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polar-chat.de  Der Hund
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Aggressionen gegen fremde Artgenossen

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Hallo!

Mein Hund versteht sich zwar mit Artgenossen, die er gut kennt, aber andere Hunde, die wir beim spazierengehen treffen will er angreifen. Man kann ihn zwar gut ablenken, wenn man einen Hund von weitem sieht, aber wenn plötzlich irgendwo Hunde um die Ecke kommen geht er sofort nach vorne und ist dann nicht mehr ansprechbar.

Hat hier noch jemand so einen Hund? Was kann man dagegen tun?

Gruss

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Wie verhâlt er sich dann?Geht er nach vorne wird er laut?

Edit: erledigt

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aber wenn plötzlich irgendwo Hunde um die Ecke kommen geht er sofort nach vorne ...

Hat hier noch jemand so einen Hund?

Ja so ähnlich ist meine auch.

Es gibt einfach Hunde, die auf diese Art reagieren, wenn sie Bedrohung spüren.

Das kann erlernt sein und / oder es kann schon in den Genen stecken und evtl. in der Prägezeit noch gefördert worden sein vom Verhalten der Mutter.

Paar mehr Informationen wären gut -- was hast du für einen Hund, wie lange schon, woher. Usw.

Es gibt kein Standardrezept "gegen" dieses Verhalten.

LG Antonia

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Ich habe ihn seit Ende Oktober 2011 und er kommt aus dem Tierheim.

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Paar mehr Informationen wären gut --

Noch paar mehr.

Rasse oder Mix, Alter, ...........................

Mit so minimalistischen Beiträgen wird dat nix :)

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Er ist ein Mischling, vielleicht Schäferhund-Rottweiler-Staff oder so und jetzt 6 Jahre alt.

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Meine ältere Hündin war bzw. ist auch so!

Sie rennt wie wild los, bellt einmal und rammt den anderen Hund dann mit der Brust, wenn der sich unterwirft ists gut, wenn nicht, dann kracht es. War sehr stressig für mich.

Ich habe es mit meiner über den Gehorsam in den Griff bekommen (1 Jahr hartes Training), da gibt es ein scharfes "Hier bleiben" und Madame weicht nicht mehr von meiner Seite. Wenn sie wirklich losstartet schreie ich ein Platz und sie legt sich an Ort und Stelle hin.

Inzwischen dreht sie nur noch ab, wenn ihr "Erzfeind" dahergelatscht kommt. Der läuft grundsätzlich ohne Leine und wird von einer alten Dame geführt, die taub ist und den Hund nicht im Griff hat. Der ist Sie schon 3 mal angefallen und obwohl er immer den kürzeren gezogen hat, pöbelt er immer noch. :Oo

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Meine ältere Hündin war bzw. ist auch so!

Ich habe es mit meiner über den Gehorsam in den Griff bekommen (1 Jahr hartes Training) .

Hallo Stefan!

Hast Du mit ihr allein geübt oder war Dein zweiter Hund auch dabei?

Wenn mein Rüde einen anderen Hund sieht (30m Distanz sind schon zuviel :( ), macht er voll

den Herrmann! Die Hündin ist zwar sonst ruhig, aber aus Solidarität macht sie dann -nur per Gebell-

mit.

Ich habe schon mehr als einmal auf der Erde gelegen - ich meine immer, das reine Körpergewicht potenziert sich dann :motz:

Bislang hatte ich keine Lust, das hier öffentlich zu posten, weil ich darauf verzichten kann, schlaue Sprüche al á "dann hättest Du Dir keinen Hund zulegen sollen" zu hören.

Hast Du anfangs auch das Gefühl gehabt, Du sprichst gegen 'ne Wand :wall: ?

In einem anderen thread hier ist die Rede davon, daß im Moment der Aggression weder positive noch negative Verstärkung ankommt. Wie soll ich da anfangen?

Übrigens habe ich schon mehrere Hundeschulen besucht - da ist COSO einwandfrei - u. auch einen "personal trainer" hier gehabt. Der Trainer meinte: der will mit Anderen nix mehr zu tun haben, weil er schon 10 ist u. ich solle große Bogen laufen.

Aber bei einem Ansatz von "Explosionsgefahr" bekomme ich die vier in den Boden gestemmten Pfoten nicht mehr dazu, Bogen zu laufen....

Liebe Grüße

Jutta

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Ich habe auch so ein "Modell".

Fremde Hunde findet er prinzipiell ekelhaft, schon auf ungefähr 70 Meter Entfernung signalisiert er deutlich, dass er keinen Kontakt wünscht. Er ist nicht prinzipiell unsozial, innerhalb der eigenen Familie kann er bestens mit den anderen Hunden. Man kann auch neue Hunde in unsere Familiengruppe integrieren. Draußen geht aber nichts und er beschädigt "sofort". Schon als Welpe wollte er keinerlei Kontakt zu fremden Hunden oder Menschen.

Geholfen hat mir zuallererst zu akzeptieren, dass dieses Verhalten normal ist. Das nimmt Druck und verhindert den dringenden Wunsch, den Hund zu verändern.

Hundebegegnungen regeln wir über verschiedene Dinge:

Gehorsam

sicheren Schutz vor Belästigung, er muss sich nicht kümmern

Gewöhnung

und bei plötzlichen Begegnungen Gefühlsänderung durch Clickern, das hat über ein Jahr gedauert.

LG

Frittentüte

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Hallo Ihr!

Oh ja, das kenne ich. Meine hat sich offenbar über Jahre angewöhnt - habe sie aus dem Tierheim vor eineinhalb Jahren und sie ist 7 -, auf jeden Hund aggressiv loszugehen, der ihr Angst macht. Angst macht ihr aber jeder Hund, wenn er plötzlich um die Ecke biegt.

Irgendwie hat sie ritualisiert, dass sie einfach das macht, was ihr bei den anderen Hunden selbst am meisten Angst macht und geht drauf los. Meistens verliert sie dann kurz vor dem fremden Hund den Mut und rennt zu mir zurück, dann wieder hin und wieder zurück. Spätestens dann aber bekomme ich sie zu fassen.

Ich trainiere seit Monaten daran, das Ritual zu unterbrechen, was immer besser klappt. Der letzte Ausreißer war zwar letzte Woche, aber das war der erste seit zwei Monaten (toi toi toi). Irgendwie kapiert sie immer mehr, dass sich der Stress nicht lohnt und alles stressfreier ist, wenn sie einfach bei mir bleibt, weil dann der andere Hund nicht an sie rankommt. Insofern ist für meine die Leine mittlerweile eher Sicherheit. Deswegen bin ich so genervt über alle Besitzer von Hunden, die einfach auf meine zurennen. Das hasst sie am allermeisten, diese gutgelaunten Spielmäuse. Seufz

LG Janina

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