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polar-chat.de  Der Hund
gast

Frust, Übersprungshandlung, Pöbelei?

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hallo,

Wir üben uns ja immer noch darin, an der Leine ruhig an anderen Hunden vorbeizugehen.

Ich lasse Hucky nicht zu allen Hunden hin, eigentlich von uns aus an der Leine zu gar keinen (aber die anderen ihre Hunde halt oft zu uns...).

Sind die anderen Hunde, die wir passieren, ruhig und desinteressiert, kann ich Hucky auch ruhig vorbeiführen, will er sich hinlegen, mache ich einen Bogen, manchmal drehe ich auch um, aber mein Hund bleibt ruhig, alles okay.

Provoziert der entgegenkommende Hund, kam er schnüffeln und geht dann weiter, treffen wir auf begeisterte Passanten (...), beisst Hucky nach wie vor hinterher wie von Sinnen in die Leine und schüttelt sie tot. Auf Kommando Aus lässt er sie fallen, sitzt dann davor und bellt mich an. Ignoriere ich dass, werde auch ich gern mal angesprungen und angepöbelt.

Inzwischen kann ich innerlich ruhig bleiben, stehe auf der Leine und Hund wird ruhiger und legt sich daneben. NUR: nehme ich dann die Leine wieder auf, meint er, mich anknurren zu können, und das Spiel geht von vorn los.

Meist nehme ich ihn irgendwann ganz kurz, Hund ist weiterhin frustriert und versucht auch zu schnappen, bis er irgendwann wieder von jetzt auf gleich ruhig ist und entspannt und ohne zu zerren oder Ähnliches nach Hause geht...

Wie trainiere ich, Frust besser auszuhalten?

Ich lasse ihn sitzen bevor es fressen gibt, er kann warten, wenn ich Spielzeug/Dummy werfe oder verstecke, er muss ruhig bleiben, wenn unsere Katze im Raum ist und er darf auch keine Vögel jagen. (Bei Vögeln versuche ich, seinen Blick zu Kriegen, zeige ihm, dass ich die Vögel auch gesehen habe, und dann geht's weiter).

Was kann ich noch machen?

Mach ich was ganz falsch?

Mein Mann geht im Moment gar nicht mit ihm, weil er damit nicht umgehen kann und auch Angst bekommt.

LG

Geeesche

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Hm hm hm - hast Du schonmal versucht, direkt nach einem solchen Kontakt die Leine so kurz zu nehmen, dass er es eben gar nicht schafft, so loszulegen?

Oder hast Du es schonmal versucht, ihn ins Platz zu legen, sobald der Hund weg ist, bevor dieses Rumflippen anfängt und ihn erstmal ne Weile liegen zu lassen, bevor Ihr weitergeht?

Das wären jetzt auf die Schnelle die beiden Dinge, die mir einfallen würden.

Jedes Mal, wenn er dieses Verhalten wieder zeigt, machst Du ja wieder einen Rückschritt, er belohnt sich damit selbst, bzw. er bespaßt sich damit ja selbst :think:

Habt Ihr ansonsten einen Trainer, der mitkommen kann und Euch genau bei dieser Problematik helfen könnte?

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Ich würde einfach ein Spielzeug nehmen, an dem er nachher kauen kann....da gibt es so kleine von Kong, die eignen sich gut zum Kauen und die kann er ja auch totschütteln und ne Weile im Maul tragen. Ich gebe die immer meinem Nanook, wenn wir zum Beispiel durchs Dorf gehen, wo wir Hunde antreffen können. Wird die Situation nämlich zu schwierig, schüttelt er den Kong "tot", geht aber nicht nach vorne....die kannste de prima in die Jackentasche tun...

http://www.hundexklusiv.de/images/Kong_Spielzeug_toykg7503-1-.jpg

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Hi,

Bin ja momentan "trainerlos" und auf der Suche nach was Neuem. Lasse mir damit jetzt aber etwas Zeit, weil ich erstmal in Ruhe schauen möchte, wie die Schule arbeitet, und wie ich arbeiten möchte ( und wie eben nicht).

Die Trainerin, wo ich bisher war, riet mir zu nem ordentlichen Anschiss und heftigem Leinenruck. Das hat sie mir in der Stunde vorgemacht, wo er das Verhalten auch zeigte, aber bei mir im Alltag war es eher kontraproduktiv. Er drehte nur noch mehr auf und wurde richtig aggressiv ( ob aus Spiel oder Angst weiß ich nicht). Hab ich ganz schnell gelassen.

Das Ganze umzuleiten auf Spielzeug, ist nicht immer einfach. Wenn ich ihn nicht noch bestärken will, muss er nicht schon runtergekommen sein, bevor ich's ihm gebe ?

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Von wo kommst Du denn?

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Hi,

Komme aus Aachen.

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Bist ein wenig weit weg. Sonst hätte ich einfach mal unverbindlich drauf geschaut.

Du kannst das Kommando Fuß aus bauen so das der Hund lernt an deinem Bein in deiner Nähe zu entspannen. Hund sitzt ruhig neben dir und wird belohnt wenn er dich anschaut. Das ganze erst mal ohne Reiz und dann stetig draußen ausbauen.

Baue ein paar Übungen in deinen Alltag ein in dem Du deinem Hund Dinge vor enthältst die er gern hätte und gib sie ihm erst wenn er sich beruhigt hat.

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Provoziert der entgegenkommende Hund, kam er schnüffeln und geht dann weiter, treffen wir auf begeisterte Passanten (...), beisst Hucky nach wie vor hinterher wie von Sinnen in die Leine und schüttelt sie tot. Auf Kommando Aus lässt er sie fallen, sitzt dann davor und bellt mich an. Ignoriere ich dass, werde auch ich gern mal angesprungen und angepöbelt.

Inzwischen kann ich innerlich ruhig bleiben, stehe auf der Leine und Hund wird ruhiger und legt sich daneben. NUR: nehme ich dann die Leine wieder auf, meint er, mich anknurren zu können, und das Spiel geht von vorn los.

Nach deiner Beschreibung würde ich das Verhalten deines Hundes als Versuch seine aufgebaute Spannung abzubauen - also eher in Richtung Übersprungshandlung.

Ich habe mal gesucht um was es sich bei deinem Hund handelt, ist das deiner?:

Beitrag vom 28.11.12

mein Hund (Golden, Rüde) ist mittlerweile knapp 7 Monate....

dann ist er jetzt also ca 8Monate?

Wenn das so ist, ist sicher die Pubertät einer der Hauptgründe. Vieles was davor schon recht gut ging, geht dann gar nicht mehr.

Umleiten mit Spielzeug würde ich dieses Verhalten nicht, schon gar nicht mit einem Spielzeug das er 'totschütteln' kann. Meine (knapp 5 Monate) hat mich letztens auch angeknurrt und zeigt in Ansätzen manchmal auch das Verhalten Leine beißen und wie ein Flummie springen, obwohl sie 'eigentlich' sehr gut an der Leine laufen kann.

Als sie mich anknurrte habe ich spontan und ohne zu überlegen zurück geknurrt - der Satz nach hinten von ihr war Zirkusreif.

:sensation

Beim Leinenbeissen und Springen bleibe ich stehen und atme aus, halte Socke kurz und ignoriere ihr Verhalten, außer wenn sie anfängt an meiner Jacke oder meiner Hose zu ziehen. Dann zische ich. Hat sie sich beruhigt wird weiter gegangen, fängt sie von vorne an bleib ich wieder stehen, usw. Das kann dann schon mal eine Weile dauern. Wenn ich die Zeit nicht habe, renne ich nach Hause. Dann hört sie auch auf. Ich denke, rennen ist überhaupt eine gute Möglichkeit Energie los zu werden. Ist dir rennen möglich? Dann würde ich das generell nach einer Hundebegegnung ausprobieren. Hund hat geschnüffelt, Passanten waren enthusiastisch, ... gleich nachdem du weitergehst Hund motivieren und einige Hundert Meter rennen. Dann kehrt machen, Hund mit locken, wenn er gleich umdreht, loben, zu dir rufen, loben, ZickZack laufen, loben wenn er mit geht, evt. Aportierspiele, loben, also wenn Spiel, dann Spiel mit dir zusammen was mit Tempo. Nach einer Weile langsamer werden und evt. mit einer gelegten Spur oder einem 'zufällig' gefundenen Leckerli rufen und das er dann fressen darf das Spiel beenden und weiter gehen. Vielleicht reicht das aus um die Spannung abzubauen.

Erfolg.

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(bearbeitet)

ja, ich achte auf sehr auf meine Atmung, und seitdem ich innerlich nicht mehr auf 180 bin und vor Peinlichkeit im Boden versinken möchte, ist es viel besser geworden :D

bei allem, was ich mit ihm mache, muss ich aufpassen, dass er sich nicht in ungeahnte Höhen puscht, sei es Rennen auf dem Spaziergang, spielen mit Spielzeug, Futterdummy suchen, etc

der Punkt, an dem er abdreht und nicht mehr gut ansprechbar ist, ist schnell erreicht. da reicht oft schon ein zu freundliches Lob...

ja, es ist ein Golden Retriever, auch wenn mir viele das irgendwie nicht glauben wollen :so

(Denn Retriever sind ja immer so ruhig und lieb, und meiner ist ja auch so dunkel, und eigentlich auch so groß etc)

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Schilddrüse mal checken lassen.

Proteinarmeres Futter reichen, keine Schweine Ohren zu viel Protein.

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