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Hundeforum Der Hund
Danca-Maus

Warum holt man sich einen Hund?

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Ich muss es einfach mal loswerden, vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung auch falsch. ich schaue mir immer mal wieder im Internet verschiedene Tierheime an, oder Portale, wo ich erwachsene Hunde oder Welpen käuflich erwerben kann. Das mache ich nur aus einem Grund, um zu sehen, was für niedliche Fellnasen es noch gibt, und ob Tierheimhunde schon in ein glückliches Zuhause vermittelt weurden.

Ich muss immer wieder schlucken, wenn ich lese, Hund abzugeben, aus Zeitmangel, Umzug etc. abzugeben. Teilweise mit Preisen bis zu 800 Euro mit VHB.

Natürlich, gibt es verschieden Gründe, warum ich meinen Hund abgeben muss! Manchmal ist halt keine Alternative möglich. (Krankheit, Jobwechsel etc.)

Ich kann aber zudem nicht verstehen, wenn ich z.b lese, 6 Monate alter Hund aus Zeitmangel abzugeben. Ich glaube einfach nicht, dass einem nicht bewusst ist, dass ein Hund zeitlich aufwendig ist.

Und dann reicht es natürlich nicht, wenn der Besitzer dafür sorgt, dass eine liebevolles zuhause gefunden wird, NEIN, hier spielt natürlich Geld noch eine wichtige Rolle.

Ich besitzte auch seit vielen Jahren einen Hund, und ja natürlich ist es nicht immer schön, so eine Verpflichtung zu haben "manchmal" ist man vielleicht auch ein wenig überfordert. Oder möchte bei Minus Graden auf dem Sofa bleiben. Ich denke, dass kennt jeder. Aber dagegen stehen viele Jahre wunderschöne Momente, die ich niemals missen möchte,

Unsere Hunde sind doch keine Gegenstände, Sie haben Gefühle, eine Seele und brauchen eine Vertrauensperson.

Ich würde mir einfach wünsche, dass man sich vor der Anschaffung eines Hundes auch mal Gedanken macht. Meine Nachbarkinder wollten unbedingt einen Hund und hatten Ihre Eltern auch schon fast überzeugt. Um zu sehen, ob wirkich dauerhaft Interesse bestehen könnte, haben die Kinder die Aufgabe bekommen, sich meinen Hund unaufgefordert zu holen und für regelmäßigen Auslauf zu sorgen. Das ganze funktionierte ca. 2 Wochen.

Jetzt haben die Kinder von sich aus gesagt, dass es einfach zuviel ist.

Ich fand es super dass die Beiden von sich aus gesagt haben: "wir nehmen lieber zwischendurch deinen Hund, dann haben wir noch für andere Sachen zeit."

Die Anschaffung, sollte einfach gut überlegt sein, und ich finde es einfach nur schade, dass häufig nicht bedacht wird, dass so ein Hund wirklich steinalt werden kann.

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Als ich mir Shiva holte,war ich und meine Tochter uns bewusst,das ein Hund nicht "nur" schmusen will (ohne meinte Tochter hätte ich es mir 2 mal überlegt,einen Hund (egal ob groß oder klein) zu holen!

Als ich Shiva gehen lassen musste,war mir sofort klar,es kommt wieder eine "Fellnase" ins Haus! Klar,in diesen 6 Wochen OHNE Hund waren auch mal Tage dabei,wo du Sachen gemacht hast,die mit Hund nicht ganz soooo einfach wären! Morgens nach dem Kaffee,mit keinem Hund raus,usw! Die Gewohnheit war "leer"!

Als dann Goku einzog leuchteten meine Augen! Ja es geht wieder aufwärts! Klar ist das schon eine große Verantwortung aber darüber MUSS man sich einfach im klaren sein! Ja bei manchem Wetter denke ich auch:iiihh ich mag nicht raus,aber ein Blick in die Hundeaugen,dann ändert sich das! Durch die positive Erfahrung mit einem Auslandhund holte ich mir 2 Monate noch die Maus Amy! Ich muss ehrlich sein,es ist anders und anstrengend,da Madame hohen Jagdtrieb hat ! Aber das ist für mich noch LANGE kein Grund sie weg zu geben! Ich liebe meine Hunde von ganzem Herzen,und ich glaube sie verstehen einen besser als mancher Mensch!

Mir tun die Tiere einfach nur leid,die angeschafft werden,ohne sich im klaren zu sein das es 1000000Jahre bei einem ist :)

Natürlich kann IMMER etwas passieren womit keiner rechnet, aber manche sagen auch einfach,das **** eine Allergie hat und der Hund weg muss(obwohl es NICHT stimmt)

Ich wünsche allen Fellnasen im TH ein schönes Zuhause !

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Da sagst du was!!! :klatsch:

Ganz besonders auffällig finde ich immer die Anzeigen: "8 Mon. alter Hund (meistens große Rassen) wegen Allergie abzugeben" :Oo

Vielen ist es einfach nicht bewußt (oder sie wollen es nicht glauben), dass so ein süßer Welpe spätestens im Pupertäts-Alter äußerst anstrengend werden kann (besonders, wenn man bis dahin wenig bis gar nix mit ihm trainiert hat)!

Schlimmstenfalls werden manche Ersthundbesitzer von ihrem 40Kilo-Jungspunt an die Wand gestellt und beginnen Angst vor ihm zu haben, weil sie sich mit dem Thema "Hundeerziehung/Hundeverhalten" nicht die Bohne befaßt haben!! :motz:

Ich fürchte, dass solche Leute einfach nicht aussterben werden!! :motz:

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ist doch kein neues problem. wird sich wohl auch nie wirklich ändern.

solange man in einer ex und hop gesellschaft lebt, werden tiere immer nur eine ware bleiben.

für mich war das fehlverhalten anderer bis jetzt aber positiv. für meinen jetzigen hund natürlich nicht, ihr hätte ich es damals anders gewünscht. aber wären ihre besitzer verantwortungsvoller gewesen, hätte ich sie nicht :)

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Schlimmstenfalls werden manche Ersthundbesitzer von ihrem 40Kilo-Jungspunt an die Wand gestellt und beginnen Angst vor ihm zu haben, weil sie sich mit dem Thema "Hundeerziehung/Hundeverhalten" nicht die Bohne befaßt haben!! :motz:

Ich fürchte, dass solche Leute einfach nicht aussterben werden!! :motz:

ja die sterben nicht aus, wobei ich noch schlimmer die.. ich hab x Jahre Hunderfahrung, ich weiß alles, kann alles, dass hat bei meinen vorherigen Hunden auch geklappt, die waren auch gut erzogen, ich brauch keine Hilfe, lass mir von niemanden was sagen. Die meisten Ersthundebesitzer merken doch bald, dass es nicht ohne Hilfe geht und lassen sich beraten. Die andere Gruppe ist idR dank ihre jahrzehntelangen Hundeerfahrung sehr beratungsrestistent..

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Grundsätzlich hast du in vielen Punkten recht aber ich bitte folgendes zu bedenken, da es nicht ausdrücklich erwähnt wird: in Tierheimen kann man keine Hunde käuflich erwerben sondern man zahlt eine Schutzgebühr.

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Du hast (leider) Recht mit dem was du schreibst. Ich kann mir das nur so erklären, dass Hunde bei manchen Menschen keinen so hohen Stellenwert haben. Ist ja 'nur' ein Hund.

Vielleicht wollen sich Manche auch einfach nicht einschränken und machen es sich mit der Abgabe leicht.

Als Odin ein halbes Jahr alt war, gab es auch die Wahl zwischen behalten oder abgeben. Mein Vater war unerwartet gestorben und der hat sich die meiste Zeit um den Hund gekümmert, da ich und meine Geschwister in der Schule und meine Mutter arbeiten war.

Wir haben Odin dann behalten und es einfach versucht. Und siehe da, es hat geklappt.

Natürlich habe ich auch mal keine Lust mit ihm Gassi zu gehen. Wenn ich jetzt z.B. aus dem Fenster schaue und sehe wie es regnet, ist meine Gassilust auch beschränkt. Aber da muss ich eben durch, das gehört dazu. Dafür hab ich aber auch einen Hund.

Und leider gehen viele Menschen auch zu blauäugig an die Haltung anderer Tiere ran. Wenn man beispielsweise auf Youtube nach Aquariumvideos sucht und dann eines findet, in dem man 5 Skalare in 30l Cubes sieht, wird mir auch schlecht.

Oder Meerschweinchen in superkleinen Käfigen.

Oder oder oder...

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Es wird manchen Leuten aber auch zu einfach gemacht, da passiert ein uuuups-Wurf oder man will "einfach mal so" Welpen und bringt sie dann doch nicht an den Mann. Solchen HH ist jeder neue Besitzer recht, was der dann mit dem Hund macht- egal nicht mehr sein Problem.

Am meisten werden die Hunde doch abgegeben, wenn sie in der 1. oder 2. Pubertät sind. Auf einmal ist das nicht mehr der süße Welpe, der überall hinterherdackelt, sondern ein Junghund, der auch mal "Leck mich" sagt. Aber da war man ja nicht drauf vorbereitet, Mensch das stand aber nicht so in der Gebrauchsanweisung. Traurig..

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Um mal die Frage aus dem Betreff zu beantworten:

Meiner Meinung nach aus reinem Egoismus. Man möchte einen haben, sonst ließe man es ja bleiben. Warum man einen haben moechte, hat viele verschiedene mögliche Gründe. Aber im Grunde steht ein (oft wenig hinterfragten ) "ich will haben" zusammen mit einem "ich KANN haben" (Verfuegbarkeit / wirtschaftlich besehen) und nach Abwaegen der Lebensbedingungen einem moralisch betrachteten "ich darf haben".

Nun ist der Hund da, ist schwierig, anstrengend oder gar krank und einer der drei Faktoren fällt somit weg: "ich will haben" wird zu einem "das habe ich mir ganz anders vorgestellt, er nervt einfach nur noch". "Ich kann haben" wird besonders bei kranken Hunden schnell zu einem "dass es SO teuer werden wird, habe ich nicht gedacht, ich kann ihn mir nicht leisten" und das "ich darf einen haben" wird manchmal zu einem "ich sollte besser keinen halten". In den ersten beiden Fällen wird de Hund meist schnell durch einen anderen ersetzt, nur im dritten Falle siegt manchmal die Einsicht.

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Grundsätzlich hast du in vielen Punkten recht aber ich bitte folgendes zu bedenken, da es nicht ausdrücklich erwähnt wird: in Tierheimen kann man keine Hunde käuflich erwerben sondern man zahlt eine Schutzgebühr.

Stimmt, da hast Du recht! Ich finde die Schutzgebühr auch völlig in Ordnung, und unterstütze selber das Tierheim mit Futterspenden.

Also muss ich noch einmal korrigieren, die Gebühren der Tierheime schließe ich aus.

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