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polar-chat.de  Der Hund
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Hund bellt im Körbchen einfach weiter

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Hallo,

ich weiß das Thema gibt es schon ziemlich oft hier, aber ich habe in der Suchfunktion nichts gefunden was wirklich meinem Problem entspricht.

Ich habe seit vier Jahren eine fünfjährige Mischlingshündin aus Rumänien. Soweit klappt auch alles gut, wir sind eigentlich wirklich ein gutes Team, allerdings hat sie sich schon seit drei Jahren angewöhnt zu bellen, wenn es klingelt. Ich fand das nie sonderlich schlimm, aber da ich sie nun immer auf meine Arbeit mitnehme, muss es aufhören.

Wie ich das „wegtrainieren“ kann, ist mir im Groben klar. Nur liegt das Hauptproblem jetzt woanders.

Ich arbeite in einer Tagesstätte für psychisch erkrankte Menschen. Dort habe ich ein Büro und es gibt mehrere Gemeinschaftsräume. Wenn schon Menschen vor uns da sind und wir kommen in die Tagesstätte oder wir gehen vom Büro in die Gemeinschaftsräume bellt sie nie. Wenn wir aber (was die Regel ist) die ersten in der Tagesstätte sind, dann bellt sie die ersten 2-3 Besucher auch in den Gemeinschaftsräumen an.

Das Hauptproblem besteht aber im Büro. Es ist tageabhängig. Manchmal bellt sie gar nicht bzw. nur, wenn jemand klopft, manchmal bellt sie jeden an, der das Büro betritt. Dann bellt sie entweder bis die Person zu ihr geht oder bis sie (das ist die Regel) zur Person geht. Ich habe sie 2 Wochen immer ins Körbchen geschickt sobald jemand reinkam. Das tut sie auch ohne Probleme, aber sie knurrt und bellt dann ununterbrochen aus dem Körbchen heraus (bleibt dabei aber liegen). Erst wenn sie die Person beschnuppern darf hört sie damit auf. Ich weiß einfach nicht wie ich vorgehen soll, da man bei dem Gebelle kein normales Gespräch mehr führen kann – manche Menschen aber dann Angst vor ihr haben (und sie nicht wollen, dass sie sie beschnuppert).

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Ich hab im Grunde das selbe Problemchen mit meiner auch. Das fing in der Pubertät an, da klopfte einmal unser alter Nachbar gegen die Tür und sie lag dahinter im Flur und war so erschrocken, dass sie los gebellt hat. Das hatten wir dann aber mit der Zeit ziemlich gut im Griff. Wir haben es genauso geübt wie du auch und sie nahm es an.

Wir sind vor 1,5 jahren dann in unsere jetzige Wohnung gezogen. Da gab es einen ähnlichen Vorfall bei dem noch vor der Tür geschrien wurde, sie hatte so nen Schiss das sie auch wieder losgekläfft hat. Nunja nun sind wir halt wieder am üben. Aber wie bei dir, wir kriegen sie zwar dazu nicht mehr zu bellen aber sie knurrt und grummelt leise auf ihrem Platz weiter.

Ich schreib im Grunde nur weil ich froh bin noch nen Leidtragenden zu haben *grins*

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Und wie übst du mit ihr? Wenn ich sowas wie "aus" sage, dann beachte und belohne ich ihr Verhalten ja in gewisser Weise und sie macht kurz darauf wieder weiter. Wenn ich sie ignoriere, hört sie auch nicht auf :(

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Ignorieren bringt gar nix. haben wir schon über längeren Zeitraum versucht das verschlimmert das ganze noch. Das heißt man muss eingreifen.

Sie bekommt von mir einmal ein AUS, wenn sie danach noch extrem weiter macht steh ich vor ihr und stups sie an der Brust an damit sie aus der Fixierung raus kommt. Wie gesagt sie grummelt und knurrt nach wie vor. Wir vermuten, dass es mit ihrem sehr unsicheren Wesen zu tun hat. paralell dazu versuchen wir also ihr Selbstvertrauen zu stärken indem wir mit ihr viele Übungen machen die zwar recht einfach sind (anfangs) aber auf jedenfall auch Erfolg bringen.

Ein richtiges Rezept haben wir eben auch noch nicth gefunden was wirklich hilft. Zurückschicken brauch ich sie nicht mehr, sie geht entweder freiwillig auf ihren Platz oder liegt schon drauf.

Vllt hat ja hier noch jemand Erfahrung der uns nen Trick verraten kann. Ich hoffe jedenfalls noch, dass es sich mit der zeit gibt.

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Kann mir denn niemand noch ein paar Tipps geben? :???

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Hi!

Du brauchst ein Abbruchsignal fürs Bellen. Das würde ich zu Hause üben....jemanden klingeln lassen, Hund nicht zur Tür lassen und ein alternatives Verhalten trainieren.

Bellt sie auch Unsicherheit heraus?

Dann fände ich es wichtig, ihr im Büro eine ruhige Ecke zu geben, kein Sichtkontakt zur Tür. Vielleicht eine Box, die von oben auch Schutz bietet?

Dazu ein Schild an der Bürotür: Den Hund bitte ignorieren. ;)

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Schild habe ich schon, aber viele scheinen es gar nicht zu lesen oder nicht erst zu nehmen.

Das Problem ist einfach auch, dass sie sehr intelligent ist. Sie weiß ganz genau: DAS ist Training und DAS ist Alltag. Sobald ich den Clicker in die Hand nehme und mich auf sie konzentriere ist sie viel gelassener. Maximal rutschen ihr 2-3 Beller raus und dann kann ich tausendmal jemand klingeln lassen. Hund ist still. Sobald ich aber nicht zu 100 % bei ihr bin, was bei der Arbeit zwangsläufig der Fall ist, fängt sie (wieder) an zu bellen. Also wenn z.B. jemand klopft, dann schicke ich sie in den Korb und so lange ich sie anschaue, ist sie ruhig, aber sobald ich die Person begrüße bzw. einfach nur wegschaue, kläfft sie wie eine Verrückte.

Leider gibt es im Büro keine Möglichkeit ihr eine wirklich ruhige Ecke zu geben in der sie immer ungestört ist bzw. keinen Sichtkontakt zur Tür hat.

Neulich hat z.B. der Postbote geklingelt, dann schickte ich sie in den Korb, machte die Tür zu und sie bellte halt aus dem Büro heraus weiter. Also auch wenn sie niemand sieht, sondern nur hört bellt sie. Deswegen bezweifle ich, das fehlender Sichtkontakt viel bringt.

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Ist es Unsicherheit oder Kontrolle?

Wenn sie mit zur Arbeit soll und dieses Verhalten dort nicht geduldet wird, muss Training und Alltag EINS werden.

Dann muss Du Dir die Zeit dort nehmen, zu trainieren....solange, bis es Alltag ist. ;)

Ich nehme Gemma auch mit zur Arbeit und auch sie bellt dort ab und an. Sie gibt allerdings Ruhe, wenn ich sie auf ihren Platz schicke.

Bei ihr ist es Aufregung....keine Unsicherheit....

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Ich will es nicht beschwören, aber ich glaube es ist Aufregung.

Wenn sie die Leute draußen (außerhalb des Büros) sieht, dann bellt sie ja auch nicht bzw. in den Gemeinschaftsräumen nur bei den ersten Personen, die erscheinen. Ich schließe daraus, dass wenn sie im Flur keine Angst vor den Leuten hat, sie auch im Büro keine Angst empfindet, aber vielleicht ist das ja auch ein Fehlschluss? Ich glaube sie will mir einfach melden, dass da jemand in unserem (bzw. in ihrem) Büro ist und dann freut sie sich ja auch, dass jemand kommt. Im Normalfall geht sie hin, beschnuppert die Person und wenn sie gestreichelt wird, dann schmeißt sie sich – egal bei wem - auf den Boden und lässt sich genüsslich graulen.

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Die Lösung hast Du ja schon aufgeführt. Ihr habt im Training schon einen Weg gefunden, das zu handeln...jetzt muss es eigentlich "nur" noch Alltag werden.

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