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Hundeforum Der Hund
gast

Der macht mich noch mal wahnsinnig, Hund dreht auf und ich mache mir Sorgen um die Auslastung ...

Empfohlene Beiträge

Hi,

ich bin ein "Hund-muss-sich-draußen-Futter-verdienen-Fan" und ein "Ich-zeige-Hund-tolle-Futterbrocken-Fan".

Meiner Meinung nach lernt der Hund, dass es sich auf jeden Fall lohnt, in meiner Nähe zu bleiben und zu schauen, was sich gerade mache. Man muss sich nicht zum Deppen machen, ein dezentes "hey, da" reicht, wenn Nase weiß, um was es geht.

Und gerade das schauen finde ich wichtig. Ich finde, viele Leute rufen ihre Hunde viel zu oft. Können sich die Nasen sicher sein, dass Frauchen immer ruft, dann müssen sie ja nicht aufpassen, wo Frauchen ist. Das hat mir meine Trainerin mal gesagt. Fand ich einleuchtend.

Ich habe in ruhigen Gegenden (keine Autos oder sonstige Gefahren) mal wortlos die Richtung gewechselt. Zack, in einen kleinen Weg, ins Gebüsch .... allerdings war meine Nase da noch kleiner.

Gruß

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Shiva - ihres Zeichens 11 Monate alter Wirbelwind-Mix - zeigt grade genau die gleichen Verhaltensweisen. Bis vor 4 Wochen ließ sie sich aus dem Spiel abrufen, klebte förmlich an mir und war super! Aber diese Phase hatte sie auch nur wenige Monate. Davor hatte sie vor allem und jedem Angst und ging aggressiv nach vorne. Inzwischen ist der Schalter umgesprungen und das Leben ist toll und sollte ausgekostet werden. Inklusive Leinenbeißen, in die Hände beißen, rumtoben und wie ne Irre auf der Wiese Kreise drehen. Sie läuft seit 4 Wochen wieder an der Schleppleine und mal schleift sie, mal hab ich sie in der Hand. Fütterung generell nur aus der Hand, seit sie bei mir ist. Da sie zuerst ja so ängstlich war, musste es flotti gehen, dass sie mich toll findet und Sicherheit aufbaut.

Zum Gassiweg hin, laufen wir ca. 500 m an der Straße lang, da ist sie im Beinahe-Fuß an der kurzen Leine und wenn sie hopst, dreht, Leine beißt... bleib ich stehen wie angewurzelt. Ändert sie ihr Verhalten prompt und setzt sich brav hin und guckt mich an, gehen wir weiter und sie darf nachher an der 10m Schlepp laufen. Macht sie mit der Toberei weiter, geh ich mit ihr an der ganz kurzen Leine nur schnell pieseln und dann geht's zurück. Ne halbe Stunde später starten wir dann den nächsten Versuch.

Meine Mittagsgassigänger lassen sie eh an der kurzen Leine und wenn sie da ganz ganz lieb ist, wird die 1,40m Leine in eine 3m Leine getauscht. Mehr ist da halt nicht drin und sie kommt damit klar.

Beim Abendgassi bzw. Freitagnachmittag oder Wochenendgassi werden Suchspiele (Spielzeug, Futter) gespielt, an der Schlepp ruf ich sie oft zurück und sie bekommt eine Belohnung, oft auch nur knuddeln. Gemeinsame Zerrspiele mit einem Spielzeug und dann sitz oder platz, damit ich es neu auslegen kann. dann wird gemeinsam gesucht, Fährte sucht sie auch schon ganz niedlich ab... danach ist sie meist platt. Ab und zu treff ich andere Gassigänger und je nach Hund und Lust und Laune lass ich sie spielen. Aber nicht generell, weil sie sonst immer abzischt...

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Habe mir die Links zu Handfütterung durchgelesen und werde das für die nächsten Monate auf jeden Fall machen. Klingt für mich sehr einleuchtend und liegt mir wohl auch (habe eh immer Futter dabei, was ich dann von den Portionen abgezogen hatte). Habe mir in dem Zusammenhang auch noch mal Videos von Ian Dunbar angeschaut.

Gestern aber ist er mich so dermaßen angegangen, dass er irgendwann wie ein Hund bei der Schutzausbildung am Ärmel hing, ich hab mich erschrocken und ihn aus Reflex von den Beinen geholt. Er lag dann von jetzt auf gleich völlig ruhig auf der Seite, ich hatte nur meinen Arm ganz leicht auf ihm liegen, und ich glaube wir dachten beide: Hä, was war das denn jetzt?

Danach sind wir ganz ruhig nach Hause. Bin nach wie vor kein Freund von solchen Aktionen, wenn sie regelmäßig gemacht werden sollen, aber in dem Moment hab ich einfach nicht überlegt und wollte nur dieses tobende Tier von mir runter haben. Seitdem ist er bedeutend vorsichtiger.

Heute hat er im Wald nach kurzen Abklären zwischen uns HH lange und schön mit einer erwachsenen belgischen Schäferhündin "gespielt", sie hat zwar mitgemacht, aber sich nichts gefallen lassen. War toll und sehr lehrreich, sowohl für mich, wie auch für meinen Hund :D

Danach wieder angeleint, und er hat kein Theater gemacht, auch auf dem Nachhauseweg nicht so wie sonst. Kurze Anflüge von Zappelei konnte ich schnell beruhigen, und wenn er ruhig war, dann belohnen. Die Strasse vor unserem Haus laufen wir nur noch im "Fuß". Dann klappt's.

Habe auch noch mal nachgedacht, und werde vielbefahrene Strassen im Dunkeln soweit es geht erstmal meiden, wenn ihn die vorbeirauschenden Scheinwerfer so aufdrehen.

Es geht also nach wie vor auf und ab, aber ich bin langsam wieder zuversichtlicher, dass wir das hinbekommen.

Danke für Eure Hilfe.

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klar klappt das.

bei fast jedem jungspund kommt irgendwann der punkt, an dem sein lieblingsmensch überlegt, ihn am boden festzuspaxen, damit endlich ruhe is' im karton.

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