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Hundeforum Der Hund
moonlight04

Der Hund ist nicht erwünscht!

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo in die Runde,

dies ist einer meiner ersten Beiträge hier im Forum und gleich ein blödes Thema.

Aber von vorn.

Seit Mai sind mein Mann und ich stolze Besitzer eines total lieben Hovawart-Mischlings aus dem Tierschutz in Italien. Als er zu uns kam war er knapp ein Jahr alt und hatte in seinem Leben noch nichts anderes gesehen als das Tierheim.

Mit viel Liebe und Erziehungsarbeit haben wir ihn bis jetzt zu einem freundlichen, lieben und gehorsamen (meistens :redface ) Hund erzogen. Anfänglich gab es manchmal Probleme, weil er noch sehr unsicher war. Er hat dann fremde Menschen, Besucher oder unbekannte Objekte versucht zu verbellen, war aber nie ernsthaft aggressiv. Das ist aber mittlerweile kein Thema mehr. Er geht jetzt souverän mit solchen Situationen um. Kinder findet er spannend und hat eine Engelsgeduld mit ihren Streichel- und Knutschattacken :kuss: .

Jetzt ist es so, dass der Bruder meines Mannes im Mai heiratet und wir eingeladen werden. Auf unsere Nachfrage hin wurde uns allerdings mitgeteilt, dass sie den Hund nicht dabei haben wollen. Schließlich wären bei der Feier auch Kinder anwesend und "da könnte ja was passieren". :think:

Da waren wir natürlich erst mal wie vor den Kopf geschlagen.

Das ganze ist von uns über 600km weit entfernt. D.h. wir müssten uns dann für die Tage einen Hundesitter besorgen, was natürlich auch nicht ganz billig ist. Den Hund mitzunehmen wäre für alle nur umständlich und er wäre viel allein in einer fremden Umgebung. Geht eigentlich gar nicht. Außerdem wollen wir eigentlich auch nicht ohne unseren Leo wegfahren. Er gehört doch zu unserer Familie.

Jetzt haben wir beschlossen, dass mein Mann alleine hin fährt und ich bei Hund und Kater zuhause bleibe, denn wo mein Hund nicht erwünscht ist, bin ich es auch nicht.

War jemand von euch auch schon mal in einer solchen Zwickmühle? Und wenn ja, wie habt ihr das Problem gelöst?

LG in die Runde,

moonlight04 mit Leo :winken:

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Oh ja. Als Tom bei mir einzog durfte ich ihn nicht mit zu meinen Eltern nehmen. Ich bin dann nicht mehr hin gefahren und so ging es dann schnell von selbst.

Als meine Nichte geboren wurde, hatten alle Angst, Tom könne ihr was tun und so sollte er von meinen Eltern aus einen Maulkorb tragen. ich sagte, ich würde aufpassen, hätte aber nichts gegen einen Maulkorb, wenn deren Hund auch einen trägt. Letztes Weihnachtsfest hat Hannah (2 1/2 Jahre) ihren neuen Arztkoffer intensiv an Tom getestet. Er hat es wunderbar gelassen hin genommen.

Aber wie wäre es, wenn ihr mit Hund fahrt und für die wenigen Stunden während der Feier den Hund vor Ort in eine Hundepension gebt?

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Mein Mann und ich haben im Sommer 2011 geheiratet. Unsere Hündin war da gerade 1 Jahr und 4 Monate und hatte noch ihre typischen Jugendmacen intus ^^. Zur Hochzeit selbst konnte sie nicht mit, Rathaus eben. Außerdem hätte sie mit ihrer verquirlten und aufgedrehten Art dort wohl alle verrückt gemacht, wir waren so schon arg nervös.

Gott sei dank war es ja nicht weit und wir hatten sehr tolle Trauzeugen, die sie vom ersten Tag an kannten und somit war zwischendrin immer jemand zu Hause :) - alles andere wäre für sie auch ehrlich zuviel gewesen da wir selbst den Kopf in den Wolken hatten.

Bei euch ist es aber was anderes. Mehrere hundert Kilometer Entfernung, da wöllte ich auch den Hund mitnehmen. Ich habe Yumi bis auf wenige Stunden noch nie wirklich bei jemand anderem gelassen, über mehrere Tage schon gar nicht. Bis jetzt (3 jahre wird sie bald) hat sich immer anderweitig eine Lösung gefunden, das ich oder mein Mann bei ihr waren. Ich finds sogar ziemlich schade, das dein Schwager so entschieden hat, er scheint Kinder ja zu mögen und deren Nachmittag wäre mit Hundespiel sicher auch versüßt.

Jedoch muss ich auch sagen es ist SEINE Hochzeit. Das ist (in meinen Augen) einfach DER TAG und er ist super wichtig. Ich würde zwar nochmal nachfragen aber wenn es dabei bleibt würde ich es einfach akzeptieren. Ich mein immerhin darf er an seinem Hochzeitstag ja schon paar "Regeln" aufstellen. Ist zumindest meine Ansicht.

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Hallo!

Die Entscheidung kann Euch wohl keiner abnehmen da keiner Euch und Euren Hund kennt.

Versuche aber auch den Bruder Deines Mannes ein wenig zu verstehen....

Für ihn und seine zukünftige Frau soll es ein ganz besonderer Tag werden und da versucht man "alle Eventualitäten" abzudecken.

Kennt er Euren Hund gut das er es einschätzen könnte?

Könnt Ihr den Hund gut unterbringen? Könnte eine Freundin/Freund die er gut kennt so lange zu Euch kommen?

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Ich kann mit Hund weder zu meinen Eltern, noch zu meinen Schwestern.

Da alle weiter entfernt wohnen, haben sich die Besuche auf ein Minimum reduziert.

Da ich aber meiner Tochter auch nicht die Familie vorenthalten kann und werde, muß dann eben ab und an ein Hundesitter her.

Spontane Besuche sind so leider nicht möglich - schade drum!

Auch Dir wird nichts anderes übrigbleiben als Hundesitter, oder zuhause bleiben.

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Eine Hochzeit ist ja doch schon eine größere Veranstaltung, so daß ich durchaus Verständnis aufbringen könnte, wenn Hunde ausgeschlossen würden. Für den Hund selbst ist so ein Trubel kein Vergnügen, doch wohl eher mit viel Stress verbunden. Dann noch lange Autofahrt, fremde Umgebung!

Ich persönlich würde für Hund und Katze eine gute Unterkunft suchen und gemeinsam mit meinem Mann zur Hochzeit fahren. Da müssen die Tiere auch mal zurückstecken.

Auf kleinen Familienfeierlichkeiten würde ich jedoch meinen Hund mitnehmen und für seine Ruhe sorgen. Wird er ausgeschlossen, ginge ich auch nicht dahin.

Eine große Familienfeier, wie die einer Hochzeit, sollte jedoch die Ausnahme sein.

Meine Meinung!

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Ja durchaus und ich finde das völlig legitim. Wir haben Freunde, die haben mit Hunden nichts am Hut bzw. nur wenig. An Blake hatten sich einige gewöhnt und er war kein grosses Problem. Bei Boy sieht das schon wieder anders aus. Ein Pärchen hat einfach Angst vor Schäferhunden, ein Freund kann einfach gar nichts mit Hunden anfangen und Boy dorthin mitzunehmen wäre eine absolute Überforderung und Zumutung für die Personen.

Ich nehme so etwas nicht persönlich. Natürlich gehört mein Hund zu meiner Familie, aber ich muss auch auf meine Mitmenschen Rücksicht nehmen und wenn die das nicht möchten, ok. Wir waren auch schon zu Hochzeiten eingeladen wo keine Kinder erwünscht waren. Das habe ich auch ohne Weiteres respektiert. Hier ging es nicht darum das die Pärchen keine Kinder (oder gar die Kinder persönlich) nicht mochten, sondern einfach darum das die Feier mit Kindern anders abläuft als ohne. Und da es ihr Ehrentag ist und dieser nach ihren Vorstellungen ablaufen soll, kann ich das wunderbar akzeptieren.

Können wir den Hund nicht mitnehmen, bringen wir ihn zu Freunden und die kümmern sich um ihn. Die Katzen werden hier zu Hause versorgt. So machen wir es immer untereinander.

EDIT: Noch vergessen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich eine grosse Hochzeit gar nicht wirklich geniessen könnte, wenn ich immer meinen Hund im Auge haben müsste. Wäre doch sehr schade drum ;) und das würde einigen Eltern sicherlich mit ihren Kindern auch so gehen, wenn sie immer acht geben müssten, dass ihr Kind nicht zum Hund rennt ;)

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der Vater meines Mannes wäre zu unserer Hochzeit nicht gekommen, wenn der Hund nicht mitkommen hätte dürfen. Er hat eine sehr große Geburtstagsfeier seiner Schwester abgesagt wegen dem Hund - ihm war es egal, ob er seine Schwester sehr selten sieht und dass sie weit weg wohnt. Wer seinen Hund nicht duldete, mit dem wollte er keinen Kontakt. Kann man verstehen, muss man nicht verstehen..

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(bearbeitet)

also einen Hund mit zur Hochzeit (Kirche?) und zur anschliessenden Feier nehmen?

Hmmm, da kann ich jeden Nicht-HH verstehen, der das nicht möchte.

Aber Ihr könnt doch trotzdem fahren und den Hund für ein paar Stunden

während der eigentlichen Feier im Hotel oder wo Ihr auch immer untergebracht

seid lassen. Zwischen Kirche/Standesamt und abendlicher Feier liegen ja meist

einige Stunden, so dass man sich dazwischen um Hundi kümmern könnte

und am Abend muss man ja nicht bis in die tiefe Nacht hinein bleiben.

Vielleicht kann man auch eine liebe Nachbarin/Nachbar des Brautpaares bitten,

sich ein paar Stunden um das Tier zu kümmern?

und der Satz "wo mein Tier nicht willkommen ist, da geh ich auch nicht hin"

würde für mich so nicht gelten. Ich muss einfach akzeptieren, dass es in

unserer Familie/Freundeskreis auch einige (wenige) Menschen gibt, die Hunde

nunmal nicht mögen. Ich erwarte immer ein gewisses Maß an Toleranz,

aber das muss ich auch anderen zugestehen.

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Ich würde versuchen, mich nicht in die Vorstellung reinzusteigern, dass ich und mein Hund ungeliebt und nicht erwünscht sind.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass euer Hund die Feier genießen könnte, im egenteil: das wäre Stress pur.

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