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Hundeforum Der Hund
Dante

Bindung Hund-Mensch

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Hundefreunde!

Ich schreibe hier zum ersten Mal, habe aber schon viiiiel hier gelesen und finde das Forum wirklich gut und hilfreich! =) Ein Thema habe ich aber bisher vermisst oder noch nicht gefunden:

Wie kann man die Bindung zwischen Hund und Mensch stärken? Ich habe das Gefühl, ich könnte das bei meinem Hund noch besser machen..weiß aber nicht wie..er ist ein sehr fröhlicher, lebendiger Hund, nur scheint er auf jeden Menschen gleich zu reagieren und es ist ihm relativ gleichgültig, ob er zu Hause oder bei für ihn fremden Leuten ist. Ich würde mir schon wünschen, dass man merkt, zu wem er gehört. Ich verspreche mir davon auch mehr Spaß& Erfolg beim Training, denn die Bindung ist ja dafür nicht unwichtig :Oo

Ein paar Sätze zu mir und meinem kleinen Monster:

Socks ist mein erster Hund, kam mit 11 Wochen zu mir und ist nun 9 Monate alt. Er ist ein Dobermann-Goldi-Mix. Wir wohnen zusammen mit meinem Freund in einem Haus mit großem Garten am Stadtrand. Ich gehe täglich mit ihm dreimal raus, insgesamt so 2,5 Stunden (im Wald oder an der Flußpromenade, viel Hundekontakt) und über den Tag ist er entweder bei mir (arbeite von zu Hause) oder er läuft frei im Garten (dort trifft er viele Leute, die hier arbeiten).

Von Anfang an hatte er sehr viele Menschen um sich und auch viel Kontakt mit Hunden. Wir waren und sind immernoch in der Hundeschule. Er macht die Übungen gut mit (wir üben täglich), auch beim Gassi gehen oder im Garten. Nur beobachte ich bei den anderen Hunde-Mensch Duos etwas, was uns fehlt: Der Hund schaut auf seinen Mensch, freut sich sichtbar und man sieht oft, wie er den Menschen regelrecht zufrieden stellen will.

Socks ist ein super-duper Hund, aufgeschlossen, überschwenglich-freundlich zu jedermann und -hund, quirlig, immer gut gelaunt und nie aggressiv.

Weiß jemand Rat oder spezielle Bindungsübungen? Ich würde gerne später Agility mit ihm machen.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich will keine Gehorsamsmaschine, sondern mache mir einfach Gedanken, ob ich vielleicht etwas verbessern kann, damit wir mehr 'zusammen wachsen'. Meine Hundetrainerin meint, das mit der Bindung würde noch kommen, aber irgendwie kommen mir meine Zweifel, wenn ich andere Hunde im gleichen Alter sehe..

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Hallo,

erstmal ein herzliches Willkommen hier bei uns im Forum!

Magst du mal beschreiben, wie sich eure Spaziergänge gestalten?

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Danke :)

Also morgens geht's in ein kleines Waldstück neben unserem Grundstück, erst ist er da an der Leine, dann lasse ich ihn frei. Wir üben zwischendurch Herankommen mit Pfiff oder Hier. Das dauert so 30 min.

Mittags, nicht immer zur gleichen Zeit, gehen wir ca. 1h in den Wald, auch hier darf er auf bestimmten Strecken frei laufen, hier treffen wir auch viele Hunde. Zwischendurch üben wir ablegen, Herankommen, achten laufen bei Fuß, Sitz, Platz und ich werfe Bälle für ihn, die er mir wieder bringt. Auch verstecken spielen wir draußen oder Suchspiele (ich lasse ihn sitzen und verstecke ein Leckerli im Gebüsch). Klappt alles, aber so richtig viel Spaß hat er nur beim Bälle hinterherlaufen oder Zerrspielen (mache ich nur zu Hause).

Abends gegen 8 Uhr gehe ich nochmal in einen anderen Wald oder an die Flußpromenade (hier sind viele Leute unterwegs), dort in etwa gleiches Programm. Manchmal laufen wir auch in die Innenstadt und gehen in ein Restaurant, wo er sich ganz angenehm verhält und ruhig bleibt.

Am Wochenende sind wir viel mit dem Auto unterwegs, machen Ausflüge zur Familie, die etwas verstreut ist, und gehen dort spazieren. Dann machen wir aber nicht soviele Übungen.

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Ein herzliches Willkommen auch erst einmal von uns :klatsch:

Ich finde das ein sehr gutes Thema und hoffe, da auch ein paar Antworten zu finden. Miss Elli is jetzt ja nun auch noch nich soooooooooooo alt aber irgendwie zieht es sie auch ständig zu anderen hin. Am Anfang kam sie nur zu mir und hat auch bei mir Schutz usw. gesucht. Ich bin auch diejenige welche, von der sie ihr Futter bekommt und die Leckerlis. Wenn dann mein Freund aber da is, bin ich abgemeldet - zumindest solang, wie er da is. Kommt meine Nachbarin "neugieriger" Weise mal wieder zu uns, schwupps isse dort. Die nimmt sie dann natürlich auch gleich hoch - weil Miss Elli is ja sooooooooooooooooo knuffig aber nachdem ich dann immer sage, sie soll sie runter lassen zieht meine Nachbarin ne Schnute und geht wieder. Ich hab ihr zwar erklärt das ich das nicht will aber sie versteht es nicht.... Naja....

Sind wir unterwegs, muß Miss Elli auch zu jedem hin. Mmmhhhhh sie soll doch aber wissen, dass ich die erste Bezugsperson für sie bin :???

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Hallo und herzlich Willkommen,

ich finde das Thema auch sehr interressant, wobei mich mehr

interessiert, woran erkenne ich ob mein Hund eine wirkliche Bindung

zu mir hat oder eher einen Kontrollzwang?????

Ich gehe davon aus, das meine Hunde eine starke Bindung zu mir

haben oder zumindest eine gute Bindung vorhanden ist.

Aber wie erkennt man den Unterschied?

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Hallöchen!

habe meine süße mit ca. 9 Monaten bekommen &

mußte auch ständig schauen,

daß sie nicht mit dem nächst besten Hundebesitzer abzischt... :(

Hat der dann auch noch Lekerli verteilt,

war ich ganz abgeschrieben.

Inzwischen (2,5J.) macht sie das überhaupt nicht mehr.

Lekerli wird nat. gern genommen,

wenn ich es denn mal erlauben sollte(!!!).

Ich war am Anfang auch sehr trauchig darüber,

aber bei uns kam es mit der Zeit.

(Im Haus hat sie mir schon damals am Rockzipfel gehangen,

3.Hand-Hund)

Dabei mach ich nicht soooo viel Aktion mit ihr (Spiele).

Gehe halt immer mit ihr los, geb das Fressen & die Schmuseeinheiten.

Nehme sie fast überall mit hin & mach öfters ein

Nickerchen mit ihr auf`m Sofa (wo sie sonst nicht rauf darf).

Wollte Dir einfach Mut machen.

Manche Hunde brauchen vielleicht etwas länger... ;)

l.g.&punkt

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Das Thema Bindung ist wahrscheinlich mit eines der Schwierigsten, weil man es meiner Meinung nach im eigentlichen Sinne so nicht erarbeiten kann, also erüben, sondern nur er"leben".

Es hat viel mit meiner Einstellung zum Hund zu tun und diese wächst und gedeiht vornehmlich mit den Fehlern die man macht und die man irgendwann einmal erkennt.

Der größte Feind der Bindung ist ein Hundeführer, der den Hund vermenschlicht sieht und den lieben langen Tag mit seiner typisch menschlichen Bindungswut erdrückt und erschlägt. Fast JEDER, der das jetzt liest, wird mir stumpf ins Gesicht behaupten, "IIICH, niemals" und fast jeder davon tut genau DAS. Ständig.

Wir kommunizieren dem Hund leider sehr häufig unbewusst durch unser Verhalten in Situationen, in denen der Hund Klarheit und Sicherheit bräuchte, dass wir genau nicht der Partner sind, an den man sich binden sollte. Dadurch bleibt die Artgenossenfixierung sehr stark erhalten, da er diese letztlich immer versteht.

Spiele ich mit dem Hund hauptsächlich Spiele, bei denen die Triebbefriedigung weit weg von mir statt findet (Bällchen werfen, Beute suchen) dann spiele ich auch dabei wieder keine wirklich große Rolle. Dosenöffner für den Hund zu sein reicht leider bei weitem nicht aus, um ein würdiger Partner ausserhalb der eigenen Art zu sein.

Wer von den hier lesenden hatte nicht schon einmal eine Freundin oder einen Freund, der einen fast erschlagen hat mit Anrufen, Besuchen und Terminwünschen? Hat man sich an dieser Person jemals wirklich orientiert? Hat man auf ihre Anrufe, Treffen gewartet und sich drauf gefreut? Nein, es hat einen genervt und man hat sich an Menschen orientiert, die souverän im Leben stehen und einem nicht am Rockzipfel kleben wie eine Klette. Aber die "Nervensägen" waren einem immer sicher, warum sich also noch um diese bemühen???

Diese Thematik ist wohl für uns Menschen, wo wir doch so gerne umsorgen, trösten, tüdeln, bedauern etc. mit das Schwierigste auf dem Weg zu einem guten Team.

LG Anja

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@Anja - das "Überkommunizieren" ein Problem der Menschen .

Aus einem Gespräch mit Antje heraus, hatte ich ihren Tip aufgegriffen und in einem (nee gelogen, mehrere, da seit mehreren Tagen) Diagramm (en) sämtliche (soweit das möglich ist) Kontakte zwischen unseren Hunden und mir, zwischen den Hunden selbst und zwischen den Hunden und meinem Mann erfasst. (mit Kommentaren) Dabei habe ich unterschieden in Kontaktaufnahme vom Hund, Kontaktaufnahme vom Mensch und die jeweilige Reaktion. Klar habe ich nicht sämtliche Aktionen festhalten können, aber ich habe mich darum bemüht. Es war absolut aufschlussreich. Man nimmt sich selbst schon beim Erfassen kritischer unter die Lupe. Man erkennt, wie häufig man selbst Kontakt aufnimmt und vor allem in welchen Situationen es die Hunde tun. Mir hilft es, die Situationen zu visuallisieren.

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Hallo!

Ein wirklich spannendes Thema!

Ich denke auch, die Bindung kann nur "gelebt" werden und ist sicherlich auch "typenabhängig".

Ich habe hier eine Hündin, die mir nicht von der Seite weicht.

Hat sie nun eine gute Bindung zu mir? Ich glaube nicht! Sie ist unsicher und muss unsere Beziehung ständig unter Kontrolle halten. Wäre sie sich unserer Beziehung sicher, so könnte sie entspannter sein und mir vertrauen, dass ich vom Klo schon alleine wiederkomme, ohne dass sie die Tür bewacht!

Woran erkenne ich denn eine gute Bindung?

Ihr wünscht Euch, Eure Hunde würden nicht mit "Fremden" mitgehen? Oder nicht freundlich zu ihnen sein?

Ich wäre froh darum! Stellt Euch die Alternative vor!

Ich denke, eine gute "Teambildung" und damit eine gute Bindung gelingt, sobald wir es schaffen, mit unserem Hund in Kontakt zu treten und mit ihm zu kommunizieren!

Gemeinsame Erlebnisse, Spaß, Spiel und Alltag tragen ihr Übriges dazu bei.

Wie Anja schon sagt, sind wir aus der Sicht des Hundes sicherlich häufig kein guter Partner, da wir immer wieder die Zeichen und Hinweise unserer Hunde falsch deuten und nicht adäquat reagieren.

Gelingt uns ein besseres Verständnis, so haben wir sicherlich viel geschafft auf dem Weg zur Bindung!

Liebe Grüße

Tanja

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Ich habe hier eine Hündin, die mir nicht von der Seite weicht.

Hat sie nun eine gute Bindung zu mir?

Woran erkenne ich denn eine gute Bindung?

Ihr wünscht Euch, Eure Hunde würden nicht mit "Fremden" mitgehen?

Hallo,

und genau da ist der Hase im Pfeffer wie man so schön sagt.

Beispiel, wie Tanja schreibt, Monty ist auch eher mein Schatten,

da denkt man er liegt relaxed im Körbchen und schläft, ich gehe

auf die Toilette, wer steht 10 Sekunden später an der Tür?

Auch mit Fremden, würde er nie mitgehen...

Deshalb die Frage, woran erkenne ich dies nun?

Ist es wirklich eher die Kontrolle, die mein Hund über mich haben

möchte, ist er unsicher? Unsicher glaube ich nicht, er ist zwar nicht

der Draufgänger aber hier zuhause ist er schon in seinem Element

und kein ängstlicher Hund (eigentlich generell nicht, eher vorsichtig).

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