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polar-chat.de  Der Hund
UliH.

Nachlese über einen akuten, schweren Bandscheibenvorfall

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Hallo Ihrs,

ich bin ja eher der „Späterzähler“, wenn es um Krankheiten meiner Hunde geht.

Im September ist Rusty zusammen gefallen. Da wir schnell handeln mussten und meine bisherige TÄ kein Röntgengerät hat, bin ich zu einer neuen TÄ, die sich vor kurzem im Nachbarort niedergelassenen hat, gegangen.

Das Röntgenbild versprach nichts Gutes. Rusty hat im hintern Wirbelbereich einen unoperablen Bandscheibenvorfall. Er hatte neurologische Ausfälle im hinteren Rückenbereich.

Die neue TÄ spritzte Cortison und in der Nachbehandlung wurde der Bube akupunktiert und bekam Osteopathiebehandlungen.

Eine befreundete THP, die auf TCM behandelt, bei der auch die Phytotherapie eine sehr große Rolle spielt, hat mich via Mail/Telefon zum moxen angeleitet und der Bube wurde von ihr mit homöopathisch unterstützt. (incl. Phyto)

Erstaunlich, wie schnell sich der Prinz stabilisierte. Was weniger schön war, dass Rusty zur gleichen Zeit ein Blutohr bekam, was ganz schwer zu stoppen war (dieses ist mittlwerweile abgeheilt – jetzt haben wir einen 1-Ohr Chowie, weil eines hängend ist)

Soweit so gut – alles verlief weiter prima, bis Anfang Dezember mich meine Freundin anrief, ich solle bitte sofort nach Hause kommen. Rusty hat heftige Schmerzen und er schreit wie irre.

Innerhalb kürzester Zeit war ich zu Hause und sah den schmerzverzerrten Rusty, so wie er damals vor 5 Jahren beim akuten Bandscheibenvorfall da stand.

Ich selber hatte keine Hoffnung mehr … so wie der Bär da stand. Die sofort informierte TÄ bestätigte meinen Verdacht auf akuten Bandscheibenvorfall, allerdings meinte sie, da wir relativ schnell bei ihr in der Praxis waren, Rusty wieder auf die Pfoten zu bekommen.

Die Infusionen waren nicht möglich, weil Rusty steif vor Schmerzen war. Es musste direkt in den Schmerz gespritzt werden.

Dieser Bandscheibenvorfall ist der „vergoldete“ und man kann da weder weiter GA/GI geben, noch kann hier operiert werden.

Die nächsten 24 Stunden entschieden zwischen Leben und Tot.

Rusty, der alte Kämpfer, hat sich für Ersteres entschieden.

Es wurde weiter hochdosiertes Cortison gegeben, was mittlerweile ausgeschlichen ist und der Bube wird weiter von der TÄ mit akupunktiert. Ich moxe weiter und meine THP hat ihn auf Horvi eingestellt (ist eine Schlagen-, Spinnengifttherapie beim Krebs und Schmerzpatienten) was zu meinem erstaunen alles wunderbar anschlägt.

Kurz vor Sylvester hatte er noch einen leichten Rückfall, der mittels Aku von der TÄ behandelt wurde.

Was mich total fasziniert: das Zusammen wirken von der TÄ und THP. Obwohl beide ca. 800 km auseinander wohnen und ich quasie die Mittelsfrau bin, klappt das wunderbar.

Wir hoffen sehr, dass das Prinzlein seinen 11. Geburtstag noch erleben wird, was mir die beiden „Mädels“ bestätigt haben.

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Oje, am Rande hatte ich das irgendwie mitbekommen, aber das es soo schlimm war, wußte ich nicht. Mannomann, arme Uli und armer Prinz. :(

Ich drücke natürlich alles Drückbare, damit dir der Prinz noch lange erhalten bleibt. :kuss:

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Oh Mann, was macht ihr denn für Sachen :( ! Alles Gute und ganz viele Knuddler an den Prinzen!

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Hilde, der Prinz ist im Winter seines Lebens angekommen.

Vielleicht klingt mein Postig zu ... frachlich (??) Die up&downs, die dabei sind ... darüber muss ich nichts schreiben ... er ist mein Seelenhund ... und da ist es ganz besonders schwer.

Leiden wird er nicht müssen und solange er in Abständen den Einbruch hat, die die TÄ mit verantwortet, werden wir alles tun, damit es ihm gut geht.

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Mensch Uli - auch ich habe dies ja nur am Rande mitbekommen. Nun zu lesen, was Ihr alle zusammen durchgemacht habt - ist schon eine andere Nummer.

Umso schöner, dass Du mit Deiner TÄ und der THP soviel Glück hast, Du und Dein Prinz! Diese Schlangengifttherapie kenne ich bereits von Bekannten von uns, die so ihrem Hund noch weitere 3 Jahre ermöglicht haben.

Dass es bei Euch auch so super anschlägt, freut mich sehr! :)

Ich denke, ich brauche nicht extra zu sagen, dass Ihr jede gemeinsame Zeit genießen sollt ;)

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Ich kann mir in etwa vorstellen wie dir zumute sein könnte - bei Jacki ging es ja nicht um Leben oder Tod, aber runtergezogen hat mich das auch.

Leider, leider ist es Realität, daß unsere Hunde irgendwann gehen müssen. Trösten kann man da nur schwer. Fühl' dich mal umarmt, meine Liebe. :knuddel

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Uli, ich hab es ja mitbekommen und hatte das ein oder andere Mal Tränen in den Augen und habe immer wieder an euch gedacht und die Daumen gedrückt!

Ich freu mich so für euch, das ihr das alles so toll hinbekommen habt. :kuss:

Das Prinzlein ist ein richtiger Kämpfer. Knuddel ihn mal von mir!

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Ach, Uli, ich hab es ja schon an anderer Stelle gesagt, dass ich Euch noch eine lange Zeit miteinander wünsche!n :knuddel

Weiterhin alles Gute, dass die Medis weiter so gut helfen! :knutsch

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Moin Moin,

ich kann es Dir genau nachfühlen was Du mit Hundi durchgemacht hast und auch was für emotionale Berg- und Talfahrten das bedeutet.

Ich habe dieses Jahr ja schon bei meinem zweiten Hund das "Spielchen" mitmachen dürfen.

Ich drück die Daumen das jetzt alles ohne Probleme weiter geht.

LG

Kerstin

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Ach du Schreck :o

das hab ich nun gar nicht mitbekommen - dann drück ich mal die Daumen, dass er sich wieder einigermaßen einbekomt. Armes Prinzchen....

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