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Hundeforum Der Hund
Jackson

Was mich aufregt, Hundebesitzer auf dem Land

Empfohlene Beiträge

Warum sind die anders wie die in der Stadt?

Hier ist eine Dame, die sich mit Pferden super auskennt und auch immer Pferde hatte, jetzt hat sie das erste Mal einen Hund. Wir gingen spazieren und sie kam uns hinterher, ihre Hündin zog zu meinem, sie wollte das nicht. Der Hund natürlich nicht nachgegeben, tut er ihr was?

Dabei kennt sie meinen Hund schon seit 6 Jahren, ich sage nein und wenn es eine Hündin ist, dann macht meiner eh nie was. Naja, sie durften sich dann kurz beschnuppern und schon hatte sie wieder angst.

Genauso ist es mit den anderen Hunden, außer einmal ich sah da eine Frau mit einem Hund, habe meinen schon kurz gehalten, aber sie ließ ihre laufen und sie durften spielen, welch ein Wunder, die kam aber nicht von hier.

Ich frage mich, warum sind die auf dem Land so, oder ist es nur bei uns so? Oder liegt es daran, weil meiner fast schwarz ist? Die angst vor schwarzen Hunden?

Total albern, in der Stadt sind die Leute nicht so gewesen, Jackson war total bekannt und hatte da echt viele Freunde. Hier sehe ich wirklich schwarz, wenn mal irgendwann in ferner Zukunft, ein neuer Hund einziehen soll. Keine Kumpels zum spielen. Da müßte ich mir dann was einfallen lassen. Bis es mal soweit fließt noch viel Wasser durch den Rhein.

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Vielleicht haben die Menschen auf dem Land noch eher den "Schutzhund" des Hofes im Kopf? :Oo

Vielleicht ist der "soziale Hund", der als Begleiter und Familienmitglied erzogen wird einfach noch nicht so verbreitet, bzw. noch nicht im Bewußtsein angekommen?

Bei uns (Kleinstadt) scheint es eher umgekehrt! Alle lassen ihre Hunde frei, obwohl längst nicht alle verträglich sind! Man muss auf der Hundewiese schließlich dazugehören und das geht nur mit dem sozialen Hund! :???

Erst gestern biß einer dieser "sozialen Hunde" einen anderen! Zwar waren es nur kleinere Verletzungen, dennoch reagierte die Hundebesitzerin einfach gar nicht...totale Ignoranz..."mein Hund macht sowas nicht" ?!?

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Hallo,

wir sind ja auch "Landeier" und ich habe zuvor in München gewohnt so dass ich da ein kleines bisschen mitreden kann... ;-)))

Ich denke die Dame ist schlicht und ergreifend unsicher weil es ihr erster Hund ist. Da läßt man sich noch gerne von diverser Literatur oder "gut gemeinten" (falschen) Ratschlägen beeinflussen. Mir ging es so ähnlich wie ihr, als ich zu meinem Freund und seinen beiden Jagdhunden mitten aufs Land zog und zuvor eigentlich relativ wenig Erfahrung mit Hunden hatte. Da ist man einfach übervorsichtig, will nichts falsch machen, keine Rauferei/Beisserei miterleben etc. etc.

Du schreibst, dass die Dame Pferde hatte... vielleicht vermisst sie ja auch ihre damaligen vierbeinigen Freunde und zieht sich deshalb etwas zurück? Jeder trauert auf seine Weise...

Zeige der Dame und ihrem Wuffi einfach weiterhin ganz freundlich dass ihr beide absolut friedfertig seid und dann wird sie sicherlich bald entspannter werden und feststellen, dass Kontakte zu anderen Hundebesitzern einfach Gold wert sind.

Bei einem muss ich dir aber leider recht geben: Auf dem Land ist man etwas zögerlicher bei der Aufnahme neuer Bewohner.... Nicht verzagen, lass dich und deinen Wuffi weiterhin bei den Spaziergängen sehen, suche von dir aus auch den Kontakt zu den "Einheimischen" besuche die Veranstaltungen im Ort und in der Umgebung und nach einer Weile werden die "Landler" dich und dein Fellbündel sicherlich akzeptieren.

Drücke euch beide Daumen, toi toi toi!

Liebe Grüße

Petra

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Kann möglich sein, weil die sich hier auch wundern, das wir mit den Tieren zum Arzt gehen, also ich und zwei andere Nachbarinnen, die aus der Stadt hier hinzugezogen sind. Die eine ist ja nicht so, da freut sich Jackson immer wenn seine Freundinnen sieht.

Er ist auch der einzige Rüde, den sie akzeptieren.

Diese Ignoranz ist auch total daneben, und da frage ich mich schon die ganze Zeit, wieso es so ist in letzter Zeit? Auch bei den anderen Beiträgen hier, wo Hunde von anderen gebissen werden oder die Regenschirm Geschichte.

Was ist nur los?

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Wir wohnen doch schon 6 Jahre hier und die Leute kennen uns doch mittlerweile. Die hatten am Anfang panische Angst vor meinem Hund, der große SCHWARZE, GEFÄHRLICHE Hund. Meine Nachbarin hat denen mal gleich den Wind aus den Segeln genommen.

Hier wohnen eigentlich viele Alte Leute, einige Junge, aber die eine hat eh eine ziemlich Komische Einstellung, sie hat ihren Kindern gleich beigebracht, das Hunde gefährlich sind. Sie hat panische Angst und die Kinder natürlich auch, es ist schon einmal soweit gekommen, das ihr Sohn gelogen hat und zu ihr sagte, das die Cora (eine Hündin) ihn gebissen hätte, das stimmte nicht, er hat einfach nur was verbotenes gemacht und ist dabei hingeflogen. Da gab es ersteinmal Theater. Aber jeden Sonntag zur Kirche gehen und dann Christlich sein wollen.

Ist aber wieder ein anderes Thema.

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Nochmals hallo,

also bei uns auf dem Dorf gibt es auch zweigeteilte Ansichten über Tierarztbesuche. Da ist die Zeit einfach auf dem Land stehen geblieben und deshalb werden noch viele Tiere (besonders bei älteren oder alten "Landlern") als - entschuldige bitte den Ausdruck - "Gebrauchsgegenstände" angesehen. Dementsprechend wird da leider nicht so viel Zeit, Liebe und Geld investiert.

Wir hatten auch diverse Diskussionen mit Nachbarn oder in der Verwandtschaft, die Notwendigkeit von Tierarztbesuchen zu erklären, die ich als "Stadtfrack" halt als notwendig ansehe. Mittlerweile haben sie sich damit "arrangiert".

Lass dich durch so ein Gerede/Getratsche oder Verhalten nicht ärgern oder beeinflussen - auch wenn dies sehr schwer ist. Kümmere dich einfach weiterhin so liebevoll um deinen Wuffi. Irgendwann akzeptieren/tolerieren sie den "neumodischen" Schnicknack wie Tierarzt, gesundes Fressen etc. etc.

Halte die Ohren steif.

Liebe Grüße

Petra

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Ja so sehen es die Leute hier auf dem Lande, aber ich sehe es auch als Notwendig an zum Tierarzt zu gehen, obwohl ich diesen ja lieber nicht so oft sehe, ich wißt ja schon wie ich das meine.

Ich wurde sogar schon belächelt als ich mit meinem Brahma Hahn zum Tierarzt gegangen bin, war mir egal, weil ich wollte das es ihm besser geht und so einen lieben Gockel ich wohl nie wieder bekomme, leider hat er es nicht geschafft, so hat dann ein anderer Einzug gehalten, der anders ist, aber dafür auch auf seine Art ruhig und nicht aggressiv ist.

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Hallo!

Also, ich komme auch vom Land! Ich hab nen Schäferhund und Pferde. Ich lass meinen Hund schon zu anderen Hunden, wenn ich zu Fuß unterwegs bin. Aber vorher erkundige ich mich bei den anderen Haltern, ob ich das überhaupt darf, denn ich will keinen in der Erziehung zurück werfen, wenn der Hund Probleme macht und wenn zufällig gerade jemand mit seinem Hund trainiert, dann will ich auch nicht stören.

Aber da, wo ich wohne, lass ich meinen Hund nicht zu anderen Hunden. Denn wenn Du den Thread "Ich hasse unerzogene Hunde" gelesen hast, dann siehst Du, was ich für Erfahrungen mit Hofhunden gamacht habe. Und das ist einer von 7 Hunden, die in unserer Nachbarschaft wohnen.

Hund Nr. 1: siehe Thread

Hund Nr. 2: Immer im Zwinger, oder an der Laufleine, bellt wie Sau, hat meine Angst vor

Hund Nr. 3: Eigentlich lieb, nur zu wild und geht gleich auf unsere los, das gefällt ihr nicht, gibt Stress

Hund Nr. 4 + 5: beide auf eingezäuntem Grundstück, aber aggrssives Erscheinungsbild. Airdale Terrier bellt aggressiv und rennt am Zaun auf und ab, das andere ein Jack Russel, der unterm Zaun durchpasst, hat meinen Mann schon mal fast gebissen, hat nach ihm geschnappt, aber mein Mann war schneller. Vor unserem Hund hat der JR bis jetzt Angst und kommt uns nicht zu nahe.

Hund Nr. 6: Immer an der Laufleine

Hund Nr. 7: kleiner Terrier, entweder frei oder im Zwinger, hört nicht und jagt uns, bis mein Hund fangen spielen will und den Spieß umdreht, dann ist Ruhe.

So, und nun sag mir, dass ich vor Hunden auf dem Land keine Angst/keinen Respekt haben brauch. Denn da fühle ich mich echt nicht wohl! Aber mir bleibt dort nichts anderes über. Zum Glück bin ich jeden Tag bei meinen Eltern und reite da aus, Hund kommt mit! Da ist das anders. Die wohnen übrigens auch auf dem Land. Aber die Hunde da sind besser erzogen.

Dafür haben wir bei Stadtbewohnern die Erfahrung gemacht, dass die die Haufen ihrer Hunde liegen lassen und zwar egal wo! Auch auf Wiesen, wo Kinder spielen und man denen das sagt! Dann meinen die nur: "Na und?" und gehen weiter!

Finde ich auch nicht gut! Und auf Fuß- und Radwegen finde ich Hundehafen auch nicht gut!

Freu Dich darüber, dass sie ihren Hund nicht ohne zu fragen an Deinen lässt!

Über solche Besitzer würde ich mich freuen! Auch wenn sie Deinen Hund kennt, weiß sie nicht, ob der anderen Hunden was tut. Es gibt ja auch Hunde die das andere Geschlelcht, eine bestimmte Rasse, oder was auch immer nicht mögen! Das kann sie von Deinem Hund nicht wissen.

Gruß Steffi

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Hallo,

ich finde es auch sehr schlimm, wie gewissenlos viele Hundehalter handeln bzw. nicht handeln - insbesondere bei den Hof- und Zwingerhunden. Leider ist es ja oft so, dass nicht die Hundebesitzer verteufelt werden sondern die armen Hunde, die in ihrem Verhalten eigentlich das Ergebnis ihrer Erziehung bzw. Nichterziehung "zeigen".

Stimmt, das ist alles andere als schön, dass die Hundegeschäfterl oft liegengelassen werden.

Meine, dass wir das alles nicht zu einem Stadt- gegen Landbewohner-Problem oder umgekehrt machen sollten, denn es gibt überall rücksichtslose, desinteressierte, unwissende oder einfach nur verbohrte Mitmenschen.

Jackson, lass dich nicht verunsichern/ärgern und kümmere dich einfach weiter um deine Schützlinge und gehe offen auf deine Nachbarn zu. Vielleicht hilft ja auch mal ein ruhiges Gespräch um evtl. (beidseitige?) Probleme/Unsicherheiten aus der Welt zu schaffen?

Wenn jemand Angst vor Hunden hat (und diese unterstelle ich jetzt einfach mal der Mutter dieser von dir angesprochenen Kinder) wird diese auch nicht so schnell ablegenn selbst wenn man ihm/ihr mit Engelszungen versichert, dass der eigene Wuffi ein wahres Engelchen ist. Da ist nun dein Verständnis gefragt.

Ansonsten weiterhin toi toi toi.

Liebe Grüße

und einen Knuddel an die Wuffis

Petra

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Hi,

es mag ja auf dem Land den einen oder anderen geben, der veraltete Sichtweisen, auch in Bezug auf Hunde, mit sich rumschleppt.

Aber daraus gleich eine Verallgemeinerung machen zu wollen, halte ich für abwegig. Es gibt auch in JEDER Stadt, wie in jedem Dorf dumme, schlechte, überforderte oder was weiß ich für Hundehalter, genauso wie liebe, hervorragende oder im positiven Sinne verrückte.

Ich wohne auch auf dem Land, in einem 200-Seelen-Dof mit ca. 20 Hunden. Der ganze Querschnitt ist vertreten. Und aufgewachsen bin ich in der Stadt, da war es nicht anders.

Eure Besipiele mögen alle richtig sein, aber repräsentativ sind sie meines erachtens nicht.

LG

Axel

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