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Hundeforum Der Hund
snoopy1997

Jagen die Erste

Empfohlene Beiträge

Puh. Hallo

Ich bin gerade eben vom Spaziergang heimgekommen. Wir sind über eine große Wiese gelaufen mit fast keinen Bäumen. Bis jetzt konnte ich immer sagen Balu hat noch nie gejagt, jetzt nicht mehr. Er ist einem Hasen hinterher mit wildestem Jagdgeheul (der Wald war ca. 100m entfernt) ich habe dort noch nie einen Hasen oder anderes Wild gesehen.

Balu bleibt jetzt erstmal an der Schleppleine, aber wie kann ich da mit ihm trainieren, er hat ja "nur" auf Sicht gejagt und hier sieht man seltenst Hasen. Er war zwar nach ca. 5 Minuten wieder da (gefühlten 5 h) aber so kann das ja auch nicht weiter gehen!

Ich hab einfach Angst, dass er sich jetzt immer mehr nach Wild umschaut und dann öfters jagen geht.

Lg

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Quinny hat vor kurzem auch Gejagt , aber der Hase ist 1 m Voruns an ihr vorbei gesprungen ! ... da war sie erst mal weg ... BIS an den wald rand und dann hat sie abgedreht und war wieder da !!

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(bearbeitet)

Ich kann gsd sagen das mein Hund (obwohl Jagdhund) nicht hinterher sprinten würde. Für ihn sind die Fährten und Gerüche interessanter. Er läuft so 5 Minuten später die Spur in beide Richtungen mal ab ist dabei aber abrufbar.

Erst heut früh hatten wir wieder so ne scharfe Begegnung :kaffee:

Hund wie immer vor mir ohne Leine, ich konzentriert auf den Boden weil total aufgeweicht.

Guck nach oben, seh meinen Hund wie er steht und glotzt und naja 6 Rehe in gemütlichem Tempo so 5 Meter vor ihm über Feld machen.

Erst mal natürlich das typische Herzstehenbleiben, dann Hund abgerufen und zum ablenken kurz mit dem Ball gespielt. Kurzes Fährtenlaufen und dann weiter gegangen.

Edith meint das ich natürlich keinen Photo dabei hatte wenn man Rehe schon mal so nah zu Gesicht bekommt! Die waren alle irgendwie sehr groß (liegt vielleicht daran das man sie sonst nicht so nah sieht aber ich hab sie mir nie so groß vorgestellt)

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Ich hatte meine Hündin ein 3/4 Jahr, als sie mir durchgebrannt ist.

Sie lief an der Schleppleine (nicht unbedingt wegen dem Jagen, sondern weil sie auch sonst noch nicht abrufbar war), hat die Hasen am Feld gesehen, die sie die Male davor nie interessiert haben und weg war sie. Karabiner ist gebrochen und sie ist übers Feld gesprintet zu den Hasen hin.

Mir ist das Herz stehen geblieben, obwohl ich sie immer im Blick hatte und sie nicht mal 2 Minuten weg war.

Aber ja, sie hat danach ein merkbares Interesse an Hasen entwickelt :Oo

Mein Glück ist, dass sie ziemlich klein ist und die Schnauze meist am Boden hat (Mäuse). Also sehe ich das Wild in 80% der Fälle vor ihr. Sie läuft in wildreichen Gebieten, vorallem bei Feldern, trotzdem an der Schleppleine.

Ich übe mit ihr auf Kommando sofort zu stoppen und sich hinzusetzen. Sie sitzt dann nämlich wirklich fast angeklebt und ich kann hinsprinten und sie anleinen (bei diversen Sachen hat das schon geklappt). Aber ob ich mich das jemals ohne Schlepp testen traue, wo ich weiß, dass dort Hasen unterwegs sind...ich glaub nicht :(

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(bearbeitet)

Jagen die Zweite wird mit Sicherheit bald folgen usw.

Der Hund belohnt sich damit leider selbst.

Jetzt heisst es erstmal wirklich lange Schleppleine das er solch einen Erfolg nicht mehr hat.

Aber ich kenn mich damit auch nicht richtig aus, hatte einen Hütehund und dem hatte ich beigebracht, sobald irgendwo Wild, Enten etc. abdüst, er erstmal zu mir schauen muss, bevor er los düst. Natürlich durfte er nicht losdüsen und er musste zu mir kommen, dann gabs aber bei mir ein schönes Spiel oder was leckeres zum essen ;)

Sprich man muss dem Hund dann bei sich was ganz tolles bieten, das dass andere total uninteressant ist.

Hatte das aber komplett durch die gesamte Erziehung gezogen, sprich er durfte Bällen etc. nur hinterher, wenn ich es freigegeben hab und er mich vorher angeschaut hat.

Sowas aufzubauen dauert aber echt lange, am besten fängt man damit an, Leckerlie in die Faust und den Hund testen lassen wie er dran kommt. Erst wenn er Blickkontakt zu dir aufbaut bekommt er es. So lernt er, das er alle Sachen die toll sind erst bekommt, wenn er auf dich achtet.

Aber es ist viel Arbeit und man muss klein anfangen.

Sprich immer wenn es was besonderes gab, musste er auf mein "OK" warten.

Das hat er dann halt mit der Zeit auf alles umgelegt und so war es leichter ihn zu händeln.

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Das Problem ist ja, dass er das macht :D ich kann ihm ein Leckerlie auf die Schnauze legen und er nimmt es erst wenn ich ihm das ok gebe. Genauso auch mit Ball usw. Das klappt ohne Probleme, nur kann ich ja keine Hasen bestellen und so dann "Antihasenjagdtraining" machen.

LG

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Das würde nichts nützen. Ich habe zwei Zwergkaninchen und mein Sandro ist

zu denen absolut nett. Trotzdem hat er draußen schon ein wildes gefangen.

Und hätte ich nicht eigegriffen hätte er es auch getötet.

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Leider schaut er immernoch total interessiert Richtung Wald, zur Zeit trau ich mich echt nicht ihn abzuleinen. Jetzt hat er eben nur 10 m Schleppleine :(

Lg

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Wenn meiner aus seiner Sicht irgendwo Erfolg hatte (was das so heißt an Schleppleine..."Ich hab was gesehen, ich hab was gesehen!"), bemühe ich mich die Situation erst zu verlassen, wenn er wieder alle beieinander hat.

Vielleicht solltest Du das nächste Mal, wenn er anfängt sich dort aufzuregen am Wald, erstmal Ruhe reinbringen, dass diese Stelle nicht länger verknüpft bleibt mit "Ein Hase", sondern uninteressant wird.

Wir fahren damit recht gut, ich zieh es immer sofort durch und wir können die Stellen danach ohne helle Aufregung wieder passieren. Wenn ich es aus zeitlichen Gründen nicht kann, bekomm ich die Rechnung präsentiert beim nächsten Mal *g*

Vielleicht hilft Euch das schonmal ein bißchen?

LG

Sina

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