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Hundeforum Der Hund
Velox

Junghündin wird gegen Halter aggressiv

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Hallo zusammen,

ich will kurz ausholen.

Unsere Lolli(Mischling 38 cm) ist nun seit 2 Monaten bei uns.

Se kommt aus Rumänien über den Tierschutz und ist nun 6 Monate alt.

Seit 12 Tagen ist sie läufig.

Wir gehen seit 2 Monaten mit ihr in die Hundeschule und lernen ständig dazu.

Unsere Familie: 2 Kinder 11/12 Jahre-Mädchen und meine Frau

Bisher war Lollipop sie zu allen Familienmitgliedern immer lieb aber nun entwickelt sie sich leider situationsbedingt anders-jedenfalls bei mir.

Zuerst knurrte Sie mich(Michel) vor 3 Wochen erstmals an als ich sie Abends aus dem Körbchen zum Gassi gehen abholen wollte an.

Dann auch ab und an die Kinder wenn sie Lolli vom Bett"werfen"wollten.

Der einzige der alles darf ist meine Frau-dort ist sie absolut ruhig!

Ich trainiere jeden Tag mit ihr gut 1 Std. intensiv,verbringe den Vormittag mit ihr und gehe regelmäßig lange mit ihr spazieren.Ich bemühe mich eine gute Bindung zum Hund zu bekommen.

Ich habe ihr noch nie Schaden zugefügt!

Wenn ich allein mit ihr bin kann ich auch alles mit ihr machen.Sie hört auch gut auf mich und verhält sich nicht respektlos.Sie ist spielfreudig und kuschelig zugleich.

Ist jedoch Frau und Kind daheim habe ich das Gefühl das sie mich nicht mehr als Rudelführer akzeptiert.Sie hört zwar immer noch aber wenn ich auf ihr Körbchen zugehe werde ich gleich angeknurrt.Mittlerweile wird die Sache immer aggressiver und ich musste sie schon mehrfach mit Schnautzgriff/Bauch nach unten drücken korrigieren.

Heute hat sie mich erstmals gebissen und mache mir Sorgen wie das weitergeht!

Die Korrektur nimmt sie anscheinend nicht ernst.

Ich mache sie so wie sie mir in der Hundeschule gezeigt wurde.

Jetzt muss aber sofort etwas passieren denn merke das sie nun Angst vor mir bekommt.

Habe erst nächste Woche Termin mit unserem Trainer hier bei uns.

In die Schule darf sie 3 Wochen nicht weil sie läufig ist.

Wie verhalte ich mich nun bis dahin?

Total ignorieren,Situation provozieren oder was ist richtig?

Gebe zu das mich das schon sehr anfrisst denn es ist recht unharmonisch daheim.

Vielleicht hat jemand denn auch wenn ich Vertrauen zu unserem Coach habe ist es immer gut andere Meinungen zu hören.

Danke euch !

Gruß

Michel

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Ich würde erst mal nichts provozieren, das zu Konflikten führt, bevor Dein Trainer nicht bei Euch war.

Was der Grund sein könnte, ist vermutlich über das Forum nicht herausfindbar.

Vielleicht kannst Du das eine oder andere lösen, in dem Du bis dahin eine Hausleine nutzt. 1,5 m Schnur, die am Geschirr befestigt ist, dann musst Du den Hund nie direkt anfassen, kannst sie aber an einen Ort führen, wo sie sich aufhalten soll, wenn sie irgendwo unerwünscht ist. Oder Du kannst sie aus ihrem Körbchen holen, wenn sie dort raus soll.

Es kann sein, dass Deine Korrekturen nicht ausreichend waren, also von der Intensität her, und dass ein Machtspielchen eingesetzt hat. Ich sehe das bei meinem Jundhund und mir bzw. meinem Mann. JoJo macht im Grunde ganz ähnliche Sachen als ich, ist aber unsicher und einfach nicht so gut geschult bzw. eben einfach ein anderer Typ, so dass Coffie ihm oft den Stinkefinger zeigt bzw. ihn halt abblitzen lässt, während bei mir oft ein Räuspern reicht, um ihn zu erinnern.

Wie ist denn Euer Erziehungsweg sonst so bisher? Gibt es einen Link zu Deiner Hundeschule?

LG Anja

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(bearbeitet)

Es ist absolut möglich, dass sie sich so verhält, weil sie läufig ist (zum ersten Mal).

Aus der Ferne läßt sich das allerdings kaum beurteilen. Allerdings scheinen Deine Korrekturen nicht wirklich als Korrekturen anzukommen, sondern sie eher einzuschüchtern und zu verunsichern. Dann kann es auch sein, dass sie aus Unsicherheit nach vorne geht und schnappt oder sogar zubeißt.

Ich würde an Deiner Stelle solange bis der Trainer da war und die Situation vor Ort einschätzen kann und Dir Hilfe geben kann keine weiteren derartigen Ausbrüche mehr provozieren. Das Verhalten, wodurch auch immer entstanden könnte sich festsetzen.

Edit: Anja war fixer :)

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Hallo,

hm.. wenn Sie es nur bei dir macht, vielleicht liegt es an deiner Körperhaltung gegenüber dem Hund? Vielleicht hat sie Angst vor dir?! Arbeite mal daran dich nicht über den Hund zu beugen, sondern geh runter in die Hocke zum Hund.

Genauso nicht dem Hund oben auf dem Kopf rumstreicheln, sondern von unten an der Brust.

Außerdem kommt dein Hund wie du sagst, aus Rumänien, niemand weiß, was der Hund dort alles schlechtes erlebt und mitmachen durfte und jetzt kommst du mit so Aktionen wie Schnauzgriff und Bauch nach unten drücken ( Was auch immer das sein soll?! ). Wie soll ein Hund so Vertrauen zu dir aufbauen, wenn du damit alles kaputt machst?!

Mach mit dem Hund "Spiele" zum Bindungsaufbau wie "Apportier-Spiele" mit dem Futterbeutel. Am besten gleich nachher um 19:15Uhr den Rütter auf Vox anschauen, um einen kleinen Einblick in das Hunde 1x1 zubekommen.

Ein Rüdelführer setzt sich übrigens nicht mit "Gewalt" durch, sondern ruhig aber bestimmt und bedacht. Mach dem Hund erstmal in Ruhe klar, was du überhaupt von ihm willst, du kannst nicht menschliche Dinge von dem Hund verlangen, die er gar nicht kennt und dann körperlich werden, wenn es nicht so klappt.

Sorry wenn du dich jetzt angegriffen fühlst, aber wenn ich sowas lese, sollte man echt mal über einen Führerschein für Hundehalter nachdenken :(

Grüße und viel Erfolg

Benni

PS: Mit spazieren gehen, baut man keine Bindung auf !!!

Sondern mit tollen Futtersuchspielen usw. die das spazieren gehen deutlich interessanter machen für den Hund.

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Lass das mit dem Schnauzengriff und runter drücken.

Mit dem Knurren drückt sie erstmal nur ihr Unbehagen aus, das musst du nicht persönlich nehmen, sondern einfach als Kommunikation. Wenn du darauf mit Kraft reagierst, bestätigst du nur, dass sie mit dem Unbehagen recht hatte und es wird immer schlimmer.

Sie betrachtet ihren Platz als Rückzugsort und möchte dort nicht gestört werden (wie viele Hunde, auch wenn die das nicht durch knurren oder beißen ausdrücken). Sie wird es als bedrohlich empfinden, wenn Du entschlossen auf sie zugehst, um sie dort raus zu holen.

Da es konkrete Situationen sind, kannst Du diese auch üben, Zeit hast du ja offensichtlich. Ich würde tagsüber mal das Körbchen an verschiedene Stellen bringen und aus verschiedenen Abständen (nicht zu dicht dran!) das rein schicken und auch wieder raus rufen üben. Beides verbunden mit Spiel oder Leckerchen oder was auch immer.

Du kannst auch eine Hausleine dran machen, damit sie sich nicht komplett einigelt, aber ich denke, wenn sie Spass am Training hat wird das gut laufen.

So lernt sie, aus dem Körbchen zu Dir zu kommen, Du musst sie nicht abholen.

Und sehr viel später würde ich erst anfangen, ihr zu zeigen, dass auch du im Körbchen sitzen kannst. Und dass du sie dort auch anfassen kannst.

Sie erst kurze Zeit bei Euch und es ist verständlich, dass sie einen Ruheort braucht.

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Ah, das mit der Ruhe und dem Rückzugsort hatte ich vergessen, danke Cartolina ;)

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Möchte noch mal was zu angeblichen Bindungsspielen sagen: Aus meiner Sicht gibt es die nicht. Hunde binden sich nach meiner Erfahrung an denjenigen, der sie führt. An jemanden, der Sicherheit und Klarheit ausdrückt, an jemanden, dem man folgen mag, auch wenn er kein Futter durch die Gegend schmeißt.

Ich möchte mich nicht für meinen Hund interessant machen. Ich möchte meinem Hund Klarheit und Sicherheit vermitteln, so dass er mich respektieren kann. Dann kann er sich auch binden.

Spiele sind natürlich förderlich für das Miteinander zwischen Mensch und Hund, nur kann spielen bei fehlender Beziehung auch dazu führen, dass die Missverhältnisse weiter ausgebaut werden. Dann werden die Konflikte dort weiter ausgetragen.

LG Anja

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Hier erst einmal der Link zu unserer Hundeschule:

http://www.hundeschule-hundsfidel-lüdenscheid.de/uebermich.html

BennieNW-Warum sollte ich mich angegriffen fühlen?

Mache es doch eigentlich genau so wie du es sagst.

Wenn ich von trainieren rede dann meine ich das auch so und alles geht über Lob und Leckerlie.

Es ist also mehr als spazieren gehen!

Das man sich nicht über den Hund beugt ist mir natürlich bekannt.

Ich bedränge ihn auch nicht uns setze mich ganz vorsichtig zu ihm.

Ich bin 1,90 groß und ist logisch das ich ihn verunsichern kann.

Laut unserer Hundeschule muss er sich jedoch ohne zu knurren aus dem Körbchen holen lassen.

Und das sehe ich genau so!

Er hat anfangs auch geknurrt wenn ich ihm den Knochen wegnehmen wollte und das haben wir ihm schließlich auch abgewöhnt.

Hundefuhrerschein ist gut aber sicher hast du auch schon mal Fehler in der Erziehung gemacht!

Und genau darum suche ich hier Hilfe und es macht keinen Sinn gleich alles schlecht zu machen.

Ich bin ein ruhiger Typ und strahle eigentlich Ruhe aus.

Wirklich keine Ahnung warum ich zum Feindblid werde.

Was die Korrektur angeht so kann ich es nur so machen wie es mir gezeigt wurde.

Da muss ich Vertrauen zum Coach haben das es so richtig ist.

Wie korrigiert ihr denn eure Hunde?

Ich denke ich werde spielerisch die Tage überbrücken müssen und es nicht provozieren bevor es nur noch schlimmer wird.

Das macht in meinen Augen wenig Sinn!

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PS: Mit spazieren gehen, baut man keine Bindung auf !!!

Warum nicht?

Außerdem macht der TE deutlich mehr als nur spazierengehen!

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"Ich trainiere jeden Tag mit ihr gut 1 Std. intensiv,verbringe den Vormittag mit ihr und gehe regelmäßig lange mit ihr spazieren."

Die eine Stunde Training habe ich nicht gelesen, bzw. überlesen, sorry ;)

..und wegen dem Hundeführerschein, das war allgemein gehalten und nicht auf dich bezogen. Kommt daher das hier bald jede Woche Threads aufgemacht werden, wo Junghunde ich nenns mal "körperlich" für Fehlverhalten korrigiert werden von Hundeanfängern, die eigentlich davon nicht so die Ahnung haben.

Mit der Zeit ärgert das einen, das immer auf's neue lesen zu müssen. Besonders weil viele Junghunde wegen der Unwissenheit ihrer Besitzer darunter leiden müssen.

Das du nicht immer direkt den Hund anfassen musst, mach ihr für im Haus eine Hausleine dran, damit kannst du sie ganz locker und einfach aus ihrem Körbchen holen, wenn sie da raus muss, weil ihr weggeht. Aber auch die Kinder können sie so damit problemlos vom Bett runterhalten.

Originalbeitrag

PS: Mit spazieren gehen, baut man keine Bindung auf !!!

Warum nicht?

Außerdem macht der TE deutlich mehr als nur spazierengehen!

Na weil bei den meisten Spazierengehen so aussieht => Besitzer rennt mit gestrecktem Arm dem ziehenden Hund hinterher und so baut man sicher keine Bindung auf ;)

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      Eine Nachbarin hat ohne zu fragen ihm einfach auf den Kopf gegriffen, bevor ich überhaupt reagieren konnte hatte mein Hund schon nach ihr geschnappt. 
      Zum Glück ist nicht viel passiert, eine Wunde war nicht da, aber ich fürchte ein blauer Fleck wird es trotzdem. Ich schätze die Situation auch so ein, das sich mein Hund bedroht gefühlt hat.
      Mich hat das natürlich total geschreckt. Ich passe immer gut auf, aber eine solche Situation kann trotzdem wieder passieren, was mir ehrlich gesagt angst macht.   Ein weiteres Problem, mein Hund reagiert auf gewisse andere Hunde, im speziellen auf Rüden oft sehr aggressiv.
      In der Nachbarschaft gibt es ein paar, die er garnicht leiden kann. Sobald er diese sieht und nur noch eine gewisse Distanz zwischen ihnen ist, rennt er gegen die Leine und beginnt richtig zu knurren. 
      Er macht das nicht bei jedem Hund, meistens wissen wir sehr schnell ob er nun gleich wieder das Verhalten zeigt oder nicht. 
      Mit Weibchen haben wir ihn bereits zusammen gelassen, da hatten wir kein Problem.
      Mit unserem Trainer haben wir auch schon versucht das Problem anzugehen, Augen zu und durch ists bei ihm nicht. Das einzige mit dem wir da bisher erfolg hatten, war mit einer großzügigen Distanz stehen bleiben und ihn sitzen lassen. Je nach Distanz bleibt er dann brav sitzen und macht nichts, das belohnen wir natürlich. Es ist aber nicht immer möglich beim Gassi gehen so viel Abstand zu halten (aktuell gehen wir ca. 10 Meter zur Seite). Uns haben auch schon viele angesprochen, das sie ähnliche Probleme mit ihrem Rüden hatten, als dieser noch so jung war. Ich glaube nur vor nichts kommt nichts. Einfach so wird sich das auch nicht im Alter geben. Dazu möchte ich auch noch sagen, mein Hund wurde nicht kastriert und wir habe es auch nicht vor. Ich denke eine Kastration löst keine Probleme.   Mich würden dazu einfach eure Meinungen und Erfahrungen interessieren.    

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