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Hundeforum Der Hund
maravia

Auslastung von Hochbegabten, so dass keine Langeweile aufkommt

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

brauche mal ein paar Anregungen von euch, was das Programm meiner Hündin angeht.

Denn wir hatten leider in der letzten Zeit eine kleine Tiefphase, die aber definitv davon herrührt das ich die Kleine nicht ausreichend kopfmässig ausgelastet habe :( .

Sie ist eine 4 jährige JRT Hündin, und zu meinem Leidweisen (da sie mir daher ständig überlegen ist :so ) hochintelligent und fordernd.

Meine Trainerin sagt mir immer wieder die musst du richtig kopfmässig auslasten.

Daher haben wir neben der normalen Basisarbeit nun Agility hinzugenommen.

Sonntag hatten wir unsere erste Trainingseinheit, und die kleine Maus lief bereits zum Ende hin einen kompletten Parcours perfekt auf Ansage. Sie lernt Begriffe ect. irre schnell.

Als wir am Ende die weitere Vorgehensweise besprachen, lief der Hund den selben Parcours nochmal als wir nicht aufpassten, inkl. absetzen ect :Oo .

Sie war also absolut begeißtert dabei.

Ich würde gerne dabei bleiben, und meine Trainerin steckt mich jetzt in den Fortgeschrittenen Kurs, der zudem noch gekoppelt ist mit Nasenarbeit und was Intelligenzspielchen.

Sodass der Kleinen nicht so schnell langweilig wird.

Außerdem habe ich mit der Dummyarbeit angefangen. Auch hier hat sie nach einer Übungseinheit verstanden, das sie den Dummy in die Hand bringt und führt dies zuverlässig aus.

Nun nach der dritten Einheit muss ich schon kreativer sein, d.h. ich lass den Dummy einfach mal fallen, gehe 10 min weiter und schicke sie dann los. Oder ich verstecke ihn, und mache 10 min was ganz anderes wie z.B. ein bisschen Unterordnung. Tja und meine Ideen hören da schon fast auf.

Sie ist total begeißtert bei der Sache, ohne aufzudrehen. Und gestern konnte ich sie sogar vom Hasen abrufen, als ich "Dummy" rief (unser Kommado das es los geht zu einem neuen Dummy Run). Also schon super tolle "Nebeneffekte" die ich einfach gerne förden möchte.

Denn zu meinem Glück hat sie das Jagen noch gar nicht so für sich entdeckt, und lässt sich "umlenken".

Ich weiß nun aber nicht mehr weiter.

Der Kleinen wird halt auch schnell langweilig. Zudem saugt sie alles neue auf wie ein Schwamm, weil sie die ersten 4 Jahre beim Vorbesitzer nur vor sich hin vegetierte ohne Auslastung und Führung :motz: .

Seit ihr vielleicht krativer was die Auslastung meiner Hündin angeht?

Bin für jede Anregung dankbar.

Achso übrigens gehts mir nur jetzt um das Winterprogramm.

Im Sommer stehen wieder andere Sachen im Vordergrung mit denen ich sie sicherlich gut ausgelastet bekomme.

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Wie wär's mit Treibball?

Brauchst dir ja nicht gleich 8 Bälle anschaffen, ich glaube in DE sind sie sogar bei liddel im Angebot

im Moment.

Mantrailing kann ich auch sehr empfehlen.

Und dann wär da noch das Tricksen, unendlich viele Möglichkeiten.

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Wie wärs mit Fährtenarbeit, kannst du eigentlich immer und überall machen, brauchst keine Hilfsperson, kannst es in den Spaziergang mit einbauen und lastet den Hund kopfmässig aus! :D

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(bearbeitet)

Treibball ist ja mein persönlicher Traum .

Aber meine Trainerin rät dringend davon ab :(:( .

Sie sagt das meine kleine Maus für einen JRT wirklich sehr ruhig und besonnen ist, allerdings recht fixiert auf den Ball, und man würde riskieren das sie zu sehr aufspult.

Da sie uns gut kennt, und die Lage sicherlich besser einschätzen kann vertraue ich ihr da...schnief.

Mantrailing wird im Sommer aufgenommen, jetzt will ich nicht zuviele neue DInge ausprobieren und damit ein Chaos in ihrem Kopf verursachen.

Tricksen ist gut, sie lernt jetzt grad das Schlüssel aufheben, Socken ausziehen ect., sehr gut für mich Schussel :D .

Worauf ich gehofft habe, ist wie ich die Dummyarbeit was ausweiten kann. Ich bin so furchtbar unkreativ :o .

Edit: Fährtenarbeit ist super, aber ich Angsthase traue mich da nicht alleine dran.

Ich muss mich da erstmal richtig reindenken, oder warten bis ein Kurs dazu bei meiner Trainerin anläuft.

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Ich muss ein bissche schmunzeln: Agilty ist Kopfarbeit?

Na, nicht wirklich ;) sobald die Kommandos sitzen, ist das nur noch Ausführen.

Was hältst du denn von ZOS, Zielobjektsuche?

Das ist ungefähr das, was ihr mit dem Dummie macht, nur mit unterschiedlichen Alltagsgegenständen (z.B. Schlüssel, Feuerzeug, Playmobil-Männchen). Da kann man, wenn der Hund es bereits kann, mehr variieren (z.B. indem man alles versteckt und den Hund ein bestimmtes Teil suchen lässt oder indem man mehrere Schlüssel versteckt oder indem man so versteckt, dass der Hund nicht gleich drankommt und sich ene Lösung überlegen muss). Außerdem ist es praktisch (Wo ist mein Schlüssel?) und man kann es gut in den Alltag integrieren, z.B. beim Kochen oder aufräumen spielen.

Du kannst deinem Hund auch beibringen, eine bestimmte Substanz zu finden wie ein Drogenspürhund. Z.B. Kafffee, eine Teesorte oder ein Küchengewürz.

Beides lässt sich draußen und drinnen spielen.

Ich würde nur aufpassen, es nicht zu übertreiben.

Bietet man mehr, fordert der Hund auch immer mehr. Ein Workaholic ist eine sehr anstrengende Sache.

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Da hast Du ja eine kleine Intelligenzbestie.

Lässt Du sie im Haushalt mithelfen? Wäsche in die Waschmaschine räumen, Lichter ein- und ausschalten, Türen schließen, Sachen holen (deren Namen sie vorher lernen muss?, ggf. auch aus geschlossenen Schubladen etc.), ganz klassisch, die Hausschuhe und die Zeitung bringen?

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Chrystal will deinen Hund versklaven...

Bei ihr müsste er zuerst lernen, wie man eine Schokosahnetorte backt.

Sorry für's OT ;)

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ups, Nicole hat mich ertappt.

Eigentlich hab ich aber meine Vorschläge ernst gemeint. Dann kannst Du die Beschäftigung gut in den Alltag integrieren, musst nicht zusätzliche Zeit für den Hund freischaufeln und hast so Beschäftigungseinheiten über den ganzen Tag verteilt, immer, wenn was zu tun ist, bei dem der Hund helfen kann.

Die Aufgaben und Abläufe sind nie dieselben und sie muss ihr Köpfchen anstrengen.

Meine z.B. liebt Gartenarbeit. Da darf sie dann immer Unkraut auf den Kompost tragen, mir die Schaufel holen, etc. ist mit Begeisterung dabei und hat ganz nebenbei etwas zu tun.

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Originalbeitrag

Ich muss ein bissche schmunzeln: Agilty ist Kopfarbeit?

Na, nicht wirklich ;) sobald die Kommandos sitzen, ist das nur noch Ausführen.

Eben aus diesem Grund koppeln wir das ja mit Nasenarbeit und ein paar Intelligenzspielchen. Meine Trainerin ist gottseidank sehr kreativ und fordert die Hunde immer wieder zum denken auf.

Und gut ich stell mich schon darauf ein, das wir das zum Sommer hin wieder aufhören weil dann alles sitzt und es nichts neues mehr gibt.

Jetzt für den Winter finde ich es eine ausgesprochen gute Sache, da es eben auch in der Halle bei jedem Wetter stattfindet.

Was hältst du denn von ZOS, Zielobjektsuche?

Das ist ungefähr das, was ihr mit dem Dummie macht, nur mit unterschiedlichen Alltagsgegenständen (z.B. Schlüssel, Feuerzeug, Playmobil-Männchen). Da kann man, wenn der Hund es bereits kann, mehr variieren (z.B. indem man alles versteckt und den Hund ein bestimmtes Teil suchen lässt oder indem man mehrere Schlüssel versteckt oder indem man so versteckt, dass der Hund nicht gleich drankommt und sich ene Lösung überlegen muss). Außerdem ist es praktisch (Wo ist mein Schlüssel?) und man kann es gut in den Alltag integrieren, z.B. beim Kochen oder aufräumen spielen.

Du kannst deinem Hund auch beibringen, eine bestimmte Substanz zu finden wie ein Drogenspürhund. Z.B. Kafffee, eine Teesorte oder ein Küchengewürz.

Beides lässt sich draußen und drinnen spielen.

Klingt super, danke dir.

Den Schlüssel aufheben lernt sie gerade. Das könnte man ja dann gut ausbauen mit deinen Ideen.

Meine Trainerin fokussieren uns sehr darauf, dass wir sie hin und wieder vor Herausforderungen stellen bei denen sie sich einen eigenen Lösungsweg ausdenken muss.

Und es ist immer wieder erstaunlich mit welchem Umsicht sie sich an alles neue wagt, und wie schnell sie eine Lösung parat hat.

Ich würde nur aufpassen, es nicht zu übertreiben.

Bietet man mehr, fordert der Hund auch immer mehr. Ein Workaholic ist eine sehr anstrengende Sache

Ja das will auch unbedingt vermeiden, da habe ich wirklich Angst vor.

Daher machen wir alles nur in Maßen und ohne sie aufzupuschen.

Nur war es leider wirklich so, dass sie ich Unarten hat ausgedacht weil ich sie nicht richtig ausgelastet habe. Und das geht halt auch nicht.

Das hat uns beide ziemlich unglücklich gemacht.

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Ich habe eine Hütehündin und die will auch ständig kopfmässig beschäftigt sein :D Du kannst auf meiner HP www.ladys-huetewiese.jimdo.com schnuppern, was Lady so an Beschäftigung bekommt (Tricks, im Haushalt helfen usw.) und ausserdem mache ich Spass Sport mit ihr, was eine Hundesportart ist, die extrem abwechslungsreich und gerade für intelligente, motivierte Hunde geeignet ist. Auf Spaziergängen laufe ich nicht nur mit Lady, sondern beschäftige sie, indem ich sie z.B. unter einer Bank durchkriechen lasse, von links nach rechts um einen Baum schicke (oder eben umgekehrt), auf einen Baumstamm hüpfen und dort winken lasse usw. Kurzum, sie bekommt immer kleine Aufgaben, die sie fordern und ihr Spass machen.

Übrigens finden clevere Hunde die Mithilfe im Haushalt ganz toll! Lady freut sich immer aufs Abstauben, weil sie dann den Lappen nehmen, in den Garten rennen, ihn ausschütteln und mir wieder in die Hand bringen kann - und sie schüttelt den Lappen wahnsinnig gerne :D Aber auch das Erlernen der Fähigkeiten macht den Hunden wirklich Spass... Wäscheklammern reichen, leere Petflaschen in eine Box schmeissen, Altpapier in die richtige Box werfen, Hundespielzeug nach Namen in Korb versorgen usw.

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      in Hundeerziehung & Probleme

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      So - ich schon wieder! Zuallererst: Nachdem ich mir hier so einige Beiträge durchgelesen habe und mir teilweise echt ne Krawatte ob der Reaktionen gewachsen ist, da der Umgangston teilweise wirklich nicht sehr schön ist: Ich frage, weil ich was richtig machen will und derzeit keine 100 %ige Vorstellung habe. Ich frage JETZT schon, damit ich direkt damit anfangen kann. Und NEIN ich habe NICHT gewusst, dass mein Hund ein Podenco-Mix ist. Ich habe ihn - wie Ihr teilweise schon gelesen habt - aus Lanzarote (und selbst hier erwarte ich nahezu den Kommentar "Dann hätte man das aber befürchten müssen") und er wurde als "Husky-Mix" beschrieben (nein, ich selbst habe den Husky hier auch nicht gesehen - einen Podenco ehrlich gesagt auf den ursprünglichen Bildern aber auch nicht). Ich gebe auch ganz offen zu, dass ich über Podencos nicht viel weiß - mir jetzt nur auf die Schnelle etwas angelesen habe (wie ebenfalls viele gelesen haben: ich hab die Kleene erst seit Dienstag). Ich werde sie auch nicht wieder abgeben, sondern vielmehr entsprechend mit ihr arbeiten. Nun meine Fragen: Da ich natürlich mit ihr in die Hundeschule will, sollte ich hier auf etwas spezielles achten? Gibt es vlt. "Spezialisten" für Podencos? Wie kann ich sie geistig am besten beschäftigen und fördern? Und gibt es hier vlt. jemanden, der Erfahrung mit Podencos hat und sich ggf. auch mal als Ansprechpartner zur Verfügung stellen würde? Ich werde mich selbstverständlich auch außerhalb dieses Forums entsprechend informieren und weiterbilden, aber ich bitte hier ausdrücklich um Hilfe und Anregung! Und sorry für den Text oberhalb der Fragen denen gegenüber, die es nicht betrifft. Aber ich bin wirklich sehr erschrocken, wie hier manche ihre "Meinung" vertreten. Jeder der hier eine Frage stellt, bittet um Hilfe - und wird teilweise nur niedergemacht. Liebe Grüße & Danke im voraus Nele

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