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Hundeforum Der Hund
Rotti72

Undefinierbare Schmerzen im Pfotengelenk des rechten Vorderlaufs

Empfohlene Beiträge

Hi Leute!

Lange Rede, kurzer Sinn: Mein Rotti, 3,5 Jahre alt, hat seit ca. 3 Monaten folgendes Problem:

Vor ca. 12 Wochen bemerkte ich, dass mein Hund ab und zu beim Toben, Springen, Rennen, kurz aufschreit. Das passierte zu Anfang ca. 1 - 2 Mal die Woche. Ansonsten zeigte er keine Schmerz-Symptome. Kein Humpeln, Lahmen, Pausieren etc.,so dass ich nicht sehen konnte, wo der Schmerz herkommt. Haette er nicht kurz aufgejault, waere mir absolut nichts aufgefallen.

Das ploetzliche aufjaulen kam dann immer haeufiger vor, so ca. alle 2 Tage und vor einem Monat konnte ich zum ersten Mal beobachten, dass er nach dem aufjaulen die rechte Vorderpfote kurz angehoben hat. Trotzdem rannte er danach gleich weiter, als waere nichts passiert und hat auch keinerlei Probleme beim Aufstehen, Treppen hoch/runtergehen - NICHTS.

Ich bin dann sofort zum TA. Der hat die Vorderbeine geroengt und gab mir zu verstehen, dass er eine Arthritis im rechten Pfotengelenk vermutet, allerdings erstmal die Antwort des Orthopaeden (Bilder wurden eingeschickt) abwarten muesste, um 100%ig sicher zu sein. Er war sich dennoch ziemlich sicher und gab mir Schmerztabletten gegen die vermeintliche Arthritis, welche ich meinem Hund aber nicht gegeben habe, weil er keine akuten Schmerzen zeigt und einen super empfindlichen Magen hat.

Ausserdem wollte ich erstmal die Meinung vom Orthopaeden hoeren und dieser kam auch ein paar Tage danach persoenlich beim Tierarzt vorbei, um sich meinen Hund anzusehen. Und jetzt kommt der Hammer: Der Typ wog bestimmt 100 KG, hatte Finger wie ein Bauarbeiter und hat meinen Hund fast 30 Minuten lang so ziemlich alle Gelenke und Wirbel, angefangen beim Hals und den Schultern, bis runter zu den Pfoten, mit voller Kraft, gedreht, gestreckt, gebogen und gedrueckt, so dass ich schon Schmerzen beim zugucken hatte - aber da war NICHTS! Er zeigte keinerlei Schmerzen, auch nicht an dem betroffenem Pfotengelenk.

Eine Arthritis hat der Orthopaede nach der Untersuchung und der Ansicht der Roentgen-Aufnahmen auch ausgeschlossen. Das Pfotengelenk ist auch nicht steif oder geschwollen - alle waren ratlos!!! Ich hab dann angefangen, meinem Hund Glucosamin, MSM, Chondorit, Omega 3, Gelatine, Muschelextrakt und Hirschgeweihpulver zu geben. Zudem geb ich ihm seit gestern Traumeel. Heute kamen mir seine Schmerzen dann schlimmer vor als sonst. Ich war 2 Stunden mit ihm im Wald spazieren, als mir nach einer Stunde und 10 Vogel-Fang-Rennen auffiel, dass er seine rechte Pfote leicht anhebt, also quasi woelbt, sie nicht komplett aufsetzt und zittert. Hab ihn dann fuer 30 Minuten ruhen lassen und er hat die Pfote wieder normal aufgesetzt und nicht mehr gezittert.

Was um Himmels Willen kann das sein!?! Ich meine, waere es eine Arthritis, Arthorse, Verstauchung, Prelung oder sonstiges in der Art, dann wuerde er doch Schmerzen haben, wenn man die Pfote mit viel Kraft im 90-Grad-Winkel noch oben oder unten drueckt/streckt, wie es der Orthopaede gemacht hat. Oder er wuerde humpeln, oder lahmen - tut er aber nicht. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ich hab ja bereits zwei Meinungen eingeholt, eine vom Tierarzt und eine vom Orthopaeden und Roentgenbilder wurden auch gemacht. Ich hab kein Problem zu einem weiteren Tierarzt zu gehen, aber was soll der denn noch machen?

Oder soll ich meinem kleinen Baer erst einmal Leinenzwang verordnen? Und wenn ja, wie lange? Wie kann ich wissen,wie lange, wenn er ohne zu rennen, keinerlei Symptome zeigt, ich nicht weiss, was er hat und dieser Schmerz nur sehr sporadisch aufrtitt? Ich hab heute nochmals selber die komplette Pfote, inklusive der Zehen und Ballen, als auch das Gelenk, abgetastet und massiert -keine Schmerzen. Es war ihm nicht mal unangenehm, er ist dabei eingepennt!

Bin mit meinem Latein am Ende. Bitte helft mir mit ein paar Ratschlaegen.

Vielen Dank!

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Also, ich würde mal die Schulter und die Halswirbelsäule untersuchen lassen. Felix hatte ähnliche Symthome als Spondylose diagnostiziert wurde.

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Na ja, der Ortopaede hat ja auch den Hals hart noch links und rechts und den Kopfn ach oben gedreht. Die Schultern waren auch dran. Allerdings hat er beim Abtasten des Ruecken tatsaechlich etwas geknurrt, faellt mir gerade wieder ein, wo Du Spondy erwaehnst. Mein Hund vor ca.einem Jahr einen Autounfall, weshalb es schon sein koennte, dass vielleicht eine Bandscheibe darunter gelitten hat.

Aber wieso sollte sich die Spondy im Pfotengelenk bemerkbar machen? Und muss man dem Hund nicht eine luizide Fluessigkeit in die Wirbelsaeule injizieren, um Spondy zu diagnostizieren? Ist dass gefaerhlich? Wie alt war dein Hund, als die Krankheit bei ihmdiagnostiziert wurde und wie kommt Ihr damit zurecht? Spondy macht mir echt Angst.Kann man das operieren lassen und wenn ja,wie sind die Risiken und wie gross ist die Aussicht, dass eine OP Erfolg bringt?

Vielen Dank!

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Nein, muss man nicht. Bei Felix konnte man die Spondylose in der HWS deutlich auf dem Röntgenbild sehen.

Spondylose kommt in allen Altersgruppen vor. Er war schon älter als es diagnostiziert wurde. Wenn er Schmerzschübe hatte, bekam er Medikamente. Ein Hund kann mit Sponylose gut leben. Felix ist damit 15,5 Jahre alt geworden.

Es kann aber auch etwas anderes sein. Ich würde mal genau die Wirbelsäule untersuchen lassen. Vielleicht kann ein guter Osteopath helfen.

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Es könnte eine Knochenhautentzündung sein, die man beim Röntgen nicht sehen kann oder eine Schleimbeutelentzündung, aber daran hätte der Orthopäde eigentlich denken müssen oder hat er das ausgeschlossen? Dafür wäre ein CT nötig.

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Ist nun vielleicht sehr weit hergeholt, aber wenn Dein Hund letztes Jahr einen Autounfall hatte - wie war er verletzt?

Mir kam als Gedanke, dass entweder etwas minimal ungerade zusammengewachsen ist - oder eventuell durch den Unfall sich Wirbel im Rücken verschoben haben, wodurch bei bestimmten Bewegungen eventuell kurzfristig ein Nerv eingeklemmt wird :think:

ABER - ich bin medizinischer Laie, ich kenne das von Menschen ;)

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Er wurde angeblich beim Unfall gar nicht verletzt. Der Tierarzt hat damals den Brustkorb und die Wirbelsaeule geroengt und konnte nichts festellen. Der Hund hatte auch keinerlei Probleme. Aber es kann ja gut sein, dass sich im Laufe der Zeit doch etwas "veraendert" hat, was vorher nicht ganz klar ersichtlich war. Gerade Traumata wirken sich ja langfristig aus.

Ein CT wurde nicht gemacht.

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Gerade bei Wirbelsäulenproblemen kann man viele Dinge oft beim Röntgen nicht sehen. Da braucht es ein CT oder manchmal noch besser ein MRT. Wobei ich auch Branas Gedanken nachvollziehen kann. Auch mögliche Optionen.

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Oh man, ich werd wohl am besten zu einem weiteren Tierarzt gehen, weil meiner buchstaeblich aufgegeben hat.

Am besten werd ich die Wirbelsaeule vorsorglich komplett durchroentgen lassen, weil er ja, wie gesagt bei der orthopaedischen Untersuchung nur Schmerzen im Rueckenbereich gezeigt hat. Ich war so auf die Pfote fokussiert, dass ich das ganz vergessen hatte. Die Knochenhautentzuendung und Schleimbeutelentzündung werde ich auch ansprechen.

Verdammt. Falls es wirklich was mit der Bandscheibe, bzw. Spondylose ist, was ja aufgrund des Unfalls auch Sinn macht, kann ich mir sicher sein, dass mein Baer mit 7 - 8 Jahren ein Krueppel sein wird, er ist ja erst 3,5 noch so jung.

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