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Hundeforum Der Hund
Mest

Hund auf Hundewiese gebissen, brauche Hilfe :(

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Hallo,

ich bin neu hier und habe gleich ein großes Problem.

Mein Linus (Schnauzermischling, 10 Monate alt) wurde heute auf einer Hundewiese von einem vermutlich Rhodesian Ridgeback/Boxermischling angefallen und verletzt. Ich bin sofort mit Linus zum Tierarzt da er am Hals stark blutete. Ihm wurde eine Treenage gelegt und an Hals und Kopf genäht.

Der Hund des anderen kam von anderen Ende der Wiese gelaufen, hat Linus kurz angeschaut, ist ihm 2 - 3 Meter hinterher gelaufen und noch bevor ich ihn zu mir rufen konnte hat der andere Hund sich in Linus Kopf verbissen.

Ich habe dann mit dem Hundehalter Telefonnummern ausgetauscht und ihn jetzt angerufen um ihm die Sachlage zu schildern. Nun ist er auf einmal der Meinung, wenn so etwas auf einer Hundewiese passiert ist jeder für seinen Hund verantwortlich und ich könne nichts tun.

Hat damit jmd Erfahrung und kann mir helfen? Ich habe auch 2 Zeugen die meine Version bestätigen können!

Bitte helft mir, meine arme Maus :(

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Sein Hund hat gebissen - er ist voll verantwortlich.

Eine Hundewiese ist kein Freischein fürs Beissen!

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Originalbeitrag

Sein Hund hat gebissen - er ist voll verantwortlich.

Eine Hundewiese ist kein Freischein fürs Beissen!

Dem schliesse ich mich an!

Ja, jeder ist für seinen Hund verantwortlich, da mag der HH recht haben, eben auch dafür verantwortlich dass der eigene Hund nicht beisst oder beissen kann!

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Selbst wenn es auf seinem Privatgrundstück passiert wäre, er ist voll verantwortlich. Wir hatten einen ähnlichen Fall - leider anders herum - und da hab ich mich vom RA beraten lassen.

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(bearbeitet)

Ich glaube wenn beide Hunde ohne Leine wahren teilen sich die Besitzer der Hunde, die am Streit beteiligt wahren, jeweils die Tierarztkosten.

D.h. da der andere Hund nicht verletzt ist müsste dir der andere Besitzer die Hälfte der anfallenden Tierarztkosten , die aus der Verletzung deines Hundes resultieren, bezahlen.

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War bei uns auch so und die Versicherung des anderen Hundes musste halt zahlen

Meist muss man bei so uneinsichtigen Hundehaltern hinter dem Geld hinterher laufen (meine Erfahrung nach 3 Bissen) - wir haben bei einem Besitzer dann einen Anwalt eingeschaltet und eine Meldung an das OA gemacht, weil wir die Nase voll hatten und dann hat es geklappt

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Der Maus erstmal gute Besserung. Und ja, der andere haftet - oder sollte er zumindest. Kann aber sein, daß die dir eine Teilschuld zugesprochen wird, weil beide Hunde im Freilauf waren. Da gibt es z.T. die seltsamsten Urteile/Verfahren.

Für sowas hat man u.a. eine Haftpflichtversicherung. Ich als "gegnerische" HH würde entweder die Koosten für den Tierarzt selber tragen oder meine Versicherung bemühen. Weil: Mein Hund hat deinen schwer verletzt.

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Ich glaube, es ist so, dass, wenn beide Hunde verletzt sind, man jeweils die TA-Kosten des anderen übernehmen muss, selbst wenn z.B. der eigene angeleint war und ganz egal, wer "angefangen" hat.

Da gibt es irgendeinen speziellen Begriff für,aber den weiss ich jetzt mal wieder nicht.

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Danke für die schnellen Antworten!

Dieser Meinung bin ich eben auch zumal es nicht aus einem Spiel heraus passiert ist sondern der Hund gezielt zu Linus kam (es haben gerade noch zwei andere Hunde mit ihm gespielt)

Was ist wenn er sich weiterhin weigert?

Anzeigen? Ordnungsamt melden?

Eigentlich wollte ich lediglich die Übernahme der Tierarztkosten von ihm und keine weiteren Sachen, heißt Anzeige etc. Aber wenn er sich weigert...

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Wenn er sich weigert - Anzeige.

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