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Hundeforum Der Hund
gast

Austausch zum Widerspruch "nicht Alleinlassen - sich draußen verstecken"

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Hallo, ich habe keinen passenden Namen für das Thema gefunden.

Seit ich im Forum bin, wundere ich mich immer wieder ueber 2 sehr oft gegebene Ratschläge, da ich persoenlich bei beiden eher das Gegenteil mache und mich noch dazu wundere, dass die Vertreter des ersten Ratschlages oft auch gerne den zweiten geben, obschon diese sich meiner Meinung nach widersprechen. Es geht um folgendes (ach so, wichtig: ich gehe jetzt mal von gut aufgezogenen Hunden aus, die keine schwierige Vorgeschichte haben):

1. Du musst Deinen Hund ganz langsam an das Alleinsein gewöhnen, erst eine Minute, dann zwei ..., weil der Welpe Panik bekommt, wenn er allein gelassen wird

2. wenn Dein Welpe (Junghund/Hund) draußen nicht ausreichend auf dich achtet, versteck dich, so dass er lernt, auf dich zu achten.

Ich halte es genau anders rum, ich lasse meine Welpen von Anfang an alleine und baue auf gesundes Urvertrauen und ausgeprägtes Schlafbedürfnis. Draußen lasse ich meine Welpen offline (also natürlich in Gruengebieten, nicht an der Strasse), sorge aber dafür, dass der Hund immer weiß, dass ich in der Naehe bin (Sichtkontakt, Hörzeichen, je nachdem).

Inspiriert durch's Forum habe ich eine Ausnahme gemacht und beim jetzigen Hund 2x ausprobiert, was passiert, wenn ich in vertrauter Umgebung, also unserem Park, verschwinde (mich verstecke), einmal als er noch ziemlich klein war (so 12-14 Wochen vielleicht?) und einmal kuerzlich, also mit 10 Monaten. Als Welpe (ein extrem entspannter Welpe) hat er geguckt... hmmm, keiner mehr da ... dann ist er laaangsaaam und mit viel schnuppern in Richtung nach Hause getrottet, immer wieder angehalten, Stöckchen und Blümchen begutachtet, alles sehr easy going. (Und wäre jemand anderes gekommen, wäre er vielleicht dem hinterhergetrottelt :) )

Mit 10 Monaten ein ganz anderes Bild: gleicher Park, gleiches Versteck ... zum einen erheblich schwieriger, zu verschwinden, weil der Hund meist ein Auge auf mich hat. Aber es ist gelungen ... Hund weit vor mir, ich schnell versteckt ... Hund bleibt ruckartig stehen, reißt den Kopf hoch, guckt in die Richtung, aus der ich eigentlich kommen müsste. Rennt los wie ein Bekloppter, Vollgas zurück, 30 m an meinem Versteck vorbei, bleibt stehen, schaut sich verwirrt um, weiß nicht, in welcher Richtung er suchen soll. Ich habe dann mit einem Pfiff geholfen, so dass er mich schnell gefunden hat (ich hatte ein schlechtes Gewissen, dass er anscheinend arg beunruhigt war, denn ich lebe ja normalerweise das Gegenteil).

So ... wenn man nun also glaubt, dass Welpen beim Alleinlassen im geschützten zu Hause in Panik geraten und langsam dran gewoehnt werden müssen ... wieso findet man es dann gleichzeitig völlig legitim, sie draußen dieser Erfahrung auszusetzen. Wenn auch nur kurz, aber ist dort nicht viel mehr Grund zur "Panik"? Ich bin mir unschlüssig, wie das so zusammenpasst.

Also, es ist kein konkretes Problem von irgendwem, eher eine Aufforderung zum Meinungsaustausch :) Hoffentlich habe ich leidlich verständlich gemacht, was ich meine ...

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Das habe ich mir so noch gar nicht bewusst gemacht, danke für den Denkanstoß. Ich weiß, dass meine draußen, auch wenn sie denkt, dass ich sie verlassen habe, nicht panisch wird. Sie sucht mich zwar, aber in Ruhe und ohne Panik, sogar recht suverän, Nase am Boden und so. Alleine bleiben tut sie auch von Anfang an problemlos ohne, dass wir das geübt hätten. Das hat sich wie Autofahren, nicht ziehen an der Leine und viele andere Dinge, die selbstverständlich sind, so ergeben.

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Ein schöner Beitrag, Cartolina :)

Das Alleine bleiben zuhause haben wir auch nicht explizit geübt. Also - hätte er gewisse Problematiken gezeigt, dann ja, dann hätte ich angefangen mit Jacken, Schuhen, an, aus usw.

Hat er aber nicht.

Außerdem waren von Anfang an die Kinderzimmer, sowie ein Bad tabu - und wir hatten für die offene Treppe , die nach unten führt , eine Absperrung, der Trockner steht allerdings unten ;)

Soll also heißen, dass er automatisch an das Alleinsein herangeführt wurde, weil ich hin und wieder mal verschwunden bin, wegen Wäsche oder weil ich die Wäsche einsortiert habe und und und :)

Dann kamen Kunden hinzu, die spontan auftauchten - naja, langer Rede, kurzer Sinn: das Alleine bleiben kam automatisch, jetzt "verabschiedet" er mich mit seiner Ausguck - Position am Fenster, danach legt er sich hin auf seinen Sofa - Platz und schläft :)

Draußen allerdings habe ich mich schon aufgrund eben eines solchen Tipps ( nicht aus dem Forum ,da war ich noch nicht hier ;) ) versteckt, bzw. bin weggelaufen in Verbindung mit "tschöööö" - rufen, damit er dieses Wort versteht als "Mama ist weg".

Das habe ich aus dem Grund gemacht, weil ich ihn von Anfang hab ohne Leine laufen lassen, habe den Folgetrieb ausgenutzt, habe ihn seine Welt entdecken lassen - und wenn er seine Aufmerksamkeit auf mich verloren hat - oder nicht reagierte - eben "tschö" gerufen, weggerannt und mich zusätzlich noch versteckt.

Sobald ich aber gemerkt habe, dass zuviel Panik dabei ist, kam ich sofort aus dem Versteck raus ;) Und so oft hab ich das nun auch nicht gemacht :think:

Heute verstecke ich mich auch hin und wieder mal - als Spiel zwischen uns beiden ;) Macht uns beiden Spaß, ich tobe doch so gern mit ihm ^^

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Alleine bleiben habe ich bisher mit keinem meiner Hunde geübt.

Sie nehmen am täglichen Leben teil, dazu gehört eben auch, dass ich mal weg bin und auch mal wiederkomme, das stellt absolut nichts besonderes für sie dar, hat es auch nie.

Bei "normalen" Hunden (damit meine ich Hunde, die kein "Vorgeschichte" verbunden mit großen Verlustängsten o.ä.) halte ich dieses "üben" auch eher für Kontraproduktiv, damit wird dem Alleinebleiben eine viel zu große Bedeutung beigemessen, von Seiten des Hundehalters.

Verstecken: habe ich bei Skita als sie jung war ab und an gemacht, allerdings eher als Spiel, also Hund mit Leckerlies im Gras suchen abgelenkt, mich versteckt und sie freute sich, wenn sie mich gefunden hat :)

Bei 4 Hunden kann ich jegliches Verstecken getrost vergessen, die sehen schon, wenn ich im Wold Bäume auf diese "spezielle Art" (der ist groß genug, der wäre Verstecktauglich) anschaue ;)

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(bearbeitet)

Interessante Frage.

Spontan denke ich: es ist für einen Welpen nicht "natürlich", längere Zeit allein gelassen zu werden ( -analog dazu Wölfe, da ist immer jemand zuhause, Geschwister, Tanten etc., auch wenn die Eltern mal auf Tour gehen).

Deshalb müssen viele das erst langsam lernen.

Draußen unterwegs ist es aber ganz normal und legitim, dass das "Leittier" seinen Weg geht, ohne großartig zu beachten, ob der Welpe an den Fersen klebt, da muss der schon auch selbst aufpassen. Nicht umsonst ist in den Zwockeln der "Folgetrieb" eingebaut.

So ist es für psychisch gesunde, robuste Welpen normal, aus Unachtsamkeit mal den Anschluss zu verlieren und eine Lehre für die Zukunft.

Ich sehe aber in dieser Versteckerei nicht immer das Gelbe vom Ei.

Bei vielen weniger robusten Charakteren* ist es unfair und wirft auf manchen HH kein schönes Licht, mit den Verlassensängsten des Welpen zu spielen /sie für die "Erziehung" zu missbrauchen.

LG Antonia

EDIT

* damit meine ich Hunde, die Angst bekommen, wenn sie plötzlich allein in der Pampa stehen.

Manche bekommen regelrecht Panik.

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Interessanter Denkanstoß!

Ich nehme auch an, dass es ein Unterschied ist, ob ein Welpe das Alleinsein von an Anfang an lernt bzw. daran gewöhnt werden kann, oder ob man es mit einem älteren Hund zu tun hat, der dieses Urvertrauen möglicherweise nicht hat. Im letzteren Fall muss man abwägen, ob man das Alleinbleiben langsam aufbaut oder mit der "Du bist ruhig"-Methode (dafür gibt´s keinen Namen, aber eigentlich nenne ich die "Klappe-halten!"-Methode :D ) - oder wie auch immer.

Ich verstecke mich draußen aus verschiedenen Gründen nicht, je nach Hund hat es andere Gründe.

Bei Ylvi ist mir die Gefahr zu groß , dass sie kopflos davonrennt.

Resa würde es vielleicht gar nicht mitbekommen (schwerhöriges Nasentier)

Berta hätte Panik, fast Todesangst bekommen

Bei Fricka und Alma war´s nie nötig

Aber auch das ist von Hund zu Hund verschieden - vielleicht mache ich´s beim nächsten Hund.

Grundsätzlich finde ich es immer gut, wenn man sich normal verhält und der Hund das eben akzeptieren muss. Und dann gibt es auch keine Widersprüche.

Ich finde es immer lustig, wenn man den Tipp liest, man solle so tun, als sei alles ganz normal und in Ordnung. Wieso "so tun"? Es ist doch ganz normal und in Ordnung. Es ist aber nicht normal, sich von einer Sekunde zu anderen zu verstecken.

Meine Erfahrung ist, dass die damit am besten klarkommen (und ich auch), aber ich hatte/habe nun auch nicht die problematischsten Hunde. Das muss man ja auch dazusagen.

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Hi,

das Alleinebleiben zu Hause ist für jeden Hund ein Lernprozess, denn Einsamkeit ist bei Caniden zumindest in dem Alter eigentlich von der Natur nicht vorgesehen. Viele lernen es so nebenbei, manche Charaktere eben nicht - da muss man langsamer ran gehen.

Das ist eine Frage der frühkindlichen Behandlung und des angeborenen "Charakters", wie selbstverständlich ein Hund sowas annimmt.

Das Verstecken beim Spaziergang soll den Hund ja nur dazu bringen, von sich aus auf den Halter zu achten, so dass es nicht umgekehrt sein muss und z. B. ständiges Rufen nötig ist. Ständiges Rufen vermittelt dem Hund : Halter ist noch da und sorgt dafür, dass unsere Verbindung nicht abreißt.

Beides ist also kein Widerspruch sondern hat das Bedürfnis des Hundes als Grundlage, bei seinem Menschen zu sein.

Beim Alleinbleiben will der Hund nicht, dass der Mensch weg ist, daher die langsame Gewöhnung daran- beim Spazierengehen will der Hund auch den Halterkontakt. Normalerweise hält er den von sich aus aufrecht. Nun kann es aber sein, dass er diese Aufgabe aus irgendwelchen Gründen seinem Menschen übertragen hat, also seiner Wege geht, im Vertrauen darauf, dass der Halter dafür sorgt, dass der Kontakt erhalten bleibt ( zb weil er ihn ständig rufen hört).

Das Verstecken wirkt dem entgegen.

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Es ist doch aber ein Unterschied zwischen alleine zu Hause zu sein und alleine im Park zu sein.

Ich gewöhne meinen Hund langsam ans alleine sein im Haus, damit er merkt, es ist nicht schlimm.

Alleine im Park rumlaufen soll aber nicht schön für ihn sein. Ich wette Dein Hund hat nach der Panikattacke im Park nochmehr darauf geachtet, dass Du nicht verschwindest, oder?!

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Nun ,

Originalbeitrag

1. Du musst Deinen Hund ganz langsam an das Alleinsein gewöhnen, erst eine Minute, dann zwei ..., weil der Welpe Panik bekommt, wenn er allein gelassen wird

2. wenn Dein Welpe (Junghund/Hund) draußen nicht ausreichend auf dich achtet, versteck dich, so dass er lernt, auf dich zu achten.

bei beiden Tipps ,wird mal wieder komplett ignoriert, das Hunde individuelle Lebewesen sind.

Und das dürfen sie auch sein !

Was also bei Hund A bestens funktioniert -kann bei Hund B der Griff-ins-Klo sein.

Oder umgekehrt.

Somit haben solche Ratschläge einen Stellenwert , welcher es überflüssig macht ,

über eventuelle Widersprüche nachzudenken.

LG jörg

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(bearbeitet)
Originalbeitrag

Alleine im Park rumlaufen soll aber nicht schön für ihn sein. Ich wette Dein Hund hat nach der Panikattacke im Park nochmehr darauf geachtet, dass Du nicht verschwindest, oder?!

Ich halte bei einem sensiblen Hund eine bewußt vom Halter verursachte Panikattacke für erheblichen, unnötigen psychischen Stress und nicht einen kleinen Deut besser als diverse sehr verrufene Hilfsmittel!

Wobei ich in dem von Cartolina nicht unbedingt gleich eine Panikattacke herauslese sondern eher starke Verunsicherung.

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