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polar-chat.de  Der Hund
karotte

Theoretisch: Aggressionen regulieren?

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Hallo,

ich bin habe kein Rudel nicht einmal zwei Hunde.

Deswegen ist meine Fragestellung rein Theoretisch und basiert nicht auf einem aktuellen Problem.

Genaugenomen bin ich auf die Fragestellung gekommen als ich in den Cesar Millan Thred rein gelesen habe.

Ich fand bei vielen Fragestellungen die Diskutiert wurden schwang unterschwellig die Diskussion mit ,ob man Aggressionsverhalten in einer Hundegruppe Regulieren sollte oder nicht. Und in wie weit man die Hunde selber soziale Strukturen und Hierarchien aufbauen lassen sollte.

Das sind Fragestellungen die mich auch ziemlich interessiert zumal meine Abby auf lange Zeit gesehen kein Einzelhund bleiben soll.

Eure Meinungen und Begründung dazu würden mich interessieren.

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ich hatte ja immer viele Hunde und jahrelang eine Hundepension mit Rudelhaltung. ich greife schon regulierend ein. Normales zwischenhundliches ist okay, sie sollen natürlich ihren Platz im Rudel finden. mobbing geht gar nicht und wenn man merkt es schaukelt sich was auf sofort unterbinden.

Geichstarke und alte durften auch mal rangeleien austragen.

gerade bei verschiedene Größen müssen die Hunde schon korregiert werden.

Im großen ganzen hatte ich ganz selten Probleme, bei meinen eigenen gar keine.

Meine Hündin war eine sehr große Persönlichkeit und schlichtete und korregierte meistens bevor ich einschreiten musste.

Ganz ruhig und soverän, bemerkenswert das zu beobachten. Sie spürte sofort wer etwas "intensiver" eingeführt werden musste, da flog dann mal schnell so ein Möchtegern Macho zu Boden und wurde immer wieder gemaßregelt und unterworfen bis der wußte wie man sich benehmen muss. da brauchte ich gar nicht viel machen, sie ging auch ganz ruhig dazwischen wenn 2 Rüden anfingen sich zu bekriegen.

Ansonsten sollte man auf jedenfall der Boss sein, ein Wort im richtigen Ton und Ruhe war.

Also nur die Hunde mal machen lassen geht gerne mal schief, immer alles regeln und zwischengehen ist aber auch falsch.

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Mal zeigen wie das dann schon mal aussah

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Wie definierst du normales Hundeverhalten. Was gehört noch dazu und wo fängt Mobbing an.

Würdest zu z.B. wiederholtes Aufreihten erlauben?

Ist das Bild in deiner Hundepension?

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Interessante Frage, auf die ich auch nicht pauschal antworten könnte :think:

Als allererstes würde ich immer sehr, sehr gut auswählen, welchen Hund ich in mein Hunderudel integrieren möchte, bzw mit welchem Hund ich meinen Ersthund "verrudeln" will. Dabei genau hingucken, welche Verhaltensweisen mein(e) Hund(e) und der neue gegenüber den anderen haben.

Ständiges Verfolgen?

Stresssymptome?

viel "Spiel" das sehr heftig wird?

Viel Abstand?

oder eher

entspanntes Zusammenliegen?

ruhiges Beknabbern?

Sozialgesten?

ruhiges Spielen (wenig "Power" drin)?

Ersteres wäre für mich ein Warnsignal, und ich würde noch genauer hinsehen - im Zweifel lieber den Hund nicht nehmen.

Ist der Hund nun da, und es ist unterm Strich ein harmonisches Zusammenleben, allerdings mit gelegentlichen "Problemzonen", dann würde ich durchaus regeln, oder eben solche Zonen vermeiden.

Beispiel: ein Hund ist extrem futterneidisch. Lösung: die Hunde werden räumlich getrennt gefüttert.

Beispiel: ein Hund ist Ballljunkie und wird gaga. Lösung: mit den Hunden wird nicht gemeinsam gespielt (einzeln dann wieder möglich)

Dass ein Hund der Chef wird, bzw dass es eine gewisse Ordnung im Zusammenleben der HUnde gibt, über die ich keine Macht habe, würde ich nie beeinflussen. Sofern ich die Wahl des Neuzugangs gut gemacht habe, wird sich das "Rudel" schon fast reibungslos ineinander fügen. Und hab ich einen Fehler gemacht, der zu ernsthaften, wiederkehrenden Spannungen führt... nun, jetzt hier, wo das nicht der Fall ist sage ich "dann muss man sich von einem trennen".

In Natura ist das vermutlich nicht so einfach ;) aber das wäre in meinen Augen das Beste.

Nicht sofort - es kann ja immer sein, dass einer der Hunde einfach nur Probleme damit hat, sich an einen zweiten zu gewöhnen, und mit der Zeit es dann aber genießt. Ein wenig Geduld würde ich immer mitbringen, und in dieser Phase dann auch regulierend eingreifen.

Edit:

Dauerndes Aufreiten würde ich nicht zulassen. Das ist mir persönlich ein zu großer Punkt, an dem es mal knallen würde. Kurz zu Beginn, zum "Einnorden" vielleicht noch - aber wenn das dauerhaft gemacht wird, ist entweder was in der Konstellation "schief", der "Reiter" hat ne Macke oder aber der berittene Hund riecht sehr intensiv - in beiden letzten Fällen wäre es klar, dass das so nicht geht (produziert ja für alle Stress) und im ersten müsste man sehen, ob es nur in der Situation zu Reibungsproblemen kommt.

Wenn ja: verbieten

Wenn nein: verbieten und ernsthaft überlegen, ob der Zustand im Haus für die Hunde erträglich ist.

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Ja das war in meiner Hundepension. nein mehrfaches Aufreiten wird unterbunden.

Kann aber gerade in einer Hundepension stressbedingt sein.

naja wer nicht die natürliche Hundesprache lesen kann sollte keine Rudelhaltung antreben.

Ich muss in der lage sein genau zu sehen was gerade im Hunde vorgeht, dazu gehört genauste Kenntnisse der Körpersprache.

Vorausschauendes Sehen, so kann ich frühzeitig regulieren ohne das die Hunde sich zu sehr bedrängt fühlen.

Ich muss die Hunde beobachten und erkennen wann es einem zu viel ist, einer fixiert, den anderen einengt, versucht einzuschüchtern o. einzugrenzen.

Kommt halt immer auf die Hundecharaktere an. unterwürfige, schüchterne Hunde haben es schwerer wenn du da so einen Haudrauf dazu nimmst.

Da muss man dann schon begrenzen und den wilden anderst auslasten und behandeln wie den ruhigen, unterwürfigen.

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@logan:

ich glaube, in deiner Hundepension wären meine Hunde gut aufgehoben :yes:

Ok, vielleicht nicht alle :think: ... vermutlich wäre sonst der Kundenstamm schnell dezimiert :D

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Oh die waren Chef´s waren diese da :

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mein kleiner Chi Rüde Tayler war der Boss, dieser 1900gr leichte Winzling hatte den Respekt von allen Hunden, sogar mein Doggenrüde ( 80 kg 91 cm) unterwarf sich ihm. echt erstaunlich, der Kleine hatte Charakterstärke. :D

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Leider wartet unser Monster-Puschel nicht, ob ein kleiner Hund Charakterstärke hat :(

Das Gehirn geht: Rüde? Klein? - Weg damit!

Die anderen beiden geben dem Kleinhund noch ne Chance zu zeigen, wer sie sind ;)

Ok, Sorry: OT Ende :D

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