hallo Sabine,

oh wie ich dich verstehen kann! Wir haben unsere Lara dieses Jahr ja auch an diesen elenden Krebs verloren. Was genau das für einer war, wissen wir nicht. Es war zu spät, irgendetwas zu tun. Darum haben wir auch nicht weiter untersuchen lassen. Außerdem war unsere Süße 15 Jahre alt. Wir wussten es 4 Monate lang und haben jeden Tag damit gelebt und ihr die letzte - nicht absehbare - Zeit so schön wie möglich gemacht. So normal wie möglich aber mit viel, viel Kuscheln und streicheln - sie mochte das sehr und hat es genossen.

Deinem Olli wünsche ich sooo viel Glück und lange, lange Gesundheit und eine tolle Zeit miteinander. Genieße jeden Tag!

Viele liebe Grüße

Wolli und Jule

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Puh...ich habe mich bei der Überschrift eben erstmal gehörig erschrocken!

Unbekannterweise tut mir die arme Hündin aus dem anderen Forum sehr leid. Wie traurig! :(

Ich kann Dich gut verstehen, Sabine. Und ich finde es bemerkenswert, wie Du mit der Angst umgehst. :knuddel

Ich glaube, wenn man angesichts der Krankheit nicht verbittert wird, kann einen das Schicksal einiges lehren, zum Beispiel das Leben nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Man wird bewusster, freut sich mehr über "Kleinigkeiten", vielleicht wird man dankbarer.

Aber das ist alles so leicht gesagt, wenn man einen gesunden Hund hat, um den man sich nicht jeden Tag diese Sorgen machen muss.

Toll, wie ihr diese Situation meistert. Und Ollie wird auf jeden Fall mindestens Hundert Jahre alt, das ist jawohl mal klar! :kuss:

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Vielen Dank euch allen, auch für eure Erfahrungen.

Ich weiß noch was für ein Schock der erste bösartige Befund bei Ollie war - nicht schon wieder, ich hatte 2007 erst meinen Kater und dann meinen Hund an den Krebs verloren.

Bei dem Hund war es ähnlich wie bei dir, Wolli. Er war zwölf Jahre alt, aber total fit. Hatte plötzlich einen aufgebrochenen Milztumor und wurde mitten in der Nacht notoperiert. Die Prognose, das sagte man mir ganz ehrlich, war nicht gut. Und irgendwie schaffte ich es sogar, die letzten fünf Monate mit meinem Hund ohne Angst zu leben.

Na, und Ollie... ich musste ja irgendwie lernen damit umzugehen. Ich sage ihr jeden Abend fast mantramäßig dass ich in der Lage bin, auf uns beide aufzupassen. Und indem ich ihr das sage, gibt es auch mir Kraft.

Ich kann auch wirklich lange Zeiten ohne diese Angst leben, zumindest ist sie dann nicht so vordergründig. Aber heute wieder, diese Hündin die es nicht geschafft hat, das wirft mich manchmal einfach um.

Heute abend könnte ich irgendwie heulen, dabei war der Tag eigentlich schön.

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Sabine, solche ups and downs sind aber doch natürlich und du musst das für dich auch akzeptieren. Es IST ja immer im Kopf und man kann es eben nicht gänzlich ausblenden. Klar, wenn du dann von dieser Hündin hörst, kommt dir das von Olli wieder gnadenlos hoch. Aber du schaffst es auch wieder, dass es euch besser damit geht.

*eindickesPaketGelassenheitrüberschieb*

Halt den Kopf oben.

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Ihr habt es bis jetzt geschafft und ihr werdet es weiter schaffen. Toll das du diese Kraft hast und auch angstfrei durch euer Leben gehen kannst.

Mich hat der Tod von Lanya aus der Bahn geworfen und ich habe lange gebraucht um es zu verarbeiten.

Wenn einer der Hunde nur eine kleines Anzeichen zeigt, kommt in mir die Panik hoch.

Ich bewunder wenn man da unterdrücken kann.

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(bearbeitet)

Nein, unterdrücken kann ich das nicht!

Auch bei mir kommt schnell Panik auf wenn was mit Ollie ist. Aber ich versuche dann anders damit umzugehen damit sie davon möglichst nicht so viel merkt.

Ich bin auch wahrlich nicht angstfrei, ich habe halt nur Zeiten in den die Angst nicht im Vordergrund steht. Und je größer die Abstände zwischen den Operationen sind, desto länger taucht auch die Angst nicht wieder so vordergründig auf.

Edit: Rechtschreibung

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Sabine, bei meinem Spike ist es ja kein Krebs aber ich kann so unglaublich gut nachfühlen, wie es dir geht. Mir geht es auch oft genau so, wie dir.

Ich habe auch schon einige Hunde gelesen, die schon gegangen sind, die die selbe KH haben wie Spike.

Lass dich mal ganz fest drücken :knuddel :knuddel :knuddel

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Dort war sie noch 2 ½ Jahre im Tierheim, bevor sie zu mir kam. Das ist nun auch schon zwei Jahre her. Esmi soll also etwa 8-9 Jahre alt sein. Ich glaube, sie ist älter, aber letztlich ist das ja auch egal, ob nun 8,9 oder 10 Jahre. Die Jüngste ist sie jedenfalls nicht mehr.   Von Tag 1 an hatte sie immer wieder kleine Probleme, mal Durchfall, mal humpelte sie, mal wollte sie nichts essen und und und… Aufgrund ihrer großen Angst vor allem möglichen waren Tierarztbesuche nur bedingt möglich und Behandlungen fast unmöglich. Jetzt nach zwei Jahren haben wir einiges an Untersuchungen durch, die sich im Wesentlichen wie folgt zusammenfassen lassen:   Oktober 2013: Ankunft in Deutschland mit Ehrlichiose im Gepäck und 29,2 kg Körpergewicht – Behandlung mit Doxy 300mg, 2xtgl. über 3 Wochen Dezember 2013: Nachbehandlung Ehrlichiose wieder mit Doxy 300mg, 2xtgl. über 3 Wochen Januar 2015: Doxy 300mg, 2xtgl. über 3 Wochen (Grund steht leider nicht in der Akte – ich vermute aber Ehrlichiose) Ca. Februar 2016: Magendrehung Okt. 2013 – Feb. 2016: Diverse Impfungen, Entwurmungen und Behandlungen von Schnittwunden u.a. Wunden z.T. auch mit Antibiotika   August 2016: Ankunft bei mir – erste oberflächliche Untersuchungen ergaben keine Auffälligkeiten, außer sehr schlechte Zähne, die man im Auge behalten sollte August 2016 – Februar 2017: In der Folgezeit immer wiederkehrender Durchfall, Fressunlust – diverse Kotprofile brachten keine Erkenntnisse. Hin und wieder leichtes humpeln – vorläufige Diagnose: Probleme im Schultergelenk (links), ggf. auch Hüfte – mehr wäre mit Röntgen zu erkennen gewesen, war damals aber aufgrund ihrer Angst schlicht nicht möglich bzw. nur unter Narkose – für solche Maßnahmen war mir das Humpeln aber nicht akut genug Durchfall und Fressunlust waren durch den Versuch vieler verschiedener Futtersorten irgendwann im Griff Februar 2017: Beginn mit Verhaltenstherapie wegen einiger „Probleme“, die wir allein nicht hinbekommen haben. 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