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Welpe hat panische Angst vor vorbeifahrenden Autos

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ich habe meinen 5 Monate alten Welpen aus Bulgarien, wo er mit seinen Geschwistern ohne Mama auf der Straße aufgegriffen wurde. Beim Spazierengehen setzt er sich bei jedem vorbeikommenden Auto hin und will erst mal nicht weiter, wenn der Bürgersteig sehr eng ist, drückt er sich ängstlich wo hin. Vermutlich hat er in Bulgarien schlechte Erfahrungen gemacht. Wie kann ich ihm am besten helfen, diese Angst zu überwinden, sodass wir zügig weiter gehen können?

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Das geht erstmals noch nicht zügig.

Sicher ihn richtig ab und setz dich doch mal an einer kleinen Straße.Versuch dabei vollkommen unbeteidigt zu wirken.

Keine großen Worte ,auch kein streicheln.

Sollte er sich entspannen ,kurzes ..so ist brav und rüber.

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Wieso müsst ihr denn so zügig weitergehen?

Lass dem Welpen Zeit, das gibt ihm am Meisten Sicherheit. Er braucht viel Zeit, um Reize entsprechend verarbeiten zu können.

Und positioniere Dich zwischen den Hund und die Autos, soll heißen, führe ihn an der straßenabgewandten Seite.

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(bearbeitet)

Acuh sowas kenn ich von unserer Pepples ;)

Wenn sie wirklich angst gezeigt hab , hab ich des ignoriert, bin stehen geblieben und hab ihr neben mir "Schutz" geboten. Dabei ist wichtig das du selbst ganz ruhig und selbstsicher bleibst. Ich hab dann angefangen sie abzulenken wenn ich gesehen habe das Autos kommen und sie hatts dann erst bemerkt als sie schon neben uns oder vorbei waren - dann hab ich sie mit einem Leckerlie gelobt.

Mittlerweile bleibt sie zwar immer noch neben uns stehen wenn Autos kommen (von uns aber so gewollt) aber sie zeigt keine Angst mehr und wenn die Autos vorbei sind geht sie auch wider brav weiter.

Edit: was ich auch gemacht habe war das ich mich mal an ne Bushaltestelle gesetzt habe an der Hauptstrasse. Bin dann auch gleich ein paar Stationen min Bus gefahren das sie das auch kenne lernt ;)

Lg

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naja ich will keinen Schnelllauf gewinnen mit ihm, aber an einer gut befahrenen Straße kommen wir dann einfach fast überhaupt nicht mehr weiter

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Lass den Hund grundsätzlich an der schützenden Hauswand laufen und sichere Du mit Deinem Körper die starkbefahrene Straße ab.

Heranfahrende Autos beobachten und den Hund mit Leckerli ablenken, auch wenn er dabei in eine schützende Postion geht.

Phasen wo kein Auto kommt wieder aufmunternd weiterlaufen.

Geduld, einfach Geduld!

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Lady hatte als Welpe vor Verkehr jeder Art totale Panik! Das war vor allem blöd, weil unser Haus ca. 15 m von einer durchfahrenden Strassenbahn entfernt steht und direkt daneben ist eine Strasse :( Sie war darum als Welpe schlicht nicht aus dem Haus zu kriegen :(

Ich hab sie dann ohne Kommentar getragen und zwar so weit weg, dass sie die Strasse zwar noch hörte, aber nicht mehr sah und keinen Stress zeigte. Die Distanz hab ich dann jede Woche etwas verkürzt, d.h. ging näher an die Strasse ran, so dass der Strassenlärm lauter wurde, Lady aber den Verkehr noch nicht sah und sie keinen oder nur minimalen Stress zeigte. Nach 3 Wochen konnte ich dann so nah rangehen, dass sie erstmals Sichtkontakt zur Strassenbahn und dem Verkehr hatte, was bei ihr wieder Panik auslöste. Ich lief dann aber ruhig und zielbewusst mit ihr dort lang, blieb ab und zu einfach ruhig stehen ohne sie zu beachten und musste das auch wirklich nochmals 3 Wochen lang täglich tun, bis Lady diese Distanz ohne Stress aushielt. Erst dann konnte ich wieder etwas näher zur Strasse hin.

So musste ich über Monate hinweg die Angst von Lady vor der Strassenbahn und den Autos abbauen, aber es hat sich gelohnt! Heute ist Lady 5 Jahre alt und kann völlig stressfrei über Gehwege dichtestem Verkehr mit LKW's, Strassenbahnen usw. entlang laufen :)

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Ronja lernte bei uns mit 16 Wochen Lebenszeit erstmalig autos und Straßen und überhaupt Verkehr kennen. Am Anfang hatte sie auch Angst(als Panik würde ich hinsetzen und weitergehen aber bei deinem nicht bezeichnet. So wie du beschreibst, findet er das gerade so schlimm, dass er Angst hat, was ja auch bis zu einem gewissen Grad normal ist).

Ich bin dann einfach immer weiterglaufen. Hab sie gar nicht so beachtet und immer darauf geachtet, dass sie zwar gesichert war aber auch einen Radius hat in dem sie sich(an der Leine!) von der Quelle ihrer Angst entfernen konnte. Dann läuft sie halt erstmal dicht an der Hauswand. Macht doch nichts. wenn sie stehen blieb, geb es seeehr sanftes Ziehen an der Leine(praktisch einfach beim Weitergehen. Hab sie dabei auch nicht beachtet.)

Welpe wird merken, dass es nicht so gefährlich ist wie er dachte wenn erstmal ein paar Mal nichts passiert ist und er vor allem sieht, dass du dabei absolut souverän bist und auch keine Angst hast oder dich vor den Autos erschreckst.

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Naja, Du musst das auch mal aus der Sicht des Welpen sehen. Ist genauso wie mit kleinen Kindern. Der Welpe wird ja nicht arg groß sein und dann kommt da so ein Ungetüm von Auto vorbei gebrettert.

Da kann ich seine Angst durchaus verstehen.

In einem Vergnügungspark gibt es eine "Wohnung" mit allen Möbeln...aber diese Möbel sind riiiiießig! So soll man sich als Erwachsener in die kleinen Kinder hineinversetzen und es ist manchmal eeecht schwierig gewesen. :respekt:

Gib Deinem Kleinen bissl mehr Zeit =)

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er kriegt alle Zeit der Welt, wollte nur Tips, wie ich es am besten angehe

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