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Hundeforum Der Hund
Moth

Doch Futter erarbeiten statt Schleppleine?

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Meine Maus lief eigentlich von Anfang an mit Schleppleine.

Anfangs hauptsächlich, weil sie draussen so super schissig war, dass ich immer Angst hatte, dass sie "durchgeht", was auch ein-, zweimal passiert ist.

Dann ganz einfach, weil sie draussen nicht zuverlässig hört (sich auch teilweise offensichtlich gegen das Kommando entscheidet) und sich vor allem wenig bis garnicht an mir orientiert, also mir auch einfach mal "verloren geht" wenn ich nicht aufpasse. Sie orientiert sich ständig nach außen.

Nun läuft es mit Schleppleine inzwischen ganz gut, abgesehen davon, dass sie mir immer noch verloren geht, wenn die Schlepp schleppt und ich nicht aufpasse dass sie nicht zu sehr trödelt.

Ich habe insgesamt den Eindruck, dass sie seit ihrer zweiten Läufigkeit (vor ca. einem Monat) etwas besonnener und folgsamer geworden ist.

Allerdings legt bei ihr wenn ich die Schleppleine abmache sofort ein Schalter um. Sie bewegt sich dann ganz anders um mich herum beim Spaziergang. Ich kann das schlecht beschreiben, aber mit Schlepp ist es ein wenig so als würde sie mit leicht angezogener Handbremse fahren. Das macht sie natürlich leichter kontrollierbar, aber es wirkt auch immer ein wenig gequält.

Der springende Punkt ist aber, dass ich nicht den Eindruck habe mit Schleppleine könnten wir jemals einen guten Freilauf erarbeiten.

Mit Schlepp ist halt mit Schlepp und ohne, ohne. Hm, versteht ihr was ich meine?

Nun habe ich überlegt (und auch von Spaziergangsbegegnungen, von denen eine wohl auch Trainerin ist empfohlen bekommen) nur ncoh draußen zu füttern um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu erhöhen. Denn "mich interessanter machen" durch spielen draußen oder so zieht nicht. Lieblingsspieli im Garten wird auf dem Spaziergang meist links liegen gelassen.

Dazu hab ich nun ein paar Fragen wie ich das praktizieren soll.

Also erst einmal mache ich das jetzt seit drei Tagen und es klappte bisher super. Hungriger Hund = guter Hund.

Was aber nun, wenn der Hund doch garnicht hört? Leine dran und sofort nach hause? Oder erstmal Leine dran und ihr später eine "zweite Chance" geben?

Zweite Sache: Sie fällt immer sehr weit zurück wenn ich sie machen lasse (durchaus 50-100m), meint ihr hier könnte es Sinn machen sie einfach rigoros vor zu schicken? Denn so passiert es durchaus, dass ich mich umdrehe und der Hund ist nicht mehr auf dem Weg, denn ich kann nciht alle zwei Sekunden nach hinten sehen. Wenn ja wie soll ich das lösen? Mit einem Kommando "vor"?

Dann ncoh ein Punkt: Wenn ich dem Hund (wir machen zwei Runden am Tag, manchmal nur eine große) seine ganze Portion gebe, ist dann nicht die Gefahr einer Magendrehung zu groß?

Hund: 60cm 24kg Futter: ca. 300g Trockenfutter am Tag (normalerweise kriegt sie abends Frischfleisch, das würde ich aber dann für die nächste Zeit einfach canceln, oder höchstens mal Hühnerhälse oder so, was nciht so fies blutig ist, draußen geben)

Macht das so Sinn? Bitte um Fragen und Anregungen.

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Zu Frage eins

Wenn Hund nicht hört(sprich nicht kommt), ist es eigentlich egal, ob du die Leine dran machst und weitergehst oder ob du direkt Heim gehst. Ne Zweite Chance würde ich jedoch beim aktuellen Spaziergang nicht geben. Freilauf gibts nur für Gehorsam. Auch Zuhause gibts kein Futter bis zum nächsten Gassi.

Das heißt aber auch, bei Ungehorsam nicht mit Futter locken oder belohnen, wenn sie dann doch kommt. Frischfleisch kannst du übrigens kleingeschnitten in ner Plastikdose mitnehmen. Vorallem am Anfang immer nur kleinste Stücke, damit der Hund nicht nach kurzer Zeit meint, er hätte nun genug gefressen^^(den Fehler hab ich beim ersten mal gemacht)

Hunde verstehen zum Glück schnell, demnach brauchst du auch keine Angst haben, dass deine Maus verhungert ;)

Die Gefahr einer Magendrehung seh ich kaum, du wirst erstmal keine komplette Ration Futter auf einem Gssi los. Alles was übrig bleibt, gibst du einfach spät Abends, wenns noch lang hin ist bis zum nächsten Spaziergang.

Was das Hinterhertrotten angeht, so schicke ich Jasper mit LOS nach vorne, kontinuierlich. Er darf sich nur auf ZURÜCK hinter mir bewegen.

Setz das Vorlaufen einfach ins Kommando und fordere es konsequent ein. Jedes Zurückfallen unterbindest du sofort. Dann sollte es gehen.

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Was aber nun, wenn der Hund doch garnicht hört?

Frag dich, warum er nicht hört.

Ist das Training noch nicht ausreichend? Oder sind die Signale schlecht aufgebaut?

Ist die Ablenkung zu groß?

Anleinen oder gar heimgehen als "Strafe" -ich glaub nicht, dass der Hund das kapiert.

Dieses Draußenfüttern halte ich eigentlich nur für sinnvoll, wenn damit das Training (Rückruf /in meiner Nähe bleiben) intensiviert wird. Dann aber auch als variable Belohnung -mal gibt`s ne Handvoll Hühnerherzen, mal nicht.

Sonst hast du ruckzuck einen Hund, der seinen Gehorsam davon abhängig macht, was in deiner Tupperdose ist.

LG Antonia

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Originalbeitrag

Zu Frage eins

Wenn Hund nicht hört(sprich nicht kommt), ist es eigentlich egal, ob du die Leine dran machst und weitergehst oder ob du direkt Heim gehst. Ne Zweite Chance würde ich jedoch beim aktuellen Spaziergang nicht geben.

Ob der Hund das begreift, warum er nun die ganze Zeit an die Leine muss?! Ich halte es so, dass der Hund durchaus mal an die Leine kommt wenn er nicht hört. Dann muss er konsequent vernünftig laufen. Tut er das eine Zeit und achtet auf mich, darf er erstmal wieder frei laufen. Und dann halt wieder einige Male abrufen.

Zu Beginn würde ich ihr immer was geben und es dann abbauen. Mal gibts was, mal nicht. Für das Vorne-Laufen wie Amai sagt ein Kommando aufbauen und das Zurückbleiben weitestgehend unterbinden.

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Nun habe ich überlegt nur ncoh draußen zu füttern um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu erhöhen.

Solange diese Motivation für deinen Hund passend ist wieso solltest du das nicht machen? Gibt ja viele unterschiedliche. Für meine ist Futter z.B. keine Motivation. Das mag ein zweimal gehen dann würde sie auch drauf verzichten ;) aber ich konnte sie eben super mit nem Spieli oder meiner Stimme motivieren und belohnen. Jeder Hund ist eben anders :)

Was aber nun, wenn der Hund doch garnicht hört? Leine dran und sofort nach hause? Oder erstmal Leine dran und ihr später eine "zweite Chance" geben?

Ich würde hier total aufpassen. Du könntest deinem Hund beibringen die Leine als "Strafe" anzusehen. Ob er das wirklich versteht, dass er gerad etwas falsch gemacht hat glaube ich nicht. Er sieht nur das er angeleint wird wenn er denn mal da ist.

Zweite Sache: Sie fällt immer sehr weit zurück wenn ich sie machen lasse (durchaus 50-100m), meint ihr hier könnte es Sinn machen sie einfach rigoros vor zu schicken? Denn so passiert es durchaus, dass ich mich umdrehe und der Hund ist nicht mehr auf dem Weg, denn ich kann nciht alle zwei Sekunden nach hinten sehen. Wenn ja wie soll ich das lösen? Mit einem Kommando "vor"?

Du musst einfach eine für deinen Hund gute Motivation finden. Auch klingt es etwas so als hätte sie noch nicht so eine tiefe Bindung zu dir. Ein paar Sachen um die Bindung zu stärken wären da von Vorteil. Es gibt viele Spiele die man auch angeleint machen kann und die Spaß machen. Ihr buddeln beizubringen und mit ihr buddeln zum Beispiel haben wir gemacht. Auch kleine Suchspielchen in der Wohnung oder draußen sind da hilfreich. Es gibt da ja viele Möglichkeiten.

Wenn ich dem Hund (wir machen zwei Runden am Tag, manchmal nur eine große) seine ganze Portion gebe, ist dann nicht die Gefahr einer Magendrehung zu groß?

Umso mehr in den Hudn reingeht umso ruhiger sollten die Übungen werden. Das heißt sehr aktives machst du einfach am Anfang und nach und nach werden es halt ruhiger Übungen. So würde ich zumindest handeln :)

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Ich sehe die Leine als "Strafe" nicht ansatzweise so schlimm, wie die unter Umständen auftretende Unsicherheit, wenn der Hund dann doch mal nicht gehorcht.

Jasper z.B. hab ich auch nach Ungehorsam immer wieder losgeschickt, weil ich nicht unsicher werde. Ich bin danach genau sondrauf, wie vorher und das Ganze geht einfach weiter.

Und wenn er 5 mal nicht gehorcht hat, hab ich ihn 5 mal wieder freigegeben. Dann wars eben so.

Aber das kann eben nicht jeder. Oftmals schleicht sich die Frustration ein, wenns mal nicht klappt. Dann kann man sich ziemlich gut drauf verlassen, dass auch die nächsten Versuche schiefgehen.

Und solange ich die Leine auch nach Ungehorsam ruhig und wie selbstverständlich an den Hund packe, wird das auch keine Strafe sein, aber beim Halter einfach ein Gefühl von momentaner Sicherheit hinterlassen. Das widerrum strahlt Ruhe aus, die auch auf den Hund nicht bestrafend wirkt.

Bei jedem erfolgreichen Rückruf füttern, würde ich persönlich ein paar Tage lang und erst dann langsam Abbauen. Und bei jeder Ablenkung, die man hinzufügt, wieder von vorne.

Der Hund soll ja wissen, dass es sich immer lohnt, zu mir zu kommen und das lernt er gerade anfangs eben dadurch, dass es sich IMMER lohnt. Sei es Futter, Spiel oder Stimme, jenachdem welche Motivation auf den Hund am besten wirkt. Erst wenn das Kommando mit stetiger Belohnung sitzt, fange ich an abzubauen.

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Ich habe Yumi nur in wirklich extremen Situationen nach UNgehorsam angeleint und dann auch dran gelassen. Dies war aber wirklich, wie du sagst Amai, weil ich merkt das ich sonst die Nerven verliere und das wollte ich vermeiden.

Inzwischen ist es so, dass ich die Leine im Grunde nur noch bei Hundekontakt bräuchte (die Baustelle ie wir gerade üben). Ansonsten kann ich Yumi jederzeit rufen und ablegen wo ich das möchte. Auch vorbei fahrende Autos stören sie nicht wenn sie am Straßenrand liegt :)

Ich denke von Vorteil wäre bei der TE ein eingezäuntes Grundstück indem man auch ohne Leine trainieren kann. Der Hund scheint ja durch die Unsicherheit auch sich selbst ohne Achtung in Gefahr zu bringen und ich denke das wird der TE am meisten Sorge bereiten, dass sie vltl doch mal vors Auto rennt oder so.

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Hast du vielleicht die Möglichkeit, dass bei euch in der Nähe ein umzäunter Freilauf für Hunde ist, wo du sie laufen lassen kannst und das Abrufen ohne Schlepp geübt werden kann?

Ich hab mir so was für Holly gesucht, sie ist 5 Monate alt und neigt draussen zum Jagen und Rumstöbern, Abdüsen und Streunen.

Deshalb ist sie immer an der Schlepp und geht da auch wie deine mit "Handbremse".Sie weiss genau ihren Radius und hält sich dran.

Beim Freilauf im eingezäunten Gelände düst sie auch erstmal ab, aber wenn die Power raus ist konzentriert sie sich auf mich und hört mir dann auch zu, Abrufen klappt so ganz gut.

Mach dich interessant für deine, das war bei mir auch der Knackpunkt,.Vor allem meine Angst, dass sie nicht wiederkommt hat mich da blockiert, aber so wie es da im Freilauf geht seh ich, dass sie langsam kapiert, was ich von ihr möchte.

Und sie freut sich zurückzukommen, ich kann sie dann mit Leckerchen oder einem Spiel, ner gemeinsamen Suche von was Interessantem belohnen.

Guck, auf was deine abfährt, dem sie nicht wiederstehen kann und mach es mit ihr, wenn sie wiederkommt.Dann fängt sie an auf dich zu achten und lernt, dass das Wiederkommen keine Strafe ist und Leine bedeutet, sondern dass du etwas tolles vorhast oder entdeckt hast und es mit ihr teilen möchtest.

Das schweisst unendlich zusammen.

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Habe gerade alles durchgelesen und möchte euch kurz mitteilen wie es bei meiner Neuen (Elo)

war.Als 10 Wochen alter Welpe war sie an der Schlepp,weil ich nicht wußte wie sie auf Geräusche

(Knallen usw.reagiert,und das hat auch die Züchterin mir so geraten.Da aber die Schlepp signalie-

siert.....Hund schnüffelt bleibt stehen,also bleibt mein Frauchen ja auch stehen.Das war bei ihr so

im Kopf,daß ich jetzt beim Freilauf auch etwas Probleme hatte.Habe alles neu aufgebaut,in der

Wohnung viiiieeel mit ihr gespielt Leckerchen versteckt (da steht sie drauf) das gleiche auch

beim Spaziergang,habe mich auch versteckt,(da konnte ich am Anfang lange warten,denn der Elo

ist ein Dickkopf) aber was soll ich sagen ,ich habe geübt und geübt.......mittlerweile weiß

sie,wenn ich pfeife bekommt sie das Suuuperleckerchen,ansonsten habe ich da einen besonderen

Satz,dann gibt es auch Leckerchen.Ich denke mann kann viel mit Leckerli erreichen oder

mit anderen Locksachen,abbauen kann man später immer noch.Sie ist jetzt 5 Monate und ich

bin zufrieden mit dem Gehorsam.Sehr wichtig ist die Bindung und Blickkontakt das wird auch zu

Hause immer wieder geübt.

VGI

w

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Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehen, denn ein Rückrufproblem hatten wir GsD nie.

Aber...

ich finde es immer irgendwie befremdlich, den Hund die gesamte Futterration draußen "erarbeiten" zu lassen.

Wenn ich mir vorstelle, ICH bekäme nur unter Streß, Ablenkung, vielen Außenreizen und bei mehr oder weniger viel Bewegung zu essen...

stellt euch das mal vor, bitte, ihr seid auf der Arbeit und NUR dort, und NUR unter diesen Bedingungen dürft ihr euren Hunger stillen...

mir wird ganz anders, wenn ich nur dran denke.

Das ist vielleicht viel zu menschlich gedacht.

Und wie gesagt, ich hatte nie solche Probleme mit Blaze.

Es ist sicher sehr sinnvoll, draußen auch mit Futter zu belohnen, und wenn es viel ist, muss das mit der Tagesration verrechnet werden, ist klar, aber...

könnte man den Hund nicht auch teilweise anderes bestätigen, motivieren und ihm eine von zwei Mahlzeiten in Ruhe zu Hause gönnen?

Bestätigung + Motivation hat bei uns immer sehr gut mit gemeinsamen Aktivitäten und Spiel geklappt.

Ich weiß, jeder Hund ist anders.

Aber nur unter "Streß" fressen kann auch für einen Hund nicht gesund sein. Mein ich.

Nix für ungut :)

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