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Hundeforum Der Hund
danget

Euthanasie

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(bearbeitet)

Liebe User!

Mich beschäftigt ein empfindliches Thema. Unser geliebter Jack-Russell-Terrier "Tabs" musste am 5.12.2012 über die Regenbogenbrücke gehen. Er wurde am 26.11.2012 stolze 18 Jahre alt und wir mussten ihn wegen Altersschwäche einschläfern lassen. Er konnte sich seit Tagen nicht mehr auf den Beinchen halten, fiel einfach um, weil ihm die Kraft fehlte. Wir spürten den körperlichen Abbau schon seit Sommer, da er beim laufen immer mal hin plumpste.

Unser Wunsch war immer, dass Tabs zuhause einschlafen darf, in gewohnter Umgebung und möglichst ohne Streß. Da unsere Tier-Hausärztin keine Hausbesuche anbot, kam ich auf Empfehlung des Tierheimes an eine mobile Tierärztin. Im Vorgespräch sprach ich sie darauf an, dass ich auf keinen Fall dieses "T61" dulden würde und sie beruhigte mich indem sie mir erzählte sie benutze Eutha77, ein hochdosiertes Narkosemittel bei dem unser Hundchen friedlich einschlafen würde. Als sie dann da war hörte sie unseren Tabs ab, der auf dem Bauch meines Mannes lag und merkte an, dass sein Kreislauf schon sehr schwach wäre. Sie setzte ihm einen Venenzugang, vielmehr sie versuchte es. Als dies nicht klappte, spritzte sie das Medikament unter die Haut (Unter den Rippenbogen).

Dann geschah etwas ganz schreckliches für mich, unser Hundchen knapp 8 Kilo schwer hob 4-5 mal sein Köpfchen und bellte kläglich obwohl er seit 2 Jahren kein Beller mehr von sich gab. Ich weinte verzweifelt und fragte die Ärztin was das sei, sie hätte doch versprochen, er würde friedlich einschlafen. Sie antwortete er würde sich gegen das "einschlafen" wehren. Toll! Ich war nicht wirklich beruhigt. Danach schlief Tabs auf dem Bauch meines Mannes ein, unser Sohn und ich streichelten ihn. Danach (ca. 20 Min.) machte uns die Ärztin eine Rechnung auf, die ich so noch nie bei einem Hund gehört habe. Sie verlangte 190,47 Euro für ihre Dienste. Ich war sprachlos. Leider muss ich mir eine Teilschuld geben, denn ich habe mich auf meine Recherchen im Internet verlassen. Aber egal, ich möchte das nicht finanziell abhängig machen, ich fände es nur schlimm, wenn eine Tierärztin solch eine Situation ausnutzte.

Im Nachhinein tun sich bei mir schreckliche Gedanken auf. Hat sie doch T61 verwendet und nur etwas anderes auf die Rechnung geschrieben? Ich bekomme dieses klägliche bellen nicht mehr aus meinem Kopf. Wir wollten ihm doch einen würdigen Abschied bescheren, weil wir ihn so sehr liebten. Und nun bleiben wir mit schlechtem Gewissen zurück. Tabs wurde im Anschluss kremiert und wir durften ihn nach einer guten Stunde wieder mit nachhause nehmen.

Ich bzw. wir vermissen ihn so schrecklich...und diese Gedanken!

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Wenn ich das lese, dann bekomme ich Gänsehaut - nicht, weil er gegangen ist, sondern weil ich herauslesen kann, wieviel Liebe in Deinen Worten steckt und wie sehr sich Euer kleiner Hund geliebt gefühlt haben muss :):knuddel

Weißt Du, in einer solchen, emotional für Euch belastenden Situation, die Ihr hattet, kann es schon sein, dass Du dieses Bellen als kläglich empfunden hast.

Vielleicht klang es nur etwas krächzend aufgrund seines Gesamtzustandes ( schwach ), oder weil er eben schon lang nimmer gebellt hat.

Interpretier nicht das hinein, was Du fühlst: Schmerz über den Verlust Deines geliebten Hundes.

Wieviele würden sich wünschen, soviele und solange, gute Jahre mit ihrem Hund zu haben, unter anderem ich!

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit - Deiner Familie auch und ich hoffe einfach sehr, dass Ihr diesen Verlust irgendwann insofern ertragen könnt, dass diese Erinnerungen den schönen Erinnerungen Platz macht :)

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Das muss nicht heißen, dass er Schmerzen hatte. Er hat nur einfach gespürt, dass da was vor sich geht und alle restlichen Kräfte zusammengesammelt. Mach Dir keine Vorwürfe und denk an wunderbare 18 Jahre zusammen.

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T61 ist nicht so ein Horrormittel wie im Internet vermittelt wird.

Es muss nur RICHTIG angewendet werden.

Unser Hund wurde mit T61 eingeschläfert und ich kann dir keine Horrorgeschichte deswegen erzählen...

Mir tut das sehr Leid für dich, dass es nicht so friedlich abgelaufen ist, wie du es dir erhofft hast...

Und die Summe ist schon hoch, soviel mussten wir nicht zahlen bei einem 50kg Hund und dann auch noch Sonntag abends in der TK.

Auch mussten wir nicht sofort zahlen, sondern durften überweisen...

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Zunächst einmal mein herzliches Beileid.

Ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen. Nun plagt dich das "schlechte Gewissen" und mir ginge das vermutlich auch so.

Aber: Sachlich und rein faktisch ist das nun absolut nicht deine / eure Schuld!

Ihr habt doch gerade versucht, das Bestmögliche zu machen. Ihr wolltet eurem Tabs die Tierarztpraxis ersparen und du hast diverse Hebel in Bewegung gesetzt, ihm ein schönes Einschlafen zu ermöglichen. Und du hattest einfach nur Pech.

Dass das Geschehen so unglücklich verlaufen ist, liegt vielleicht an der TÄ. Ob sie nur unfähig war, eine Vene zu finden oder ob auch eine vielleicht versiertere TÄ das evtl. nicht geschafft hätte, kann keiner wissen. Dass sie so "abgezockt" hat, finde ich nun auch daneben und auch da kann ich deine Gefühle der Empörung und Hilflosigkeit verstehen.

Versuche, dich bitte von deinen Selbstvorwürfen zu befreien. Lass' dir sagen: Du bist nicht schuldig! Und versuche das anzunehmen.

Trauere um deinen Tabs wie er es verdient hat und behalte ihn in deinem Herzen so, wie er gelebt hat, so wie du ihn geliebt hast.

Ich wünsche euch alles Liebe

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Ohje, es tut mir sehr leid für euch und euren Kleinen :( Gute Reise:knuddel

Wegen dem Bellen: Ich hätte mir auch die Schuld gegeben... Aber du kannst da wirklich nichts dafür! Du hast alles getan. Man muss sich manchmal einfach klar machen, dass das so nicht stimmt. Man hat nicht immer Schuld. Und ob er Schmerzen hatte, oder sich einfach verabschieden wollte, ist ja auch nicht gesagt.

Ich fühle mit euch und wünsche euch alles Gute dieser Welt!

Wegen dem Tierarzt und der Rechnung: Finde ich auch ziemlich übel. Also viel zu hoch. Und gerade in so einer Situation abzuzocken, finde ich menschlich und moralisch total unangebracht und respektlos.

Es tut mir wirklich sehr leid für euch!! :( :( :knutsch

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Hallo danget,

ich möchte dir etwas erzählen, obwohl ich nicht weiß, ob dir meine Geschichte weiterhilft.

Als sich der Gesundheitszustand von der Oma von meinem Freund drastisch verschlechterte, wurden wir von dem Krankenhaus benachrichtigt. Die Oma lag zuvor vier Wochen im künstlichen Koma und hat weder die Augen geöffnet noch sonst irgendwie offensichtlich auf unsere Besuche reagiert.

So kamen wir an ihr Bett um uns zu verabschieden. Als ich ihre geschlossenen Augenlider betrachtete, bemerkte ich Tränen. Die Ärzte sagte, sie würde nichts mehr mitbekommen und doch waren da TRÄNEN! Nach einer Weile öffnete sie die Augen, ihr Blick war glasig und ihre Augen trüb und doch bewegten sie sich durch den Raum. Bei jedem von uns verweilten sie für einen Moment. Wie gesagt, sie hatte die Augen seit Wochen nicht mehr geöffnet.

Man kann da jetzt herein interpretieren was man will.. aber für mich steht fest, dass auch sie sich von uns verabschiedet hat. Mit all ihrer letzten Kraft.

Vielleicht war das bei eurem Tabs ähnlich? Er wollte sich vielleicht auch von Euch verabschieden und hat all seine Kraft zusammen genommen?

Sicher wissen können wir es nie, aber ich finde den Gedanken tröstlich :kuss:

Grüß meine Funny, kleiner Tabs!!

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Diese Situation war absolut tragisch und so gesehen auch unschön. Allerdings trägst du in meinen Augen keine Schuld. Die Abzocke danach ist das kleinste Problem, wenn auch ärgerlich.

Es wird einige Zeit brauchen, bis du dieses Erlebnis verarbeitet hast - aber bitte gib' dir nicht die Schuld.

Alles Gute und mein Beileid zu deinem Verlust.

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Also bei mir hat noch kein Tier irgendwelche merkwürdigen Laute oder Bewegungen von sich gegeben, wenn es mit T61 eingeschläfert wurde. Die Erfahrungen habe ich eher mit Eutha 77 gemacht.

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Ich verstehe dich vollkommen. Meinen Sam musste ich am Donnerstag gehen lassen (guck mal hier http://www.polar-chat.de/topic_94569.html ) und es fiel mir auch alles sehr, sehr schwer. Er war erst knapp neun Jahre alt und hatte Krebs.

Auch ich musste zu einer Tierärztin, die ich nicht kannte und empfand das Erlebnis als äußerst schmerzhaft und unschön. Ich weiß nicht, welches Medikament verwendet wurde, aber ie Ärztin war eiskalt und nicht einfühlsam. Meine eigene, sehr liebe TÄ aus Hamburg hatte ihr von Sam's Diagnose erzählt, also wusste sie, dass es keine Hoffnung gab. Am liebsten hätte ich es bei meiner Ärztin machen lassen, aber das ging nicht, weil Sam in Kiel bei meinen Eltern beerdigt wurde. Also entschlossen wir uns dazu, es hier zu tun.

Die Ärztin kannte die Diagnose, hat Sam aber keines Blickes gewürdigt. Wir hätten auch mit einem völlig gesunden Hund da sein können, sie hätte es nicht gemerkt. Hat ihn nicht untersucht oder sonst was. Sie gab ihm die Narkose, damit er einschlafen sollte. Danach sollte er dann das Gift ins Herz bekommen. Aber die Narkose wirkte nicht richtig. Sam hatte furchtbare Angst und hat gezittert. Er schlief und schlief nicht ein. Dann musste er sich übergeben. Also gab sie ihm noch mals eine Narkose. Also sie ihm das Gift ins Herz spritzte, hatte ich den Eindruck, dass er noch nicht richtig schlief. Er hat die Pfote gehoben als wollte er sich wehren. Die Giftspritzen hat sie so "reingehauen", dass es richtig geblutet hat. Als es vorbei war, war seine kleine Brust ganz blutverschmiert.

Dann sagte sie "es ist vorbei" und als meine Mutter das Auto holte (das hat ca 2 Minuten gedauert), meinte sie, wir müssten mit dem toten Hund im vollen Wartezimmer warten, weil sie viel zu tun hätte. Anstatt uns noch einen Moment mit ihm zu geben. Und sie sagte "passen Sie auf wo Sie ihn lagern, er könnte noch auslaufen".

Wer sagt sowas????

Es war eine furchtbare Erfahrung. Meine letzte Hündin war von der Narkose friedlich eingeschlafen und hat von der letzten Spritze nichts mehr gemerkt. Ich würde nie wieder zu einem Arzt gehen, den ich nicht kenne. Es tut so weh.

Ich hoffe nur, dass Sam nicht mehr wirklich viel gemerkt hat. Aber dass er gegen die Narkose kämpfte, Angst hatte und am Zittern war, weiß ich auf jeden Fall. Und dass er sich übergeben hat. So hätte das alles nicht ablaufen dürfen.

Aber es ist nicht unsere Schuld, genauso, wie es nicht deine ist. Wir wussten es nicht und man steckt nicht drin in dem Hund. Vielleicht haben sie wirklich nicht mehr viel gemerkt... Ich hoffe von ganzem Herzen, dass unsere Lieben wissen, dass wir es für Sie getan haben und nie wollten, dass Sie leiden.

Du hattest 18 schöne Jahre mit ihm, daran musst du denken. Aber ich weiß genau, wie schwer es fällt...

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So kam es zwangsläufig, das sich auch die Kinder im Haus aufhielten. Der Senior hatte nen Weimi der sehr unerzogen war. Kinder wurden öfter mal angeknurrt, aber der Senior schob es immer auf die Kinder, die hätten den Hund wohl geärgert. Bis der Hund einmal nicht mehr Knurrte und das älteste Kind auch ins Gesicht biss. GsD war das nicht so schlimm. Die Kinder wurden nun von dem Hund abgeschirmt. Sie durften nur ins Haus wenn der Hund weg geschlossen war. Denn für den Senior stand fest das der Junge Schuld am Vorfall war. Er hätte den Hund sicher geärgert. Ein paar Wochen später. Alle, auch die Mitarbeiter der beiden, wussten nun um die Gefährlichkeit des Hundes und gingen ihm aus dem Weg. Was nie so einfach war, denn der Hund war immer überall. Er lag auch mitten im Weg, so das man auch mal über ihn steigen musste, denn auf Ansage ging er nicht weg. Eine Mitarbeiterin wollte also eines Tage in die Küche um ein Messer zurückzulegen, das man vorher benutzt hatte. 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