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Hundeforum Der Hund
Vicky96

Angst ignorieren?

Empfohlene Beiträge

:winken: Hallo!

Erstmal: Ich hoffe das Thema gibt es nicht schon(hab nix gefunden), wenn doch, schnell wieder schliessen ;)

Da Viete gegenüber lauten Geräuschen oft sehr ängsltich ist, lese ich natürlich immer viel über ängstliche Hunde und besonders das Verhalten der Besitzer. Bis jetzt habe ich eigentlich immer möglichst gut den Rat befolgt, den Hund zu ignorieren und möglichst sicher aufzutreten. Doch in letzter Zeit habe ich immer mehr davon gelesen, dass das völlig veraltet ist und es mittlerweile ganz andere Ansichten zu dem Thema gibt. Ich habe mal ein paar Links dazu herausgesucht:

http://www.cairn-energie.de/bunthund/trafensich.html

http://umtali.wordpress.com/2011/12/25/gastbeitrag-von-dr-ute-blaschke-berthold-social-support-troesten-erlaubt/

http://www.frauhund.de/hund/verhalten/17-ein-mythos-in-der-hundeerziehung-angst-ignorieren

Ich würde mal gerne eure Meinung dazu hören :)

Lg Vicky :)

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Das neue Schlagwort heißt in dem Zusammenhang: "Social Support"

Ich habe letztens auch einen Beitrag von Dr. Ute Blaschke-Berthold dazu gelesen und

mir scheint es logisch. Natürlich sollte man nicht so überschwänglich trösten, dass sich der Hund in seiner Angs bestätigt fühlt, doch eine gewisse Unterstützung erscheint mir logisch. Ich denke es kommt immer auf das Maß und die Situation an.

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Hallo Vicky :)

Ich habe mir die Links jetzt nicht durchgelesen und hoffe du willst keine Meinung speziell zu diesen haben :Oo

Ich habe auch so eine richtige Schissbux gehabt. Mir haben auch immer alle Leute zu ignorieren geraten. Brachte bei mir nichts. Sobald mein Hund sich erschreckt fange ich an mit ihr zu spielen oder renne ein Stück mit ihr zum auflockern und gehe nochmal am Geräuschobjekt vorbei.

Damit bin ich bisher sehr gut gefahren und mache es auch weiterhin so.

Neela hatte immer große angst vorm Staubsauger also habe ich angefangen mich mit dem Staubsauger als er aus war zu unterhalten, ihn zu streicheln oder mit ihm gespielt (total bescheuert :D ) aber es wirkte wunder :klatsch:

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Hm.. ich finde man sollte den Hund auf keinen Fall in seiner Angst bestätigen, sprich nach wie vor sicher auftretten und das Verhalten ignorieren, allerdings dem Hund auch "Schutz" bieten wenn er ihn Sucht, aber dann auch nicht überschwänglich auf das Verhalten mit "gut zureden" oder streicheln bestärken..

Ich hab eine Freundin deren Hündin ist extrem ängstlich und sie setzt sich immer zu ihr auf den Boden, streichelt und bequatscht sie - in meinen Augen absolutes Fehlverhalten von meiner Freundin..

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Es kommt doch immer darauf an.

Nur ignorieren bringt nichts.

Verhätscheln aber auch nichts.

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Wenn Buca Angst hat, dann hocken wir uns neben ihn und er darf dicht bei uns sitzen und wir gucken gemeinsam.. es wird nicht gestreichelt, nicht gesprochen, nur Körperkontakt.

er sitzt dabei ein wenig hinter uns

Die Trainerin hat es abgesegnet und wir sehen auch an ihm, dass es ihm gut tut

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Ich hab die Angst meiner Hunde nie ignoriert, obwohl mir das geraten wurde.

Wir haben uns das angsteinflösende Ding immer gemeinsam angesehen und dann festgestellt, dass das ganz harmlos ist.

Die Silvesterknallerei haben wir auch unbeschadet überstanden, die Hunde neben uns auf der Couch. Allerdings flippt mein Kleiner aus, wenn er diese "Knatterdinge" hört, Mopeds, Roller, Motorräder. Da rätsel ich noch rum, wie ich da reagieren könnte.

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Es kommt auch immer auf die Situation und die Wichtigkeit an, finde ich.

Jacki ist ja auch nicht die Mutigste, von daher führe ich sie lieber an Angstsituationen die mir wichtig sind ran, so daß sie lernen kann damit umzugehen.

Beispiel Strasse: Da habe ich mich anfangs in ein Buswartehäuschen gesetzt damit Jacki Autos, Busse etc. kennenlernen konnte, um alltagstauglich zu sein. Insofern habe ich ihre Angst ignoriert, das Ganze aber nie auf die Spitze getrieben, lieber mehrere Male kleine Häppchen als die volle Dröhnung.

Beispiel Staubsauger: Vor dem geht sie laufen, da mir das aber nicht wichtig ist, mache ich da auch nichts weiter.

Beispiel Ohrentropfen/-salbe: Da war nix mit kleinen Häppchen, da wurde ich energisch (laut), um die Ohren behandeln zu können.

Klar, Jacki soll und darf Schutz bei uns suchen, wenn sie Angst hat. Das war ganz besonders wichtig, daß sie das tut, als sie noch epileptische Anfälle hatte.

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Naja, es gibt Angst und Angst ;)

Ich würde bei meinen Hunden situationsabhängig einige Dinge ignorieren. Nicht, um sie alleine zu lassen mit dem, was Angst macht, sondern, um die Möglichkeit zu geben, sich damit selber auseinanderzusetzen und das, was furchteinflößend ist als unwichtig kennen zu lernen.

Bei anderen Dingen würde ich meinen "Schutz" anbieten. Aber sicher nicht überschwenglich streicheln, tätscheln und besabbeln, sondern einfach da sein, Körperkontakt aufnehmen und sie Spannung einfach durch meine Ruhe auflösen.

Was ich wann machen würde hängt von der Situation und tausenden Begleidumständen ab.

Ignorieren beinhaltet dabei natürlich die Situation im Auge zu behallten und mein Verhalten gegebenenfalls sofort zu ändern, wenn es mir geraten erscheint.

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Genau das ist der Punkt - Bauchgefühl. Nach den Anfällen z.B. war Körperkontakt enorm wichtig, bei Strassentraining meine Nähe.

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