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polar-chat.de  Der Hund
AndiLucky

Verlustangst/Alleine lassen

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Hallo Zusammen!

Wir (meine Freundin Yvonne und ich alias Andi) haben ein kleines, feines Probem mit unserem Hund Lucky (7 Jahre)

Lucky wäre eigentlich der perfekte Hund wenn er nicht das Problem mit dem alleine zuhause bleiben hätte!

Lucky ist ein Scheidunghund von meinen Eltern, und wurde halt mal hin und hergeschoben (Oma, Mama, mein Bruder usw..)

bis wir ihn dan fest zu uns holten, wo es ihm supergut geht und er sich auch super eingelebt hat!

Ich weiß von früher noch das Lucky sicherlich 4h ohne Probleme alleine blieb da meine Mutter damals Teilzeit arbeitete!

Nur wenn wir ihn jetzt alleine lassen, geht der stress los! Jammern, Heulen, Jaulen, Bellen gestresst durch die Wohnung!

(wir nehmen es immer mit der Handycam auf wenn wir weg sind und der Hund alleine ist)

Durch unsere verschiedenen Arbeitszeiten ist es uns nicht möglch immer bei dem Hund zu sein.

Außerdem muss es im Privatleben auch mal ein paar Stunden "Hundefrei" geben ohne da man den Hund "abschiebt" (Oma, Tierpension usw..

Meine Freundin fühlt sich schon sehr eingesperrt und eingeschränkt was ihr auch Mental sehr zusetzt da sie auch noch im 7 Monat Schwanger ist!

Sie hat mir ein Ultimatum gestetzt, entweder es wird besser oder der Hund muss weg, obwohl sie Lucky igenau so liebt wie ich,

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und habt ein paar Tipps und Lösungen für mich

Vielen Dank

:???

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Hallo,

das kann unter Umständen eine längere Übungszeit bedeuten.

Wir hatten auch so ein Problem und bei uns hat es mehrere Monate

gedauert, bis Jasper alleine bleiben konnte.

Aber die Mühe hat sich gelohnt, heute macht es ihm gar nichts mehr

aus und ist ganz entspannt.

Wichtig ist, dass der Hund während der Übungsphase nie länger allein

ist, als er es aushält. Also anfangs wahrscheinlich nur einige Minuten,

die man dann langsam steigert.

wenn Du mal schauen magst, in meinem Jammer-Thread (in dem ich irgendwann

dann auch mal jubelte) wurden mir ganz viele Tips gegeben.

Vielleicht ist auch für Dich was dabei:

http://www.polar-chat.de/topic_83051.html

ansonsten kann ich Dir das Buch

"Lass mich nicht allein" von Nicola Wilde sehr empfehlen.

Ihr müsst Euch darüber klar sein, dass sich das Problem vermutlich nicht

innerhalb von 1-2 Wochen lösen lässt, aber die Zeitspanne, in der er es

alleine aushält wird langsam länger werden, dann einfach dran bleiben,

auch wenn es mal Rückschläge gibt!

viel Erfolg!

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Lucky wäre eigentlich der perfekte Hund wenn er nicht das Problem mit dem alleine zuhause bleiben hätte!

  • Es gibt nicht den perfekten Hund.
  • Auch wenn es sicher viele Menschen sich wünschen.

Lucky ist ein Scheidunghund von meinen Eltern, und wurde halt mal hin und hergeschoben (Oma, Mama, mein Bruder usw..)

  • Ein Hund ist kein Gegenstand wie z.B. eine Vase die man hin und herschieben kann.
  • Der Vase ist es egal, denn die Vase kann nicht denken.
  • Ein Hund schon !!!

Nur wenn wir ihn jetzt alleine lassen, geht der stress los! Jammern, Heulen, Jaulen, Bellen gestresst durch die Wohnung!

  • Der Hund hat Angst, möchte nicht wieder alleine sein.

Durch unsere verschiedenen Arbeitszeiten ist es uns nicht möglch immer bei dem Hund zu sein.

Außerdem muss es im Privatleben auch mal ein paar Stunden "Hundefrei" geben ohne da man den Hund "abschiebt" (Oma, Tierpension usw..

  • Dann dürft ihr euch keinen Hund nehmen.

Meine Freundin fühlt sich schon sehr eingesperrt und eingeschränkt was ihr auch Mental sehr zusetzt da sie auch noch im 7 Monat Schwanger ist!

Sie hat mir ein Ultimatum gestetzt, entweder es wird besser oder der Hund muss weg, obwohl sie Lucky igenau so liebt wie ich,

  • Nehmt euch am liebsten einen Hamster oder eine Ratte oder evtl. sogar ein Reptil.
  • Da habt ihr nicht viel Aufwand, und ihr seid auch nicht eingeschränkt. ;-)
  • Ein Hund wäre fehl am Platz bei euch.

P.S.: NUR dem Hund zuliebe !!!!!!!!!!

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Na, das find ich jetzt doch etwas heftig...

Auch wir lieben unsere Hunde über alles, aber es gibt auch mal Dinge "ohne Hund".

So waren bei uns am Wochenende zwei Hundedamen zu Besuch, weil die Besitzer (gute Freunde) ohne Hund unterwegs waren. Unsere Hunde haben wir - wenn auch selten - auch mal bei Bekannten einquartiert (solche, die die Hunde kennen und ebenfalls Hunde haben).

Wenn ich den Eingangspost lese, habe ich schon das Gefühl, dass sich hier jemand Mühe gibt und das Beste für den Hund will.

Es ist nicht immer "Angst", wenn ein Hund nicht alleine bleiben kann. Es kann auch eine Art von "Protest" sein. Man kann eben nicht 24 Stunden um den Hund herum sein.

Könntet ihr vielleicht genauer beschreiben, wie der Hund sich bei eurer Abwesenheit verhält? Fängt er sofort an zu jaulen, wie lange geht das am Stück usw ?

Habt ihr vielleicht die Möglichkeit - wie bei einem jungen Hund - in kleinen Schritten zu üben, also kurz rausgehen und bei "Ruhe" - auch wenns nur ein paar Minuten waren - loben...

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also diese Reaktion (Marcello) hilft dem TE und seinem Hund

ganz sicher weiter (Achtung Ironie). :Oo

wir wären damals auch fast verzweifelt an dem nicht-alleine-bleiben-können,

man muss und möchte doch auch mal ohne ihn aus dem Haus!

und dass er vorher hin und her gereicht wurde, dafür kann doch der TE nix, er gehörte

damals schliesslich seinen Eltern und nicht ihm.

leben und leben lassen...

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Hi,

mein Hund konnte auch lange nicht alleine bleiben, sehr lange...hatte ihn aus dem Tierheim, er wurde auch viel hin und her geschoben und es brauchte lange bis er bei uns zur Ruhe kam.

Dein Hund wird bestimmt das alleine bleiben wieder lernen, aber es wird etwas dauern. Du musst es ihm neu beibringen wie bei einem Welpen. Allerdings sollte sich Deine Freundin entscheiden ob sie sich das zumuten will und das durchhalten kann oder ob es besser ist den Hund gleich abzugeben, wobei er bei neuen Besitzern wahrscheinlich das gleiche Problem haben wird und wenn der nächste Besitzer auch keine Geduld hat ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er dauerhaft im Tierheim landet.

Von meiner Seite folgende Tipps zum alleine bleiben lernen:

- Langsam aufbauen, immer ein paar Minuten alleine in einem Raum lassen. Dann langsam steigern, immer länger alleine lassen. Dann auch mal kurz die Wohnung verlassen. Das ganze aber immer nur so lange wie er auch aushält, er sollte nicht anfangen zu heulen, sondern ihr solltet wieder zurück sein bevor er anfängt...ganz langsam steigern.

- Versuch mal ihm was zur Beschäftigung zu geben, vielleicht ist ihm auch einfach nur langweilig. Frisst er noch wenn ihr weg seid, oder nimmt er aus lauter Stress gar nichts mehr an? Wenn ihm nur langweilig ist und er gerne noch was leckeres annimmt könnt ihr es mit einem Kong versuchen.

- Versucht ihn vorher auszulasten (Spaziergang, Kopfarbeit), so das er müde ist und leichter zur Ruhe kommt. (Mein Hud konnte als erstes Abends alleine bleiben, weil er da soooo totmüde war, dass wirklich geschlafen hat...er war dann allerdings auch schon ein Senior).

- Wenn ihr ihn filmt dann beobachtet wirklich genau was er macht. Ist es Panik? Langeweile? Angst?

Das ganze kann wirklich etwas dauern bis es klappt, abhängig davon, ob es wirklich Trennungsangst/ Verlustangst ist (dann muss vielleicht in harten Fällen auch mal Trainer her...) oder eher Langeweile.

Es ist hart diese Phase zu überbrücken bis er es gelernt hat, das war bei uns nicht anders, man fühlt sich unglaublich fremdbestimmt...ich kann also verstehen, dass Deine Freundin nicht glücklich mit der Situation ist. Aber eine schnelle Lösung wird es nicht geben und so lange müsst ihr das Problem managen und nebenbei dran arbeiten.

Kann der Hund im Auto alleine bleiben?

Wir haben Ramses (unseren Hund) sehr lange im Auto lassen können wenn wir bei Freunden, beim Einkaufen oder im Kino waren. Das geht natürlich nicht im Sommer! Gelentlich haben wir ihn auch bei Freunden gelassen (meistens solche, die auch Hunde haben...) abends für ein paar Stunden wenn wir weg waren.

Ansonsten hat mein Freund in tagsüber auch mal mit in die Uni genommen, ich konnte ihn gelegentlich mit ins Büro nehmen. Am WE nahmen wir ihn viel mit egal wohin wir gingen oder hatten auch entsprechend Sitter.

Sowas sind alles keine Dauerlösungen und man fühlt sich natürlich blöd wenn man immer einen Hundesitter braucht bzw. den Hund ständig mitschleppen muss, weil man nicht fremdbestimmt sein will. Aber gerade das viele Begleiten hat auch Vorteile: unser Hund konnte sich überall benehmen, weil er gewohnt war uns zu begleiten, er und mein Freund hatten eine sehr enge Bindung (er hatte flexibler Zeit für ihn, weil er damals noch studierte) und Ramses hatte entsprechend gutes Gehorsam. Dadurch wuchs auch seine Sicherheit und er fühlte sich geborgen bei uns, entsprechend wurde er entspannter und das Eingewöhnen fiel leichter, Vertrauen wuchs, wir wurden auch motivierter so einen tollen Hund (trotz des kleinen Mankos) nicht aufzugeben, sondern dran zu arbeiten. Und Stück für Stück hat er es doch gelernt und konnte am Schluss 3 - 4 Stunden alleine bleiben.

Was ich damit sagen will ist, dass ihr nicht nur die problematische Seite sehen dürft wenn ihr mit ihm arbeitet, sondern auch das Tolle was Euch der Hund zurückgibt und wofür es sich lohnt zu arbeiten. Das vergisst man nämlich oft vor lauter Frust!

Ich drück Euch die Daumen und wünsche Euch gutes Durchhalten.

LG, Svenja

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Marecello netter post, leider muss ich darüber nur schmunzeln!

und danke an die anderen die das verstehen :-)

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Wahrscheinlich ist es am besten, wenn du wirklich nochmal bei Null anfängst. Also Training wie bei einem Welpen.

Ich habe mal meinen "Zettel" zum Alleinbleiben bei Welpen hervorgekramt und kopier dir den Text einfach mal hierher, vielleicht ist der eine oder andere gute Tipp für euch dabei:

bitte denkt ans urheberrecht! ich musste den text leider löschen, hab aber den link eingestellt

http://www.schleusingerhf.de/index.php?id=146

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das verhalten läuft so ab:

er sucht uns in der ganzen wohnung..läuft gestresst rum

fäng dan langsam zu wimmern an, dan jaulen bis hin zu bellen!

meist so nach 10-15 min

im auto ist er top, bleibt alleine ohne jammern und bellen

danke für die tipps und die aufmunternten postings! :-)

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hallo andi,

ich kenn dein problem nur zu gut.

bei meinem hund war es ähnlich, sie konnte sehr gut, mit dem zweithund allein bleiben. als dieser starb, blieb sie nicht mehr allein.

hast du mal dran gedacht, den hund an eine box zu gewöhnen?

bei einigen hilft das schon ganz gut. und, wie schon vorgeschlagen wurde, das training in ganz kleinen schritten aufbauen.

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