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polar-chat.de  Der Hund
Andreas und Leo

Tiefste Wut, Hass, Verzweiflung und Hilflosigkeit

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Hallo Miteinander :-)

Seit ca. 1 1/2 Wochen habe ich eine Pflegehündin, weil sie sonst wahrscheinlich ins Tierheim gekommen, oder ins Regenbogenland gekommen wäre. Also bot ich mich an ... dachte: och kein Ding, Leo ist sehr gut drauf und ausgeglichen, prima sozialisiert und ich arbeite mit ihr ein wenig, um es der Kleinen und ihren künftigeren Besitzern etwas leichte zu machen ... Allerdings habe ich bis Dato nicht bis ans Ende geguckt!!!

Es ist eine 7 Monate junge Border Collie Hündin. So etwas stures und zerlegendes habe ich noch nie erlebt!

Auf der einen Seite ist sie sehr schmusig, liebebedürftig und friedlich. Ich nehme sie nmit auf die Arbeti. Im Büro kann hat sie ein schönes Plätzchen. Und manchmal ist sie auch voller Begeisterung in der Werkstatt dabei.

WENN ich nun mal für 10 Minuten in der Werkstatt bin, ist mein Leopold, ein acht Jahre alter Münsterländer-Labrador-Mix (hört wie eine 1!!!) bei ihr im Büro. Und dann beginnt das Szenario!

Sie sucht sich sämtliches zusammen und schleppt es auf ihren Platz. Das ist ok. Sollte ich es mir aber erlauben eine Minute länger weg zu sein, beginnt sie die Dinge sehr freudig zu zerlegen. Komme ich dann zur Türe rein, wünscht sich mein Leopold in Luft auflösen zu können und guckt mich an, als hätte er es verbrochen! Wenn ich dann evtl. etwas ungelassen auf diesen Zerstörer reagiere, bekommt er sogar Angst.

Liebe- und Verständnisvoll mit Geduld habe ich auch schon reagiert. Nutzt genauso viel!

Ich schwöre Euch: Der Kleinen kannst du mit nem Panzer vor die Füsse fahren, das Kanonenrohr an die Nase halten, sie wird entweder entzückt sein vor Freude über die Abwechslung, oder sich ganz stur, so als existiere sie überhaupt nicht, da sitzen ...

Hat jemand eine Idee, wie ich unser aller Nerven schonen kann???

Also mir wäre es offengestanden am liebsten eine Pension zu bezahlen, bis sie vermittelt ist. Fühlt sich im Moment an, wie eine Spende zu einem guten Zweck!!!

Hilfeeeeeeeeeeeeeeeeeee!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Leider habe ich keinen Tipp für dich, aber es hört sich sehr schwierig an. Ich wünsche dir vielKraft und auch viel Glück, das sie doch noch vermittelt werden kann.

LG Fee

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Hallo Fee,

danke für Dein ausgesprochenes Mitgefühl! Das wünsche ich mir auch ...

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Herzlich willkommen.

Erstens: ich kann deine Threadtitel nicht ganz nachvollziehen..im Bezug auf den Hass.

Also, du hast seit kurzem einen Junghund einer Arbeitsrasse, höchstwahrscheinlich in der Pupertät, kennt keine Grenzen und kennt höchstwahrscheinlich auch das Alleine lassen nicht..und du wunderst dich, das sie nicht brav auf dem Platz liegen bleibt?

Sie macht das um entweder Stress zu kompensieren oder weil sie sich schlicht und einfach langweilt.

Das machen jede Menge unausgelastete Junghunde durch, deine ist da nicht die große Ausnahme.

Vor allem Border müssen die Ruhe häufig erst lernen.

Was machst du mit den Hunden auslastungstechnisch bevor es ins Büro geht?

Wie lange sind die Hunde alleine?

Könntest du alles Erreichbare aus dem Büro unerreichbar machen solange wie sie noch versucht zu sammeln?

Entweder nimmst du dir die Zeit ihr das Allleine bleiben langsam bei zu bringen, gewöhnst sie an einen Kennel, gibts ihr Ablenkung in Form von gefühlten Kongs..es gibt viele Möglichkeiten.

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Hallo Lumpinchen.

Besten Dank für die Antwort :-)

Das mit dem Hass würde ich selber gerne nachvollziehen können. Kenne ich nämlich schon lange nicht mehr von mir. Bis heute war ich seit langem ein sehr ruhiger, freundlicher, nachsichtiger, mitfühlernder Mensch ... Wenn ich es raus habe, werde ich Dir davon berichten ...

Junghund und Arbeitsrasse trifft es. Pubertät auch klar. Alleine lassen üben wir seit ca. 1 1/2 Wochen und so allein ist sie nicht. Leo ist da und mich kann sie hinter der Türe hören. Bis heute Mittag war das auch kein Problem. Gerade deshalb bin ich umso mehr verwundert. Sie muss nicht brav auf ihrem Platz liegen bleiben. Das wäre ein wenig zu viel verlangt. Sie kennt eindeutig NEIN und sie weiß auch eindeutig was im Büro nein ist. Dazu habe ich mir die Zeit genommen. Und auch die Therorie, dass ein Hund nach Sekunden vergessen hat, was angestellt wurde kann ich nach meiner Erfahrung keinefalls teilen. Diese kleine Maus weiß das zu 100%.

Inwiefern sie Stress haben könnte, außer mittendrin statt nur dabei zu sein, weiß ich nicht. Allerdings gehen wir morgens ordentlich spazieren und üben fleißig mit Motivation Spiel oder Leckerchen Grundkomandos.

Um herauszufinden, ob es sich um Langeweile handelt informiere ich mich über diese Kennels.

Das erreichbare nach oben zu bringen könnte sich schwierig gestalten, aber nicht unmöglich. Ich werde am We, nachdem ich etwas Energie getankt habe, weil ich im Moment mit Arbeit und Hunden einen 20 Stundentag habe, umräumen. So kann man auch Ordnung in das Büro bekommen :-)

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Willkommen auch von mir.

Ich schließe mich meiner Vorrednerin mal an.

Auch ich verstehe den Titel noch nicht ganz.

Mich würde allerdings auch erst mal interresieren wie ausgelastet die Hunde sind, speziel deine

Pflegehündin.

Ich selbst habe eine 9 Monate alte Border Collie Hundin die zudem das sie einer Arbeitsrasse entspricht, auch noch aus einer reinen Arbeitslinie kommt.

Das heißt ich hab ein absolutes Energiebündel. :)

Bei ihr merke ich auch wenn ich sie alleine lasse und sie nicht vorher lange genug draussen war und ihre Spielchen gemacht hat und ihre Laufzeit das sie sich daheim dann eben eine Beschäftigung sucht. Aber ist sie ausgelastet, dann kann ich sie ohne Probleme mal 2 - 3 std alleine lassen. Sie schläft dann im Normalfall. ( Habs gefilmt :) )

Und sie hat teilweise noch immernoch Energie wo andere Hunde scho da liegen und schwer atmen :D he he

Vielleicht solltest du es mal testen sie mit Denkaufgaben zu fordern und das mit viel laufen bzw rennen zu verbinden.

Anders funktioniert es bei mir z.B. nicht.

Naja ausser ich lege ihr einen rindesuppenknochen hin den sie zerkauen kann. Dann ist ihr alles andere egal :D

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Sie hat das gestern zum ersten Mal gemacht?

Na aber..da ist das doch noch lange kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen.

Wie gesagt - 1,5 Wochen ist noch super kurz. Manch einer hat sich in der Zeit grade mal so eingelebt.

Auch wenn dein Hund dabei ist - entweder fühlt sich die Hündin trotzdem allein, weil noch keine wirkliche Bindung zu ihm aufgebaut ist und oder sie ist eben frustriert, weil ihrer Meinung nach zu wenig passiert.

Für sie ist das alles ja ebenso neu. Sie muss sich an den neuen Lebensstil gewöhnen, muss neue Rgeln akzeptieren.

So schnell geht das aber nunmal nicht, du kannst nicht von ihr erwarten, dass sie das alles in Lichtgeschwindigkeit versteht..und sie ist ja nun auch noch verdammt jung, da kann man sie von der Aktivität ja nicht mit dem älteren Rüden vergleichen, der den ganzen Trott schon kennt.

Ich denke auch, erstmal drüber schlafen alles etwas zur Ruhe kommen lassen und dann nochmal neu rangehen.

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Du sagst, Du hast sie als Pflegehündin aufgenommen? Hast Du sie über einen Verein bekommen? Dann könntest Du mit dem Verein bezüglich Deiner Probleme mal Rücksprache halten? Gibt es dort vielleicht jemanden, der sich speziell mit der Rasse etwas auskennt? Oder kann man den Hund vielleicht auf eine andere Pflegestelle setzen, wenn Du jetzt schon so überfordert bist?

Ansonsten würde ich sagen, dass man nach 1,5 Wochen keine Wunder erwarten kann und es einem schon klar sein müsste, dass da einiges auf Arbeit auf einen zukommen kann.

Und insgesamt muss ich leider auch sagen, dass Dein Post mir sehr befremdlich vorkommt, genauso wie Deine Haltung dem Hund gegenüber.

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Ich kann alle Punkte verstehen - von tiefster Wut bis hin zur Hilflosigkeit. Eine gewisse Wut wirst du wahrscheinlich auf allem gegen dich selbst empfinden, weil du die Entscheidung getroffen hast. Am Wichtigsten ist, dass du trotz alledem gelassen bleibst. Den derjenige der am meisten ungerecht darunter leidet wenn du unruhig, verzweifelt oder wütend bist bzw. reagierst ist dein älterer Hund. Die ganze Energie spürt auch er und er weiß nicht wirklich warum du so reagierst. Er sieht nur, dass etwas anders ist und du unglücklich bist.

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Mich würde die Motivation interessieren, sich einen Pflegehund zu nehmen und nach 1 1/2 Wochen so auszuflippen!

Und damit meine ich dich und nicht den Hund! :Oo

Das ist ein anspruchsvoller Junghund in der Pubertät und nur weil er einen anderen Hund hat

(der zudem gestresst ist) wird er nicht brav herumliegen!

Sonst hätte er vermutlich kein neues Zuhause gebraucht! :Oo

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