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Hundeforum Der Hund
hundi8899

Kann Tierschützerin Hund zurück verlangen?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich befinde mich in einer etwas heiklen Situation, undzwar möchte eine Tierschützerin/ Vermittlerin einen Hund von mir zurück verlangen.

Hierzu die Ausgangsgeschichte :

Wir haben unseren Hund privat bekommen (Im März diesen Jahres). Ohne Schutzvertrag etc. und ohne Schutzgebühr und alles.

Als der Hund dann ein paar Monate später ausgebüchst ist und durch einen lieben Finder im Tierheim abgegeben wurde (wo wir sie dann wieder holen durften). erfuhren wir, dass dieser hund unter schutzvertrag vermittelt wurde, von einem verein und eigentlich NICHT an uns hätte vermittelt werden dürfen. (kam raus, weil der Verein noch im chip als besitzer eingetragen ist).

nun ist es so, dass wir den hund aus umzugsgründen eigentlich zurück geben wollten, dies aber nicht übers herz bringen.

da eine vermittlung kurzfristig geplatzt ist, ist die vereinsfrau sehr sauer und fordert den hund nun wütend zurück, droht sogar damit den hund mit dem veterenäramt rausholen zu lassen.

wie sieht meine rechtliche lage da aus? da die tierschützerin noch im chip als besitzerin gespeichert ist.

habe ich da überhaupt rechtlich gesehen eine chance den hund zu behalten?

Danke!

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Ich würde mich sehr freuen, wenn uns da jemand helfen kann...

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Naja, wenn ihr den Hund ohne das Wissen des Tierheimes erworben habt, dann ist er Eigentum des Tierheimes.

Denn die meisten Tierschutzorgas haben eine Klausel, die den künftigen Besitzer verpflichtet, den Hund im Falle einer Abgabe an das Tierheim zurück zu geben.

Einfach den Hund weiter zu geben ist damit nicht rechtmäßig.

Könnt ihr mit der Leiterin nicht reden um eine gütliche Einigung zu finden?

Denn rechtlich gesehen gehört der Hund dem Tierheim und ein ewiges Hin und Her ist nicht gut.

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Klingt irgendwie sehr unseriös, die ganze Geschichte: Abgabe vom Tierschutz, kein Schutzvertrag, keine Eintragung (durch Euch) auf neuen Halter, Zurückegen wollen, geplatze Vermittlung.....

Ich durchschaue das Wirrwarr nicht so ganz, aber wenn der Hund noch auf jemand anderes eingetragen ist und ihr keinen Vertrag habt, habt ihr wohl ein Problem, denke ich. Ein Fall für das Vet -Amt ist das allerdings nicht.

Aber vielleicht sollten alle Beteiligten sich darüber klar werden, was das wichtigste ist: NICHT die eigenen Ego´s sondern das Wohl des Hundes!

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Hört sich echt komisch an, die Geschichte. Und wenn man aus "umzugsgründen" den eigenen Hund abzugeben überlegt, ist er wahrscheinlich im Tierschutz besser aufgehoben.

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Moment, verstehe grade auch nicht ganz.

Ihr wolltet den Hund eigentlich eh abgeben, was aber kurzfristig nicht geklappt hat? Und jetzt wollt ihr ihn aber eigentlich doch behalten? :???

Nunja, rechtlich gesehen hätte die Person von der du den Hund hast, den Hund nicht vermitteln dürfen, weil der Hund durch den Schutzvertrag dem Tierheim gehört. Sie können ihn also glaube ich zurück verlangen.

Bei uns kam das glaube ich nur einmal vor. Da wollte eine Frau eine Katze nicht mehr und wollte sie halt jmd anders geben. In unseren Schutzverträgen ist aber geregelt, dass die Tiere niemals an Dritte, sondern wenn an uns zurück müssen. Meine Kollegin hat sich dann das neue zu Hause angeguckt, und dann erst durfte das Tier ohne Zwischenstopp bei uns an die Drittperson vermittelt werden. Aber dann auch mit neuem Schutzvertrag etc.

Such das Gespräch mit dem Tierheim. Vllt versuchst du es mit dem Vorstand wenn du bei dieser Dame kein durchkommen siehst. Aber mache dir bitte vorher klar, ob der Hund jetzt eigentlich eh abgegeben werden sollte oder nicht.

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Hallo,

einmal vorweg: Ich würde niemals darüber nachdenken, einen Hund wegen eines Umzugs abzugeben. Aber wenn ihr das ohnehin nicht übers Herz bringt, spricht das ja dafür, dass ihr für euch erkannt habt, dass man so ein Familienmitglied nicht einfach weggibt ;)

Vielleicht hat die Vereinsfrau ja wegen dieser kurzfristigen Umentscheidung berechtigte Bedenken, ob ihr mit dem Hund verantwortungsvoll umgeht? Ich würde auf jeden Fall erstmal das Gespräch mit ihr suchen und versuchen, das Ganze zu klären.

Was diese Schutzverträge angeht... Ich finde es gut und schön, dass sie dem Schutz des Tieres dienen sollen. Aber meines Wissens sind sie nicht immer rechtskräftig. Diese Kastrationsklausel zum Beispiel beißt sich doch mit dem Gesetz, welches Amputationen ohne medizinische Indikation untersagt? Und ich meine, dass die verbotene Weitergabe von Tieren auch nicht immer Gültigkeit behält. Das ist aber recht schwammig, ich glaub so ganz weiß kaum jemand, was bei den Verträgen jetzt eigentlich stimmt und was nicht.

Nichts desto Trotz. Schön ist so ein Streit ja nicht. Und wenn es dem verein wirklch um das Wohl des Tieres geht, würde ich auf jeden Fall das Gespräch suchen. Und zwar ein ruhiges :)

LG Sarah

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Habt ihr den Hund von einer dritten Person d.h. nicht dem Tierschutzverein ?

Im Pferdebereich ist es so weit ich mich erinnere so, dass man das Pferd behalten darf wenn man es im guten glauben erworben hat,also nicht wusstet das das Pferd nicht Eigentum des Verkäufers war. Der Verkäufer ist dem eigentlichen Eigentümer dann Schadensersatz schuldig, d.h. er muss im soviel Geld geben wie das Pferd wert ist

Ich glaube das müsste man auch auf Hunde anwenden können.

Ich würde mich auf jeden Fall von einem Anwalt, der sich in dem Bereich auskennt, beraten lassen.

Oft glauben Tierschützer sie haben viel mehr Rechte, als ihnen eigentlich gesetzlich zustehen.

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Die meisten dieser Schutzverträge sind rechtlich nicht wasserdicht.

Es gibt Verträge da wird festgehalten, dass der Hund Eigentum der Tierschutzvereinigung bleibt. Wer so einen Vertrag unterschreibt, unterschreibt, dass ihm der Hund eigentlich gar nicht gehört, er aber für alles was den Hund betrifft aufkommt. Wer das unterschreibt ist selber schuld.

Ansonsten wenn ein Vertrag geschlossen wurde, in dem das Eigentum an dem Hund auf jemanden übergeht, dann kann die Orga noch so viele Klauseln reinsetzten, dass der Hund nicht an Dritte weitergegeben werden darf. Ist rechtlich nicht wirksam. Wenn ich das Eigentum an einem Hund erworben habe, dann kann ich entscheiden wo der Hund lebt.

Also,...es kommt auf den Vertrag an.

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Also ich habe diese Klausel bei mir in den Verträgen so geregelt, dass ich ein Vorkaufsrecht habe bzw der Käufer mir bei Unterschrift dieses einräumt. Sprich bevor das Tier an andere geht, muss ich gefragt werden, ob ich Interesse an einem Rückkauf habe. Und das ist laut Rechtsanwalt für Tierrecht auch wirksam.

Wie es sich bei einem einfachen: Darf nicht weitergegeben werden an Dritte verhält, weiß ich nicht, aber ich denke, dass es da auf die genaue Formulierung ankommt.

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