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polar-chat.de  Der Hund
mulan84

Ständiges Unterwürfigkeits-/Freudenpipi

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Hallo Leute, ich brauch mal eure Tips.

Unsere Gasthündin auf die wir ab und an aufpassen, lässt ständig Pipi laufen.

Als sie noch klein war, war es eigentlich immer nur Freudenpipi.Z.B. wenn sie uns wieder gesehen hat,man nach Hause kam oder wenn sie von Frauchen nach dem Urlaub wieder bei uns abgeholt wurde.

Mitlerweile ist sie aber schon 1 1/2Jahre und das Freudenpinkeln ist weiterhin vorhanden.Allerdings pinkelt sie nun auch in anderen Situationen.Z.B. wenn sie nicht aus ihrem Körbchen will oder aus dem Kofferraum. Also quasi in Situation wo sie irgendetwas nicht möchte und wir sie aber vom Gegenteil überzeugen müssen oder wollen.

Wir haben jetzt wirklich schon einiges versucht um das Ganze zu verhindern. Schimpfen hat natürlich garnichts gebracht. Mit Leckerchen umlenken/ablenken/locken hat auch nicht gefruchtet. Schnell auf den Arm nehmen (viel Hunde hören dann ja sofort auf ihr Geschäft zu machen) juckt sie auch nicht,sie lässt einfach laufen.

Mitlerweile sind wir beim Thema ignorieren.Also wir tun einfach so als ob sie garnicht gemacht hätte, obwohl man sich innerlich natürlich schwarz ärgert das schon wieder die Couch, der Hundekorb oder der Parkettboden voll ist. Begrüßen oder gar freundlich ansprechen ist natürlich auch nicht drin.

Aber geändert hat sich bis jetzt leider garnix :-(

Habt ihr noch irgentwelche Ideen oder Erfahrungen?

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Ist sie unsicher euch gegenüber? Oder gegenüber Menschen allgemein?

Beschreib doch mal ihren Charakter.

Und wie mit ihr umgegangen wird.

Ich denke weder mit schimpfen noch mit Ablenken noch mit Ignorieren lässt sich das lösen.

Abhilfe schaffen Sicherheit im täglichen Leben und vor allem Selbstsicherheit, denke ich.

Vielleicht könnt ihr der Hündin helfen, das zu entwickeln?

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Also grundsätzlich würde ich sie nicht als unsicher bezeichen. Eher sensibel und leicht zu beeindrucken(für einen Dackel). Von ihrer Besitzerin wird sie schon arg in Watte gepackt.Wir behandeln sie immer freundlich aber doch etwas bestimmter als ihre Besitzerin.

Ich habe bei ihr eher das Gefühl Sie will einen damit irgendwie abstellen wenn man was von ihr möchte.

Es ist sogar schon einige Male vorgekommen das sie uns aufs Bett uriniert und einmal sogar gekotet hat.

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Löst jetzt dein Problem nicht, aber wieso zum Teufel lässt man einen Hund auf Bett und Couch, der einem da drauf pisst?!?!?!?

Also ehrlich, ich bin schwer beeindruckt von der scheinbar endlosen Geduld vieler User ...

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Vielleicht ist es eine Masche, mit der sie bei ihrer Besitzerin immer wieder Erfolg hat?

Von ihrer Besitzerin wird sie schon arg in Watte gepackt.

...Ich habe bei ihr eher das Gefühl Sie will einen damit irgendwie abstellen wenn man was von ihr möchte.

Was heißt das? Lässt sie ihr viel durchgehen?

Was genau bewirkt das Pinkeln bei der Besitzerin?

Wie reagiert sie?

Was sagt sie dazu?

Wenn es nicht in irgendeiner Weise zu irgendeinem Ziel für den Hund führen würde, wäre es wahrscheinlich längst verschwunden.

Ich bezweifle auch, dass ihr als gelegentliche Urlaubs-Vertretung das löst.

Vielleicht bleibt euch nur eine Windel, um eure Nerven zu schonen.

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Originalbeitrag

Wenn es nicht in irgendeiner Weise zu irgendeinem Ziel für den Hund führen würde, wäre es wahrscheinlich längst verschwunden.

Zu welchem Ziel sollte das denn führen? Hund will nicht aus dem Kofferraum, pinkelt rein und Frauchen lässt ihn dann im Auto? Oder er pinkelt ins Körbchen weil er nicht raus will und Frauchen lässt ihn dann da drin? Sorry, kann ich mir nicht vorstellen.

Und nein ich weigere mich zu glauben dass ein Hund sich denkt, wenn die mich jetzt aus dem Korb holt, dann pinkel ich darein, die wird schon sehen was sie davon hat.

Die Frage ist ob das "Freudenpinkeln" überhaupt jemals Freude war oder vielleicht doch mehr Unterwüfigkeit oder Angst.

Wäre interessant zu wissen wie sich der Hund bei den eigentlichen Haltern in diversen Siatuationen verhält.

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Wahrscheinlich hast du recht. Die Besitzerin behauptet bei ihr würde sie das nicht machen.Bin ich aber nicht von überzeugt.

Bei ihr darf der Hund natürlich auch auf Bett und Couch. Wenn sie´s dann bei uns verbotenerweise auch versucht und wir sie runter schicken pinkelt sie natürlich direkt wieder :motz:

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Und nein ich weigere mich zu glauben dass ein Hund sich denkt, wenn die mich jetzt aus dem Korb holt, dann pinkel ich darein, die wird schon sehen was sie davon hat.

Die Frage ist ob das "Freudenpinkeln" überhaupt jemals Freude war oder vielleicht doch mehr Unterwüfigkeit oder Angst.

Wäre interessant zu wissen wie sich der Hund bei den eigentlichen Haltern in diversen Siatuationen verhält.

Auch wenn ich es mir nicht vorstellen kann, aber nehmen wir mal an es wäre so und wir haben tasächlich zu unsensibel auf sie reagiert und habens einfach nicht gemerkt.

Wie würde man dann weiter vorgehen?

Im Moment ignorieren wir ihr pinkeln wie gesagt und versuchen wirklich so sanft wie möglich mit ihr umzugehen.Doch selbst wenn man sie mit suuper freundlicher Stimme anspricht,z.b. um sie zum Gassi gehen aufzufordern,läuft das Pipi :-(

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Man sollte bedenken, dass dieses Problem auch bei 7jährigen oder noch älteren Menschenkindern vorhanden sein kann. Das ist nichts was man einfach so abtun kann sondern kann ein ernsthaftes Problem für den Hund sein.

Das ist zwar meinerseits kein Lösungsansatz aber eine Zusatzbemerkung zu den bisherigen Kommentaren.

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Nun man müsste völlig von vorne anfangen und dem Hund erst einmal Vertrauen vermitteln. Wenn er wirklich vor euch Angst hat, wird es schwer, es braucht dann zumindest eine Person der er vertraut. Dann muss man sich Situationen suchen die der Hund bisher genossen hat. Vielleicht Spiel? Oder Spaziergang? Das ist von Hund zu Hund anders. Man muss eine Situation suchen in der sich der Hund rundum wohl fühlt, darauf baut man auf.

Die Frage ist allerdings, ob das Sinn macht, wenn ihr den Hund nur hin und wieder mal bei euch habt. Da wäre es (im Falle der Angst) für den Hund vielleicht besser wenn er eine andere Pflegestelle bekommt, die mit ihm dann bei null anfangen kann.

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