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polar-chat.de  Der Hund
Urmeli

Qualzuchten?

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Ich wusste nicht, wo ich das denn reinstellen sollte... Aber hat

schon mal jemand gesehen?

Ich hab am Wochenende Rotz zu Wasser geheult und jeglichen Glauben in die Menschheit verloren.

Habe immer wieder Gott, Mutter Erde, den Elementen und dem Schicksal gedankt, dass ich meine Hunde vom Tierschutz habe und ich zudem, falls der eine wirklich ein Reinrassiger ist, bitte bitte niemals nicht soetwas erleben muss.

Wenn euch manche Sachen zu nahe gehen, würde ich empfehlen, das Video nicht anzusehen.

Ich schäme mich manchmal einfach nur, ein Mensch zu sein :(:wall::motz:

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Es ist schrecklich - ja.

Allerdings gibt es schon teilweises umdenken...

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@Lemmy: Danke :)

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Ich meine diesen Bericht schon vor längerer Zeit gesehen zu haben.

Einige Aspekte sind dabei mit Sicherheit wahr und oft doch auch irgendwie simpel. Doch es gib nunmal wie überall im Leben Menschen, die um an ihre Ziele zu kommen wichtige Aspekte wie z.B. die Gesundheit ausblenden...

ABER was mich massiv an diesem Bericht sowie an vielen anderen stört, ist die fehlende Objektivität und die Verallgemeinerung. Rassehunde sind krank und Qualgezüchtet punkt.

Das stört mich. Denn natürlich möchten wir nicht wegdisskutieren dass die stark anatomisch deformierten Tiere eher krank sind. Aber es gibt auch noch Rassen die absolut stabil sind.

Und bei der ganzen Hatz auf Rassen und Co. wird doch oft vergessen, das sich beim Tierarzt Rassehunde und Mischlinge sehr oft die Waage halten.

Was mir dazu einfällt, ist das es auch gute Züchter gibt und solange man diesen auch mal Wertschätzung entgegen bringt, werden die es auch auf die Zeit überdauern.

EDIT: Da fällt mir doch glatt auch noch der Satz meiner Mentorin bei einer VDH Züchterschulung ein: "Ich bin der Meinung, dass man Rassen die sich nicht mehr selbst Vermehren können (Decken, Geburt, sonstiges "Überleben") sollte man schlicht aussterben lassen, das war schon zu Darwin so."

Und diese Meinung teile ich auch. Entweder die betroffenen Rassen müssen "aussterben" oder man muss sie einfach dahingehend wieder ziehen, dass sie ein hundegerechtes Leben haben.

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Meine Frage: Wozu überhaupt Rassen in dieser extremen Form?

Das frag ich mich schon seit ich klein bin.

Wozu Rassen wenn so etwas(auch wenn es auch andere Rassen und Züchter gibt usw.) dabei rauskommt?!

Können wir es verantworten, dass so viele(selbst 1 wäre zu viel) Hunde so leiden müssen und zwar ihr Leben lang?

Es stimmt mich traurig, dass niemand es vermag, diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten.

Das ist nicht das erste und das wird auch nicht das letzte Mal sein, dass ich mich schäme ein Mensch zu sein.

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Wieso eigentlich wird "Qualzucht" immer auf Rassen beschränkt?

Ohne Frage: bei vielen Rassen läuft seit Jahrzehnten furchtbar vieles schief und das Ergebnis ist nicht nur tieftraurig, sondern treibt einem auch die Schamesröte ins Gesicht!

Aber was ist mit den Kreuzungen, wo ein Terrierkopf in eine Mopsfigur (mit entsprechenden gesundheitlichen Problemen) gequetscht wird? Nicht nur von den üblichen Designern, sondern auch gerne mal als Oooops!

Mit Rüden die wegen der Nachlässigkeit der Halter (beider Hunde) eine viel zu kleine (und / oder zu junge) Hündin decken, so dass man davon ausgehen kann, dass erstens eine Normalgeburt so gut wie aussichtslos ist und zum zweiten die daraus entstehenden Hunde, wenn sie "Glück" haben, ihre "falsch zusammengestellten" Körper gerade mal 5 Jahre über die Erde schleppen können?

Kommt doch auch immer und überall vor, wird nur nicht so "schön" veröffentlicht!

Ist aber nicht den kleinsten Deut besser!

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Originalbeitrag

Meine Frage: Wozu überhaupt Rassen in dieser extremen Form?

Weil die Käufer das wollen.

Sie geben einen Haufen Geld dafür aus, dass ihr Welpe extremer ist als der vom Nachbarn. Der Mops oder French Bully kann gar nicht kurzschnäuzig und glotzäugig genug sein, die Engliche Bulldoge nicht plump und breitköpfig genug, der Collie (und neuerdings ja auch der Aussie) muß unter Bergen von Fell verschwinden, weil den Menschen das optisch gefällt. Die Rassestandards werden bis ins Groteske übertypisiert, um Kundenwünsche zu befriedigen.

Man kann nicht ernsthaft einen Hund wollen, der kaum noch Schnauze/Nase hat, dem die Augen fast aus dem Kopf fallen, dessen Beine viel zu kurz für den restlichen Körper sind, der Rücken viel zu lang.... und sich dann hinterher beschweren, dass dieser Hund ja krank ist. Solche Krüppel gibt es nicht nur ein reinrassiger Form - ein Mischling ohne Nase atmet nicht besser als ein Rassehund ohne Nase.

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Originalbeitrag

Wieso eigentlich wird "Qualzucht" immer auf Rassen beschränkt?

Ohne Frage: bei vielen Rassen läuft seit Jahrzehnten furchtbar vieles schief und das Ergebnis ist nicht nur tieftraurig, sondern treibt einem auch die Schamesröte ins Gesicht!

Aber was ist mit den Kreuzungen, wo ein Terrierkopf in eine Mopsfigur (mit entsprechenden gesundheitlichen Problemen) gequetscht wird? Nicht nur von den üblichen Designern, sondern auch gerne mal als Oooops!

Mit Rüden die wegen der Nachlässigkeit der Halter (beider Hunde) eine viel zu kleine (und / oder zu junge) Hündin decken, so dass man davon ausgehen kann, dass erstens eine Normalgeburt so gut wie aussichtslos ist und zum zweiten die daraus entstehenden Hunde, wenn sie "Glück" haben, ihre "falsch zusammengestellten" Körper gerade mal 5 Jahre über die Erde schleppen können?

Kommt doch auch immer und überall vor, wird nur nicht so "schön" veröffentlicht!

Ist aber nicht den kleinsten Deut besser!

Zu dem Thema kann ich nur sagen, das in unserer Praxis DIESE neuen Hybriden ach nein entschuldige Rasmo und Co. nennt man sie, ein guter Kundenstamm sind.

Wie sinvoll bitte ist es einen Cocker mit einem Pudel zu kreutzen? So sinvoll, dass jener Hund WÖCHENTLICH die Ohrhaare gezupft bekommen muss da die Pudellocken im verlängerten Gehörgang wachsen und ein so dichtes Klima im Ohr verursachen das er ständig Ohrentzündungen hat.

Und zum Thema wieso Rassen. Weil Menschen individuell sind und ich wollte z.B. keinen Schäferhund, das liegt mir null, meine Kollegin dagegen liebt sie. Sie wiederum ist kein Typ für einen Terrier... Ich kann es mir ohne Dickkopf nicht mehr vorstellen.

Dabei sollte aber das Hauptmerk auf dem Individualcharakter liegen, anschliesend kann man sich um ein typisches Aussehen kümmern, dies sollte aber nicht soweit gehen, dass ein Lebewesen darunter zu leiden hat.

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