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Hundeforum Der Hund
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Bart Bellon

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Ich wollte schon öfters mal zu einem Seminar mit ihm, aber entweder sie waren zu weit weg oder schon voll..

Nu ist eins, das passend wäre und ich bin dann nicht mehr in DE *motz*

Der nächste der hier anstehen wird, ist wohl Peter Scherk. Allerdings nicht als typisches Seminar ;)

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Originalbeitrag

Ich kenne Bart seit vielen Jahren, kenne seine Seminare und habe mehrmals mit ihm gearbeitet. Er hat absoluten Hundefachverstand und kann sehr genau differenzieren, wie er mit welchem Hund arbeitet. Seine Erklärungen sind nachvollziehbar und vernünftig, seine Erfolge absolut 100%.

So habe ich das auch empfunden.

Allerdings muss man einfach sagen, dass in aller Regel kein "normaler" Alltagshundehalter teilnimmt und es auch nicht um "normale" Familienhunde geht.

Das setzt aber HF voraus, die solche Erläuterungen und den differenzierten Umgang mit "scharfen" Hilfsmitteln auch umsetzen können. Und oft ist die Selbsteinschätzung mit den realen Fähigkeiten nicht deckungsgleich.

Ich traue mir so eine superfeine Arbeit mit dem Hund nicht zu, deshalb nehme ich von der "Elektrik" usw. Abstand.

Da gebe ich Dir voll und ganz Recht.

Ich würde mir das in einer solchen Feinheit auch nicht zutrauen.

Aber auch ohne den Einsatz von Stachel oder Tele konnte ich sehr, sehr viel mitnehmen bei dem Seminar.

Und ich war wirklich fasziniert, wie schnell er Hunde lesen kann und auch richtig mit ihnen gearbeitet hat.

Da lief nix nach Schema F und das muss jetzt so und so gemacht werden.

War wirklich toll....

Was mich auch sehr fasziniert hat, dass er die Korrekturen, die man "irgendwann mal" braucht von Anfang an mit aufbaut und für mein Empfinden sehr positiv.

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Ja, ich hab noch so in Erinnerung; alles kann, nichts muss.

Wie gesagt erklären konnte er gut.

Aber auch, wie oben geschrieben, das Klientel war teilweise! eindeutig- und das waren eben mit Sicherheit Leute, die nicht so fein differenzieren konnten. Da zählten Punkte.

Grüße

Tanja

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Ich war vielleicht vor 12 Jahren oder so mal bei einem Seminar, nur Intensiv-Hundesportler, das war interessant und ich glaube, jeder konnte fuer sich persoenlich was mitnehmen und manch einer war angetan davon, erstmals jemanden zu sehen, der Junghunde sehr gut lesen kann (heute nicht mehr allzu besonders, aber damals schon noch eher).

Wobei ich mein bestes Seminar, wenn wir von VPG Sport reden, bei Dr.Raiser besucht habe. DAS war wirklich beeindruckend. Allerdings muss man auch (als Halter) was wegstecken koennen, der ist kurz und knapp in seinen Kommentaren ...

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Dr. Helmut Raiser arbeitet ja seit sehr vielen Jahren intensiv mit Bart Bellon zusammen.

Helmut Raiser war beim Seminar auch mit anwesend- klar, war ja auch vom RSV2000 organisiert.

Ja, etwas für "schwache" Nerven ist das ganze sicher nicht.

Wobei ich bei Bart Bellon keinen Hund erlebt habe, der "falsch" oder gar ungerecht behandelt wurde.

Auch waren keine Emotionen im Spiel- was Bart immer wieder betonte: wenn man so arbeitet, muss man eiskalt sein.

Andererseits finde ich es gar nicht schlecht auch mal "den Weg" zum Ziel zu sehen, den sehr viele einfach verbergen.

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Was mich auch sehr fasziniert hat, dass er die Korrekturen, die man "irgendwann mal" braucht von Anfang an mit aufbaut und für mein Empfinden sehr positiv.

Da würden mich paar Beispiele interessieren. Oder auch nur eines.

Ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie das gemeint sein soll, Korrekturen die man vielleicht irgendwann mal braucht im Training positiv einzubauen.

LG Antonia

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Originalbeitrag

Ich war jetzt Anfang Dezember auf nem Seminar- auch nicht mitgearbeitet, aber Hundesportfreunde von mir haben mit ihren Hunden teilgenommen.

Sag mal, wo war das? Ich glaube da waren Leute aus unserem Verein auch :D

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@ Antonia

*uff*

Ich finde das sehr, sehr schwer selbst zu erklären, ohne dass es missverstanden wird.

Bart arbeitet ja sehr viel mit Hilfmitteln- Stock / Gerte, Stachel, Schlinge, Teletac- aber absolut nicht ausschließlich und der Aufbau der Hunde ist immer positiv- zumindest wurde das so auf dem Seminat vermittelt und ich glaube das auch.

So, Bart sagt, man kommt (in der IPO Ausbildung mit einem sehr triebstarken Hund-> DAS ist einfach die Ausgangssituation) irgendwann in der Ausbildung an einen Punkt, wo man eine Korrektur, eine starke Korrektur braucht- bei der Arbeit aufm HuPla.

Dafür nutzt er oben genannte Hilfsmittel, wobei ein Stachel (und auch in den meisten Fällen das E Gerät) als Aktivierung eingesetzt wird und nicht zum Korrigieren.

Aber egal welches dieser "Hilfsmittel", Bart baut sie "positiv" auf.

Als Beispiel, der Stock: Der Hund kann schon recht sicher "Fuß" laufen. Während dem Fuß wird der Hund angetippt mit dem Stock (wirklich nur angetippt) und wird sofort bestätigt- entweder durch was externen, wie Futter oder durch den Stock selbst, wenn dieser mit Leder ummantelt ist, in dem der Hund rein beißen darf.

Diese Sache macht Bart auch schon mit Welpen... sie werden angetippt und bekommen Leckerchen...dann irgendwann bei Fuß laufen etc....

Irgendwann kommt der Punkt, wo eine Korrektur gebraucht wird. Der Hund wird mit dem Stock (oder was anderem, je nachdem halt) korrigiert, verhält er sich wieder richtig bekommt er seine Bestätigung.

Da der Hund aber gelernt hat, dass die Stockberührung etwas positiv auslöst, nämlich die Bestätigung, hat er soviel Hoffnung auf diese, dass er nicht in ein Meideverhalten fällt....

So in etwa, grob erklärt, in eigenen Worten.

@ Kathrin

Dein Postfach ist voll ;)

Die Antwort ist per PN raus.

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Danke Simone :)

Ich kann es mir mit viel Phantasie halbwegs vorstellen nach deiner Beschreibung, die Sache mit der Korrektur durch den zuvor positiv erlebten Stock.

Schwer fällt es mir, mir das ganze statt mit Stock (den man ja völlig schmerzfrei verwenden kann, antipppen wie du sagst) mit Teletakt vorzustellen.

Stromschlag und dann ein Leckerchen beim Welpen?

Oder Stachler -ein Ruck, Schmerz, dann eine Bestätigung...?

Wie funktioniert das dann?

Ich bin nach wie vor sehr skeptisch, aber das bin ich stark aversiven Methoden gegenüber genau genommen aus Prinzip.

LG Antonia

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Also, kein Welpe bekommt da nen Stachel oder ein Tac um, da hab ich mich falsch ausgedrückt.

Aber die Welpen werden schon von klein auf durch dieses antippen oder gewisse Berührungen "belastbar" gemacht und auf das weitere Vorgehen vorbereitet ;)

Im Prinzip ist der Aufbau wie bei allem anderen auch- es beginnt langsam, altersgerecht und wird immer weiter gesteigert.

Das, was ich oben beschrieben habe ist ein minimaler Auszug aus der Arbeit von Bart Bellon.

Ich selbst kann mir auch nicht vorstellen meinem Jungspund ein Stachel oder gar Tac anzulegen.

Dennoch konnte ich aus dem Seminar 98% mitnehmen.

Es waren sehr, sehr viele junge Hunde da und bei denen wurde nicht einmal irgendwelcher Druck aufgebaut.

Und Bart Bellon hat kein Problem damit zu zeigen, was man alles tun kann...

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