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Hundeforum Der Hund
K9-Sam

"Jetzt ein Baby" - wann wusstet ihr, dass die Zeit richtig ist?

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Soo, das passt eigentlich gar nicht hierher, aber da hier ja doch zumeist Frauen unterwegs sind, dachte ich, ich frage auch bei euch mal an :)

Die Sache ist die, mein Freund und ich heiraten im August und wollen danach dann auch allmählich ein Baby bekommen. Ich bin 28 und habe pauschal immer gesagt, dass ich das erste Baby bekommen möchte, bevor ich 30 bin. Das ist mir mittlerweile nicht mehr so wichtig und es war auch Jahre lang so, dass ich dachte "Och, bis du 30 bist, das ist ja noch laaaaange hin." Nun erschreckt es mich manchmal, wie nah ich dem doch schon bin :o lol Und da wird mir dann auch richtig bewusst, dass ich mittlerweile tatsächlich in dem Alter angekommen bin, in dem mir keiner mehr pauschal an den Kopf werfen würde, dass ich "zu jung für ein Kind" bin. Natürlich ist man das als junge Mutter nicht perse, muss man sich dann aber ja doch öfter mal anhören. Egal.

Mittlerweile glaube ich, dass es "die Zeit" um ein Baby zu bekommen gar nicht gibt. Wenn man auf den perfekten Moment wartet, dann dauert das sicherlich ewig und er kommt nie.

Ich habe Momente, in denen ich mich total bereit dafür fühle, aber auch welche, in denen ich denke, ich wäre total überfordert. Besonders wenn es mir schlecht geht oder ich krank bin oder so. Oder als Sam starb, da dachte ich nur "wie gut, dass ich mich jetzt nicht noch um ein Kind kümmern muss, das würde ich niemals schaffen".

Ich bin generell jemand, der große Entscheidungen gerne vor sich her schiebt und sich vieeel zu viele Sorgen macht. Erfahrungsgemäß laufen die Dinge bei mir dann meist besser, als ich dachte.

Ich sehe 30 jetzt nicht als Deadline, allerdings fallen mir auch keine wirklichen Gründe ein, warum wir nicht nach der Hochzeit bald ein Baby bekommen würden.

Mein Freund arbeitet Vollzeit und verdient nicht schlecht. Nicht super viel, aber auch nicht super wenig. Wir haben ein kleines Zimmer, das für's erste als Babyzimmer reichen würde. Später würden wir umziehen. Ich arbeite von zu Hause aus und immer unterschiedlich viel. Bei einem Baby würde ich zu Hause bleiben und, wenn es sich einrichten lässt, auch ein bisschen weiter arbeiten. Da ich hauptsächlich schreibe, würde das in gewissem Maße wahrscheinlich sogar mit einem Kind auch noch funktionieren und uns ein bisschen Extrageld bescheren. Wenn nicht, wäre das auch kein Drama.

Mein Vater ist in Rente, meine Mutter arbeitet noch, aber auf beide wäre im Notfall Verlass. Die Eltern meines Freundes sind beide in Rente, wohnen in England, aber sind schon ganz scharf auf Enkelkinder. Die wären sicher auch eine große Hilfe. Außerdem würden sie uns finanziell immer unter die Arme greifen, wenn mal Not am Mann wäre.

In der Situation denke ich irgendwie schon immer, dass es nicht wirklich vieles gibt, was gegen ein Baby spricht. Klar, mehr Geld könnte man immer gebrauchen, aber naja. Ich habe nur manchmal noch diese Überforderungsgedanken, aber dann denke ich, dass die vielleicht auch jeder hat und dass man die Sache in der Hinsicht einfach "angehen" muss?!

Nicht, dass ihr mich falsch versteht: Ich warte jetzt nicht auf ein "ja" oder "nein" aus einem Forum und renn dann los und bekomme ein Kind :D Ich wollte mir nur noch mal andere Meinungen anhören und ob ihr solche Ängste auch kennt oder vor eurem Kind hattet und so was.

Vielleicht liegt es auch daran, dass es 5 Uhr morgens ist und ich nicht schlafen kann ;) Aber interessieren tut es mich auf jeden Fall. Und ihr habt bestimmt auch Dinge zu erzählen, die ich von meinen Freundinnen noch nicht gehört habe ;)

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Tja manche warten auf den richtigen Moment und sind auf einmal mitte vierzig...

Bei mir war der richtige Moment da, als sich vor Sehnsucht nach einem Kind der Bauch zusammenzog wenn ich Mütter mit Babys gesehen habe ;) und man mir Kinder auch nicht mehr negativ reden konnte :D . Nachdem wir dann die Rahmenparameter abgecheckt haben wurde ich schnell schwanger. Ich war 27.

Die Unsicherheit und die Angst, packt man das, die bleiben, manchmal gibt es das sogar bei meinem Pubertierenden noch ;) . Aber glaub mir, man schafft mehr als man denkt. Ich selbst war nach der ersten Schwangerschaft schwer krank und war lange Zeit im Krankenhaus. Das war kein schöner Start ins Muttersein, aber trotzdem habe ich knapp 3 Jahre später meinen zweiten Sohn bekommen.

Meine beiden sind nun 10 und 13, ich war ungefähr neun Jahre nur für die Familie und Büro meines Mannes da und bin froh darüber. Seit ein paar Jahren bin ich langsam wieder in meinen Beruf zurückgekehrt und genieße jetzt, daß ich wieder vermehrt "dran" bin. Die Kids werden selbständiger und man kann man mal wieder Dinge machen, die lange Zeit nach hinten geschoben wurden.

Sich selber zurücknehmen müssen, das lernt man wenn Kinder da sind. Und ich fand das eine ganz wertvolle Lebenserfahrung, die einem gut tut. Kinder bedeuten ganz viel verzicht, aber man bekommt auf der anderen Seite so viel geschenkt :) . Ich denke je älter man wird, umso schwerer fällt es einem auf bestimmte Sachen zu verzichten und die heutige Gesellschaft kann das sowieso ganz schwer.

Wenn ich jetzt ein wenig Durcheinander geschrieben habe, dann seh das bitte nicht so eng, ich fieber hier grad ein wenig vor mich hin.

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Danke, Tanja, du sprichst genau das an, was ich mir auch schon dachte:

Dass man meistens doch mehr schafft, als man dachte. Und dazu kommt dann ja auch immer noch diese unglaubliche Liebe, die man dann für sein Kind hat. Die gibt ja auch noch mal Kraft.

Dass man diese Unsicherheitsgedanken auch später noch mal hat, kann ich mir vorstellen. Macht mir aber eher Mut, dass das doch alles im Bereich des Normalen ist.

Nur der Schlafmangel, den kann mir wahrscheinlich niemand schön reden ;)

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Nee, den kann man echt nicht Schönreden :D .

Meine Mutter war anfang zwanzig als ich kam und bei meiner einzigen Schwester mitte dreißig. Sie sagte immer, daß ihr alles mit zwanzig viel leichter gefallen ist und man eben noch nicht alles "zerdacht" hat, sondern einfach alles so genommen hat wie es kam. Und das sehe ich oft bei "späten Mütter", vieles wird kompliziert gemacht, vieles muß perfekt laufen und dadurch machen diese es sich und dem Kind ganz schwer. Denn wenn man eins von den Kindern lernt dann ist es "nix ist perfekt" . Je mehr man das annehmen kann und je weniger man dagegen ankämpft, umso besser kommt man durch diese Zeit.

Übrigens, ich würde mich jederzeit wieder für Kinder entscheiden ;)

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Das macht mir Mut :D

Ehrlich gesagt würde es mir jetzt bzw. demnächst auch einfach besser passen. Ich bin in meinem Job noch nicht so etabliert, dass es ein riesengroßer finanzieller Verlust wäre, wenn ich für einige Zeit aussetzen würde. Wenn dem einmal so ist, würde mir das sicher schwerer fallen. Gleichzeitig glaube ich, dass ich meine Arbeit in dem Pensum, wie ich sie jetzt mache, wahrscheinlich auch schon ein paar Monate nach der Geburt wieder aufnehmen könnte, weil ich eigentlich nur so 2-3 Stunden täglich (höchstens) arbeiten muss und ab und an schläft das Kind ja auch mal, oder man hat abends noch Zeit..

Vor der Hochzeit soll es eh nicht mehr passieren - ich muss ja noch in mein Kleid passen :D lol Aber ich glaube danach könnte es schon langsam losgehen ;)

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Dann wünsche ich dir alles Gute für deine Familienplanung. Viel Spaß dabei ;) !

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Haha, vielen Dank ;)

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Guten Morgen,

ich war damals 27 Jahre, war fast 4 Jahre mir meinem Mann verheiratet, hatten schöne Urlaube hinter uns und uns ging es gut, da hat sich für mich die Frage gestellt: Was kommt denn jetzt noch, nix mehr?

Doch es mußte ein Baby her. Wir haben dann gesagt, okay probieren wir es, wir wußten ja auch nicht, wie lange es dauert, bis die Wirkung der Pille, die ich 10 Jahre genommen hatte, dauern würde. Wir hatten schon so viele Storrys gehört aber 3 Monate später war ich schwanger. Die Schwangerschaft war eine der glücklichsten Zeit meines Lebens, denn es ging mir so gut wie selten in meinem Leben.

2 Wochen vor meinem 28. Geburtstag kam dann unser Sohn und unser Leben veränderte sich total, so wie das mit einem Kind üblich ist.

Ich tat mich am Anfang unglaublich schwer, denn mir wurde die Verantwortung die ich nun hatte erst nach der Geburt so richtig Bewußt.

Heute ist unser Sohn fast 18 Jahre und ich bin verdammt stolz auf ihn.

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(bearbeitet)

der richtige Zeitpunkt.....ob es den gibt?

Bei uns war es so, dass unsere Hochzeit bereits geplant war. Dann verstarb ganz

plötzlich meine Mama auf tragische Weise und alles war anders.

Ich musste mich um meinen Vater kümmern, der gar nicht klar kam, zu heiraten

(ohne meine Mutter) konnte ich mir erstmal nicht vorstellen....also verschoben wir

die Hochzeit.

Tja, was soll ich sagen? dann war ich plötzlich schwanger!

Wir wollten Kinder und auch recht bald, aber in dieser Situation der Trauer war

das eigentlich nicht geplant.

Ich bekam damals die 3-Monats-Spritze, eigentlich eine total sichere Verhütung

und wurde trotzdem mitten in diesen 3 Monaten schwanger.

und ich wusste es sofort, hab es sofort gespürt!

Mein Arzt sagte damals: "der Körper findet einen Weg, wenn die Seele es braucht."

Heute weiss ich: es war der richtige Zeitpunkt.

Die Liebe, die man für so ein kleines (und später grosses) Wesen empfindet ist

unglaublich und lässt sich nicht beschreiben, mich hat das damals einfach

umgehauen!

Übrigens: auch ich hatte immer gesagt, dass ich mein erstes Kind wolle, bevor ich

30 bin......naja, ich bekam mein drittes dann 6 Wochen nach meinem 30. Geburtstag.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie unsicher und hilflos ich manchmal bei

meinem ersten Kind war (da hätt ich meine Mutter gut an meiner Seite gebrauchen

können), gerade weil er ein Schrei-Kind war....aber auch das geht vorbei. ;)

Auch ich habe es nie bereut meine drei Kinder bekommen zu haben, jetzt sind

sie schon 11, 14 und 16 Jahre alt und ich bin unglaublich stolz auf sie!

edit: wenn ich es planen würde, würd ich vielleicht abwarten, bis die Fellnase

aus dem schlimmsten Flegelalter raus ist :D

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Guten Morgen, ich bin einige derjenigen die ein " Hab doch die Pille genommen " Kind hat... ich war knapp 20 nahm die Pille hatte gerade die Lehre aus und wollte Maschinenbau studieren.. und schwupp war ich schwanger...

Die Entscheidung für oder ohne fiel uns sehr schwer.. die Verantwortung für ein Kind... " Oh Gott " aber ich hab mich dafür entschieden... mein Mann, wir waren gerade verheiratet ist Beamter ( ist er immer noch ) also ein Gut Verdiener..

Meine Tochter wird dieses Jahr im April 24 Mein Sohn dieses Jahr im August 22

Egal wie es ist, esist immer eine Herausforderung, das ganze Leben bietet das....Ich fand Kind 1 sehr anstrengend, trotzdem haben wir uns fast im Anschluss für Kind 2 entschieden....

Angst hat man immer aber die hat man wohl in jeder neuen Lebenssituation, ich bekomm heute meinen zweiten Hund und sitz gerade hier und überlege ob ich das richtig mache.....

Ist zwar nicht zu vergleichen mit einem Kinderwunsch aber die Kinder hab ich ja schon... wollte damit auch nur sagen, das Leben bietet so viele Herausforderungen....

Viel Spass... Kinder sind was tolles :klatsch:

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