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Hundeforum Der Hund
Michael0679

Hund verbeißt sich in Kind - Wie reagiere ich richtig?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo zusammen,

der Auslöser meiner Frage ist glücklicherweise nicht real sondern, so merkwürdig das klingen mag, ein Traum.

Kurzer Hintergrund zu meiner Person, ich habe einen Jagdschein und durchaus etwas Ahnung von Hunden, gleichzeitig arbeite ich mit Kindergartenkindern zusammen. Mit den Kindergartenkindern bin ich des Öfteren in einem Stadtwald, wo auch Hundehalter unterwegs sind. Der in meinen Augen vernünftige Hundehalter geht, wenn er uns kommen sieht, entweder einen anderen Weg, leint spätestens jetzt den Hund an und hält ihn nah bei sich oder geht gleich ein Stück vom Weg und lässt uns passieren. Doch es gibt auch diejenigen, die ihre Hunde nicht anleinen, welche dann natürlich neugierig um die Kinder herumschwirren. Ich trete souverän auf und stelle mich selbstbewusst und ruhig zwischen Hund und Kind und das wirkt auch.

Gut, nun zu meiner Frage, ich hatte den Traum, ein Hund verbeisst sich in einem Kind.

Und da weiß ich nicht genau, was ich am Sinnvollsten tun sollte.

Denn es muss ja schnellstmöglich reagiert werden, um den Hund vom Kind wegzubekommen; wie kann ich das am Besten tun?

Meine Spontanreaktion wäre, so glaube ich, mich auf den Hund zu werfen und ihm mit meiner ganzen Kraft die Knie in den Brustkorb zu rammen, den Ellbogen an die Kehle, da ich denke, dass der Effekt der größte wäre und er vielleicht lange genug ablassen würde, dass ich ihn wegziehen kann. Mag sehr radikal klingen, aber ein Menschenleben, explizit das eines Kindes, ist in meinen Augen unter allen Umständen und mit allen Mitteln zu schützen.

Meiner Meinung nach vertue ich wertvolle Zeit, in der das Kind entstellt bis tödlich verletzt werden könnte, wenn ich versuche, durch autoritäre "Ausrufe" auf den Hund einzuwirken. Sicher würde ich ihn während ich auf ich ihn zurenne auch schon "anbrüllen", aber, gut.

Bitte um Anregungen von echten Experten auf diesem Gebiet; dieselben möchte ich ansprechen, mir bei meiner Frage zu helfen; das meine ich nicht böse, bitte keine beliebigen Sichtweisen, die rein auf einen subjektiven Erfahrungsschatz (obwohl natürlich auch da wertvolles Wissen drinstecken kann, aber bitte meine Frage nicht als Aufforderung dazu sehen, das "Was-würde-ich-tun-Spiel" zu spielen, wenn man sich mit dem Thema im Vorfeld noch gar nie beschäftigt hat.) zurückgreifen, mir wäre es lieb, wenn sich nur jemand damit befasst, der das Ganze reflektiert beurteilen kann und mir nachvollziehbar einfach auflisten könnte, was man auf keinen Fall tun sollte und was vielleicht hilft. Eine Patentlösung wird es wohl nicht geben, nehme ich an.

Noch einmal, die Situation: Beliebiger Hund (schlimmstenfalls Kampfhund, z.B. Dobermann), verbeisst sich in Kleinkind, lässt nicht von diesem ab. Wie bekommt man ihn weg, um den "Schaden" zu begrenzen und nicht noch zu vergrößern?

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüße und einen schönen ersten Weihnachtstag!

Michael

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Er verbeisst sich also so (in deinem Traum) das er nicht mehr loslässt?

Ich persönlich würde über die Anschaffung eines Breaking Sticks für Notfälle nachdenken.

http://www.bulldogshop.de/breaking-sticks

damit lässt sich der Kiefer des Hundes schnell und effektiv öffnen, ohne das noch mehr Schaden an dem Kind entsteht, wenn du an dem Hund reisst etc.

Ein Freund von uns hat so einen für seinen Rottimix mit dem Hundebegengungen ab und an problematisch abgelaufen sind...

Ansonsten kann Kaltes Wasser helfen, würgen, treten......kommt auf Situation und Hund an.

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Hallo :)

Ich denke solche gedanken macht sich jeder mal der ein (Klein)Kind hat ;)

Ich selbst hab einen Sohn der im Feb. 3 wird... ich hab ihm halt einfach von anfang an gelernt, dass wenn wir beim Spazieren gehen Hunde treffen, er mir die Hand gibt und wir warten bis sie passiert sind und meistens will er sie streicheln - das wir da eben Fragen ob er darf weil nicht jeder Hund Kinder gewöhnt ist/mag.

Ich kann mir jetzt ned vorstellen das ein Hund der evtl. agressive reagiert oder so nicht an der Leine geführt wird (normalerweise), eig. muss es ja einen "Reizauslöser" geben das ein Hund "Angreift".

Einfach ruhig sein, den Hund nicht anfassen bis man gefragt hat ob man darf und dem Kind halt eifach lernen sich richtig zu verhalten und das halt Kindgerecht erklären (sprich- nicht davon laufen, die Hände nicht in die Luft reissen ect. pp.)

Eins muss ich aba echt sagen.. den Ausdruck "Kampfhund" mag ich ned. Wir haben selbst eine kleine American Staffordshire Terrier Hündin (8 Wochen alt) bei uns. Klar is es "vataler" wenn so ein Hund angreift weil sie einfach mehr Beisskraft haben aber ganz ehrlich.. die Medien machen die Leute verrückt was ich total schade finde...

Liebe Grüße

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Ich finde die Frage insofern sinnvoll, weil ich gerade gestern - zwar ohne Kind zum Glück! - wieder einmal erlebt habe, wie unverantwortlich und ignorant gewisse Hundehalter sein können :wall: Wir laufen oft auf einem Hügel (heisst Chrischona) nahe Basel und dort sind sehr oft Familien mit Kindern unterwegs! Gestern also laufen wir auf einem Waldweg zum Fernsehturm der Chrischona hoch, als plötzlich von oben ein Grönedael mit gebleckten Zähnen auf unsere Lady angeschossen kommt. Lady flüchtet, mein Mann brüllt den Schäferhund an und versucht ihn aufzuhalten - keine Chance, er verfolgt Lady. Ich rufe das Paar an, das ich weiter oben sehe, sie sollen ihren Hund rufen, die bleiben ruhig stehen und lächeln :motz: Lady ist wahnsinnig schnell und der schwarze Schäfer kann sie nicht einholen und gibt auf, kommt zurück und knurrt uns an :wall: Jetzt flippe ich aus und trete nach ihm und werfe ihm meine Wurfkette mit aller Wucht an den Kopf. Daraufhin kehrt der Hund zu seinen Leuten zurück. Die Frau nimmt ihn dann am Halsband (Leine haben sie gar keine mit stellen wir später fest), wir rufen Lady und wollen die Leute dann zur Rede stellen. Bei ihnen angelangt sagt mein Mann: das ist aber gefährlich - weiter kommt er nicht, der Hundehalter vom Schäfer motzt gleich "was wollen Sie, soll ich den Hund loslassen" - stupid ohne Ende!

Wir sind absolut überzeugt, dass dieser Hund früher oder später ein Kind anfallen wird :(

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Kurz vorweg

Dobermann ist KEIN kampfhund.

Ich denke bei einer Gruppe Kinder ist die Wahrscheinlichkeit eines solchen Angriffes gleich null.

So eine Gruppe schüchtert schon ein.

Aber ich kann die Sorgen gut verstehen wenn man für so viele kleine Kinder die Verantwortung hast.

Das von dir beschriebene drauf stürzen ist nicht sehr angebracht.

Nicht weil ich den Hund schützen will sondern weil du damit das Kind wahrscheinlich noch mehr verletzt, wenn der Hund sich wirklich festgebissen hat.

Das nächste Problem wäre das vor allem Jagdhunde dazu gemacht sind mit Wildscheinen oder Füchsen auf leben und tot zu kämpfen und es dem Hund dadürch vielleicht egal ist ob du ihn verdrischt oder sonst was.

Was ich schon bei Hundebeißerein gesehen habe ist das man die Hinterbeine vom Hund weg zieht.

Das irritiert den Hund so das er vorne los lässt um zu gucken was hinten los ist.

Ansonsten find ich die erste idee mit dem Stick ganz gut.

Die wenigsten Hunde werden sich aber festbeißen, sondern sind eher Schnapper die du dann im passenden Moment weg nehmen kannst.

Auch hier kann ein Hinterbeine hoch halten helfen.

Aber bitte auch Hundeangemessen reagieren und kein Chihuahua oder Dackel niederreißen. Die würd ich dann im Nacken packen.

Und bitte besonnen reagieren das du nicht verletzt wirst.

Trotzdem noch mal zum Schluss beruhigende Worte. Ich denke nicht das du je in so eine Situation kommst und solltest nicht bei jedem Hund angespannt sein.

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Wow, hätte nicht gedacht, so schnell so viel mich bereichernde Antworten zu erhalten.

Vielen, vielen Dank!

Mit "Kampfhund" möchte ich keinem auf den Schlipps treten, damit wollte ich einfach nur Hunde kategorisieren, die eben deutlich mehr Beisskraft haben und durch Dobermann zeigen, dass es mir weniger um einen Rehpinscher geht! Bei relativ kleinen Hunden denke ich auch daran, dass man sie einfach nur packen muss. Bei einem richtig großen Kaliber ist es halt so, das Kind ist im Verhältnis zu ihm sehr klein und kann beim ersten Biss an der falschen Stelle sehr schnell lebensbedrohlich verletzt werden; da bleibt wenig Zeit, um das geht es mir.

Angespannt bin ich bei Hunden bis jetzt noch nie gewesen - habe vor Hunden nicht die geringste Angst, dennoch den sinnvollen Respekt und selbst schon brisante Situationen erlebt, die ich gut gelöst habe, wie z.B. ein sein Revier verteigendes aggressives Hunderudel, mitten im Nirgendwo in Südamerika..., nur eben nicht, wenn es um jemand anderen als um mich ging -, hatte heute Nacht erst den Traum als Auslöser meiner Frage, und da ist mir eben aufgefallen, dass ich mir noch gar nie Gedanken über den Schlimmstfall gemacht habe.

Tatsächlich ist es so, dass die Kinder auch wissen, dass sie sich, wenn Hunde, speziell unangeleinte Hunde kommen, ruhig verhalten sollen und auch erst mal an die Seite gehen; das tun sie auch so. Einmal war ein Mann mit zwei relativ jungen und größeren Mischlingen da, die um die Kinder herumgesprungen sind und etwas verängstigt waren, aber gleichzeitig auch immer wieder gekommen sind. Da sah ich durchaus die Möglichkeit eines Angstschnappers und habe sie mit "Ksch, Ksch" und bedächtig, aber bestimmt auf sie zugehend, zu ihrem Herrchen zurückgescheucht.

Mir ging es bei meiner Frage eben nicht darum, warum und ob Hunde beißen, das dies sehr selten und unwahrscheinlich ist, ist mir absolut klar, sondern eben nur darum, wie ich praktisch damit umgehe, wenn das Verbeißen/Beißen passiert.

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Hi,

kann es sein, dass dir hier dein Unterbewußtsein (nichts Anderes sind ja Träume) einen Wink gibt, mit den Kindern noch verstärkt solche Hundebegegnungen zu üben?

Du hast ja schon schon daran gearbeitet, dass die Kinder ein vernünftiges (zur Seite gehen, ruhig bleiben) zeigen; mir fällt spontan noch ein, dass ein Kind sich bei der unerwünschten Annäherung eines Hundes noch wegdrehen kann, also mindestens die Seite oder den Rücken dem Hund zuwenden.

Greift ein Hund tatsächlich an, erwischt er so zumindest nicht das Gesicht... für "normale" Hunde ist dies auch ein Zeichen für "kein Kontakt erwünscht" - aber es geht hier ja nicht um normale Hunde.

Du kannst diese Übung ausbauen und den Kindern zeigen, wie sie einen ruhigen, selbstsicheren Kontakt zu fremden Hunden aufbauen, denn du begegnest ja oft Hunden, die völlig problemlos mit der Begegnung einer so großen Kindergruppe umgehen.

Ich finde dein Verhalten gegenüber Hunden sehr souverän, du sagst, du selber bist auch angstfrei im Umgang mit Hunden - nutze dies doch aus, um auch diesen Kindern etwas von deiner Souveränität und Angstfreiheit mitzugeben!

Es gibt Broschüren/Literatur speziell für Kinder in diesem Alter, ein wenig "Hundesprache" können auch Kinder in diesem Alter schon lernen - so legst du bei diesen Kindern den Grundstein für einen späteren souveränen, respektvollen Umgang mit unseren Fellnasen ;)

Bringst du den Kindern die Natur nahe?

Frohe Weihnachten!

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Guten Morgen

Von einem sehr erfahrenen Tierpfleger wurde mir der Tipp gegeben, einem Hund der sich verbissen hat und nicht mehr aufmacht, sofern er Halsbandträger ist, die Luft abzudrehen indem ein Stock zwischen Halsband und Halsbereich geschoben wird und den Stock mit beiden Händen drehen.

Und ich kann inzwischen sagen, man braucht viel Kraft aber es funktioniert!

Grüßle

Grifuba

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@ Moni

Hallo Moni,

das denke ich auch, dass mein Unterbewusstsein mir nebenbei mitteilen will, dass ich mich mit der Materie mehr auseinandersetze, was ich eben hier tue.

Werde deine Vorschläge auf alle Fälle im neuen Jahr aufgreifen; die Kinder fühlen sich in meiner Gegenwart eigentlich auch sicher; was mir wohl, habe noch ein wenig über das Ganze nachgedacht, das größte Anliegen ist, ist, dass meine Kollegen da sicherer werden. (Der Traum war eigentlich so: Ich stand relativ weit weg vom Kind und dem Hund, der Hund hatte das Kind ins Gesicht gebissen und daneben stand die Mutter, hysterisch, und forderte mich auf, den Krankenwagen zu rufen, während die Situation mit dem Hund nicht gelöst war. Ich interpretiere das Ganze inzwischen so, dass mich die Unsicherheit der anderen, die eigentlich auch Verantwortung tragen sollten, beschäftigt.) Habe vor, im neuen Jahr in der Teamsitzung das Thema "Hunde", zu thematisieren, um alle auf den gleichen Stand zu bringen.

Ja, ich bringe den Kindern die Natur nahe, ich bin Dipl. Ing. der Forstwirtschaft (FH) und mache gerade noch eine Ausbildung zum Erzieher, weil ich irgendwann meinen eigenen Waldkindergarten möchte.

Liebe Grüße

Michael

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(bearbeitet)

Als Jäger sollte man doch wissen wie man Abfängt :kaffee: von der Anatomie ist ein Hund und ne Sau nicht weit von einander entfernt.

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