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polar-chat.de  Der Hund
Neri

Sozialisieren, Angst vor Autos und Co.

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Hi an Alle,

Milow ist endlich aus dem Tierheim aus Rumänien da - zwar mit fast 2 Monaten verspätung, aber besser als nie.

Er ist jetzt seid einer Woche da und es gibt einige Schwierigkeiten. Vlt. könnt ihr mir dabei helfen und ein paar Tipps geben :)

Das erste Problem ist das gassi-gehen. Mittlerweile habe ich ihn davon überzeugen können, dass die große Tür nicht sein Feind ist und dass er da ruhig durch kann (andere Türen sind ihm noch nicht geheuer) und ich komm auch schon eine gewisse strecke mit ihm, aber sobald ein Auto kommt ist es vorbei. Er hat große Angst vor fahrende Autos. Wie kann ich ihm denn zeigen, dass er keine Angst haben braucht.

Der zweite Punkt ist das Thema andere Hunde. Kleine Hunde bellt er an und bei großen erstarrt er.

Ich weiß, um ihn zu sozialisieren muss er viel Kontakt mit anderen Hunden haben, deshalb hatte ich eine Freundin gebeten uns mit ihrer Hündin zu besuchen und da hab ich ihn zum ersten mal bellen gehört. Nach ner Zeit hat er sich beruhigt, aber den anderen Hund ignoriert. Auch als wir draußen waren, haben sie sich nur kurz beschnuppert, aber das wars auch. Ich kann mir leider keine Hundeschule leisten, daher meine Frage wie gebe ich ihm das Selbstvertrauen auf andere Hunde zuzugehen?

Ich freu mich auf eure Ratschläge

Viele Grüße Neri

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Lass ihn erstmal bei dir ankommen und setze ihn nicht gleich 1000 fremden Dingen aus!!! Du kannst ihm noch gar nicht zeigen, dass er keine Angst haben muss, weil er noch gar kein Vertrauen zu dir haben kann.

Setze dich mit ihm auf eine Parkbank und beguckt in aller Ruhe das Geschehen, mit Abstand natuerlich. Einfach gemeinsam Ruhe finden, obwohl ein paar Aussenreize da sind.

Keinen Kontakt zu anderen Hunden erzwingen, irgendwann wird er von alleine neugierig gucken gehen. Hab Geduld!!

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Hallo,

da kommt viel Arbeit auf dich zu, aber das hast du dir sicherlich schon gedacht. :)

Was ganz wichtig ist bei einem Welpen ohne Prägung ist viel Geduld und zeigen, zeigen und noch mal zeigen.

Du darfst nicht in ein Meideverhalten gehen, denn sonst lernt der Kleine es nicht, sich mit dem, was auf ihn zukommt auseinanderzusetzen.

Jetzt ist er ja auch erst eine Woche bei dir und so ist wirklich absolut alles erst mal neu für ihn.

Erste Fortschritte mit der Tür habt ihr schon gemacht.

Was euch helfen könnte, bei Dingen, die Milow suspekt findet, dass du ihn in Ruhe gucken lässt und die Dinge vielleicht auch benennst.

So habe ich das bei meinem Rüden damals auch gemacht. Dann gehst du weiter und beachtest das nicht weiter.

Was die Sozialisierung angeht. So schlecht war das gar nicht, wie Milow sich der Hündin deiner Freundin gegenüber verhalten hat, gar nicht, im Gegenteil.

Man muss nicht immer davon ausgehen, dass sofort ein Spiel eröffnet wird. Die Beiden haben sich gesehen und er hat erst gebellt. Das wird vielleicht Unsicherheit gewesen sein. Dann dieses Ignorieren war absolut ok.

Wenn die Hündin deinen Milow akzeptiert und er umgekehrt, dann hättest du schon eine Basis dafür, dass er sich an ihr orientieren kann. Probiert es mal aus, wie es sich verhält, wenn ihr zusammen spazieren geht. Die Hündin, wenn sie ein sicherer Hund ist, kann ihn beim Kennenlernen der neuen Umwelt dann gut unterstützen.

Ich würde jetzt an deiner Stelle versuchen, Milow mit ausgewählten und sicheren Hunden zusammenzubringen.

Pass auf, dass er nicht gemobbt wird, dann greifst du ein. Der Kleine muss Sicherheit kriegen. :)

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Ganz ehrlich, gib ihm Zeit.

Jule kam mit 1 Jahr her, das Treppenhaus war ihr ein Graus, das könnte sie ja fressen.

Genauso Treppen, die verschlucken Hunde ja einfach ;)

Mittlerweile ist sie mit viel Zeit, Geduld und ein wenig Arbeit ein toller Hund geworden.

Aber es dauert und alles muss erst einmal verarbeitet werden.

Das solltest Du nicht unterschätzen, achte daher bitte auf ausreichend Ruhe und Schlaf.

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Am besten ist es, wenn du nichts erzwingen willst.

Hat er vorher in totaler Einzelhaft gelebt? Meist sind die Hunde in total überfüllten Auffangstationen ntergebracht und haben die Nase voll von anderen Hunden. Es geht dort nicht immer freundlich zu und die Reaktion deines Hundes ist die Folge davon.

Es wäre besser, du gingst mit ihm erst einmal dort, wo nicht viel los ist, am beten allein in Wald und Feld, damit ihr zwei euch findet.

Oder auf einer Bank sitzen, etwas abseits, und in Ruhe schauen ohne Kontakt zu Hunden und Menschen tut auch immer gut.

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Wegen der Hundeschule, schau mal ob es bei dir in der Nähe einen HundeVEREIN gibt, dort zahlt man meistens nur einen kleinen Jahresbeitrag von 40€ ca. und bekommt meistens Kurse für Welpen, Junghunde etc. geboten.

Grüße

Benni

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