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Hundeforum Der Hund

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Hallo zusammen,

ich habe gemerkt, dass Sammy von den Spaziergängen und den paar Tricks nicht richtig ausgelastet ist. Also dachte ich mir, gut spielst du mal mehr mit ihm. Aber da fängt das Problem schon an: Wie spiele ich eigentlich richtig?

Wenn ich ihn mit Futter motiviere (sprich, Spielie werfen, er bringts mir, Leckerchen) dann macht er nur mit, wenn das Futter richtig gut schmekt. Und das ist bei ihm nur Fleischwurst und davon soll er ja auch nicht so ganz viel haben.

Also habe ichs mit seinem Lieblingspielie als Belohnung versucht: Aber dann hat er überhaupt keine Lust mehr.

Ganz ohne "Hilfsmittel" wills auch nicht funktionieren... z.B. einfach mit ihm durch die Gegen rennen^^

Was macht ihr denn so mit euren Hunden? Und wie motiviert ihr sie dabei?

Danke :)

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Olivia kann ich sehr gut mit meiner Stimme motivieren. Wenn wir mit dem Ball spielen und sie bringt ihn mir, dann rede ich ganz geheimnisvoll auf den Ball ein (Flüsterstimme) Nach ein paar Sekunden werfe ich ihn dann, mit den Worten "Hol ihn Dir" oder ""Jetzt aber.." (aufgeregte Stimme). Sie ist dabei total auf mich fixiert und hat sehr viel Spaß daran.

Louis kann ich sehr gut durch Bewegungen motivieren. Wenn er mir seinen Ball vor die Füße legt, dann kann ich ihn durch langsame Bewegungen des Fußen total aufmerksam machen.

Er liegt/steht dann auf der Lauer und beobachtet dann meinen Fuß, der dann natürlich irgendwann den Ball wegkickt. Die Bewegungen sind aber immer langsam und ohne Worte.

Die Spielsequenzen sind bei uns immer nur kurz, damit die Spannung erhalten bleibt.

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Da ich mit meinen Hunde nie mit leckerchen oder Futter arbeite bietet sich vor allem Stimme, Körpersprache als motivation an. Bzw. meine Hunde waren sind immer sehr stark auf mich geprägt und ich bin einfach intressanter für sie als anderes. Ansonsten natürlich Spielzeugs aller Art.

Diese intressant machenmit leider Stimme und so machen als ob man was super tolles hat mach ich auch, wirkt vor allem bei jungen Hunden super.

Schwierig wird es bei Jägern, das hinterher hetzen kann man kaum topen, da muss man sich echt was einfallen lassen... =)

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Geht es dir denn nur um ein gemeinsames Spiel oder um Training über diese Motivation?

Ich arbeite beim Grundgehorsam auch nicht mit Futter, eben weil da das Interesse sehr schnell verblast, wenn es nicht das super leckere Super-Leckerlie ist.

Daher läuft da dann auch viel über Spielzeuge, etc., da ich oftmals damit Alternativen aufzeige.

Hier läuft es auch größten Teils über die Stimme und die Körpersprache. Ich beschätige mich erstmal allein mit dem Spielzeug und mache es dadurch um so interessanter und wenn dann das Interesse daran geweckt ist, lass ich den Kontakt zum Spielzeug durch die Hunde zu.

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Huhu,

also für mich persönlich ist Bällchen werfen kein spielen.

Wenn ich mit Odin spielen will, setze ich mich erstmal auf den Boden. Dann fang ich an und stupps ihm in die Seiten, halte seine Schnauze fest und ärger ihn halt ein bisschen. Dabei spreche ich auch mit ihm und ermuntere ihn zum mitspielen. Ist bisschen schwer zu beschreiben.

Ist ein ziemlich körperliches Spiel, was auch etwas grober werden kann. Es endet dann darin, dass wir nicht mehr spielen sondern knuddeln und beide wieder runterkommen. Odin mag es.

Ich mach das schon ewig so mit ihm, als Welpe hat er dabei seine Beisshemmung gelernt. Motivieren muss ich ihn da nicht lange, er kennt es ja von klein auf und weiß ganz genau was ich von ihm will.

Oder ich nehme einen Zergel und spiele damit. Zum motivieren muss ich nur ein bisschen mit dem Zergel vor Odins Gesicht wedeln und schon ist er dabei.

Draussen spielen wir hin und wieder fangen, dabei mach ich mich eben richtig interessant. Ich hüpfe rum, animiere ihn mit Quietschestimme, klatsche in die Hände und renne weg. oder auf ihn zu, je nach dem. Für Aussenstehende sieht das dann zwar aus, als hätte ich sie nicht mehr alle, aber dem Hund gefällts.

Oder wir machen einen Abenteuerspaziergang, ob das allerdings unter spielen fällt? Egal, uns beiden macht es tierisch Spaß. Wir laufen querfeldein in irgendeine Richtung, entdecken neue, uns unbekannte Orte (hab mich dabei auch schon zig mal verlaufen

:Oo , zum Glück hat mein Handy GPS), hüpfen gemeinsam über Bachläufe, balancieren auf umgefallenen Baumstämmen, klettern wo hoch, eben je nach dem was sich gerade anbietet. Manchmal 'entdecken' wir auch auf dem Boden schöne Dinge, die ich ihm dann freudestrahlend zeige ('Ooooh, Odin guck mal, eine Raupe/ein schöner Tannenzapfen/etc'). Da kommt er immer gleich angerannt, um zu sehen was Frauchen da hat. Das kann man auch schön mit Geocaching kombinieren.

Sowas dauert bei mir immer minimum 2 Stunden, eher mehr. Danach schläft er immer erstmal.

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Meine beiden lieben Zerrspiele am meisten. Allerdings ist es nur möglich, wenn ich mit einem allein unterwegs bin :Oo

Auch für mich bedeutet Spielen nicht, dass nur der Ball geworfen wird ;)

Gern mögen sie Suchspiele. Ich bringe beide ins "Sitz" oder "Platz" und marschiere dann los und tu immer mal so, als wenn ich den Ball irgendwo ablege. Irgendwann bin ich bei ihnen zurück gekommen und schicke sie dann los zum Suchen.

Es ist witzig zu beobachten, wie Endor z.B. versucht, sich an Dana zu orientieren ;)

Ebenso kann man auch Leckerlies einzeln ins Gras fallen lassen (während Hundi sitzend/liegend wartet) und dann suchen lassen.

Ich benutze diese Suchspiele gern, um sie nach einer wilden Toberei wieder runter zu fahren.

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Danke für die Antworten ;)

Hab nochmal ne Frage zum Futterbeutel:

Macht der Hund da nicht hauptsächlich wegen dem Futter mit? Und ich bin nur der "Werfer" ?

Seh das öfter mal beim Rütter aber ist das wirklich so gut für die Bindung, wie immer gesagt wird?

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Hab nochmal ne Frage zum Futterbeutel:

Macht der Hund da nicht hauptsächlich wegen dem Futter mit? Und ich bin nur der "Werfer" ?

Seh das öfter mal beim Rütter aber ist das wirklich so gut für die Bindung, wie immer gesagt wird?

Ich denke der Futterbeutel ist schon eine gute Sache. Er ist recht einfach im Umgang für den Hundehalter und überall für fast alles einsetzbar (von der Suche bis hin zum Schleppfährten ziehen, draußen wie auch drinnen).

Und ja, natürlich geht es dem Hund dabei auch ums Futter darin, wieso auch nicht. Das Futter darin ist seine Motivation.

Wobei meiner auch das Apportieren ziemlich klasse findet. Wenn wir z.B. die Freiverlorensuchen machen, dann bekommt er den Click schon beim Auffinden des Futterbeutels, die Belohnung die auf diesen Click erfolgt ist das Bringen, was er mit viel Begeisterung macht, dann kommt nochmal der Click, wenn er den Futterbeutel an mich abgibt, die Belohnung ist dann etwas vom Inhalt desselben.

Was sonst noch Belohnung sein kann? Alles was der Hund will/möchte. Rufst Du ihn heran, kannst das Wegschicken nach erfolgter Ausführung des Kommandos eine Belohnung sein.

Schnuppern kann eine Belohnung sein, Kontakt zu anderen Hunden, verbale Ansprache, Körperkontakt, ein Zerrspiel, gemeinsames Rennen, Leckerlie etc. ect. ect..

Wie hochwertig eine Belohnung ist, ist dann von der Situation abhängig und man sollte die Belohnung entsprechend der Situation auswählen, damit die Motivation ausreichend ist.

Eigentlich hast Du doch schon eine sehr hochwertige Belohnung - sprich Fleischwurst - wieso nutzt Du das nicht. Mache ganz kleine Stücke, dann haut es nicht so rein.

Vielleicht hat er auch Spaß daran, wenn die Fleischwurst nicht einfach nur "schnöde" gereicht wird, sondern Du sie wirfst und er sie aus der Luft fangen kannst, oder Du wirst sie so, dass er sie ein wenig suchen musst.

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