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Hundeforum Der Hund
Andrea2011

Wildfährte - Jungrüde nicht mehr ansprechbar

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Ich war ebend mit Aik, Paula und meiner Mutter im Wald (Eigentum meiner Eltern). Paula lief frei, Aik notgedrungen an der Schlepp. Herr von und zu hat das Jagen für sich entdeckt... :Oo

Es läuft folgender Maßen bei ihm ab: Fährte gefunden, Rüssel auf den Boden und los. Ohne Schlepp geht garnichts, er würde sich sonst sehr weit entfernen und nicht die Bohne aufs Fraule achten. Letztens lies er sich nur einsammeln, weil er einen Haufen machen musste und dementsprechend hockte. Davor: keine Chance.

Er ist komplett nicht ansprechbar. Ein Lecker oder ein Quietschball sind Luft für ihn. Sogar Paula hat er ausgeblendet, die ihn zum Spielen aufforderte. Er ist nur noch auf die Fährte konzentriert. Zieht man ihn an der Schlepp weg, guckt er kurz, von wo gezogen wird und lässt sich dann ranholen. Der Blick auf der Fährte...

Hat jemand einen "Mama-tauglichen" Tipp parat, wie man seine Aufmerksamkeit wieder erlangt? Als erster Schritt würde ja reichen, wenn er wenigstens schaut. Das Kommando "Schau" kennt er, das ist ihm jedoch in dem Moment egal. Herr Hund hat dann sogar seinen Namen vergessen... Wer ihn nicht kennt, könnte meinen, er sei taub. :Oo

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Das kenn ich im Moment bei Hermann auch.

Darum läuft er auch nicht ohne Leine im Park.

Hier wohnen nämlich die Wildschweine.Sowie Familie Fuchs.

Das einzige was bei dem hilft ist Fleischwurst.

Hoffe auch es legt sich ,sobald der Schnee weg ist.

Nimm es gelaßen und übe wo anders.

Es wird wieder. :)

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Ich würde an der Aufmerksamkeit erst mal außerhalb des Waldes üben und dem Hund vielleicht selbst mal eine Fährte legen. Dann kann der Hund seine Interessen mit Dir zusammen ausleben und lernt darüber die Regeln für diese Arbeit.

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Ist ja nicht mein Hund. Er gehört meinen Eltern..

Das mit der Wurstfährte klingt ganz gut, könnte er damit nicht seine Fähigkeiten und die Fährtengeilheit aufbauen? Ohne eine vernünftige Bindung zu meiner Mom könnte das schön nach hinten los gehen..

Und meiner Meinung nach hapert es genau daran, an Bindung. Er weiss, das Mom net verschütt geht. Er hats ja oft genug in der Bude exerziert, ist nämlich ein kleiner Kontrolletti..

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nur ganz kurz (muss gleich weg) Wenn er mal "drauf" ist und es ernst meint (so wie meine beiden) kannst du ihn kaum noch runter holen, da musst du viel früher ansetzen.

Rest schreib ich nachher :D

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Na wenn er richtig auf der Fährte ist,kommt Hermann auch nicht runter. :no:

So versuche ich ihn schon im Vorfeld auf mich zu lenken.

Sprich auf die Fleischwurst. :)

Habe ja 2 Hunde die gerne jagen.Jule DSH ist da auch nicht abgeneigt.

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:kaffee: Hier bin ich wieder..

Aik macht auf Fährte mittlerweile völlig dicht. Er schaut nichtmals nach einem Ruck an der Leine Richtung Frauchen. Seinen Namen kennt er in solchen Situationen nicht. Nichtmals von der freilaufenden Paula lässt er sich zum Spielen animieren, hat er was in der Nase, muss er los, hat einen regelrechten Auftrag. :Oo

Wurstfährten mag er nur im Garten suchen. Versuche draussen sind kläglich gescheitert. Er verliert die Wurstspur und sucht sich was besseres... Ich bin mit ihm gefährtet, habe alle Abbiegungen mit einem Schaschlikspieß mit gelben Fähnchen markiert... Er macht sich dann nicht die Mühe, die Fährte wieder aufzunehmen, trotz Hilfe. Er hat Hasi in der Nase (oder sonst was) und will halt da hin. Fährten an der Schlepp endet in einem dichten Knäul aus Hund und Buschwerk...

Bei Gassigängen ist Fraule nur schmückendes Beiwerk und Futterspender. Auf dem Hundeplatz ist er ein Fast-Musterhund. Die Bindung zwischen Fraule und ihm würde ich als mangelhaft bezeichnen, traurig aber wahr. Er kontrolliert meine Mutter, "schimpft" teilweise sogar mit ihr, wenn sie es wagt, aufs Klo zu gehen (er rempelt sie dann an). Kritik im Sinne von Schimpfe oder Wegschicken sind ihm - von meiner Mutter - egal. Schimpfe ich, kriecht er regelrecht auf dem Bauch vor mir und will alles wieder schön machen.

Ach ja, und er demoliert das Brennholz, Telefonbücher, Spielzeug etc. wenn er von ihr allein Daheim gelassen wird. Ok, das hat jetzt nicht direkt was mit der Fährtensache zu tun, m.E. ist das regelrechte Zwangsverhalten auf Wildfährte nur ein weiteres Symptom wie das Zerfleddern von Sachen...

Was aber gut ist - er wird geliebt, obwohl er ein Satansbraten ist :D

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Gehorsam drauf setzen.

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Gehorsam drauf setzen.

Tja, gerne. Dafür müsste aber mein Vater ausziehen, der sabotiert so ziemlich alles. Er findet es sogar lustig, wenn Aik ihm Kuchen aus der Hand klaut. :wall:

Wie soll ein Hund so Gehorsam lernen? :Oo

Ohne einen gemeinsamen Nenner in Sachen Erziehung funktioniert das nicht... Ich bin hier eher auf der Suche nach einem Kniff, der Aik vom Fähten abhält, der aber nicht zwangsweise in den Tiefen des Grundgehorsams ansetzt... :wall::Oo

Unrealistisch, ich weiss...

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Was bei uns ganz gut funktioniert hat, war dass Wegrennen oder Verstecken, wenn Mick einem wegen einer Fährte oder Träumerei mal wieder ignoriert hat. Gut, ganz so schlimm, wie bei euch war es nicht. Zu Beginn hat es ein paar minuten gedauert, bis Mick erstmal bemerkt hat, dass gar keiner mehr hinter im ist... Da hat er dann schon ein wenig Panik bekommen uns ist umhergerannt um einen zu suchen (mal bin ich /mein Freund wieder in die andere Richtung gerannt, oder im Wald versteckt). Seitdem wird er immer aufmerksamer, vor allem wenn man mal das Rad nimmt, da man dann noch schneller weg ist.

Wichtig ist jedoch dabei, dem Hund klar zu machen, was (bei mir) "NEIN" heißt. Hierzu hab ich ihn mir auch schon mal (bei extremeren Fällen, wie Rehen oder dem Nachgehen von Fährten querab des Weges) geschnappt und auf die Seite gelegt bis er komplett Ruhe gegeben hat (mit Kopf auf dem Boden), selbst wenn ich aufgestanden bin. Das hat dann nichts mit aggressivität zu tun. Sobald man ihn dann wieder aufstehen lääst, sollte auch wieder "friede freude eierkuchen" sein.

Bei mir hats funktioniert und Mick weiß mittlerweile genau bescheid ;) Aber jeder Jeck ist auch anders.

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